Google Inbox für Android: Version 1.78 bereitet bereits für den Abgang vor


Nächsten März ist es bekanntlich vorbei mit Googles Mail-Experiment Inbox. Google wird künftig nur Gmail weiterentwickeln, für Experimente ist da kein Platz mehr. Muss man nicht verstehen, aber Google wird das natürlich nicht machen, um die Nutzer zu verärgern. Manchmal lohnt es sich einfach nicht, selbst wenn so manch einer einen Dienst liebgewonnen hat. Man muss sich zum Beispiel nur an die Einstellung des Google Readers erinnern.

Jedenfalls zeigt Version 1.78 der Inbox-App für Android nun schon erste Anzeichen des Abschieds. Kurzer Blick zu iOS, da brachte das letzte Update der Inbox-App nämlich bereits den Hinweis, dass man doch auf Gmail wechseln solle, da die Mails dort schon auf einen warten, zusammen mit den Funktionen, die man von Inbox kennt (was nicht ganz stimmt, Gmail ist eben in Sachen Funktionen nicht deckungsgleich mit Inbox). Diese Info versteckt sich auch in der Android-Version, sie verrät aber noch mehr über diese Hinweise.

Demnach wird es eben nicht nur den Hinweis geben, dass man Gmail nutzen soll, sondern es wird auch einen Countdown geben, wenn es dann einmal soweit ist. Hinweise, dass Inbox „bald nicht mehr verfügbar sein wird“, „heute der letzte Tag der Nutzung ist“ und dass die App „ab heute nicht mehr verfügbar“ ist. Aber auch eine genauere Anzeige wird es geben, die wissen lässt, wieviele Tage man noch für die Nutzung von Inbox hat.

Da nicht alle Features von Inbox in Gmail abgebildet sind, gibt Google auch gleich noch den Hinweis, dass man sich doch auch die Tasks-App anschauen soll. Inbox hat Mails quasi wie Aufgaben behandelt, die Funktion ist aber in Gmail nicht vorhanden. Folglich muss man ausweichen.

Diese Hinweise sind alle noch in der APK versteckt, man wird sie aber wohl früh genug zu Gesicht bekommen, wenn man Inbox hartnäckig bis zum bitteren Ende weiter nutzt. Direkt sichtbar gibt es auch eine Änderung, so wurde die Möglichkeit entfernt, Gmail Benachrichtigungen zu deaktivieren.

via Android Police

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Und?
    Das Thema ist (seit längerem) durch.
    Nächstes bitte.

  2. Kann jemand adequaten Inbox Ersatz empfehlen?

  3. @Dagegen: Musste ja nicht lesen. Klingt so, als wenn Stress in Deinem Leben ein Thema ist.

    • Klingt eher so, als könntest DU nicht mit Meinungen umgehen, die DIR nicht passen?

      • Doch kann ich. Ich sehe es genauso, dass das Thema durch ist. Und ich finde das Verhalten von Google blöd. Aber ich muss das nicht so aggressiv äußern.
        Ist auch so ein bisschen dem Respekt vor der Arbeit von anderen geschuldet.

        • „aggressiv äußern“
          Ernsthaft jetzt, DAS ist dein Argument?
          Nun gut, werde jetzt besser ins „rosarote Plüsch-Einhorn Forum“ wechseln und mich zur Strafe mit Wattebäuschchen bewerfen lassen, „kommste“ mit?
          Weia…
          😛

      • Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins.

  4. Das Ätzende an Google ist, dass die Apps und Dienste einfach ein inkonsequenter Saustall sind – und immer schon waren. So vermisse ich mit dem Wegfall von Inbox vor allem die Funktion «Reisen», die alle E-Mails zu Reservierungen (Flug, Hotel, Auto usw.) automatisch gesammelt und gebündelt hat.

    Und irgendwann erfahre ich irgendwo zwischen zwei Zeilen, dass ich jetzt dazu nicht Google «Trips» (eine andere potenzielle Leiche) brauche, sondern in der Google-App einfach «my trips» eingeben muss; dann kann ich auch die einzelnen E-Mail dazu aufrufen.

    Google-Dienste sind zum Teil super – aber die sie sind komplett unberechenbar. Und «unberechenbar» mag niemand – ausser man sitzt in einer Achterbahn.

  5. der hinweis auf google tasks ist ja wohl der blanke hohn. als ob das auch nur im ansatz mit inbox / reminders vergleichar wäre.

    „sorry, ab heute gibt es keinen champanger mehr. aber guckt doch mal im klo nach, da steht unten wasser drin. da dürft ihr euch gerne bedienen.“

  6. Heute habe ich in der iPhone Inbox App erstmals den Hinweis bekommen, dass ich doch die GoogleMail App ausprobieren soll..

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