Google gliedert Nest in die Hardware-Abteilung ein

Vor vier Jahren hat Google Nest übernommen, das Unternehmen, welches unter anderem smarte Thermostate, Kameras und Rauchmelder im Portfolio hat. Nest agierte bislang aber autark von Google, wie eine eigenständige Firma. Nun aber will Google mehr mit Nest anstellen. Dies teilt der ehemalige Motorola-Hardware-Kopf Rick Osterloh mit, der als Senior Vice President Googles Hardware-Schiene mitverantwortet.

Laut Osterloh verdoppelte Nest sein Hardware-Portfolio im vergangenen Jahr und verkaufte 2017 mehr Geräte als in den beiden Vorjahren zusammen. In der Zwischenzeit hat Google bereits im letzten Jahr mehrere zehn Millionen Produkte für das smarte Heim verkauft, da immer mehr Menschen den Google Assistant nutzen, um ihre Lieblingsmusik zu hören, ihre angeschlossenen Geräte zu steuern und nützliche Informationen zu erhalten. Hier will man nun die Dynamik nutzen und führt die Teams von Nest und Google zusammen.

Das Ziel ist es, die Mission von Nest zu übertreffen: „Ein smartes Zuhause zu schaffen, das sich um die Menschen in seinem Inneren und die Welt um ihn herum kümmert“. Man wolle zusammenarbeiten, um Hardware, Software und Dienstleistungen zu kombinieren – mit der künstlichen Intelligenz von Google und dem Assistenten als Kernstück.

Bedeutet was? Kann man nur spekulieren. Nest wird sicherlich mit seinen Produkten noch besser mit dem Google Assistant verzahnt, beziehungsweise könnten neue Nest-Lösungen direkt den Google Assistant und die Cloud von Google nutzen, um Nest-Kunden gleich mit Google als Anbieter zu verdrahten. Google und Nest werden ein Part – und so könnte man schon bald gängige Hardware von Google bekommen, wenn man Smart Home möchte. Vom Assistenten über das Streaming-Tool, bis hin zu Kamera, Rauchmelder und mehr.

 

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caschy

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