Google erklärt noch einmal seinen Knowledge Graph und die Knowledge Panels

Den Google Knowledge Graph kennt ihr sicherlich alle, ohne zwingend wissen zu müssen, was das eigentlich ist. Google hat hierzu einen aktuellen Beitrag veröffentlicht, der das Thema etwas besser beleuchtet. Im Grunde kann man sich das Ganze als eine riesige Datenbank vorstellen, die am laufenden Band automatisiert aus hunderten verschiedenen Quellen (darunter auch Wikipedia) im Internet Informationen zu x-beliebigen Themen sammelt. Jene Informationen bekommt ihr immer dann angezeigt, wenn ihr bei der Suche nach einer Person, einer Veranstaltung oder sonstigem eine zusätzliche Infobox an der Seite angezeigt bekommt, die dann zusätzliche Informationen zum Suchbegriff beinhaltet.

Dies sind die sogenannten Knowledge Panels. Google erklärt hierzu, dass diese mittlerweile in der mobilen Ansicht nicht mehr zwingend nur aus einem Panel bestehen müssen, es können auch mehrere Panels zum selben Thema nacheinander in der Auflistung der Suchergebnisse erscheinen. Grundsätzlich beinhalte so ein Knowledge Panel aber wenigstens immer die nachfolgenden Informationen:

  • Titel und kurze Zusammenfassung des Themas
  • eine längere Beschreibung
  • ein oder mehrere Bilder
  • wichtige Fakten wie beispielsweise das Geburtsdatum einer Person
  • Links zu entsprechenden Profilen in sozialen Netzwerken oder Webseiten

Zudem kann ein Panel auch noch weitere Zusatzinformationen beinhalten. Das können bei Künstlern beispielsweise einige der bekannteren Songs sein, Listen von Sportmannschaften und so weiter. Durch die Feedback-Funktion am Ende eines jeden Knowledge Panels darf aber auch jeder Nutzer darauf aufmerksam machen, wenn dargestellte Informationen eventuell nicht korrekt sind oder inzwischen geändert wurden, so wie Öffnungszeiten.

Dadurch sei man bei Google auch in der Lage, auf Beiträge aufmerksam gemacht zu werden, die von den Algorithmen zwar angelegt worden sind, aber eigentlich den gelten Richtlinien widersprechen oder anderweitig einer dringenden Überprüfung bedürfen. Zudem können Unternehmen oder Personen, zu denen ein Panel existiert, ihr Anrecht auf dessen Inhalt geltend machen, indem sie sich bei Google melden und nachweisen, dass es sich um ein und dieselbe Person/das Unternehmen handelt. So können Restaurants und so weiter direkt an Google übermitteln, falls sich die Öffnungszeiten geändert haben sollten und Google ändere dies dann prompt.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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