Google Earth: Zeitraffer-Modus jetzt auch für mobile Endgeräte

Google Earth bietet schon seit einiger Zeit einen Zeitraffer-Modus (Timelapse), der auch Veränderungen des Planeten aufzeigen kann. Nun hat Google dieser Ansicht einige Optimierungen spendiert und die Unterstützung für mobile Endgeräte hinzugefügt. Außerdem hat man zwei Jahre ergänzt. Damit reicht der Zeitraffer-Modus nun von 1984 bis 2018.

Über den Zeitraffer-Modus könnt ihr beispielsweise ansehen, wie sich Las Vegas über die Jahre hinweg ausgebreitet und entwickelt hat. Laut Google seien die Daten aber natürlich keine reine Spielerei, sondern auch für Wissenschaftler und Journalisten spannend, um Veränderungen auf der Erde zu untersuchen und visuell prägnant darzustellen. Zeit Online hat die Daten beispielsweise genutzt, um im Zeitraffer zu verdeutlichen, wie in Brasilien die Regenwälder für die Sojaproduktion weichen müssen.

Dank der jüngsten Aktualisierung kann der Zeitraffer-Modus nun auch an Smartphones und Tablets genutzt werden. Bisher war dies in mobilen Browsern laut Google nämlich leider nicht möglich. Das lag daran, dass Chrome und Firefox kein Autoplay unterstützten, was für den Zeitraffer-Modus in Google Earth aber eine Voraussetzung ist. Mittlerweile ist die Funktion wieder an Bord und deswegen lässt sich Google Earth nun mit Zeitraffer-Modus, auch dank eines Updates seitens Google, mobil verwenden.

Außerdem gibt es einen neuen Maps-Modus, der euch dann die Navigation via Google Maps erlaubt. Für das Design hat Google sich insgesamt auf seine Material-Design-Richtlinien gestützt. Man stellt das neue Design der Oberfläche dabei auch für das Open-Source-Projekt Time Machine zur Verfügung.

Laut Google stehe man hinter Funktionen wie dem Zeitraffer in Google Earth, da jene visuellen Darstellungen unter anderem das Bewusstsein für den Umweltschutz stärken könnten. Man hoffe darauf, dass viele Nutzer darauf zugreifen – nun eben auch ganz bequem von unterwegs aus.

 

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Lässt sich die Zeitraffer Geschwindigkeit verändern?
    So wies verlinkte Video ‚Soja in Soriso‘ wär mir das wesentlich zu schnell:
    https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-07/sorriso-brasilien-regenwald-landwirtschaft-soja-monokulturen

  2. Auf iOS scheinbar bisher nicht verfügbar

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