Google Desktop-Suche schickt auch Notizen und Wecker an das Smartphone

In Verbindung mit einem Android-Smartphone hat die Google-Websuche neue Möglichkeiten erhalten. Nachdem man bereits sein Smartphone direkt suchen lassen kann und auch Routen für die Navigation direkt an das Smartphone schicken lassen kann, kommen nun zwei neue Möglichkeiten hinzu. So kann man in der Google Web-Suche nun direkt Notizen erstellen, die dann auf dem Smartphone landen und auch den Smartphone-Alarm kann man über Google einrichten.

Notetoself

Befindet man sich in der Google-Suche, tippt man einfach „note to self“ in das Suchfeld und erhält daraufhin eine Karte, die man mit einer Notiz befüllen kann. Alternativ kann man auch direkt „note to self blablabla“ eintippen, dann ist das Textfeld bereits mit „blablabla“ gefüllt. Die Notizen erscheinen dann auf dem Smartphone, können von dort aus gespeichert oder kopiert werden. Was ein wenig wie Pushbullet klingt, zeigt sich in der Praxis auch so.

Setanalarm

Auch den Alarm des Smartphones kann man per Google stellen. Der Befehl hierfür lautet „set an alarm“. Auch hier kann man gleich wieder die Abkürzung gehen und „set an alarm for 7:00“ eingeben, der Wecker wird dann auf 7:00 gestellt. Auch das kann unter Umständen praktisch sein, vor allem, wenn es sich nicht um den normalen Aufsteh-Wecker, sondern um eine Erinnerung an einen Termin handelt. Kurz in Google eingegeben, fertig.

Um diese neuen Features nutzen zu können, müsst Ihr Euch aktuell leider noch in den USA aufhalten. Nur dort sind diese verfügbar. Android Police schreibt zwar, dass man durch Änderung der Url die ganze Geschichte auch außerhalb der USA nutzen kann, konnten wir hier in dieser Form aber nicht nachvollziehen. Ist sicherlich irgendwie mit Sprach- und Landeseinstellungen möglich, ob man sich dies wegen dieser Features jedoch antun möchte?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Danke für die Info. Könnt Ihr ja auswerten: Wie hoch ist der Prozentanteil Eurer Leser, die sich in den USA befinden?
    Dann könnt Ihr auch gleich ausrechnen, wie viele sich geärgert haben, da die Information für sie nicht relevant ist – was sie netterweise erst am Ende des Artikels erfahren haben….

  2. @Lion: du vergisst bei deiner Gleichung den Anteil der Menschen einzuberechnen, die sich schon bei Titel dachten: aber bestimmt erst in den USA nutzbar. 😉
    Aber ja, ein Hinweis in den ersten Sätze auf dieses Detail wäre nett.

  3. Also mal davon abgesehen das es ja nicht die Schuld des Author’s ist das es nur in den USA geht, informiert er einfach nur darüber. Sich dann darüber zu beschweren das nicht gleich im ersten Satz US ONLY steht, iss schon ein bisschen übertrieben Jungs.

    Bei manchen Funktionen finde ich es allerdings auch total bescheuert wie Google das handhabt. Diese Funktionen über die Websuche sind nichts was man erst großartig in einem Markt testen müsste, das könnte man auch gleich global frei schalten. Bei anderen Diensten macht es manchmal duchaus Sinn.

  4. Ryan Sebastian says:

    Blöde Frage: Ich sehe auf dem obersten rechten Android Screenshot ein Feld wo das mobile und das WiFi Datenvolumen summiert wird. Gibt’s dafür ne App oder wie krieg ich das aktiviert?

  5. Ryan Sebastian says:

    Ja sauber das ist sie! Danke Toxo!

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