Google Chromebook, Chromebox und Mail, Kalender & Co offline

Gestern hatte ich mir die Google I/O schon angeschaut. Während es gestern hauptsächlich um Android ging, stand heute Chrome, ChromeOS und die Hardware drum herum im Fokus. Wie gestern fasse ich in knappen Worten das für mich Interessante zusammen.

Samsung und Acer werden ChromeBooks herausbringen. Vertrieb über Amazon. Notebooks eben ausgestattet mit ChromeOS. Das Book ist für den Netzbetrieb (Internet, nicht Steckdose) ausgelegt und soll in 8 Sekunden booten. UMTS ist optional, USB-Sticks und Cams lassen sich anschließen.

Technische Daten für das Acer-Modell, verfügbar ab 15. Juni via Amazon:

  • CineCrystalTM-HD-Breitbild-LCD-Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung und 11,6 Zoll Bildschirmdiagonale
  • 1,34  kg
  • 6 Stunden Akkulaufzeit 1
  • Intel® AtomTM-Dual-Core-Prozessor
  • Integriertes Dual-Band-WLAN und 3G-Weltmodus (optional)
  • HD-Webcam mit geräuschunterdrückendem Mikrofon
  • HD-Audiounterstützung
  • 2 USB 2.0-Anschlüsse
  • 4-in-1-Steckplatz für Speicherkarte
  • HDMI-Anschluss
  • Chrome-Tastatur in voller Größe
  • Extragroßes Trackpad mit vollständiger Klickfunktion

Das Samsung-Model:

  • 300-Nit-Bildschirm mit 12,1 Zoll Bildschirmdiagonale (1280 x 800)
  • 1,48 kg
  • Mindestens 8,5 Stunden Akkulaufzeit 1
  • Intel® AtomTM-Dual-Core-Prozessor
  • Integriertes Dual-Band-WLAN und 3G-Weltmodus (optional)
  • HD-Webcam mit geräuschunterdrückendem Mikrofon
  • 2 USB 2.0-Anschlüsse
  • 4-in-1-Steckplatz für Speicherkarte
  • Mini-VGA-Anschluss
  • Chrome-Tastatur in voller Größe
  • Extragroßes Trackpad mit vollständiger Klickfunktion

 

Die Chromebox: kleine Box aus dem Hause Samsung, die einen PC ersetzt. Darauf läuft – wie sollte es anders sein – ChromeOS. Sah vom Weiten Mac Mini-alike aus. Google schraubt noch dran

Die Dienste gehen offline. Google Mail, Kalender, Kontakte, Docs und Co können aller Voraussicht nach ab Sommer offline genutzt werden. Damit dürften viele User auf dei Web Apps von Google schwenken, denn viele mokierten in der Vergangenheit die fehlende Offlinefunktion. Damit dürfte der Drops gelutscht sein.

Tjoa, das Wichtigste also in Kürze, ich kann schon einmal verraten, dass ich mir auf jeden Fall ein Chromebook bestelle – man muss ja was zu bloggen haben. Wie ich gestern bereits sagte: Google ist auf dem Weg zur Weltherrschaft.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. Gibt es schon Preise?

  2. Die Chromebooks interessieren mich aber auch! Sehen schick aus und von den Daten her auch sehr interessant. *Will haben* 🙂

  3. RudiRalala says:

    Für MS wird´s verdammt eng. Skype ist da auch nicht der Bringer, zumal die reichlich rot schreiben.

  4. Müller-West says:

    scheiß apple, endlich weg vom fenster

  5. Das Nettop finde ich wirklich gut

  6. @Müller-West: sicher? 😉

  7. Peise: 429$ für das Samsung, 499$ für das Acer. Man kann die Teile aber auch für 20$ mieten… Mehr dazu siehe hier: http://os-scene.de/chromebook

    Nachtrag @Müller: Wieso Apple? Das ist eher ein Angriff auf Microsoft… Aber ich finde konstruktive ausführliche und klar objektive Kommentare immer gut.

  8. Alles in allem wirkt es auf mich aber doch ziemlich langweilig, was Google da heute und gestern so präsentiert hat. 🙁

    Welche Abmessungen wird denn diese Chromebox haben? Auf dem Foto sieht die ja ziemlich kompakt aus!

  9. Mir fällt da gerade was auf: Was ist eine Chrometastatur? Wo sind die Besonderheiten der Anordnung?!

  10. @Malte
    vielleicht ist die Tastatur aus „Chrome“… harhar

  11. @Malte, die Chrome Tastatur hat einen Search Button, statt der FN Taste so weit ich weiß.

    Edit: Die Search Taste gibt es statt der Capslock Taste und die F Tasten wurden komplett ersetzt. ( http://goo.gl/f6DIY )

  12. Malte, die Angaben auf deinem Blog sind falsch.

    Übrigens hat Google ua einen Deal mit eplus abgeschlossen (oder hier: base): Sprich, es wird analog zu Handys ebenso eine Chromebook flat geben, inkl. Hardware Mietpreis. Sehr schick, wenn die Vertragslaufzeiten entsprechend kurz sind.

  13. Blöd nur das die ganzen UMTS-Sticks in Surflimit von 1 oder 3 oder 5 GB haben ab dem auf ISDN-Geschwindigkeit gedrosselt wird. Was ist wenn ich unterwegs bin und an wichtige daten will? Also ich finde es echt unpraktisch alles ins web auszulagern. Zumal es nicht überall in Deutschland gute UMTS/3G Verbindungen gibt.

  14. Sicher ein schönes Dritt- oder Viertnotebook. Aber die Preise sind doch etwas zu hoch…

  15. @Oliver: Habe mich eben vor EIle und Aufregung überschlagen den Artikel zu schreiben… Hatte Infos gerade von dem ein oder anderen IT-Nachrichtendienstleister in den Hals bekommen und losgetippt. Was ist denn genau falsch? Kannste mir vielleicht einen kurzen Kommentar unter dem Artikel hinterlassen, dann brauche ich Cashys Kommentarfunktion nicht als IM/Forum missbrauchen…

  16. Paul Peter says:

    und der Google-Strick zieht sich weiter zu… sorry! Wollte gerade einen neuen Account bei Google anlegen um mir mal Google Docs genauer anzuschauen. Und muss da meine Telefonnummer angeben, um einen Bestätigungscode zu erhalten!! Handynummer + Verbindung mit Android und Google-Diensten = glasklares Benutzerprofil. Sorry für die Schwarzmalerei. Ich bin einfach nur geschockt, meine Handynummer angeben zu müssen 🙁 🙁

  17. Da habe ich etwas nicht ganz begriffen…. kann ich das Teil auch benutzen (das Chromebook natürlich), wenn ich offline bin? Oder ist eine ständige Internet-Anbindung zwingend? Wäre total unpraktisch!

  18. wuerzbach says:

    Naja, dass es laut Video keinen Virenschutz braucht halte ich mal für etwas pauschal – immerhin läuft hier auf Standard X86 Hardware ein OS (auf Linux Kernel Basis?).
    Was mich interessiert: wie groß sind denn die Festplatten und haben die Geräte kein optisches Laufwerk? Denn Netbooks mit integrietem UMTS Modem sind ja doch nicht so häufig.
    Insgesamt finde ich die Hardware aber fast spannender als das OS – auch wenn das sicher eine nette Dual Boot Option ist

  19. Ich sehe in den Einsatzzweck eher im Unternehmensumfeld. Alle Daten in der Zentrale bzw. Online, beim Außendienst nur Hardware.

    Auch interessant und für mich als Zukunftsmodell denkbar ist die monatliche Miete. So wie man die Geräte eigentlich nur benutzen möchte, ist das eine nette Alternative – auch hinsichtlich des Umweltschutzes (Cradle 2 Cradle, bessere Rohstoffe, Wiederverwertung wenn Produkt nach 24h zurück zum Hersteller).

    Jetzt noch das gleiche als gutes Android Tablet für 14,95 EUR / Monat oder alternativ als Hardwarebonus zum elektronischen Zeitungsabo dazu (mit guter App) und ich wäre ein Kunde.

    Das Chromebook selber ist ja jetzt sicherlich erstmal nur wieder so ein Vorreiter wie seinerzeit CR-48 oder die Google Phones. Bin gespannt!

  20. @wuerzbach
    16GB mSSD und nein kein Laufwerk. ist quasi ein Notebook formfaktor (größe Subnotebook) mit Netbook Hardware. Da Chrome OS ja nichts windows alikes hat wäre ein laufwerk bestimmt höchstens für filme interessant. gibt ja theoretisch keine Software, sondern nur diese Chrome Apps. ich seh den Sinn noch nicht wirklich.. da lieber ein Netbook oder gleich ein Transformer.. Ich hab von Chrome OS zwar noch keone Ahnung, aber wie gesagt der Sinn erschließt sich mir nicht.. 8Sekunden Bootzeit rechtfertigen meiner Meinung nach keine fehlende Software

  21. @Kevin: Das Problem mit der Software wird mit Hilfe von Citrix und VMware etwas abgedämpft…

  22. Das ist ja alles schön und gut und dürfte auch für 90% der Anwedungsfälle im privaten Bereich reichen. Aber ob sich wirklich eine breite Käuferschaft finden lässt die das Riskio eingeht auf die Vorzüge eines richtigen Systems zu verzichten, wage ich mal zu bezweifeln. Die Idee ist gut und eigentlich auch sinnvoll, keine Frage, aber durchsetzen und somit ein Erfolg für Google werden, wird sichs nicht, egal was für nette Features die sich noch einfallen lassen…

  23. Negativity says:

    naja, was für eine software braucht man auf einem netbook denn groß?
    ist ja nicht so, als wollte man da pro/engineer oder sonst irgend nen cad prog drauf laufen lassen.

    ne office suite, skype, browser und gut is. damit sind doch schon 95% der ’normaluser‘ völlig zufrieden.

    das ganze noch als convertible bzw. tablet pc, und man hat das perfekte business netbook.

    @hoschi: was ist dir daran denn nicht ’system‘ genug? braucht man wirklich ne windows- oder macmühle? mit chrome os wird linux endlich ein system für die breite masse.

  24. Als Business Netbook geht es für viele leider doch nicht.
    Gerade in dem Bereich gibt es unendlich viele Windows (oder Apple) Applikationen bzw. Software Suiten die nur unter Windows (bzw. MacOS) laufen.
    Aber privat sehe ich da viele Möglichkeiten. Wenn ich mein Computerverhalten so anschaue, spielt sich doch der weitaus größte Teil online ab.
    Offline Windows Software benutze ich im Grunde nur noch zum Spielen (selten genug), Musik hören und Bilder bearbeiten bzw. sortieren. All das geht inzwischen auch sehr schön Online.

    Dazu kommt, dass mit Android Handys ein Google Account sowieso obligatorisch ist. Warum sollte man sich dann nicht auch gleich komplett einklinken, wenn man nicht grundsätzliche Vorbehalte gegen Google hat.

    Ein BS ohne Schnickschnack und unnötigen Ballast scheint mir eine gute Idee, die längst auf Verwirklichung gewartet hat. Mal schauen wie’s beim Hardware Support aussieht. Denn manchmal muss man ja doch mal ganz langweilig etwas ausdrucken.

  25. warum packt man da nicht den neuen samsung dual core prozessor rein der auch das SGS2 versorgt? innem laptop case cann man bestimmt noch auf 1,6 GHz clocken weil man ne heat sink verbauen kann und weniger strom verbraucht der doch auch oder?

  26. Ich denke, die ersten Bastelanleitungen für Win7 und Ubuntu Installationen kommen drei Stunden nachdem die ersten Geräte ausgeliefert wurden 🙂

  27. @Negativity: Nein braucht man nicht,das hab ich ja auch schon geschrieben. Es geht aber nicht darum ob man ein richtiges System brauch oder nicht, sondern darum, dass selbst User die es nicht brauchen würden, sich immer die Möglichkeit offen halten wollen, doch mal ein Spiel oder produktives Programm wie CAD-Software, Powershop, Programmierumgenungen usw zu installieren oder einfach irgendwelche treiberabhängige Periperhie nutzen will. Das ist der Punkt.
    Daher wird im zweifelsfall der User sich immer für die herkömliche Variante entscheiden weil er einfach nicht das risiko eingehen will, selbst wenn eigentlich Chrome OS völlig ausreichen würde.

    Ein anderer Punkt ist: Wenn ich dieses ChromOS nutzen will, dann kann ich mir es ja gleich auf meinem vorhanden Rechner/Laptop als Zweit OS draufhauen. Diese Chrom OS „only“ Netbooks braucht man ja gar nicht.

  28. Nippelnuckler says:

    sobald mir jemand den nutzen verrät (bis auf den chrome browser und angry birds im browser) ja dann wüsste ich mehr ^^
    kaufen? für was? is nix andres als n tablet was im os derb geschnitten ist, plus ne hardwaretastatur und ohne touch ^^
    ach nein… ein netbook mit browser und cloud… TOLL ^^
    nichtmal die hardware klingt intresannt… hab echt mehr erwartet, so ala „apple macbook air“ also irgendwas exklusives, unibody notebook oder irgend n killerfeature, dann hätte man ja irgend n grund sich sowas zu kaufen, wenn auch nur als liebhaber des extravaganten… samsung und acer? langweilig… mit sowas würd ich niemals nen launch eines produktes wagen auf das ich stolz wäre… google scheint nicht sonderlich stolz auf ihr OS zu sein…

  29. Also ich halte den Ansatz von Google für interessant!
    Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Chrome Laptops durchsetzen (sobald sie im Preis etwas billiger geworden sind)

    Ich denke das arbeiten mit ihnen wäre um einiges produktiver als das arbeiten mit einem iPad…

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