Google Cast for Audio vorgestellt, passende Hardware folgt im Frühling

Bisher konnte man mit Google Cast Inhalte an einen Chromecast senden, dies funktioniert sowohl für Audio- als auch für Video-Streams. Mit einer Erweiterung des Google Cast SDK wird nun auch bald die Unterstützung für Audio-Casts erhalten, die dann nicht mehr nur an einen Chromecast gesendet werden können, sondern an alle Lautsprecher und Receiver, die dies unterstützen. Diese gibt es aktuell noch nicht, in den USA sollen die ersten Modelle im Frühjahr verfügbar sein und von Firmen wie Sony, LG und HEOS von Denon. Weitere Hersteller sollen dann im Verlauf des Jahres folgen, die Chiphersteller Broadcom, Marvell, MediaTek werden Google Cast for Audio ebenso unterstützen.

Die Funktionsweise von Google Cast for Audio ist genauso wie die in Verbindung mit einem Chromecast. Man streamt die Musik nicht von seinem Mobilgerät aus an den Empfänger, sondern der Empfänger, in diesem Fall Lautsprecher, holt sich den Content direkt von der Quelle. Google Cast for Audio wird bereits von Deezer, Google Play Music, iHeartRadio, NPR One, Pandora, Rdio, TuneIn und vielen weiteren Apps unterstützt. Auch die Nutzung der Google Cast Browsererweiterung für Audio ist möglich.

Im Prinzip kann man sagen, dass eine App, die Google Cast unterstützt, auch automatisch Google Cast for Audio unterstützt (muss dennoch extra eingebaut werden, also selbstverständlich ist es nicht). Das eingebundene Video zeigt die Funktionsweise sehr gut. Das Google Cast Ökosystem wächst durch die neuen Hardware-Optionen an und wird mit weiteren Settop-Boxen, Android TV und Spielkonsolen, die erschienen sollen, nicht kleiner.

(Quelle: Chrome Blog)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Eine Logische Fortsetzung, eine ähnliche Umsetzung als reine Audio-Receiver wünsche ich mir schon länger. 🙂

  2. Schade das Google nicht auf DLNA setzt, es gibt ja schon eine Menge Musik Quipment die das unterstützt.
    Also wieder alles neu kaufen?

  3. Schade das Spotify ein Konkurrenzprodukt zu Google Music ist. Ob da eine Zusammenarbeit erfolgt bezweifele ich eher..

  4. Zehn Jahre nach dem ersten AirportExpress von Apple.

  5. @André: Zusammenarbeit ist ja nicht nötig, die Chromecast API steht ja allen Entwicklern offen und Spotify verweigert sich.

  6. Das wurde aber auch Zeit! @Philipp da stimme ich dir zu!

  7. Also mit nem Chromecast am Receiver (HDMI vorausgesetzt, aber das sollte bei halbwegs aktuellen Geräten der Fall sein) funktioniert das heute schon ganz gut. Aber „integriert“ ist das natürlich noch einen Schritt bequemer.

  8. Ich bin mal auf die Preise der Hardware gespannt. Und ist bekannt ob man mehrere Geräte ala Sonos verbinden kann?

  9. @Robert: das würde mich auch interessieren. Diese Seite behauptet es jedenfalls: http://www.expertreviews.co.uk/tvs-entertainment/media-streamers/1402357/google-cast-for-audio-announced-gunning-for-sonos

    „The advantages of casting are numerous. For starters having multiple such devices connected to the same Wi-FI network will create a synchronised multi-room system. Having a party?…“

    Verstehe ich das richtig, dass somit synchronisierte Wiedergabe auf Geräten unterschiedlicher Hersteller realisiert werden soll? Das wäre ja nett! Weiß es jemand genauer/besser?

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