Google bald mit eigenem VPN-Dienst?

Android 5.1 ist da und bringt eine Menge Neuerungen mit sich. Bislang nicht offiziell, aber vielleicht ein bald kommendes Feature: VPN via Google. Ein Blogger entdeckte die in ersten Grundformen erkennbare Funktion, die über einen direkten Aktionsaufruf über einen Dritt-Launcher wie beispielsweise Apex Launcher oder Nova Launcher auffindbar ist (so beispielsweise). Bei der Auflistung der möglichen Aktionen stieß er auf den Punkt „Google Connectivity Services“. Als er diese ausführte, wurde ihm ein Google VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) angeboten. Dieses – so die Informationsmeldung – solle dabei helfen, auch in öffentlichen Drahtlosnetzwerken sicher zu surfen. Sämtliche Verbindungen werden so verschlüsselt und über Google VPN-Server transportiert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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18 Kommentare

  1. Das ist eine sehr gute Idee. Dann braucht man sich nicht mehr so große Sorgen machen, wenn man ein öffentliches WLAN verwendet (wobei ich befürchte, dass die meisten, die dies machen, gar nicht besorgt sind).
    Allerdings muss man Google vertrauen. Wenn man es nicht macht, sollte man aber vielleicht ohnehin lieber ein Google-loses Android verwenden.

  2. Mmmh! „Sämtliche Verbindungen werden so verschlüsselt und über Google VPN-Server transportiert.“ Dazu fällt mir nur ein: „Den Bock zum Gärtner machen“ oder „Der Wolf im Schafspelz“. Wer das will, sollte einen separaten Anwender wählen UND nicht „Alles aus einer Hand“. Aber lasst es uns mal abwarten, was daraus wird. Man lernt ja immer wieder dazu.

  3. lothar mattes says:

    Google und ein eigener VPS Dienst…………,Ein Wiederspruch in sich…..!?1

  4. derdavondortda says:

    Klar! Und Google liest alles mit und wertet alles aus. Darum geht’s doch immer bei Google, oder?

  5. Da nutzte ich doch lieber meine VPN-Verbindung zu meiner Fritzbox und surfe meinen heimigen Anschluss.

  6. @lothar mattes:

    Wo ist denn hier von einem Virtual private server die Rede?

    B2t: Es ist definitiv sinnvoll mit einem Vpn, und wenn er von Google ist, sich vor „Schnüffel“ Attacken in öffentlichen Netzen zu schützen.
    Abwarten ob das ganze kostenlos gestartet wird.

  7. kondolenzbuchhalter says:

    Wäre auch nur eine konsequente Weiterentwicklung. Ein Proxy existiert ja bereits. Google bietet in Chrome an Daten zu komprimieren und Traffic zu reduzieren. Hängen sie halt nur noch ne Google IP Adresse dran und der VPN ist da.

  8. @friddes dem stimmte ich dir vollkommen zu.

  9. kondolenzbuchhalter says:

    Also mein Misstrauen in Google ist eigentlich nicht besonders groß. Und meine Weste weiß. Warum also nicht mal ein VPN by Google ausprobieren? Wie vertrauensvoll reine VPN-Anbieter sind, ist doch in der Praxis auch nicht 100% nachvollziehbar. Gab es da neulich nicht einen VPN-Dienst von dieser Lizzard Squad? Die meisten kommen von heute auf morgen irgendwoher und so richtig kennen tut die keiner. Die stellen dir bloß nen Tunnel zur Verfügung. Nicht selten sind es irgendwelche Game-Server. Daheim einen VPN-Server aufsetzen und nach Hause tunneln, ok. Und wie groß ist das Vertrauen in die verwendete Telco dann wieder? Mit Google hätte ich kein Prob..

  10. Ich bin (wie bereits oben gesagt) beim kondolenzbuchhalter. Zumal dieses VPN – dem Einstellungsdialog nach – ja nur für unverschlüsselte WLAN-Verbindungen gedacht ist. Und da ist es mir ehrlich gesagt deutlich lieber, dass ein großer Konzern wie Google mitliest, als dass es Personen um mich herum sind.

  11. Mit VPN an sich wird die allgemeine Sicherheit ja grundsätzlich nicht schlechter, sondern besser. Ich habe z.B. schon in Hotels genug Fake-WLAN-Router gesehen, die sich als Hotelrouter ausgaben, aber nur meine Daten abgreifen wollten.
    Und wer das nicht einsieht, muss es ja nicht nutzen.

    Und ein kostenloses VPN von Google ist mir immer noch lieber als ein VPN von irgendeiner Klitsche, die ich genau so wenig kenne. Ich hatte z.B. auf meinem Notebook mal Okayfreedom VPN Premium von Steganos installiert, das Caschy hier mal als kostenlose Jahresversion vorgestellt hatte:
    http://stadt-bremerhaven.de/okayfreedom-vpn-premium-jahr/
    Bei der Installation gab’s dann aber ein Browserplugin mit personalisierter und kontextabhängiger Werbung. Mit anderen Worten: Das Steganos-VPN weiß auch ganz genau wer du bist und was du surfst.

    Die großen Provider/Browser/Betriebssystemhersteller haben meine Daten sowieso. Da muss sich sie nicht auch noch *zusätzlich* (!) irgendeiner kleinen Klitsche in den Rachen werfen.

  12. Wenn das VPN so wie in Chrome funktioniert, ist alles OK 😉
    Bei verschlüsselten Verbindungen, z.B. über https, kann Google doch auch nicht mitlesen, oder?

  13. Theoretisch geht das schon, sofern man den Schlüssel hat. Uns als Serverbetreiber müssen sie ihn „fast“ schon haben …

  14. kondolenzbuchhalter says:

    @Florian: Da gäbe es noch deep packet inspection..

  15. hätte lieber eine Option um für jede WLAN Verbindung einzel eine VPN Verbindung zu definieren die dann automatisch verbunden wird, wie bei Ubuntu halt.

  16. @ted: Profil in tasker erstellen 😉

  17. Die Schweizer bieten da eine Top Hardware Lösung für VPN an.
    WLAN Antenne kann da direkt angeschlossen werden oder ein Router wie Fritzbox.

    http://www.enigmabox.net

  18. Ich würde es ja einfach begrüßen wenn eingerichtete VPN bei freien WLAN mit aktiviert werden könnten, oder Google dann als Alternative für den der keinen eingerichtet hat.
    Das wäre um vieles einfacher als ständig in die Einstellungen zu müssen um das eigene VPN zu aktivieren.

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