Google Assistant: Unterstützung für Sensoren ebnet den Weg für umfangreichere Automatisierungen

Bislang unterstützt der Google Assistant insbesondere schaltbare Geräte: Seien es Lampen, Schalter oder Steckdosen um nur einige Beispiele zu nennen. Geräte, die sich also über den Google Assistant dann auch mit einem Sprachbefehl einfach schalten lassen. In Googles Typenliste für Smart-Home-Geräte wurden nun weitere Geräte-Typen entdeckt – darunter auch einige Sensoren.

Hersteller smarter Gerätschaften können künftig also auch Zustände von Sensoren in den Google Assistant übertragen. Darunter sind konkret die Sensor-Zustände für Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Luftqualität, Helligkeit, Bewegung oder den Öffnungs-/Schließzustand. Auch die Zustände für Rauch- und CO-Melder können künftig vom Google Assistant erfasst werden.

In Zukunft dürften wir vom Google Assistant also auch die Funktionalität für Warnungen (Sicherheitssysteme) und umfangreichere Automatisierungen auf Basis der Sensordaten erwarten können. Bislang hängt man hier bekanntlich dem Funktionsumfang von Alexa hinterher. Auch die Abfrage von Sensordaten per Sprachbefehl, wie der aktuellen Raumtemperatur, sollte also kein Problem mehr darstellen.

Neben den Sensoren können nun auch Wasserfilter und – enthärter als smarte Geräte mit dem Google Assistant verzahnt werden.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

4 Kommentare

  1. Also mit Homematic IP ist google schon einmal schlauer als Alexa.
    Wie ist die Temperatur in der Küche? (In der Küche ist lediglich ein Thermostat)
    G: Die Solltemperatur beträgt 18°C.
    A: Diese Funktion unterstütze ich noch nicht.

  2. Mervyn Bickerdyke says:

    Hoffentlich ist auch ein People- oder Anwesenheits-Sensor dabei. Dann kann man endlich die „residents“ Geräte von FHEM vernünftig unterstützen, auf denen meine ganze Automatisierung aufbaut. Ohne das sind die ganzen Sprachassistenten keine Automatisierung, sondern bessere Sprachfernbedienungen.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.