Google Assistant: Neue Funktionen unterwegs

Der Google Assistant wird vermutlich in der einen oder anderen Familie häufiger eingesetzt, als es jetzt beispielsweise bei uns hier daheim der Fall ist. Für all diejenigen unter euch, die sich darin wiederfinden, hat Google nun ein paar Neuerungen angekündigt, die aller Vermutung nach aber zuerst wieder nur für US-Nutzer zur Verfügung stehen und dann nach und nach in anderen Regionen der Welt verteilt werden.

So soll unter anderem die Funktion „Family Bell“ – die regelmäßigen Erinnerungen für alle Familienmitglieder – bald auch auf mobilen Endgeräten klingeln. Auch soll es bald neue, anpassbare Optionen geben, mit denen sich eine Art Checkliste nach und nach abarbeiten lässt. So kann zum Beispiel das Zubettgehen dadurch etwas interaktiver stattfinden (sofern das wirklich nötig ist), indem die Kids ihre einzelnen Schritte wie Zähneputzen und Co. abhaken, um die Aufgabe am Ende erledigt zu haben.

Zudem will man auch das Angebot für die Geschichten erweitern, die Kids sich über den Assistant aufrufen können. Hier will man vor allem die Fans von Harry Potter begeistern, indem sich bald neue Geschichten aus der Welt der „Fantastischen Tierwesen“ abrufen lassen.

Ältere Kinder und Erwachsenen könnten sich eventuell für die neuen Suchwerkzeuge begeistern, mit denen sich unter anderem ein interaktives Periodensystem aufrufen lässt. Per AR und 3D lassen sich zudem unter anderem Atome gut visualisiert darstellen und erkunden.

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16 Kommentare

  1. Sprachassistenten sind für mich die Enttäuschung der letzten Jahre. Kaum etwas für mich sinnvolles wird vernünftig fertig entwickelt. Ich denke da alleine an die Integration des Harmony Hubs, die bis heute nicht für Deutschland zur Verfügung steht. Nach Jahren! Und aufgrund der aktuellen Umstände wird die Funktion wohl auch nie mehr kommen. Nur eins von vielen Beispielen.

    • Die Harmony Integration läuft doch schon seit Jahren mit Google, sowie auch Alexa. Einfach mal den Service verbinden.

  2. 1. Cornflkes auf Löffel geben
    2. Löffel Richtung Mund bewegen
    3. Mund öffnen
    4. Cornflakes in den Mund legen
    5. Löffel herausnehmen
    6. Kauen und Schlucken
    7. Schritt 1-6 wiederholen bis Schüssel leer ist.

    • Ja, so etwas klingt komisch. Aber ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass Routinen Kindern im Alltag helfen können. Auch Todo-Listen (das hier ist ja auch nur eine aufgemotzte Variante) können hier eine Hilfe sein. Ob es nun an der fehlenden Fokussierung liegt oder daran, dass die Abläufe noch nicht internalisiert wurden.

    • ok boomer

    • „Den Mund wieder schließen“ hast Du vergessen.
      Viel Spaß beim wischen! 😉

    • >>7. Schritt 1-6 wiederholen bis Schüssel leer ist.
      Hey Google, woran erkenne ich wann die Schüssel leer ist?

  3. Mir würde schon reichen wenn der Assistent ganz einfach Sprachbefehle wie das Licht einschalten _fehlerfrei_ umsetzen könnte. Wenigstens einmal am Tag kommt „es ist ein Fehler aufgetreten, versuche es später nocheinmal“ oder ähnliches. Startet man die Dinger neu, gehts meinstens sofort wieder, bis ein paar Stunden später wieder ein Fehler kommt. Es nervt.

    Macht das Ding doch erstmal robust bevor ihr jede Menge shice reinpackt.

    • Ich hatte auch drei Google Assistenten mit mehreren Smarthome-Geräten, die immer wieder solche Probleme hatten. Die Befehle klappten zwar meistens, aber bei jedem Befehl musste man bangen, ob es diesmal auch wieder klappt oder es wieder ein Problem gibt und ein Gerät wieder mal resettet oder neu gekoppelt werden muss. Schließlich habe ich jedes Gerät, welches etwa 10 mal ein Problem hatte, wieder abgeschafft, so lange bis sie alle weg waren.

      Nach ein paar Wochen habe ich es dann mal mit einer einzelnen Alexa probiert. Das Gerät war viel(!) zuverlässiger, das kann man überhaupt nicht mit den Google Assistenten vergleichen. Eine Weile später hatte ich mir daher eine zweite und nochmal später eine dritte Alexa gekauft und nutze inzwischen sogar zwei Alexa Studio als Stereopaar als Ersatz für eine Mini-Stereoanlage, da die Alexas auch nach längeren ungenutzten Zeiten noch zuverlässig regieren (ich nutze die nur ca. 1 x pro Woche für Musik).

      Ich wollte ursprünglich unbedingt im Google-Universum bleiben da ich alles von Google habe. Aber die Google-Assistenten waren irgendwie nur Spielerei und auf Dauer ein Ärgernis, wogegen die Alexas stabil laufen und daher meinen Alltag ein Stück komfortabler machen.

      Einen kleinen Vorteil hatten die Google Assistenten aber: Die sind bei allgemeinen Wissensfragen etwas intelligenter und liefern dabei etwas bessere Antworten.

  4. Für Schweizer immer noch komplett unbrauchbar, alle Assistenten.

    • Ihr dürft den Assistenten einfach nicht immer auf Rätoromanisch ansprechen. 😉

      Scherz, sorry. Woran liegt es? Kennen die Assistenten die Schweiz als Zielland nicht oder verstehen sie Schweizer Sprachen nicht?

    • Tobia Ochsner says:

      Der Google Assistant versteht mittlerweile Schweizerdeutsch. Funktioniert zwar noch nicht immer perfekt, aber bei mir doch überraschend gut.

  5. Siri ist mit Abstand der schlimmste Assistent den es da draußen gibt. Wir hatten vorher Google und sind auf Apple umgestiegen- mal geht es ok, am nächsten Tag wieder Katastrophe, versteht die einfachsten Dinge nicht… das ist echt eine Zumutung!

    • Das ist bei jedem Assistenten so. Heute Morgen z.B. über Google Max gefragt „Wann ist der nächste Vollmond?“ und Google antwortet, dass er die Frage nicht versteht. Beim nächsten Versuch zitiert er dann einen Wikipedia-Artikel zum Mond. Beim nächsten wieder „Frage nicht verstanden“. Fünf Mal die Frage umformuliert, meist kommt „verstehe ich nicht“ oder wieder der „Wikipedia-Artikel“. Zwei Stunden später frage ich den Google Assistant auf dem Smartphone und bekomme prompt die richtige Antwort, also an welchem Tag der nächste Vollmond zu sehen ist. Zum kotzen…

  6. Was ist mit den Leuten passiert die sowas nutzen?

  7. Es fehlt noch die Angabe der Anzahl des Toilettenpapiers die verwendet werden dürfen..

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