Google: AR-Funktionen fürs Online-Shopping von Make-up und Schuhen gezeigt

Google will durch Augmented Reality das Online-Shopping-Erlebnis verbessern. Während man im Geschäft beim Schlendern durch die Regale Produkte in die Hand und teils „ausprobieren“ kann, ist dies von Zuhause aus freilich nicht möglich. Google hat da vielleicht die eine oder andere Lösung in petto.

So hat Google sich einerseits die Kategorie Beauty und Make-up vorgeknöpft. Mittels AR will man es hier erleichtern, den richtigen Farbton fürs Make-up zu wählen. Die mangelnde Möglichkeit, das „auszutesten“, hält wohl viele beim Online-Shopping vom Kauf ab, denn Models auf Fotos mit entsprechendem Make-up wirken mit anderer Hautfarbe und anderen Lichtbedingungen da doch nicht immer ganz so realistisch.

Mittels der AR-Shopping-Funktion, die Google mit Unterstützung von Kosmetikmarken entwickelt hat, lässt sich anhand von 148 Models ein breiteres Spektrum an Hauttönen, Alter, Geschlecht sowie Gesichtsformen, Ethnien und auch Hauttypen repräsentieren. Hiermit will man die Wahl des Make-ups beim Online-Shopping erleichtern. Es genügt nach einem entsprechenden Grundierungston von unterschiedlichen Marken zu suchen und Google zeigt dann Models mit ähnlichem Haut-Typ, einschließlich einer Vorher-Nachher-Aufnahme.

Auch beim Einkaufen von Schuhen sowie weiteren Produkten will man unter die Arme greifen. Wie es bislang beispielsweise auch Ikea und Amazon für einige Produkte anbieten, kann man sich einige Produkte mittels 3D-Modell bereits in AR anzeigen. Google bietet das bereits für Möbel an und weitet nun auf Schuhe aus. Einige Marken-Schuhe zeigt man mit der Möglichkeit zum Drehen und Zoomen in verschiedenen Farben und mit verschiedenen Schnürsenkeln. Eine einfache Shopping-Anfrage über die Google-Suche genügt.

Klar, das ersetzt alles keinen richtigen Besuch in einem Geschäft. Bringt aber durchaus einige Vorteile, welche die Entscheidungsfindung beim Online-Shopping beeinflussen könnte. Google gibt an, dass sich Kunden zu 50 Prozent mehr mit 3D-Bildern als mit statischen Bildern beschäftigen – das dürften beeindruckende Zahlen sein. Für die Zukunft will man derartige Technologien logischerweise noch weiter ausbauen. Unter anderem soll es in einem ersten Schritt auch günstiger und weniger aufwändig werden, solche 3D-Modelle anzufertigen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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