„Good Omens“: Dreharbeiten zu Staffel 2 sind angelaufen

Die Serie „Good Omens“ war eigentlich als in sich abgeschlossene Miniserie geplant und lief hierzulande bei Amazon Prime Video. Sie basiert auf einer Vorlage der bekannten Autoren Neil Gaiman („American Gods“, „Coraline“, „Sandman“, etc.) und Terry Pratchett (Scheibenwelt). Wie Amazon nun bekannt gegeben hat, laufen derzeit aber die Dreharbeiten zur zweiten Staffel in Schottland. Bestätigt wurde eine zweite Season ja schon Mitte des Jahres.

Erneut dreht sich die Serie um die ungewöhnliche Freundschaft des Engels Engel Aziraphale und des Dämons Crowley. Jene werden über ein Geheimnis aufgeklärt, das ihre Welt dann doch sehr durcheinanderbringt. Die Hauptrollen spielen erneut Michael Sheen und David Tennant. Als ausführender Produzent ist auch Neil Gaiman wieder direkt an der Serie beteiligt. Ebenfalls übernimmt er gemeinsam mit Douglas Mackinnon die Regie.

Die zweite Staffel „Good Omens“ wird von Amazon Studios, BBC Studios Productions, The Blank Corporation und Narrativia produziert. Einen Starttermin bzw. Trailer gibt es aktuell leider noch nicht. Mir gefiel die erste Runde sehr gut, also werde ich natürlich auch bei Season 2 wieder hereinschauen.

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12 Kommentare

  1. JAAA! Da freue ich mich aber sehr drauf!

    • Ich stehe ja auf schrägen brittischen Humor (nudge, nudge!) und war daher eigentlich sicher, dass mir das hier gefällt.

      Ich habe es 1,5 Folgen ausgehalten (Geduld sagt NEIN!). Hätte ich länger durchhalten müssen? Vielleicht war auch der Fehler, dass ich es anderen Familienangehörigen zur Liebe auf Deutsch geschaut habe?

      • 1. vielleicht war’s der falsche britische Humor (auch britischer Humor ist nicht immer britischer Humor, so wie deutscher Humor auch in jeder Region etwas anders ist)
        2. ja, vielleicht hättest Du länger durchhalten sollen, es hätte sich gelohnt
        3. nein, die deutsche Synchro ist hervorragend

        Bonus: vielleicht sollten manche deutschsprachig Aufgewachsene aufhören, so zu tun, als könnten sie englisch-muttersprachliche Filmtexte wirklich in allen Feinheiten verstehen und würden deren Originalität gegenüber den vermeintlich schlechteren deutschen Synchros vieeel besser finden. Ich erinnere nur an diverse Twitter/Facebook/Insta-Poster, die die Netflix-Serie „DARK“ lieber im „englischen Original“ schauten, weil die deutsche Synchronisation schlecht gewesen sei …

        • André Westphal says:

          Synchronisationen sind immer per se „schlechter“, weil sie eben eine Verfälschung darstellen. Es sind nichts anderes als Verständnishilfen – die in das Werk eingreifen und es (mehr oder minder drastisch) verändern. Wer also die Originalsprache beherrscht, ist da immer im Vorteil.

          Natürlich gibt es bei Synchronisationen Qualitätsunterschiede. Und manches Material ist auch besser für eine Synchronisation geeignet als anderes. Da der finanzielle und zeitliche Druck mittlerweile enorm ist, hat die Qualität der Synchronisationen in Deutschland tendenziell in den letzten 20 Jahren eher abgebaut. Das sagen ja auch viele Synchronsprecher selbst – zum Beispiel David Nathan.

          Gerade Humor ist immer schwer schwierig für Synchronisationen, da es zum einen unmöglich sein kann Wortspiele direkt zu übersetzen und zum anderen das Timing oft eine sehr spezielle Rolle spielt. Daher finde ich z. B. Serien wie „How I Met Your Mother“ oder „The Big Bang Theory“ in der deutschen Synchronisation vollkommen unansehbar bzw. eher unanhörbar.

          Letzten Endes wäre es aus meiner Sicht besser, wenn wir in Deutschland Untertitel nutzen würden, wie etwa in skandinavischen Ländern: Dann hätte man auch eine Verständnishilfe, aber ich denke die Akzeptanz des Originaltons und auch das Interesse daran andere Sprachen zu lernen, würde sich hierzulande erhöhen.

          • Lieber André, dass „Synchronisationen per se immer „schlechter“ sind“ halte ich für eine gewagte These.
            Natürlich wäre es ideal wenn man alle Filme/Serien im Originalton sehen/hören und verstehen könnte, denn nicht nur der Originaltext, sondern auch die Stimmen der Schauspieler, Nebengeräusche, etc. gehen in der Synchronisation verloren bzw. werden nachvertont, aber die meisten Menschen sprechen nunmal nur eine Sprache auf muttersprachlichen Niveau und da nützt es wenig wenn man einen Film im Originalton sieht (weil das ja das Beste ist) und dabei vieles nicht versteht. Da stimme ich dem Vorredner (Skeptiker) ganz zu.
            Es ist richtig, dass es Qualitätsunterschiede in der Synchronisation gibt, das ist aber kein neues Phänomen. Ich selbst bin mehrsprachig aufgewachsen und Übersetzer. Ich habe mich schon oft über Synchronisations- bzw. Übersetzungspannen geärgert, aber was will man machen…
            Alles in allem sind wir doch auf die Synchronfassungen angewiesen oder schaut jemand „Squid Game“ auf koreanisch oder „Haus des Geldes“ auf spanisch – ich letzteres schon, bin aber im Vorteil… 😉
            P.S.: Für alle die meinen, dass ihr englisch so gut sei, dass sie alles im Originalton sehen könnten, versucht es doch mal mit der australischen Roadtrip-Serie „Upright“!

            • André Westphal says:

              Ich schrieb „schlechter“ ja bewusst in Anführungsstrichen: Es ist eben nicht mehr das Original. Man nimmt dann beispielsweise nicht mehr die gesamte schauspielerische Leistung eines Darstellers wahr – zu der die Stimme ganz essentiell dazugehört. Und man kann und sollte eben auch nicht erwarten, dass ein deutscher Sprecher, egal wie talentiert, hier die gleiche Leistung bringt wie dann ein Ryan Gosling, Bill Murray, Robert Pattinson oder wer eben auch immer.

              Eine Synchronisation ist daher einfach in ihrer Natur ein Kompromiss. Wie gesagt, gibt es ja auch andere Kompromisse: wie Untertitel. Aus meiner Sicht ist jener Kompromiss der Bessere, aber darüber kann man eben lange diskutieren, das ist auch zum Teil subjektives Empfinden.

              • Die allerwenigsten non-native speaker dürften in der Lage sein, einen Roman von Pratchett mit all seinem Sprachgefühl und seinen Wortspielen komplett erfassen zu können. Erstaunlich viele Leute geben es aber vor.

                • André Westphal says:

                  Das wäre dann ja ein gutes Argument, die Fremdsprachenkenntnisse zu stärken, in dem man Synchronisationen durch Untertitel ersetzt, damit z. B. Englisch im Alltag der Menschen präsenter wäre ;-).

                • Dem kann ich nur zustimmen.
                  Ich lese täglich vermutlich 1+ Stunden englische Texte und auch ca. 50% meines TV-Konsums sind auf Englisch. Und das seit mehr als 10 Jahren, aber Pratchett hab ich mehrfach auf englisch versucht und jedesmal wieder aufgegeben. Zumal gerade der Fantasy-Wortschatz zusätzlich ein spezieller ist.

  2. Doch, war sehr unterhaltsam 🙂 Freue mich auf die zweite Story

  3. Ja da freue ich mich drauf. War schon echt lustig die erste Staffel.

  4. Yeah, endlich geht es voran.
    Eine wirklich gute Serie mit wirklich schrägen Humor und absolut sehenswert.

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