GOG: Good Old Games will seine Wurzeln nicht vergessen

GOG kennen langjährige Leser unserer Seite natürlich. Damals war „Good Old Games“ die Anlaufstelle für alte Spiele, die für moderne Systeme lauffähig gemacht wurden. Irgendwann wurde das Ganze natürlich größer, man erweiterte das Angebot auch auf neuere Titel, dazu gibt’s den eigenen Launcher und vieles mehr. Nun die Aussage, dass man sich auch auf seine Wurzeln besinnen wolle.

Das heißt, das Ziel sei es, dass GOG wieder der beste Ort für klassische PC-Spiele wird. Die Aufgabe besteht nicht nur darin, die Spiele, die bereits auf dem Markt sind, zu veröffentlichen. Es geht darum, sie allen zugänglich zu machen – das bedeutet oft, dass man sie reparieren und dafür sorgen müsse, dass sie auf den modernen Systemen laufen, die Nutzer haben. Bislang habe man das durch interne Arbeit und verschiedene Kooperationen, unter anderem mit DOSBox oder ScummVM, erreicht.

In einigen Fällen musste man auch verschiedene rechtliche Probleme lösen, um die Spiele veröffentlichen zu können, da einige der Rechte und Besitzverhältnisse im Laufe der Zeit verloren gegangen sind. Einige der Titel, die dank dieser Bemühungen gespielt werden können, sind: Diablo + Hellfire, Theme Hospital, Dungeon Keeper Gold, Deus Ex GOTY Edition, System Shock: Enhanced Edition und natürlich der neuste Titel – The Wheel of Time, dem man moderne OS-Kompatibilität und Hi-Res-Unterstützung hinzugefügt habe.

Was kommt als Nächstes? Die neueste Entwicklung im Bereich der Sichtbarkeit und Auffindbarkeit von Klassikern ist die Wiederbelebung des Good-Old-Games-Konzepts. Man beginne mit dem „Good Old Game“-Tag, der über 500 Spiele präsentiert, die das Team subjektiv als ikonische Klassiker eingestuft hat – Spiele, die älter als 10 Jahre sind und von der Kritik gelobt werden, den Test der Zeit bestehen, bestimmte Mechanismen definieren oder einfach neue Genres schaffen.

Meine Meinung dazu? Ich habe es GOG nie übel genommen, dass man sein Angebot erweitert – gute alte Spiele gab es weiterhin. Erhaltung dieser Spiele kein Marketing-Gag. Sie ist wichtig. Was GOG bisher aber macht? Man verkauft einen Such-Tag als Rückkehr in alte Zeiten. Da muss mehr kommen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Ich mag GOG…hab dort auch viele ältere, aber auch neuere Spiele gekauft. Das man auch neuere anbietet finde ich sogar gut. Zum einen weil es den Fortbestand der Plattform sichert, als auch eine gute Alternative darstellt. An Steam werden sie aber wohl nicht ran kommen, dazu ist die Plattform zu groß und bietet auch zu viele Features, z.B. Workshop für Mods.

    Ich habe aber oft ältere Spiele nur im Angebot gekauft, da die Preise mir manchmal zu hoch sind. Ich weiß es steckt Arbeit drin, aber Teilweise sind mir die normalen Preise doch zu hoch. Und um ehrlich zu sein….ich bin auch schon das ein oder andere mal rein gefallen…da war die Erinnerung an das Spiel besser als das Spiel heute noch mal zu spielen. Mein persönlicher Geheimtipp auch für 2022….Anno1404. Selten ein so gut gealtertes Spiel gesehen. Spielprinzip funktioniert noch, Grafik immer noch Top und mit der Erweiterung sogar im Koop spielbar. Wann ist eigentlich Koop aus der Mode gekommen?

    Was mir auch gefällt…es ist bezahlbar mit Paysafe Karten. Gibt es in jedem Supermarkt und ich brauche nicht meine Kreditkartendaten hinterlegen

  2. franzerich says:

    Verstehe das Profil von GOG nicht mehr. Neben einigen echt guten, alten Games gibt es unzählige Schrottspiele aus allen Epochen und dann noch drei aktuelle AAA Titel. Frage mich schon lange, was GOG eigentlich sein will.

  3. Mir persönlich ist es relativ egal, ob sie dort die alten Schinken wiederbeleben. Ich bin dort Kunde geworden wegen der DRM Politik. _Das_ ist deren Alleinstellungsmerkmal mMn. Mir egal ob Epic jede Woche Games verschenkt. Solang ich auf die Existenz des Stores angewiesen bin, können sie latrinieren gehen. Bei GoG zieh ich mir die Setups runter und kann die Spiele installieren wann, wo und so oft ich lustig bin. Wie in den guten alten Zeiten von Gulli und co. Und falls die Bude irgendwann mal krachen gehen sollte (was ich nicht hoffe) dann funktionieren meine lokalen Kopien immer noch. Das ist Kundenservice.

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