GMX und Web.de mit Spam-Problemen

GMX und Web.de haben derzeit mit Spam-Problemen zu kämpfen, so die zusammengehörenden Unternehmen auf Twitter. Die Systeme registrieren aktuell ein erhöhtes Spam-Aufkommen, teilt man mit. Zum Schutz der Nutzer greifen automatisierte Sperren bei unbekannten/verdächtigen IPs. Offensichtlich wird aber nicht nur der Spam geblockt, Nutzer teilen auch mit, dass sie „wichtige“ Mails nicht empfangen oder der Empfang von Mails sehr verzögert ist. Hilfe und Kontakt für Systemadministratoren gibt es auf den Postmaster-Seiten der Unternehmen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. Erfahrungsgemäß kommen 90% der Spam-Mails von Web.de selbst.

    • TierParkToni says:

      YMMD !
      Bin selber gerade ein kostenpflichtiges Club-Postfach am umziehen zu Mailbox.org – WELTEN Unterschied zum gleichen Geld… Alleine das „gelb“ geht mir inzwischen dermaßen auf den Zeiger, dazu die ständigen Emails bez. Handy, Strom oder UNICEF-Hilfe von web.de – wozu zahl ich da eigentlich für einen Pro-Account, wenn ich eben genau das nicht haben will …..

    • Korrektur. 95%

    • Kann ich nicht teilen. Bei mir kommt nicht eine von web.de….. also weder auf meiner web.de-Adresse noch auf den anderen geschäftlichen, die ich nutzen muss.

    • War auch mein erster Gedanke xD

  2. NanoPolymer says:

    Bei GMX hab ich schon immer Probleme mit SPAM gehabt. Bin da seit Anfang 2000. mittlerweile leite ich die nur noch um auf ein eigenes Mailhosting und Filter den SPAM. Wie schlimm muss das jetzt sein das es eine Meldung wert ist xD

    • Sehr schlimm wahrscheinlich…….
      1 Jahr GMX und 1 1/2 Jahre web.de haben mir gereicht.
      Seit ich zu vernünftigen Mailhostern gewechselt bin, herrscht Ruhe.
      Davon abgesehen…… ich finde es mehr als bedenklich, dass mir ein Mailhoster vorschreiben möchte, welche Mails ich bekommen darf. Da sollten besagte Firmen lieber mal dafür sorgen, dass Mails, für die ich eine Filterregel konfiguriert habe, gar nicht erst von meinem Mailclient runtergeladen werden müssen.

    • Gunar Gürgens says:

      Kann ich so bestätigen, GMX war nach der AOL Adresse, die man ja durch den Provider bekommen hatte meine erste Emailadresse und ich habe die sicher auch 15 Jahre genutzt. Aber es wurde einfach immer schlimmer mit dem SPAM. Habe auch Nachrichten bekommen, die rein gar nichts mit meiner Adresse zu tun hatten. Nachfragen beim Support „Ja da können wir nix machen, das leitet automatisch an ähnliche Adressen weiter“
      Als dann so 20-50 SPAM Mails pro Tag kamen wollte ich das kündigen, das ging dann auch nur, indem ich eine Ausweiskopie hinschicken sollte. Sehr lustig, beim Anmelden musste ich auch keine hinschicken, naja die Adresse gibt’s vermutlich immer noch und ich will gar nicht wissen wieviele SPAM Mail da inzwischen drin sind 😀
      Aber im Allgemeinen ist grad tatsächlich größeres SPAM aufkommen, auch jetzt in Gmail habe ich bestimmt 20 pro Woche im SPAM-Ordner, vor 6 Wochen waren das höchstens fünf.

  3. Kann ich bestätigen. Seit ein paar Woche komme ich mit dem Aktualisieren der Filterregeln kaum hinterher. Hauptsächlich Crypto-Currency-Werbung.

  4. Ich habe auch schon seit zig Jahren einen WEB-Club Account und bekomme auch KEINERLEI Werbung von WEB.DE!
    Auch von GMX bekomme ich keinerlei Werbung, dort habe ich einen TopMail Account!

  5. Ich finde das der Spam bei GMail in letzter Zeit zugenommen hat.
    Ja, dass meiste bleibt da im Spamordner hängen, aber gefühlt kamen die Mails bisher noch nichtmal so weit bei GMail.
    Vermutlich wurde ich bisher verschont, aber bei Web.de habe ich gefühlt die gleiche Spammenge wie eh und je.

  6. Oswald Antonio Ramirez says:

    Spammail sollten grundsätzlich an die gemeinnützige Organisationen Internet Beschwerdestelle weitergeleitet werden:

    https://www.internet-beschwerdestelle.de/de/beschwerde/einreichen/e-mail-und-spam.html

    sowie an das Pilotprojekt der Polizei Niedersachsen:

    trojaner@polizei-praevention.de

    https://www.polizei-praevention.de/themen-und-tipps/serviceangebot/spammails-zur-polizei

    Um den Betreibern und Verbrechen dieser Mails das Handwerk zu legen

    • Das meinst Du hoffentlich nicht ernst…….
      Die Polizei hat genug andere, wichtigere Dinge zu tun, als sich um meine Spam-Mails zu kümmern.
      Und Deine „Beschwerdestelle“ ist genau so ein zahnloser Papiertiger wie die Bundesnetzagentur…..da kann man melden so viel man will, da passiert ooch nix.

      • Oswald Antonio Ramirez says:

        Falsch es ist ein Pilotprojekt der Landespolizei Niedersachsen und man soll explizit spammail und trojaner und pishingfälle melden, da cyber security wichtig ist und den Hintermänner das Handwerk gelegt wird.

        Die Hinweise sind hilfreich und ernst gemeint.

        • Das ist ja schön. Aber hat die Landespolizei Niedersachsen die Befugnisse oder Möglichkeiten, irgendwelche Server – möglichst noch im Ausland – vom Netz zu nehmen?
          Wir werden uns irgendwann entscheiden müssen: wollen wir weiterhin ein freies Internet, in dem jeder seine Meinung zensurfrei kundtun kann… dann sind Spam, Phishing, Trojaner, Botnetze, Fake-News… die Kehrseite der Medaille. Und mir ist aktuell ein Weg bzw. keine Technik bekannt, wie man zensurfrei Spam, Bots etc. vom Netz ausschließen kann.

          Wir leben in einem Staat, in dem wir unsere Meinung (glücklicherweise) weitgehend zensurfrei von uns geben dürfen. Daher kommen hier (und ich bin nicht ganz frei von dem Hintergedanken) gerne auch die Rufe nach Regulation des Netzes, ohne die negativen Seiten von Netzsperren, Zensur usw. zu bedenken. Wer aber in einem autoritären Regime lebt, denkt über die Rückverfolgbarkeit seiner Aktionen doppelt nach und schreibt im Zweifelsfall eben keinen kritischen Bericht.

    • Die im Heise-Artikel beschriebene Problematik u.a. mit Impfterminen kommt mir hier bei Caschy zu kurz. Aber auch bei Heise vermisse ich Hinweise, was ich als Nutzer vom GMX und Web.de tun kann. Bin seit vielen Jahren bei beiden Anbietern mit Freemail und hab da auch nicht mehr Probleme als mit anderen Anbietern.

  7. Kann ich bestätigen. Die E-Mail der DATEV an eine @web.de Adresse ist nicht innerhalb einiger Minuten angekommen. Habe den Kunden dann gesagt, er möge später nochmal schauen.

  8. DERZEIT? Die sind für den Großteil selbst verantwortlich und haben Spamfilter, die den Eindruck erwecken als müsste die komplette E-Mail inkl. korrektem Empfänger im Muster sein.

    Das taugte noch nie was.

  9. Dieses Vorgehen erinnert extrem an Telekom. Unprofessionell so zu agieren. Es reicht doch, wenn die Leute wissen, das es eine Spam-Welle gibt. IP-Adressen abgleichen und all der Kram, als Unternehmen, finde och stark grenzwertig, und dann aktiv im
    Mailverkehr einzugreifen.
    Wie wäre es mit: Allgemeine Meldungen direkt auf der Startseite oder dort platzieren, wo es jede/r sehen kann.

    • “ IP-Adressen abgleichen und all der Kram, als Unternehmen, finde och stark grenzwertig, und dann aktiv im
      Mailverkehr einzugreifen.“

      Sorry, aber das ist Blödsinn.
      Jeder, aber wirklich JEDER Mailhoster nutzt IP blacklists zum blacklisten oder greylisten.
      Aus gutem Grund.
      Das ist auch kein „Eingreifen in den Mailverkehr“, weil die Mail erst gar nicht angenommen wird. Es gibt also einen bounce, sprich der Absender (wenn er existiert) weiss was passiert.
      Und üblicherweise gibt es mit dieser Praxis sehr wenig Probleme bzw die Wege Probleme zu lösen sind bei den großen Providern normalweise etabliert und funktionieren.

      Mail ist einer der zuverlässigsten und „unkaputtbarsten“ Dienste überhaupt, und das schliesst blacklisting ein. Das ist echt das falsche Ziel für motzen.

      • Nein, es ist ein No-GO im Mailverkehr einzugreifen, wenn dadurch echte Mails nicht ankommen. Sowas gehört sich nicht und ist auch ganz sicher keine gute gute Lösung.

  10. Ich stelle außerdem die These auf, das „seriöse“ Firmen vermehrt Dienste nutzen, die einem sagen, ob eine bestimmte Mail in irgendeiner Datenbank bereits „gehackt“ wurde und dann im weiteren Verlauf etwas vorzutäuschen, sollte die Mail in der Datenbank aufgelistet werden.

    1. Sind solche Datenbanken nicht zuverlässig
    2. Wurde jemand, den ich kenne, mal angeschrieben von einem
    Mail-Anbieter (das war super strange)

    Was da teilweise auf „seriöser“ Seite abgeht, wo Span teilweise gefördert wird

  11. Ist das was Neues? Bin schon lange weg von denen, genau deswegen.

  12. web.de da muss ich immer wieder lachen. Die waren mich schon los, zu Zeiten in denen Google 1 GB pro Postfach kostenlos zur Verfügung stellte 12 MB zur Verfügung stellten. Fürs ganze Postfach, nicht pro Mail.

  13. Momentan geht es wieder etwas. Aber ein ganz großes Manko beim GMX-Spamfilter bzw. bei der Blacklist speziell ist – man kann keine TLDs mehr sperren. Früher ging das **.it usw. da hatte man Ruhe wenn man nach und nach alle TLDs weg hatte aus denen man niemals Mails erwartet.

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