Gmail: Neues Design wird Zwangs-Standard

Das dürfte nicht bei allen Grund zur Freude sein. Anfang 2022 hat Google eine neue Benutzeroberfläche für Gmail angekündigt, die wichtige Anwendungen wie Google Mail, Chat und Meet an einem einzigen Ort vereint. Die neue Oberfläche konnte man nutzen – oder aber auch nicht, wenn sie nicht gefällt. Ab diesem Monat wird die neue Benutzeroberfläche zur Standardoberfläche von Gmail, ohne die Möglichkeit, zur „Originalansicht“ zurückzukehren.

Über die Schnelleinstellungen können Nutzer diese neue Oberfläche so anpassen, dass sie die für sie wichtigsten Apps enthält, egal ob es sich um Gmail allein oder eine Kombination aus Gmail, Chat, Spaces und Meet handelt. Da der Chat jetzt auf der linken Seite verfügbar ist, haben Nutzer nicht mehr die Möglichkeit, den Chat auf der rechten Seite von Gmail zu nutzen.

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15 Kommentare

  1. Also als Google Workspace Nutzer kann ich zur Originalansicht wechseln. Das ist bei mir noch auswählbar.

  2. Wäre auch etwas seltsam gewesen wenn sie ein neues Design veröffentlichen und dieses dann nie zum Standard machen würden…

  3. Finde das neue Design gelungen.

    Was mich jedoch seit Jahren stört, ist der grausame Mail Editor. Minimalistisch ist ja schön, aber hier übertreibt es Google.

    • Viel schlimmer noch ist die mobile App. Wir haben 2022 und man kann nur plain text schreiben, keine Absatzformatierung, keine Aufzählungen, und nur mit Tricksereien fett und kursiv.

  4. Naja, gefallen tut‘s mir nicht. Das Feedback auch schon an Google gesendet. Aber wahrscheinlich interessiert das nicht sonderlich. Gelungen finde ich das neue UI jedenfalls nicht.

  5. Was mich bei Gmail wirklich nervt momentan ist, dass immer wieder offensichtlicher Spam durchgelassen wird.

    • Ja, das ist mir auch aufgefallen!
      Jahrelang war Spam einfach kein Problem.
      Weder wurde Spam durchgeschleust, noch sind valide Mails im Spam gelandet.

      Seit ein paar Monaten landen immer wieder offensichtliche Spam-Mails im Postfach.

  6. Hört sich so an und liest sich so, als wäre man traurig über diese Maßnahme?!
    Ich finde es gut und brauchbar.

    Wenn ich wirklich einen anderen Bildschirm mit anderer Aufteilung o.ä. will dann greife ich auf einen der vielfach vorhandene anderen Mailprg. zu. Da wird sich schon was finden.

  7. Ernstgemeinte Frage an die Nutzer, die die Weboberfläche nutzen: Wieso nicht über ein Mailprogramm?

    Alleine die Tatsache, mehrere Mailaccounts bei verschiedenen Anbietern zu bündeln, ist ein Killer-Feature von Mailclients.

    • Für mich als Privatanwender, ist die Web Version völlig ausreichend. So viel mache ich nicht mit Mails.
      Ich habe zwar ein 365 Office Abo, aber Outlook nutze ich nur noch auf Arbeit. Die Suche funktioniert bei Google so gut, da will ich gar nicht mehr ein anderes Program nutzen, wo ich mir auch noch Gedanken machen muss, dass die ständig gesichert werden müssen. Mir reicht es so aus, Lokal möchte ich Mails nicht mehr haben, mal sitze ich am Desktop, mal am MacBook oder am Handy. Was soll mir da Fehlen?

      • Besonders viel mache ich mit Mails auch nicht. Ich bekomme welche, ich schreibe welche.
        Aber wenn man sich schnell mal wo registriert oder einen Bestätigungscode bekommt, ist ein Mailprogramm aus meiner Sicht bequemer, als aktiv eine neue Seite im Browser zu öffnen, in das ich die Adresse des Mailanbieters eintippe.
        Liegt aber an meinem Szenario, dass das Mailprogramm einfach immer offen ist.
        Wo ich dir widersprechen muss, ist das Argument mit den lokalen Mails.
        Nutzt du IMAP (und das ist seit 15 Jahren einfach mal die Standardoption zum abrufen von Mails), sind die Mails zwar AUCH lokal, aber eben nicht nur. Die Mails bleiben zu jedem Zeitpunkt auf dem Server – selbst ein löschen bewegt diese Mails nur in den Papierkorb auf dem Server.
        IMAP synchronisiert sich mit allen Mailclients – dein Handy bekommt also die Änderungen deines MacBooks also mit.
        Du kannst GoogleMail ja testweise mal auf deinem MacBook oder deinem Handy in das Mailprogramm einbinden – die Einrichtung ist kinderleicht – du meldest dich an wie bei jedem Google-Dienst im Browser auch.
        Dass Mails gelöscht oder nicht synchronisiert werden, muss man schon richtig aktiv in den Konfigurationen anweisen – das macht man nicht versehentlich.

    • Das „Killer-Feature“ eines Mailprogramms ist die Möglichkeit, sich beim Mailabruf Schadprogramme mit runterzuladen. Das passiert bei einer reinen Weboberfläche nicht, solange ich nicht aktiv was runterlade.

      • Moderne Mailprogramme bieten die Möglichkeit, Anhänge auch erst nach aktiver Interaktion herunterzuladen.
        Und für die automatische Ausführung wäre eine ausnutzbare Sicherheitslücke in deinem Mailprogramm oder Betriebssystem nötig. Vorher wäre es erstmal nur eine Datei, die nicht ausgeführt wurde.

    • Ich hab das so gelöst, dass Mails, die an GMX & Co gehen, nach GMail weiterleitet werden. Funktioniert für mich seit Jahren einwandfrei. Mails verschicke ich nur von GMail Adressen und selten mal von einer anderen. Lässt sich aber auch via GMail versenden wenn man sich 5-10min Zeit nimmt das einzurichten.

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