Gigaset ONE X8100: Gigaset und BREKO bringen WLAN-Router auf den Markt

Gigaset wird zukünftig auch Router zur Verfügung stellen. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) hat mit Gigaset eine Partnerschaft geschlossen und in jener dreht es sich auch um den Router. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) repräsentiert zahlreiche Festnetzwettbewerber.

Seine Mitglieder setzen klar auf die zukunftssichere Glasfaser und sind aktuell für 80 Prozent des wettbewerblichen Ausbaus mit direkten Glasfaseranschlüssen (FTTB / FTTH) verantwortlich. 407 Mitgliedsunternehmen haben in den letzten beiden Jahren rund 6 Milliarden Euro in den glasfasergestützten Breitbandausbau investiert. Als neuer Partner des Verbands hat Gigaset gemeinsam mit einer Taskforce einen Router für die zahlreichen im BREKO organisierten überregionalen und regionalen Netzbetreiber und Stadtwerke pilotiert.

Der Gigaset ONE X8100 kommt ganz in Weiß, mit einem zentralen, runden Button und dimmbaren LED-Statusanzeigen. Der WiFi-5-Standard kommt im Gerät zu Einsatz. Beamforming richtet die Antennen des ONE X8100 gezielt auf die mit dem WLAN-Netz verbundenen Geräte aus. Für Sicherheit sollen die Standards WPA, WPA2, WPA Mixed, WPA-PSK sorgen, DECT wird ebenfalls unterstützt. Ihr seht: nicht die neuste Technik, die man da anbietet, aber es wird ja „ein Providergerät“ – welches ab Mai 2022 verfügbar sein soll.

Mitte 2021 formierte sich laut Gigaset-Mitteilung eine gemeinsame Taskforce von BREKO und Gigaset sowie verschiedenen Vertretern der angeschlossenen Carrier. Ein wesentliches Ziel dieses übergreifenden Projekts war es, gemeinsam Maßnahmen zur Sicherung des Glasfaserausbaus zu diskutieren und voranzutreiben. In diesem Kontext formierte sich auch das Router-Pilotprojekt.

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9 Kommentare

  1. Kein WPA3? Was soll das?

  2. Fassungslos says:

    Kein WiFi 6E? Kein Wifi 6 (AX)? Kein WPA3? Aber eine „Taskforce“ hat mitgearbeitet – vermutlich in Form eines seit etwa 2015 tagenden Stuhlkreis? Man fasst es nicht… Als Museumsgerät sicher gut zu gebrauchen!

    • Michael S. says:

      Und kein 2,5 Gigabit LAN-Port. Ohne den könnte ich nicht mal mein Internet voll ausfahren (bekomme aktuell 1,2 Gigabit im Downstream). Das einzig Interessante an dem Router ist die DECT-Unterstützung, die gibt ja sonst praktisch nur bei AVM Fritzbox und Telekom Speedport.

      Ich nehme mal an das Teil ist *deutlich* günstiger als eine Fritzbox. Das dürfte für die Provider das einzige Argument für dieses Gerät sein.

  3. AVM zittert schon –
    Aber für den Anfang ist es okay. Vielleicht kommt ja demnächst ein Fritzbox-Konkurrent.

  4. Für die Mehrheit ausreichend.

  5. Ufff, wenn das Ding genauso gut funktioniert wie die Netzwerkschnittstelle an deren Festnetztelefonen (fest eingestellte IP-Adressen werden ignoriert und trotzdem eine solche per DHCP bezogen) dann gute Nacht

  6. IP-Anschlüsse haben bis zu 10 Rufnummern, warum die Deckelung bei 4 Nummern? NAS Möglichkeiten auch nicht gegeben. Besser sicher als kastrierte Speedports und Provider-eigene Mietboxen… aber technisch wie beschrieben etwa 2-3 Jahre der Zeit hinterher. Da ist eine kleine Fritzbox mit bis zu 5 Jahren Update-Garantie schwer einzuholen. Außer die Gigaset/Breko Kiste gibts unter 100 EUR

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