Gigaset GS5: Neues Mittelklasse-Smartphone „Made in Germany“

Gigaset hat ein neues Smartphone als „Made in Germany“ vorgestellt: Das GS5 gruppiert sich in der Mittelklasse ein und kostet 299 Euro. Als Markenbotschafter fungiert immer noch der Musiker und Entertainer Sasha. Leider setzt man als SoC nur den MediaTek Helio G85 ein und auch sonst wird in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gerade das Optimum geboten. Allerdings hat das Gerät auch einige besondere Vorzüge.

Dazu zählt, dass das Gigaset GS5 kabelloses Laden unterstützt, was in dieser Preisklasse ungewöhnlich ist. Außerdem sind NFC und ein austauschbarer Akku dabei. Letzteres hat ja heute absoluten Seltenheitswert. An der Rückseite findet ihr eine Kamera mit 48 (Weitwinkel) + 8 (Ultra-Weitwinkel) Megapixel und vorne eine Cam mit 16 Megapixeln in einem mittigen Notch. Leider gibt Gigaset an, dass das Smartphone keine 4K-Videos aufnehmen kann. 1.440p sind das Ende der Fahnenstange.

Das Gigaset GS5 nutzt einen Akku mit 4.500 mAh, der kabellos mit bis zu 15 Watt oder via USB-C mit 18 Watt geladen werden kann. Was ebenfalls cool ist: Man nutzt ein Triple-Slot-Design. Ihr könnt also Speicherkarte und zwei SIM parallel einsetzen. Das LC-Display mit 6,3 Zoll löst im Übrigen mit FHD+ auf. Auch eine Benachrichtigungs-LED, sieht man heute ja ebenfalls selten, ist an Bord. Ab Werk dient Android 11 als Betriebssystem. Zudem sind noch 4 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz zu nennen.

Das Gigaset GS5 ist ab November 2021 in der Farbe Dark Titanium Grey und ab Ende November in Light Purple im stationären und Online-Handel sowie im Gigaset-Onlineshop für 299 Euro (UVP) erhältlich.

Technische Daten Gigaset GS5

  • Display: IPS-LCD, 2.340 x 1.080 Pixel, 60 Hz
  • OS: Android 11
  • Prozessor: MediaTek Helio G85
  • RAM: 4 GByte
  • Speicherplatz: 128 GByte
  • Dual-Kamera: 48 (Weitwinkel) + 8 (Ultra-Weitwinkel) Megapixel
  • Frontkamera: 16 Megapixel
  • Akku: 4.500 mAh
  • Schnittstellen: Dual-SIM, NFC, microSD, Bluetooth 5.0, GPS, USB-C, 4G LTE, 3,5-mm-Audio, Wi-Fi 5
  • Maße / Gewicht: 157,5 x 75 x 10,4 mm (H x B x T) / ca. 210 g
  • Besonderheiten: Kabellose Qi-Aufladung mit 15 Watt, austauschbarer Akku, Triple-Slot-Design
  • Lieferumfang: Smartphone, USB-C-Kabel, Anleitung
  • Preis: 299 Euro

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34 Kommentare

  1. Kleiner Fehler:
    Im Text: „Ab Werk dient Android 12 als Betriebssystem“
    In den Technische Daten: „OS: Android 11“

    Was wissen Sie über „made in Germany“? Tatsächlich in DE gefertigt (wo?) oder ’nur‘ in DE (teil?)entwickelt, aber in Fernost gebaut?

    • In Deutschland werden die Verpackungen und die gedruckten Anleitungen hergestellt. Die komplette Elektronik aus Asien, sowie der Großteil der Montage.
      Marketing pur.

    • Bob (der andere) says:

      @ RA:
      Ich weiss nicht wie es bei den aktuellen Gigaset-Smartphones ist, aber die ersten Modelle wurden in Deutschland nur zusammengebaut (die Komponenten wie Chips, Display usw. werden in D ja sowieso weder entwickelt noch hergestellt). Und ich denke das wird wohl immer noch so sein.

      Anstatt “Made in Germany“ müsste es also “assembled in Germany“ heissen.

    • Die Komponenten kommen aus Asien zum größten Teil, die Montage, QS und Verpackung etc. im Werk in Bochold.
      Komponentenfertigung gibt es keine mehr in Europa, aber Gigaset ist bestrebt verstärkt Wertschöpfung zurückzuholen.
      In jedem Fall also unterstützenswert.

  2. Spricht mich nicht unbedingt an, müsste man aber „eigentlich“ unterstützen.

    • Am Ende des Tages muss das Gesamtpaket stimmen.
      Ich kaufe mir auch keine schlechten Produkte nur weil diese teilweise vielleicht in Deutschland entwickelt wurden.

    • In Deutschland werden die Verpackungen und die gedruckten Anleitungen hergestellt. Die komplette Elektronik aus Asien, sowie der Großteil der Montage.
      Marketing pur. Software Support nur aus Asien. Unterstützung von Scams sollte unterlassen werden. Ich finde es bedauerlich, dass Blogs es überhaupt erwähnen und wenn, dann das Marketing unreflektiert wiedergeben.
      Ich habe nichts gegen die Asien Fertigung – Probleme und Vorteile sind weitreichend bekannt. Aber ich kaufe keine minderwertigen Produkte für mehr Geld, um Markennamen einer Industrie in Deutschland „zu retten“, welche seit Jahren von anderen getragen werden.

      • Gerd the man says:

        In Deutschland sind seit 2018 mehrere hundert Jobs entstanden. Produktionsstraßen wurden von China nach Bocholt verlegt. Ja, wie bei praktisch allen elektronischen Geräten werden die einzelnen Hardware Komponenten in Asien gefertigt. Aber sie werden in Deutschland von Mensch & Roboter montiert und das Produkt auf Qualität geprüft. Mag man von halten was man will. Ich persönlich halte es für einen ersten guten Ansatz, der absolut toten deutschen Produktion wieder etwas Leben einzuhauchen. Natürlich ist man noch weit davon entfernt, Chips, Sensoren usw. bei uns zu produzieren. Und so lange ein asiatischer Großinvestor seine Fuchteln im Spiel hat, wird das auch sicher nicht so schnell kommen. Aber trotzdem ist es doch eine kleine „Erfolgsgeschichte“ auf dem Markt der übermächtigen Asiaten.

        • Allen „Bocholt“-Berichterstattern besten Dank für die Antwort auf meine Eingangsfrage!

        • Gerd the man, ich stimme dir voll und ganz zu. Alle die kritisieren, dass die Bauteile aus dem Ausland kommen, sollen sich einmal Gedanken darüber machen, wie viele im Ausland gefertigte Bauteile in Deutschland montierten Autos stecken. In China produzierten Hndys stecken nur in China gefertigte Bauteile. Das ist den Apple, Xiaomi etc. Fanboys scheinbar egal. Schade.

  3. Schönes schlichtes Design, sowas mag ich. Endlich mal ein Smartphone ohne diese häßlichen Kamerabuckel. Positiv ist auch der wechselbare Akku. Aber:
    – kein 5G
    – lahmer Chipsatz
    – kein Android One
    – Kameraqualität mittelmäßig

    Als Einstiegsgerät für 180 Euro wäre es ok. Aber 300 Euro ist nicht konkurrenzfähig. Und sind wir ehrlich, jede Komponente darin ist aus China. Made in Germany darf zwar rechtlich dranstehen, aber die Wertschöpfung fand zu 99% in China statt. Das rechtfertigt nicht den relativ hohen Preis.

    • Doch tut es. Es wird unter deutschen Arbeitsbedingungen gearbeitet nicht unter Chinesischen. Auch der Lohn der Facharbeiter hat ein anderes Niveau. Solltest du immer noch nicht den Unterschied im Preis begriffen haben, kannst du ja Mal ein Jahr in China arbeiten und dann nochmal dein Kommentar überdenken.

      • Ohhh Baby¹,

        ich habe Dich sooo vermisst! Aber Du lebst und es geht Dir gut (*freu*).

        P.S. Sachlich ist das ‚Argument‘ so ’sinnvoll‘ wie eh und je: Wer als Exot im anderen System arbeitet ist hinreichend qualifiziert und begehrt und wird deshalb die Niederungen des Lebens des gemeinen Autochthonen eher nicht erleben.

        ¹ „geh doch nach drüben!!1!“-‚Argument‘

      • Trotzdem wäre mein mögliches Investment in ein Gigaset Telefon nichts anderes als ein pity fXck.

        Ich würde eher Mitarbeiter in die Kneipe gehen, als sie durch den Kauf dieser Produkte zu unterstützen. Der Anspruch made in Germany wird völlig dadurch konterkariert, dass wesentliche Komponenten wie der software support auf dem gleichen Niveau sind wie Ulefone und Konsorten.

        Da viele von uns hier sicherlich in ihrem Umfeld die Ansprechpartner für Technik Empfehlungen sind, bitte ich vor allen Dingen für verwundbare kundengruppen wie Oma oder Tante dazu, Narren sichere Produkte zu empfehlen. Ich bin auf die blogeinträge bei Günter born auch erst aufmerksam geworden als das Kind bereits im Brunnen lag. Von Oma oder Tante würde ich nicht erwarten, dass sie regelmäßig Securityseiten mitlesen..

  4. Wie läufts mit den Updates mittlerweile – hatte Gigaset nicht letztens over the air Malware verteilt?

    • Ja, sie hatten einen updateserver gekauft und dieses hdup System brachte die Ferse Malware mit sich. Ist bei uns erst aufgefallen, als WhatsApp meinem Sohn das Konto sperrte, weil verdächtige Nachrichten versendet wurden. Herrlich! Nie wieder Gigaset!

  5. Gigaset …
    ich frage mich, warum die Frma es nicht schafft ein Kombiprodukt
    aus GIGASET mit DECT und einfachem Android-One-Smartfone herzustellen.

    Ein Absatzmarkt existiert da mit Sicherheit
    – gerade auch bei der aelteren Generation.

    • Ich wäre dabei. Ein Smartphone mit DECT gibt es meines Wissen nach nur von ascom für den gewerbl. Einsatz.
      Meine Vermutung – Gigaset bastelt das Design aus Telco-Legosteinen. Sprich der Proz, von A, die Cam von B usw. Im Gegensatz Apple ist halt keine Eigenentwicklung von Gigaset mit an Board

  6. Bei dieser Firma sollte man besser nicht kaufen – Sicherheit ist da eher optional… https://www.borncity.com/blog/2021/04/03/gigaset-gehackt-android-update-server-liefern-wohl-malware-aus/

    • Ich habe seit dem launch das gs 4. Für mich ein super Gerät, denn unterm Strich zeigt der Alltag was geht und was nicht. Hier hat es mich mich nie enttäuscht. Es ist schnell, solide, die Kamera ist gut, ich hab echt nichts zu meckern.

    • Ich stimme dir voll zu, hatte ich weiter oben schon geschrieben. Zusätzlich ist mir die Reaktion des Unternehmens sehr negativ aufgefallen. Zuerst wollte man die Verantwortung auf den Kunden abschieben und als die pressemeldungen sehr eindeutig wurden, überschlug man sich keinesfalls mit Entschuldigung oder Behebung des selbst verursachten sicherheitsproblems. Geräte dieser Marke sind in keinem Fall etwas im unternehmensumfeld und auch im privaten Umfeld ist mir das zu heikel. Die anderen Negativpunkte hatten die anderen User schon geschrieben.

  7. Also mit Made in Germany wäre ich in GiGaset vorsichtig. Die vermarkten auch in den USA und dort ist die Bezeichnung nur erlaubt, wenn mindestens 50 Prozent der Komponenten und der Herstellung in den USA erfolgt. In Frankreich ähnlich.

    Es wird sicherlich designed in Germany made in China sein.

    • Wahrscheinlich eher Komponenten entwickelt in 20 Ländern, gebaut in 20 anderen; Gerät designed in 5 Ländern (darunter Deutschland), zusammengebaut überwiegend in China und so weiter… Jede andere Angabe als „made on planet earth“ kann man bei einem derart komplexen Produkt getrost als unseriöses Marketing abhaken.

  8. Unabhaengig davon, dass der Triple-Slot unnoetig ist und FHD auch gereicht haette, wenn man dafuer nen schnellen Chipsatz nutzen wuerde, geht der Name noch immer voellig daneben! Aelter erwarten einen DECT Ziegelstein und Juengere beim Namen Giga was anderes als Omas Designstudie mit Low-End Tech.
    M.E. wird hier eine schon tote Sau noch ne Weile durchs Dorf gerollt.

    • +1
      Das nahm mich ‚immer schon‘ Wunder:
      Welcher Vollprofi auf die Idee kam, den für DECT eingeführten Namen „Gigaset“ für Anderes zu missbrauchen.
      *SMH*

  9. Das mit dem Markenbotschafter habe ich gerade erst gelesen…
    Der Musiker Sascha kann sehr ordentliche Musik machen und hervorragend singen, wenn man ihn lässt und ihn nicht auf seichten Pop fest nagelt. Es tut mir leid für ihn, dass er sich möglicherweise wirtschaftlich genötigt sah als Endorser ausgerechnet für so eine Marke wie Gigaset Herzuhalten.
    Schon eher Marshall…

  10. Ich habe das GS 4 und bin damit voll zufrieden. Vorher hatte ich das GS 190 und auch dieses Gerät ist von der Verarbeitungsqualität sehr gut. Für mich zählt eine gute Qualität. Die Kamera war von den GS 190 natürlich nicht so gut. In dunkleren Räumen konnte man keine Videos drehen. Da ist das GS 4 schon bedeutend besser. Klar hingt Gigaset bei der Bild- und -Videoqualität immer im Gegensatz zu Samsung, Motorolla etc. ein bisschen hinter her. Aber es stört mich nicht weil die technische Qualität von Jahr zu Jahr bei allen Herstellern ständig steigt. Irgendwann wenn es keinen Sinn mehr macht eine Kamera technisch zu steigern kommt die Klappfunktion welches bisher nur bei Samsung und Motoralla ab 1000 € möglich ist. Wie bereits erwähnt Verabeituingsqualität ist Spitzenklasse, ich kann damit schnell über`s Internet gleiten, es läd schnell die Seiten und reagiert auch sonst sehr schnell. Was soll daran denn auszusetzen sein? Nur weil vielleicht andere Geräte ein 100/stel Sekunde schneller sein könnten? Das ist doch lächerlich. Letztendlich ist Android auch in anderen Geräten Android. Welche deutscher Hersteller verbaut denn heutzutage keine Teile aus China? Gigaset hat einen telefonischen Service für Fragen oder falls Probleme mit dem Gerät auftauchen sollten. Und das ohne große Warteschlangen.

    • Der fragwürdige Umgang mit Sicherheitslücken in der Vergangenheit schreckt mich genug ab. Onlinebanking? Zu riskant.
      Dein Gerärt ist Teil einres Botnetzes? Könnte passieren?
      Dein Gerät fängt sich über den offiziellen Gigasetupdateserver Malware und versendet Spam in die Welt?
      Ist mir passiert und auch vielen anderen. Das Thema ging groß durch die Presse.
      Gigaset wiegelt ab und spielt das Thema herunter. Nie wieder ein Gerät von Gigaset!

      • Na ja. Dein „zu riskant“ ist aber dann genause religiös an einem Fehler festgeklammert, wie wenn man sagen würde: Ich werde nie wieder ein Samsung Smartphone kaufen, weil die „immer“ abbrennen. Zu riskant!

        • Nix Religion!
          Bist du Fanboy, oder was?

          Samsung hat bewiesen, dass die Akkuproblemwe im Griff sind.
          Gigaset hat nur armselig kommuniziert und nach meiner Kenntnis hat sich nichts geändert.

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