Gastbeitrag: Jimdo

Heutzutage muss man einfach im Internet sein um zu überleben. Jede Firma und jeder Freiberufler braucht eine Webseite. Aber eine Homepage vom Webdesigner kostet schnell einige hundert Euro. Wie soll man dann sonst eine Homepage erstellen? Die Lösung ist (meistens) ein Homepage Baukasten. Doch im Netz gibt es eine riesige Auswahl. Welcher bietet wohl das Beste Preis – Leistungsverhältnis? Meine Antwort ist Jimdo. Es bietet meiner Meinung nach die meisten Funktionen für einen unschlagbaren Preis und man braucht keine Programmierkenntnisse.


Man erhält kostenlos eine Webseite, die man nach seinen Wünschen füllen kann. Jimdo glänzt durch seine Einfachheit. Mit zwei Klicks hat man etwas Neues auf der Seite und ebenso schnell wieder gelöscht. Man kann unlimitiert Unterseiten erstellen und hat 500 MB Speicherplatz zur Verfügung. Auch gibt es eine YouTube-, flickr-, RSS-, Twitter-, Html-Code Integration. Auch gibt es zwei schöne Bildergalerien. Es gibt eine grosse Auswahl an Layouts und man kann selbst eines mit Html uns CSS einfügen.

Auch ein Blog ist in Jimdo integriert. Auch mit Trackback und Pingback Unterstützung. Ausserdem kann man einen sehr schönen Shop erstellen. Mit schöner Produktansicht und mit vielen Zahlungsmöglichkeiten zum einrichten. Super für eine Firma, die ihre Sachen unter die Leute bringen will.

Bei Jimdo gibt es drei Preisstufen (Pakete). Das kostenlose Paket heisst Free. Für 5€ monatlich bekommt man Pro. Dort enthalten ist eine Domain (z. B. www.mein-name.de) und einen eigenen E-Mail Account (z. B. info@mein-name.de) und drei E-Mail Weiterleitungsadressen. Ausserdem beinhaltet es Statistiken und einen Newsletter. Beim Shop kann man dort maximal 15 Produkte einfügen und die Provision für Jimdo beträgt 5%. Dann gibt es noch Jimdo Business für die Unternehmen. Dort findet man zwei Domains und fünf Mail-Accounts, unlimitiert Weiterleitungen und Shop Produkte. Hier gibt‘s auch keine Shop-Provision. Alle Unterschiede gibt‘s hier.

Meine Webseite www.josef-weibel.ch habe ich auch mit Jimdo erstellt.

Bilder hochladen.

Der Texteditor.

So kann man die Navigation bearbeiten.

Hier werden alle Einstellungen vorgenommen.

… und hier kann man die Layouts auswählen und wechseln. Alles ganz simpel.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

51 Kommentare

  1. Für Einsteiger mit Anspruch wirklich ein sehr guter Tipp.

    Hätte ich vor einem Jahr auch gut gebrauchen können.
    Dann hätte ich mir die ganze Einarbeitung mit Joomla erspart. 😉

  2. @Dessicater: Nicht nur für Anfänger. Ich habe mit Jimdo angefangen und habe in der zwischenzeit programmieren gelernt. Ich brauche Jimdo immer noch und komme auch mit schwierigen Codes gut zurecht! 😉

  3. Hi, meine Page läuft auch auf Jimdo.

    Hier aber noch ein Paar Alternativen zu Jimdo:
    http://www.kwoxer.de/tutorials/homepage-baukasten/

    Grüße

  4. Wirklich schöner Beitrag Josef …

  5. Danke Daniel!

    @kwoxer: Jaa, aber ich finde Jimdo den Besten! Habe aber deine anderen schon getestet!

  6. Mir fehlt nur noch eins — ist dies eine echte Alternative zu der WordPress web-oberfläche? Kann ich so Problemlos wie in WordPress bei Jimdo einen Blog erstellen? und wie sieht das mit dem Blog umzug aus? Hat man wirklich komplett freien Zugriff auf HTML und CSS? – Wie schauts mit FTP zugiff aus? — Alles in der Free version erhalten, oder brauche ich da doch Pro oder mehr?

    Die Erfahrungsberichte bei ciao.de sprechen ja eher dafür…

    Wenn ich dadurch mehr vorteile bekomme, ziehe ich gerne um…

    MfG
    paradonym -> Mein Blog

  7. Hallo paradonym!

    Jimdo hat nicht alle Funktionen wie WordPress. Aber es ist die beste Blogfunktion in einem CMS! Ich habe einen Blog bei Jimdo und komme sehr gut mit klar. Der Vorteil an Jimdo ist auch, dass du immer siehst, wie es die User auch sehen werden. Du klickst dir deine Webseite zusammen.

    Der Umzug geht ganz simpel. Du kannst eine WordPress Exportdatei oder einen RSS-Feed importieren lassen. Bei der Datei wird (fast) alles übernommen.

    Mit Html und CSS kannst du sehr viel machen. Du kannst so ein eigenes Layout machen, in den Head und Content schreiben. Ausserdem funktionieren JavaScripts. Das einzige was nicht funktioniert ist PHP.

    Ein FTP-Zugang ist nicht enthalten, aber du kannst deine Dateien problemlos hochladen. Denn Jimdo ist ein CMS und kein Server. 😉

    Und das geht alles in der Free-Version. Beim Hochladen ist aber Pro empfehlenswert.

    LG Josef – Mein Blog

  8. @Josef (Gastbeitragsautor):
    d.h. kein zensiertes HTML und CSS, das notfalls den Google Analytics HTML-Code oder die Last-FM Widgets zum einbauen auf die Seite einfach von der Seite haut? –Java is sehr schön — kann ich mich endlich mal austoben… und wie lange würde man als absoluter Laie brauchen, um eine Seite wie deine komplett aufzusetzen? Wielleicht jetzt nicht mit Blogeinträgen…

    Nur schade dass in dem Gastbeitrag den ich caschy geschickt hab denn noch der WordPress-Link steht. 😀 — na ja — poste ich eventuell in WordPress ne umzugsmeldung rein…

    Gibt es bei Jimdo Anwerbungsboni (bonus in der Mehrzal) — wenn ja – kannst du ja mal dein Anwerbungslink hier posten oder mir per Mail, Jabber, ICQ, Twitter usw schicken … 😀

    EDIT: – mich würd noch interessieren wie die mit extremem Traffic umgehen — angenommen meine Seitenaufrufe würden in Zukunft extremst Steigen (–Gastbeitrag 😀 ) – – dürfen die mir dann einfach die Seite abklemmen oder wird dann eine Entschädigungsgebür erhoben?

  9. @paradonym:

    Ich sage mal fast kein zensiertes Html. Momentan gibt es noch Probleme mit Conditional Comments. CSS unzensiert. Für Google Analytics gibt es einen extra Bereich und LastFM ist kein Problem!

    Wenn du dich wirklich ransetzt dann brauchst du 1- 3 Tage höchstens! Kleine Seiten schon in einigen Stunden. Mit allen SEO Einstellungen.

    Leider habe ich keinen Link, weil ich noch nicht 18 bin. Kannst dich aber gerne unter http://de.jimdo.com registrieren. Wenn du Hilfe brauchst, schreib mich an oder siehe: http://tricks-tipps.jimdo.com

    LG Josef

  10. Fertige Layouts sind einigermaßen kacke. Ein solcher Baukasten kann noch so gut sein: Dem Einsteiger wird immer ein wenig Auswahl und dem Profi die Möglichkeit zur umfangreichen Modifikation fehlen.

  11. @tux!

    Dann kennst du Jimdo noch nicht! Es bietet unzählig viele Layouts an die wirklich sehr schön sind. Überzeuge dich selbst!

    LG Josef

  12. Für Menschen, die absolut keine Ahnung vom HTML,CSS und Co. haben, ist das eine gute Sache! Ich würde, aber immer selbst programmieren, da einem da wirklich keine Grenzen gesetzt sind.
    Trotzdem guter Beitrag!
    Gruß Matze!

  13. Jimdo ist für jemanden der sich nicht mit den technischen Details auseinandersetzen will eine gute Alternative. Kenne selbst zwei technisch eher unbedarfte Leute die damit ruckzuck ein schönes Ergebnis erzielt haben. Ein Bekannter hat sich beispielsweise mit ein paar Klicks eine mehrsprachige Homepage zusammengestellt. Wer mehr Individualität möchte und (irgendwann) die Layouts anpassen oder komplett eigene Designs bauen will, wird natürlich um HTML und CSS Kenntnisse nicht drum herum kommen.

  14. @Matze: Danke für dein Lob!
    @Jens: Jop!

    Was ich vergessen habe zu schreiben ist, dass Jimdo einen erstklassigen Support bietet. Über Mail erhält man in einem Tag und im Forum fast stündlich.

    LG Josef

  15. Den Jimdo-Jungs muss ich neidlos/neidvoll anerkennen, dass sie in Sachen SEO und Medienpräsenz ziemlich stark sind. Hut ab!

  16. Sehr guter Beitrag, Sauber Josef!
    Ja, der Support ist wirklich 1A; Bei Fragen und Problemen
    ist man sehr gut aufgehoben. Genrell ist alles bei Jimdo Lobenswert; nicht zuletzt das Drag&Drop, das neue Shop System, die einfachste Bedienung der Welt sowie die Riesenauswahl an Desgins und Styles.

    @kwoxer: Diese Beispiele sind schön und gut, aber dennoch für Jimdo keine Konkurrenz – da sind wir uns sicher alle einig 😉

    Beste Grüße,
    Simon

  17. Überzeugt — Jimdo-Page erstellt…

    ist wirklich sehr sehr einfach — für Leute mit Verständnis dafür haben

    Ab sofort blogge ich unter beiden – WordPress und Jimdo – mal sehen wer sich als Sieger herausstellt, die Blogger Software behalte ich…

    ihr könnt bei beiden gerne mal vorbeischauen…

    @Josef: Danke — ist wirklich so easy wie du beschrieben hast…

  18. Daniel S. says:

    Zuerst dachte ich ja „das liest sich aber sehr wie reine Werbung“, aber am Ende fand ich den Artikel doch sehr gut 🙂

  19. Danke für euer Lob! Freut mich sehr! Wer mehr von mir will, kann meinen Blog unter http://www.josef-weibel.ch abbonieren. Dort geht es ständig um tolle Web 2.0 Projekte. 😉

    LG Josef

  20. Das einzige was mich an Jimdo jetzt noch stört sind die mangelnden Sicherheits-Optionen — in WordPress krieg ich täglich fast 5 Spam-Kommentare ab – geblockt – , aber in Jimdo hab ich noch nichts direktes über Spambekämpfung und Sicherheit gesehen…. hab ich da falsch hingeschaut oder fehlt das wirklich?

  21. @paradonym:

    Bei den Kontaktformularen kannst du Captcha aktivieren und beim Gästebuch kannst du auch moderieren. Oder wo meinst du sonst?

    LG Josef

  22. Eine moderations Funktion zur Spamabwehr ist natürlich vorhanden; mehr dazu hier http://de.jimdo.com/wiki/Kommentare

    Beste Grüße,
    Simon

  23. @Josef
    Bietet Jimdo von sich aus Lightbox?

  24. @Heiner Wenn ich fragen darf was das ist?

  25. >>Bietet Jimdo von sich aus Lightbox?
    Ja dat gibbet – einfach eine Bildergalerie anlegen.

    Beste Grüße
    Simon

  26. @Josef: Ich meinte die Spam erkennung anhand von Wortfilter und Link-Häufigkeit bei den Kommentaren zu Blogposts bei Jimdo….

  27. http://www.lokeshdhakar.com/projects/lightbox2/
    Javascript. Bei einigen (kostenlosen) Baukastensystemen gibt es das nicht von Haus aus, man kann es aber integrieren, deshalb meine Frage, ob man selber aktiv werden muss oder es die Funktion bei Jimdo schon gibt. Meine Frage wurde ja schon beantwortet.
    Danke

  28. JürgenHugo says:

    „Jede Firma und jeder Freiberufler braucht eine Webseite. Aber eine Homepage vom Webdesigner kostet schnell einige hundert Euro“

    Naja, wenn eine Firma oder ein Freiberufler keine „paar hundert Euro“ für einen Webdesigner hat – dann ist das ganze aber nich besonders solide finanziert… :mrgreen:

  29. loverk89 says:

    Guter Artikel werd es mir mal ansehen.

  30. Der Artikel ist ziemlich schlecht geschrieben. Im Prinzip ist es nur ein zusammengeklatschter Werbebrief von Jimdo, der auf diese lächerliche Homepage verweisen soll.
    Überall wird man von Formulierungen dieser Art verfolgt: „tolle page. gefällt mir. schau auch mal auf meine. würde mich freuen.“

  31. Das Kostenlose Paket mag optimal sein. Aber schon das erste Paket für 5€ im Monat würd mir zusehr zu Buche schlagen. Dafür krieg ich schon Vserver hinterhergeschmissen auf denen ich volle Kontrolle habe.

    Gerade im Business-Bereich sollte man besser nicht mit einer Jimdo Seite aufschlagen.

  32. Moin,

    das Problem an dem Artikel und solchen Services ist immer das Gleiche. Die Leute, die wenig davon haben denken ernsthaft, sie könnten sich mit einem Webdesigner messen. Die meist schlichten Templates können auf Dauer aber kein Webdesigner ersetzen. Nur weil ich eine Page zusammen geklickt habe, bin ich zwar drin aber mir fehlt das Knowhow. Ich habe keine Ahnung von Farbräumen, Usability, Sinn und Unsinn auf einer Seite etc. pp. – das erzählt mir in der Regel eben mein Dienstleister.

    Ich finde es ebenfalls etwas kritisch zu beleuchten, dass alles einfach nicht und total super ist. Wenn ich mir einige Seiten der Jimbo angucke fühle ich mich bestätigt.

    Ich fühle mich allerdings als Wettwerber und Seitenbauer ohnehin nicht von dem Markt angegriffen. Dort springen meist genau die Kunden auf, die ich nicht in der Agentur haben will. Diese „300€ für die Webseite? Hab ich bei ebay gesehen“-Typen 😉

    Ich denke aber, dass es für einige Leute durchaus sinnig sein kann. Auch wenn ich mich einigen Vorrednern anschließen muss, liest sich wie ein Werbeschreiben. Das liegt aber auch daran, dass man den Autor nicht kennt und seine Glaubwürdigkeit nicht einschätzen kann. Was kein Vorwurf sein soll, ist einfach eine Tatsache 🙂 daher Danke für das Posting und die damit verbundene Diskussion.

    Beste Grüße

    Nachtrag: Warum Webdesign keine 700€ kostet http://liechtenecker.at/warum-webdesign-nicht-700e-kostet/

  33. Sehr guter und ausführlicher Artikel. Auch wenn er sich ein bisschen wie Werbung anhört, trotzdem nicht schlecht gemacht…

  34. Zwei weitere Alternativen zuJimdo sucht, wird vielleicht hier fündig:

    http://www.lifeyo.com/

    http://flavors.me/

  35. Wer weitere Alternativen zu Jimdo sucht, wird vielleicht hier fündig:

    http://www.lifeyo.com/

    http://flavors.me/

  36. @Matze Lifeyo hat einen schlechten Ruf bei WOT also rufe ich die Seite lieber nicht auf.

  37. Tatsächlich du hast Recht! Danke für den Hinweis! Entschuldigt den Link..

  38. Das einzige was blöd ist: Es gibt keine Mobilansicht, bzw,deine Website ist auf einem iPod nicht benutzbar…

  39. Dem Posting fehlt die Objektivität. Man gewinnt den Eindruck das hier mehr dahinter steckt. Es wird nicht mal erwähnt das der Free-Account völlig nutzlos ist, für Firmen und Freiberufler etc. sowieso.
    Ein Blick in den Quellcode dieser Jimdo-(was für’n Name ..)-seiten reicht.
    Zeit meinen Feedreader zu säubern …

  40. @Niklas:
    AppMakr soll diese Seiten aber auf ein iPhone, iPod, iTab (ähh iPad) kompatibles Format bringen können — ich bin grad daran zu verstehen wie der jetzt wirklich funktioniert… bisher habe ich noch nichts vernünftiges herausbekommen…

    Hier n Link zum zugehörigen TechCrunch artikel:
    http://techcrunch.com/2010/05/24/appmakr-adds-features-now-free-for-a-limited-time/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Techcrunch+%28TechCrunch%29

    Nochwas nebensächliches: — Dieser Gastbeitrag hat (bis jetzt) die meißten Kommentare — das will schon was heißen — Gratulation @Josef…

  41. @Peterle: Probier einmal Jimdo aus und vergleiche es mit anderen Baukästen und einem CMS von einem Webdesigner!

    @DerSchuki: Ja, aber du musst dann alles selber zusammenstellen. Musst alles selber programmieren. Vergliche: 5h Arbeit bei Jimdo, 1 Woche auf deinem Server. Und du kannst dir ja immer noch einen kostenlosen Webspace anlegen und dort verschiedene Dateien selber hosten.
    Ich denke das Business Paket ist genau das richtige für KMU’s!

  42. @derWebarchitekt: Natürlich kann man Baukästen nicht mit Webdesigner vergleichen. Aber für kleine Betriebe die einfach eine kleine Webseite wollen, wo man lesen kann wann geöffnet ist und was es im Laden gibt, eventuell auch ein kleiner Shop, für das ist Jimdo einfach toll. Und über Usability muss der Betrieb sich sicher keine Gedanken machen, denn es werden kaum zu viele Besucher auf die Seite kommen. Wenn ein Server bei Jimdo abstürzt, wird er sofort repariert! Egal welche Zeit und welcher Tag!

  43. Wegen der Mobilansicht: Ja, das gibt es zur Zeit noch nicht, aber denke das sicher einmal kommen mag. 😉

    @ Thomas: Nicht jeder sieht in den Quelltext wie du!

    An alle die dies für einen Werbetext halten: Sorry wenn ich so rüber gekommen bin. Habe auch wie die anderen Schreiber auch, euch etwas tolles mitteilen wollen. Produkte empfehlen ist immer schwer, das es dann nicht als Werbetext rauskommt 😉

    Danke für eure Kommentare. Freue mich immer über Diskussionen.
    LG Josef

  44. Für die ersten Schritte und ein paar andere Anwendungen ist Jimdo sicher geeignet, als Firmen-Webpage und als Ersatz für einen Webdesigner kann man den Service sicher nicht ernsthaft ansehen. Da ist es doch sinnvoller sich intensiver mit der Materie zu beschäftigen oder einen Profi zu beauftragen.

  45. Ich bin sehr froh, dass es inzwischen gute Website-Baukästen gibt, mit denen man sehr ordentliche Homepages erstellen kann, auch wenn man kein Programmierer ist.

    Vielleicht ist das nicht immer das Richtige, gerade bei den Anforderungen einer größeren Firmen-Website stößt man vielleicht irgendwann an die Grenzen eines Baukasten-Systems. Wenn ein Freiberufler oder ein Start-Up seine erste Homepage aus Kostengründen mit einem Baukasten erstellt, spricht sicherlich überhaupt nichts dagegen – vorausgesetzt es macht jemand, der einen gewissen Anspruch hinsichtlich Inhalt und Layout hat.

    Da sich Tux über mangelnde Möglichkeiten zur Anpassung beschwert hat: das war früher so (Geocities etc.) Bei Jimdo kann man sein eigenes Template komplett mit eigenem CSS erstellen. Da sind die Programmierfähigkeiten auf keinen Fall verschenkt (Josef hat sich sein Template ja auch selbst erstellt).

    Was man noch ergänzen kann, ist dass Jimdo nicht der einzige gute Homepage-Baukasten ist. Für verschiedene Anforderungen gibt es auch verschieden gute Website-Baukästen. Auf http://www.cms-testlabor.de findet Ihr Vor- und Nachteile der Website-Baukästen und viele weitere Anbieter. Meine Seite läut übrigens auch über einen Baukasten.

    Viele Grüße,

    Robert

  46. oha, mal ganz ehrlich:
    Diese Ganze Kritik von wegen „Webdesigner ist besser als CMS“ wird echt langsam müde; was erwartet ihr?
    Natürlich ist ein Webdesigner für eine „top“ Homepage mit allem drum und dran (eigenen Java Scipts und PHP programmierung etc.) sicherlich die beste Lösung.
    (Wobei man hier auch zwischen den echten Profis – die es richtig drauf haben – und den wannabe Designern unterscheiden muss; einige sind besser andere schlechter wie überall)

    Aber heutzutage wollen die Leute (erfahrungsgemäß die Generation Ü30 aber auch die jüngeren) immer öfter ihre Seiten selbst bearbeiten – ohne jedoch jemals CSS oder HTML gelernt zu haben.
    Deshalb: „Die Zukunft liegt im CMS“ – darüber können wir uns jetzt 3 Tage lang drüber streiten oder einfach annerkennen was die CMS’s von heutzutage hervorbringen. (bei Jimdo sitzen schließlich auch echte Profis die mitunter auch als eigenständige Webdesigner arbeiten)

    Ohne CMS wäre das Interesse an einer eigenen Homepage vor allem für die älteren Generationen sehr viel geringer.
    Ich hatte damals und habe bis heute keinen Bock einen Webdesigner dafür zu bezahlen das er eine Seite erstellt (für die bei Änderungen oft zusätzliche Kosten anfallen) welche ich nicht eigenständig bearbeiten kann und die mitunter unter seinem Copyright (CSS und Skripte) veröffentlicht wird.
    Nein ehrlich das ist mir zu blöd.
    (natürlich gibt es auch hier ausnamhen; das betrifft allerdings ein anderes Thema)

    Deshalb ein gut gemeinter Tipp für Einsteiger:
    JIMDO Page erstellen und fleißig das Programmieren üben.
    Das spart Zeit und es können schnell Erfolge verzeichnet werden.
    (selfhtml.org sehr zu empfehlen)

    Fortgeschrittene Nutzer können ihre Jimdo Seite entsprechend modifizieren und auch einige extra Profifunktionen ausprobieren.
    So arbeitet ihr euch langsam vor und werdet mit der Zeit immer besser.

    Aber ständig irgendwelche Kommentare von Leuten zu lesen die keine Ahnung vom CMS Systemen haben und sich über Jimdo auslassen ohne es ausprobiert zu haben geht einem echt auf den Keks. Erst mal das Maul aufreißen und danach prüfen – das bringt es doch echt nicht 😐

    Auf http://www.cms-testlabor.de/testberichte/jimdo-test/
    findet ihr die Vorteile und Schwächen von Jimdo aufgelistet.
    Überzeugt euch selbst!

    Beste Grüße
    Simon

  47. H.-J. Lüders says:

    Hallo Simon,

    dein Beitrag spricht mir aus der Seele. Für mich (58+) sind solche Baukästen eine Erleichterung. In meinem Alter will ich nicht noch Programmiersprachen erlernen.

    Gruß
    Hans-Jürgen

  48. Das Arbeiten mit Jimdo macht einfach Spaß, auch wenn man HTML und CSS kann. Und an die Webarchitekten, die die Baukästen-Kunden „sowieso nicht als Kunden haben wollen“: Vertut euch nicht. Die Dinger werden immer leistungsfähiger.

    Ich habe das in einem Kommentar auf cms-testlabor.de mal so formuliert:

    Die Baukästen (“gehostete CMS”) werden für Websites das, was Konfektionsware für Kleidung ist. Nicht jeder benötigt einen handgefertigten Maßanzug. Und inzwischen ist die Web-Konfektion so ausgereift, dass man das Ergebnis auch benutzen kann.

    Auch wenn Webdesigner es nicht gerne hören, aber ihre Rolle wird sich wahrscheinlich genauso ändern, wie sich die Rolle der Schneider geändert hat: “Langfristig blieben, neben Flickschneidern, relativ wenige Maßschneider übrig, die eine anspruchsvollere und zahlungskräftige Kundschaft bedienen.” (Wikipedia)

  49. JürgenHugo says:

    @Peter Müller:

    Also „Flickdesigner“ und ein paar gute, könnte man da sagen – wenn man ein fieser Mensch wäre… :mrgreen: Bin ich natürlich nicht, grins!

    Obwohl manches, was man im Web antrifft, durchaus so aussieht, als hätte derjenige, der es „verbrochen“ hat, vorher ein kleines Schlückchen getrunken…und zwar hochprozentigeres als Limonade. Deutlich hochprozentiger… 😛

  50. Schade das ich hier wohl zu spät vorbei geschaut habe? Wie ich sehe ist es mit dem Beitrag ein wenig her. Trotzdem, Jimdo ist ein guter Tipp.
    Sue

  51. Für Leute deren Kerngeschäft ein anderes ist als programmieren oder Webdesigner zu sein sind solche Anbieter ok, für kleines Geld!
    Allerdings möchte ich meine eigens konstruierte Seite auf Jimdo jetzt auf meinen Server legen. So wie sie ist. Geht das und wenn ja wer kann mir sagen (oder helfen) wie ich das machen muß. Mich stört es doch ziemlich, dass in meine Internetadersse …jimdo. steht.
    Ich zahle nichts, weil ich das Free-Paket habe, vielleicht fällt das bei den Paketen Pro und Business weg.
    Vielleicht hat jemand eine Idee… Danke