Gastbeitrag: Einfach, flexibel, flott – moziloCMS

Genial ist, was einfach ist. So lautet meine Devise. moziloCMS ist einfach im Aufbau und in der Handhabung, macht trotzdem nicht bei umfangreicheren Web-Sites schlapp. Ohne Frage ist zum Beispiel Joomla ein fantastisches Tool. Doch dort muss man inzwischen an so vielen Knöpfen drehen, dass mal schnell die Übersicht verloren geht. Zudem ist die Dressur von SQL-Datenbanken nicht jedermanns Sache.

moziloCMS braucht keine Datenbank. Die Informationen werden in Text-Files gespeichert. Die sind schnell gesichert. Mit einem monatlichen Backup-Hinweis erinnert moziloCMS den User daran. Im Grundsatz ist moziloCMS ein – aus meiner Sicht erfreulich – puristisches CMS.

Das CMS zu installieren ist ein Kinderspiel: Die heruntergeladene ZIP wird auf dem eigenen Server entpackt, eventuell noch ein paar Leserechte justiert und wenige Angaben hinterlegt – schon kann es losgehen. Die Entwickler liefern gleich ein paar hübsche Templates mit. Doch wer sich etwas mit CSS auskennt, dem stehen alle gestalterischen Möglichkeiten für seine Homepage offen. Erfahrungsgemäß investiert man hier die meiste Zeit, hat dafür aber dann ein ganz individuelles Design.

moziloCMS unterteilt die Inhalte in Kategorien und Seiten. Die Kategorien sind in der Navigation die Hauptmenü-Punkte. Die Seiten sind die Menü-Unterpunkte. Das Schöne am CMS: Die Seitenstruktur lässt sich mit wenigen Mausklicks verändern. Dazu werden im Backend die entsprechenden Seiten einfach verschoben. Zur Sicherheit bleibt eine Kopie an der bisherigen Stelle. Ist man mit der neuen Struktur zufrieden, wird die bisherige Seite einfach gelöscht.

An diesem Beispiel wird deutlich, wie simpel die Verwaltung des moziloCMS ist. In gleicher einfachen Weise lassen sich auch Inhalte auf Seiten erstellen oder verändern. Der Editor hält sich an inzwischen übliche Gepflogenheiten. Er kommt im Look and Feel einer Textverarbeitung daher. Hinter diversen Buttons sind Anweisen zum Beispiel zum Einsetzen von Bildern oder von Links hinterlegt.

Wem das nicht reicht, der kann sich eigene sogenannte Syntax-Elemente anlegen. So gibt es bei mir unter anderem Elemente zum Einbinden von Bildern mit Highslide-Effekt oder zu entsprechenden Textboxen (bekannt auch als Tool-Tipps). Wer trotz der Online-Dokumentation damit nicht zurechtkommt, erhält im mozilo-Forum schnelle Hilfe – ohne dabei wie anderswo zum Deppen erklärt zu werden.

Dass via Backend natürlich auch Dateien (vornehmlich werden es Bilder sein) hochgeladen und Bildergalerien angelegt werden können, erwähne ich an dieser Stelle nur mal der Vollständigkeit halber.

Für ganz extravagante Lösungen ist es keine Hürde, in eine Seite spezielle HTML-Anweisungen einzubauen. Wie es auch nicht sonderlich schwer ist, andere PHP-Scripte an moziloCMS anzudocken. Entweder includiert man diese Scripte oder holt sie per dynamischen Iframe in die betreffende Seite. In der derzeit im Beta-Stadium befindlichen neueren Version haben die Entwickler eine Schnittstelle für Plugins geschaffen.

Da moziloCMS sehr schlank ist und auf eine Datenbank verzichtet, flutschen die Seiten nur so durch den Browser. Für mich ein wichtiges Argument. Denn Seiten, welche ewige Zeit zum Laden brauchen, meide ich. Laut den Entwicklern verkraftet das CMS locker 400 umfangreichere Seiten ohne einen Performance-Verlust. Damit empfiehlt sich moziloCMS nicht nur für den privaten Bereich, sondern ist auch ideal (und kostengünstig) für Freiberufler, Handwerker und mittlere Unternehmen, die sich im Web darstellen wollen.

Inzwischen habe ich das moziloCMS auch Bekannten aufgesetzt, von denen einige wahrlich von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Auf ihren mozilo-Seiten sind sie jedoch aktiv und haben nur selten mal eine Frage. mozilo ist halt genial…

Mario Zettwitz ist Journalist und verantwortlich für die Internet-Portale von drei Tageszeitungen in Thüringen. Als begeisterter Motorradfahrer hat er sich mit Hilfe von moziloCMS ein eigenes kleines Web-Refugium geschaffen – http://www.motourist.de/

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

31 Kommentare

  1. Ich bin und bleibe Typolight-Fan, Bzw. Contao ;-)!

  2. find ich gut. Ich benutze selbst „PivotX“, auch eines dieser kleinen schlanken CMS. Der Nachteil daran ist eigentlich nur, dass es für so wenig verbreitete CMS kaum Templates bzw. Themes gibt und man alles selber designen muss 🙂

  3. bringt es wirklich einen Performance-Vorteil ein CMS ohne Datenbank zu nutzen? Kann ich mir nur schwer vorstellen, denn so eine Textdatei muss entweder im Cache vorgehalten werden oder linear durchsucht werden.
    Gibt es denn noch Webspace, der PHP-Skripte ausführt, jedoch keine Datenbanken mitliefert?
    Bis jetzt habe ich mit Typo3 und Typolight/Contao gearbeitet und war/bin damit sehr zufrieden.

  4. Für Umgebungen ohne Datenbank ne schöne Sache, werd ich mir auf jeden Fall mal in die Sammlung aufnehmen. Benutze selbst e107 und muss sagen ich bin höchst zufrieden.

    Cu Crono

  5. Jepp, auch meiner Meinung nach, ist Mozilo ein kleines, aber feines CMS. Sicher nicht so variabel einsetzbar wie Drupal, Typo3 oder Joomla, dafür kommt ein Einsteiger aber sehr schnell und vor allen Dingen intuitiv mit der Konfiguration klar. Der Verzicht auf eine Datenbank bringt es natürlich mit sich, dass der Adminbereich wirklich spartanisch ausgestattet ist, aber universelle Funktionsvielfalt ist ja auch nicht der Sinn dieses CMS.
    Kostenlose Templates gibt es zwar, auch recht hübsche, aber die Auswahl ist wirklich sehr klein und da heißt es Handarbeit.
    Mit der Performance von Mozilo bin ich persönlich sehr zufrieden, was aber wohl eher daran liegt, dass komplexe Javascriptanwendungen bei diesem CMS eher selten zum Einsatz kommen. Des Weiteren reicht dem Mozilo eine CSS und nicht sechs, sieben, acht oder mehr, wie z. B. bei Drupal.

    Für kleine, nicht sehr komplexe Websites kann ich es aus meiner Sicht wirklich empfehlen und wer ein einfach zu bedienendes CMS MIT Datenbank sucht, der sollte sich mal Websitebaker anschauen.

  6. cantao oder magnolia sind glaube ich die besseren alternativen. wordpress ist teilweise auch sehr gut als cms geeignet

  7. Schon witzig, jeder hat seinen eigenen Favoriten. Meiner ist jCore:http://jcore.net/

  8. Get Simple ist mal einen Blick wert.

  9. Coole Sache. Müsste man glatt ma testen.

  10. So, dann bin der vierte Kommentator, der Contao (ehemals Typolight) einsetzt und sehr zufrieden damit ist.

    Hm letztendlich werden in der Textdatei auch nur serialisierte Arrays gespeichert. Ich weiß nicht, wie Mozilo das handhabt, aber wenn alles in einer Datei gespeichert wird, geht die Performance irgendwann bei größeren Seiten exponentiell nach unten… Dann vertraue ich lieber auf eine „richtige“ Datenbank, welche auch mal das Ergebnis komplexer Abfragen im Arbeitsspeicher zwischenspeichern kann.

    Aber trotzdem ein interessantes kleines Projekt. 🙂 Was mir fehlt ist eine Benutzerverwaltung für den Adminbereich (oder habe ich die übersehen?).

  11. ja, witzig. Meine Erfahrung ist, dass ich schon vielen recht unversierten Handwerkern und Co ein solches CMS aufgesetzt habe, damit sie einfach ihren Webauftritt verwalten konnten. Viele sind damit aber nach einem halben Jahr nicht mehr zufrieden, fragen wie man auf der Homepage jetzt den Onlineshop, das Exposee usw. einbindet, so dass die meisten dann mit Joomla und Co noch mal von Vorne angefangen haben. Heute überlege ich mir diesen kleine Brüder also zwei Mal, und installiere oft gleich ein Joomla.

    Geschwindigkeitsvorteile erkenne ich auch keine. Ich denke, das kommt vor allem dann vor, wenn der DB-Server wo anders steht als der Webserver, also bei jedem Seitenaufbau im Zweifel zwei Mal Daten über das Internet übertragen werden müssen. So eine Theorie.

  12. Das ist mir dann doch ein wenig zu rustikal. Ich bleib bei „CMS made simple“, das ist einfach und dank Smarty trotzdem mächtig …

  13. Ich stehe auf gpEasy. Sowas geiles habe ich noch nie gesehen. In 5 Minuten installiert. Alles easy halt.

  14. Schön, dass es moziloCMS noch gibt. Es ist wirklich für die Hoster geeignet, die zwar PHP liefern, aber keine Datenbanken. Wobei es heute nur um Cent-Beträge geht, und dann hat man eine Datenbank.

    Ich ziehe eine Datenbank vor und dafür sich einige Alternativen in den Kommentaren genannt worden.

  15. Bei mir kommen je nach Zweck hauptsächlich WordPress und Contao (ehem. TYPOlight) zum Einsatz. Oder ich frickel mir selbst kleinst-CMS zusammen. Bei denen nutze ich dann SQLite.

  16. Also, ich benutze das CMS für diverse Seiten, u.a. auch für meine private Homepage und bin damit von ANfang an her sehr zufrieden. Simple zu installieren und einfach zu bedienen! Macht Spaß damit zu arbeiten!

    … greetz from me!

    P.s.:
    [Chuck Norris hat bis Unendlich gezählt … schon Zwei mal!]

  17. Schon witzig, dass zumindest den Kommentaren zufolge Contao (ehemals TYPOlight) Joomla und Drupal überholt hat…
    Ich selbst nutzt nur noch Contao. Schnell, flexibel, erweiterbar, sauberer QuellCode und sehr gute Community!

    Zu moziloCMS kann ich nichts sagen, höre ich heute zum ersten Mal. Aber wenn ich sowas auf einer Webseite lese:
    Warum kein anderes CMS?
    …benötigen die meisten Systeme eine Datenbank im Hintergrund, was den Administrationsaufwand erheblich erhöht und Laien faktisch ausschließt.

    Wenn ich ein solcher „Laie“ bin, denn nehm ich sowieso irgendwelche Data Becker Web to Date Software oder ein altes Frontpage.

    Ich habe mir mal einige Sourcecode Dateien von moziloCMS angesehen, jetzt weiß ich wieder, warum ich bei Contao bleib 🙂

    Trotzdem viel Erfolg dem CMS, solange es seinen Dienst verrichtet und die Benutzer damit umgehen können, perfekt. „Konkurrenz belebt das Geschäft“ 🙂

  18. bruderlustig says:

    Hallo an alle,

    viele haben hier schon ihr bevorzugtes CMS benannt. Da ich nichts bevorzuge, momentan aber beim Aufsetzen zweier Seiten bin (welche [momentan] keine User-Verwaltung benötigen) und mich ein bisschen umgeschaut habe, bin ich bei CMSimple/CMSimple_XH hängengeblieben.

    Sehr übersichtlich, einfach zu bedienen und in den unterschiedlichen Versionen (CMSimple/CMSimple SE/CMSimple_XH) mit verschiedenen WYSIWIG-Editoren ausgestattet. Die Plugin-/Template-Palette ist gut gefüllt (diverse Gallerien etc.), Unterstützung in deutscher Sprache reichhaltig und bis auf die SE-Version, welche mit einer fast überbordenden Fülle an Plugins daherkommt und entsprechend „schwer“ im Download ist, angenehm klein.

    Auch hier gilt: Auf den Server schieben, kleine Anpassungen vornehmen, fertig.

    Eine CSS zum Editieren, eine template.htm(l) zum Anpassen, übersichtliche PHP-Variablen und der Vorteil, sogenannte News-Boxen zu deklarieren.

    Nachteilig ist allerdings, dass vom Start weg eine User-Verwaltung fehlt und man sich etwas in die Art der Seitenaufteilung hereindenken muss. In der SE-Version gibt es aber eine Visualisierung, welche eben diese Frage gut löst.

    Fazit: Kostenloses CMS mit wenig Lernanforderung und guter Template-/Plugin-Unterstützung sowie guter Community.

    Just my 2 cents.

  19. Werde ich mal im Hinterkopf behalten, bin aber derzeit mit Drupal, CMS made simple und WordPress vollauf zufrieden.

  20. Ich kann mich immer wieder nur wundern, dass die ganzen Flatfile-CMS damit werben, dass man (Zitat auch hier) „keine Datenbank dressieren“ muss. Wenn die heutzutage kinderleichte Einrichtung einer Datenbank und dann die Angabe der Zugangsdaten bei der Installation des CMS bereits als „Dressur“ bezeichnet wird, wie wird denn dann das Einrichten/Bearbeiten z.B. einer Browserweiche für die Webseite bezeichnet? Hexenwerk ? 😉

  21. Hi !

    Mag sein, daß ich diesen Artikel mißverstehe… 😮
    Trotzdem habe ich aber eine Frage, was haltet ihr von dem NVU Composer hier :

    http://de.wikipedia.org/wiki/KompoZer
    Gibt es da einen Unterschied ?

    Ich habe noch nie eine eigene Homepage erstellt.
    Ich wünschte, ich könnte es, habe aber keine Ahnung davon.

    Was für mich besonders wichtig ist, ist die Vorschau vor dem veröffentlichen der eigenen Webseite.
    Dh. zuerst möchte ich alleine für sich sehen über den Browser, wenn ich zufrieden bin, dann möchte ich sie in den Server hochladen und der Öffentlichkeit präsentieren.

    Problem ist es nur, bestimmte Stellen sind nur für registrierte User zugänglich, ob das machbar ist, sei dahin gestellt.
    Das hatte jemand damals im Griff gehabt, da hatte meine Schwester dessen Lebensgefährte nach einem Paßwort abverlangt, wenn man die Fotos ansehen möchte.

    Die Idee fand ich nicht schlecht und daher hätte ich gerne eine Homepage nur für meine Familie und bestimmte Freunde präsentiert.
    Weiteres wüßte ich zu gerne, wo ich sie hochladen soll, welche Server es geeignet sein soll oder ob man da nicht eine eigene Server PC kaufen soll, etc….

    Nach 1.000 Fragen, fällt bei mir die Motivation herab und ich finde das doch noch zu kompliziert.
    Es mag sein, daß ich da eine spezielle Phobie habe, von dem ich nichts verspüre. 😆

    Besten Dank im voraus ! ^^

    LG, Florentine. 😉

  22. Jeder hat seine CMS-Vorlieben und die sollen auch niemandem genommen werden. Doch inzwischen kenne ich so viele Leute, die – wie beschrieben – von nix eine richtige Ahnung haben, aber gern eine Site über ein eigenes System pflegen möchten. Für die ist Mozilo durchaus eine Möglichkeit. Um mehr geht es hier eigentlich nicht.

    Mozilo speichert übrigens nicht alle Infos in einer einzigen Text-Datei. Jede Seite erhält ihre Datei. Ich bleibe auch dabei, dass mit dem Wachsen einer Site Änderungen an der Seitenstruktur und damit an der Datenbank bzw. den Datenbanken immer heikler werden können.

    Unterm Strich ist Mozilo eine Möglichkeit von vielen. Ich mag sie halt 😉

  23. Interessanter Ansatz. Für Seiten, deren Umfang auf Jahre absehbar bleibt, sicherlich eine brauchbare Lösung.
    Aber: Steigen einmal die Ansprüche in Regionen, die dieses CMS nicht mehr abdecken kann, hat man ein Problem.
    Bei Datenbank-gestützten CMS ist es vergleichsweise einfach, die alte DB in eine neue zu exportieren. Bei Mozilo müsste man jede Seite einzeln ins neue System einpflegen – was beispielsweise bei diesem Auftritt hier Wochen dauern dürfte 😉
    Deswegen vor dem Einsatz auch die mittel- und langfristigen Anforderungen abchecken.

  24. Könnt ihr euch mal einigen? Muss ich erst alle hier getätigten Vorschläge selbst testen? 😀 Immer diese Entscheidungen.

  25. @Tom: Nur selbst testen macht wirklich klug 😉

    @Tommy: Wenn Du ein Nachrichtenportal betreibst, könntest Du natürlich mit Mozilo fix an die Grenzen stoßen. Und in der Tat wäre das Umrubeln in eine Datenbank ein riesiger Aufwand. Ich selbst kombiniere hier etwas, indem ich Seiten, welche nicht so oft einer Änderung unterworfen sind, direkt in Mozilo baue. Dann habe ich für fortlaufende Nachrichten ein kleines Tool integriert, was eigentlich alles frisst – und auch nur in Textfiles speichert 🙂 Mozilo ist flexibel. Und wie gesagt, willst Du Deine komplette Seitenstruktur mal verändern, ist das mit Mozilo recht unkompliziert. Mit Joomla hatte ich mir mal meine Datenbank zerhauen. Das war echt nervig. Unterm Strich hast Du völlig recht: Zuerst sollte jeder in sich gehen und fragen, was er will und wohin er damit will.

  26. Cool, das kannte ich noch nicht! Ich arbeite seit Jahren mit CMSimple bzw. CMSimple_XH, das ebenfalls ohne Datenbank auskommt, von einem tollen Team entwickelt wird und eine rege Community hat. Ferner gibt es massig Templates, eine Plugin-API und viele interessante Plugins, die das CMS zu einer wirklich feinen Sache machen. Schaut es euch doch einfach mal selbst an: http://www.cmsimple-xh.de

    Es gibt selbstverständlich ein Wiki, ein Forum usw.

  27. Ja, moziloCMS ist einfach ein klasse CMS! Ich überlege mir auch gerade, für eine Schulseite von WordPress auf moziloCMS zu wechseln. Ich bin zwar auf Wrodpress sehr erfahren, aber für zukünftige Co-Redakteure wäre ein moziloCMS wohl wesentlich einfacher zu bedienen als das (auch schon recht einfache) WordPress…

    @Florentine: KompoZer ist ein sogenannter Wysiwyg-Editor (What You See is What You Get). Damit kannst du zuhause eine auf HTML und CSS basierende Seite zusammenklicken und notfalls auch den Code bearbeiten. Das ist ideal, wenn man nur eine kleine Seite erstellt und diese auch nur selber bearbeitet. Ein CMS dagegen wird auf dem Server installiert und benötigt in der Regel zusätzlich PHP (oft auch MySQL, manchmal Perl). Ein CMS ist auf gruppenbasiertes Arbeiten ausgelegt, in dem es mehrere Accounts ermöglicht und manchmal auch eine komplexe Rollenverwaltung bietet. Aus technischer Sicht muss man noch dazu sagen, dass reine HTML-Seiten im Browser in sichtbare Formen gewandelt werden, die PHP-Seiten allerdings den Server beanspruchen. 😉

  28. Kennt jemand ein CMS, dass kein PHP/MySQL voraussetzt ?
    (Wird auf den Kundenhomepages von Versatel nicht unterstützt.)

  29. In meinem Blog setze ich z.Z. Joomla ein, und bin nicht so zufrieden. Insbesondere ist mein Blog total langsam, was aber sicherlich vornehmlich am Hoster (Strato) liegt. An moziloCMS finde ich genial, daß man das Backup einfach über eine Kopie der Daten auf dem Server realisieren kann. Derzeit muß ich immer die Dateien kopieren und zusätzlich aufwändig die MySQL-DB sichern. Ich werde moziloCMS zumindest mal ausprobieren.

    Danke für den tollen Artikel!

  30. Hallo! zur info .. Ich weiß nicht ob das hier noch jemand ließt, oder brauchenkann, aber habe eben geshen, das die dort gerade von mozillo ein Gewinnspiel haben wo man einen Webspace gewinnen kann! LG Moni