Gartner: Smartphone-Verkäufe im ersten Quartal 2017 um 9 Prozent gestiegen

Von Gartner gibt es neue Zahlen in Sachen Smartphone-Verkäufe im ersten Quartal 2017. Insgesamt wuchs der Markt um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, davon profitieren aber nicht alle Hersteller. Gerade die Großen haben es immer schwerer gegen die günstigen chinesischen Marken. Ändert aber nichts daran, dass das Feld weiterhin von Samsung und Apple angeführt wird, Huawei kann den Abstand aber erneut verkleinern. Die großen Gewinner sind aber Oppo und Vivo, die ihre Marktanteile im Vergleich zum Vorjahr sehr stark steigern konnten.

Laut Gartner hat Samsung ersten Quartal 78,7 Millionen Smartphones verkauft, rund 2,5 Millionen weniger als im Vorjahresquartal. Das wirkt sich auch auf den Marktanteil aus, von 23,3 Prozent geht es auf 20,1 Prozent. Apple soll laut Gartner im ersten Quartal mehr Geräte verkauft haben als im Vorjahr, was allerdings anhand von Apples Quartalszahlen (Q2 für Apple) nicht nachvollziehbar ist. Gartner bescheinigt Apple dennoch einen Marktanteil von 13,7 Prozent, im Vorjahr waren es 14,8 Prozent.

Auch die Zahlen bezüglich Huawei passen bei Gartner nicht so recht zu dem, was Huawei verkündet hat. Sind zwar nur ein paar hunderttausend Unterschied, aber dennoch. Gartner ermittelte knapp 34,2 Millionen verkaufte Smartphones, das sorgt für einen Marktanteil von 9 Prozent, im Vorjahresquartal waren es 8,3 Prozent.

Oppo konnte im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr als doppelt so viele Smartphones verkaufen, 30,9 Millionen stehen auf dem Zähler. Der Marktanteil steigt so von 4,6 Prozent auf 8,1 Prozent. Ähnlich gut lief es bei Vivo, 25,8 Millionen verkaufte Geräte im ersten Quartal 2017 stehen 14 Millionen verkauften Geräten im ersten Quartal 2016 gegenüber. Beim Marktanteil geht es von 4 Prozent auf 6,8 Prozent.

Schaut man sich den Marktanteil der Betriebssysteme an, fällt auf, dass Android wieder zulegen konnte. 86,1 Prozent aller verkauften Smartphones laufen mit Googles Betriebssystem, iOS schnappt sich fast den kompletten Rest, lediglich 1,1 Prozent Marktanteil entfallen auf die restlichen Systeme (von denen es gar nicht so viele gibt).

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Ähm, 0,2 % entfallen auf den Rest, 1,1 % war letztes Jahr. 😉

  2. Hieß es nicht unlängst nicht, das Smartphone ist tot?

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