G Suite: Reichlich Neuerungen für Google Meet und Chat vorgestellt

Google Meet hat bereits in die Web-Lösung von Gmail Einzug gehalten und auch die mobilen Apps sollen noch die entsprechende Integration verpasst bekommen. Wie Google nun offiziell mitteilt, wird die G Suite aber noch um einige weitere Neuerungen ergänzt. Dazu gehört, dass auch Google Chat nicht mehr nur noch in der Web-Ansicht von Gmail zur Verfügung stehen soll, sondern zukünftig ebenso sowohl in der Android- als auch in der iOS-Version von Gmail zu finden sein wird.

Parallel soll auch das gemeinsame Arbeiten über die Chaträume verbessert werden. So lassen sich dort neuerdings auch Dateien und Aufgaben miteinander teilen. Außerdem dürfen auch Chaträume mit Personen erstellt werden, die nicht zur eigenen Organisation/zum Unternehmen gehören. Direkt aus Gmail heraus lassen sich in der G Suite nun in Echtzeit gemeinsam Dokumente bearbeiten, wenn es etwas mitzuteilen gibt, schreibt ihr die Kollegen einfach live im Chat an.

Drittanbieter-Anwendungen wie DocuSign, Salesforce oder Trello lassen sich hier ebenso problemlos erreichen. Wenn ihr nach einer Konversation zu einem bestimmten Thema suchen solltet, dann dürft ihr in der Suche von Gmail neuerdings auch nach Inhalten aus Google Chat suchen. Neu ist auch, dass sich einzelne Chaträume fortan anheften lassen, damit sie immer schnell erreichbar sind, außerdem dürft ihr euren Status nun auch auf „Nicht stören“ ändern oder Optionen wie „Out of office“ auswählen. Bezüglich Meet und Chat informiert Google zudem über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die in den kommenden Wochen vorgenommen werden sollen. Dazu gehören:

  • Knocking controls: Sobald ein Teilnehmer einmal hinausgeworfen wurde, kann er nicht mehr versuchen, durch Anklopfen am selben Treffen teilzunehmen, es sei denn, der Gastgeber lädt ihn erneut ein.
  • Safety locks: Gastgeber können nun entscheiden, welche Teilnehmer im Meeting chatten oder präsentieren dürfen.

Zudem sollen die Anti-Phishing-Features, die bereits in Gmal Bestand haben, auch in Google Chat Anwendung finden. Angeklickte URLs sollen so beispielsweise in Echtzeit überprüft werden und der Nutzer im Ernstfall rechtzeitig darüber informiert werden, dass die Adresse nicht zum gewünschten Inhalt weiterleitet. Für die Zukunft verspricht Google unter anderem die Möglichkeit, Videoanrufe innerhalb von Gmail via Bild-in-Bild-Ansicht führen zu können. Außerdem soll Google Meet auch noch in Docs, Sheets und Slides Einzug halten, damit wir Nutzer am Ende immer und überall in den Google-Diensten miteinander in Kontakt treten können, ohne lange zwischen den Diensten wechseln zu müssen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Hat inner E-Mail-App nix verloren. Demnächst noch Google Earth, News, Maps, YouTube und Fotos, wa?

  2. Shared Inboxes nach wie vor ausstehend! 🙁

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