Für mehr Sicherheit: Nest wird wohl Login via Google erhalten


Nest gehört bekanntlich zu Google, aber das System, das mittlerweile vor allem durch seine Sicherheitskameras bekannt ist, hat eine Schwachstelle. Die Login-Funktion. Es kommt immer wieder vor, dass Fremde Zugriff auf die Kameras haben, oftmals stammen die Logindaten dazu einfach aus Datenpannen oder -diebtsählen und die Logins werden mehrfach genutzt. Nest bietet zwar einen Zwei-Faktor-Login an, setzt aber bei diesem zum Beispiel immer noch auf SMS für den Code, heute nicht mehr wirklich zeitgemäß.

Warum das alles so ist? Nest wurde zwar von Google übernommen, aber nicht wirklich integriert. Ein eigenes Security-Team kümmert sich um Lösungen oder sorgt eben dafür, dass es Probleme gibt, die es zu lösen gilt. Die Lösung wird laut Washington Post recht simpel sein. Es kommt das, was vor und nach der Übernahme vermieden werden sollte, die Geschichte wird mit Google verknüpft. Allerdings nur beim Login, man wird sich also mit seinem Google-Account für Nest-Dienste anmelden können. Heißt also, man kann auf 2-Faktor der auch die Anmeldebestätigung auf einem Gerät zurückgreifen, während der Account selbst wesentlich sicherer ist als ein Nest-Account.

Wann diese Neuerung allerdings verteilt werden soll, ist noch nicht bekannt. Aber es ist bald Google I/O, das wäre doch ein guter Zeitpunkt, um die fortgeschrittene Integration von Nest zu präsentieren.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Hmm, waren nicht die Mitarbeiter, die sich durch die Kameras die Privatssphäre der Käifer ansahen, das große Sicherheitsmanko?

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