FRITZ!Box 7490 ab September auch direkt bei Vodafone

Vodafone DSL-Kunden haben ab September eine neue Möglichkeit der Router-Wahl. Erstmalig können Neukunden oder auch Bestandskunden, die von ADSL auf VDSL wechseln, dann die FRITZ!Box 7490 als Premium-Hardware-Option zu ihrem Vertrag erhalten. Betrieben werden kann der Router an Vodafone DSL- und VDSL-Anschlüssen, wie das Unternehmen in der Pressemitteilung erklärt. Die Premium-Option kostet den Kunden einmalig 49,90 Euro, wer darauf verzichten möchte kann auch weiterhin die EasyBox 804 für 1 Euro erhalten.

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Interessant ist dieser Schachzug schon. Die EasyBox-Modelle sind bei Nutzern, die ihren Internet-Asnchluss voll ausreizen wollen nicht gerade beliebt. Dank Routerzwang hat man aber nicht immer die Möglichkeit, den Router zu nutzen, den man gerne möchte. Kaum kommt das Thema Routerzwang wieder ins Gespräch, kommt Vodafone und bietet nun auch einen besseren Router – das ist die FRITZ!Box 7490 definitiv – als Premium-Option an.

Dennoch für den Kunden natürlich eher positiv, da er auf diese Weise auch direkt bei Vertragsabschluss in den Genuss von guter Hardware kommt. Die FRITZ!Box 7490 ist zum Beispiel mit Dual-Band WLAN AC und WLAN N, Gigabit LAN, USB 3.0 sowie einer DECT-Basis für Telefonie- und Smart-Home-Anwendungen ausgestattet. Ab dem 1. September also auch bei Vodafone. Falls Ihr dort bereits Kunde seid und einen Vertragswechsel vornehmen möchtet oder plant eine Vertrag bei Vodafone abzuschließen.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

19 Kommentare

  1. Das VF die FritzBox in sein Portfolio aufnimmt, hat gar nichts mit dem Routerzwang zu tun, denn bei VF konnten KD seit jeher jedes beliebige Endgerät nutzen. Lediglich für die Telefonie muss unter Umständen das Sprachpasswort bei der Kundenbetreuung erfragt werden, da dieses nicht mit dem Anschaltebrief mitgeteilt wird.

    Es also auf die aktuell laufenden Diskussionen bzgl. Routerzwang zu schieben, bzw. VF einen marketingtechnischen Schachzug zu unterstellen ist schlichtweg falsch.

  2. Es wäre interessant, ob das Vanilla Geräte sind, oder da eine von Vodafone angepasste Firmware drauf läuft.

  3. Sehr gute Wahl VF. Dann werde ich am 1.Sep gleich mal anrufen und meine Box ordern.

  4. @Heiko

    Es sind ganz normale Geräte, ohne Branding und dergleichen.

  5. Es ist sind Vanilla Geräte. Alle FritzBoxen die man auch so Kaufen kann, haben kürzlich das Update bekommen, dass VF Kunden ihren Einrichtungscode vom Brief nutzen können. Da ist keine VF Firmware drauf 😉

  6. Sowas mal von Unitymedia wäre top. Aber bei UM hat man es nicht mit Kundennähe. So mein Eindruck.

  7. @Sven Griebenow
    „Das VF die FritzBox in sein Portfolio aufnimmt, hat gar nichts mit dem Routerzwang zu tun, denn bei VF konnten KD seit jeher jedes beliebige Endgerät nutzen.“
    falsch, wenn man das von KD gestellte Gerät bei KD auf Modem-Betrieb umstellen lassen hat, dann konnte man hinter dem KD-Modem jeden Router nutzen. Aber einfach so ging das nicht.

  8. geliehen oder „geschenkt“?

  9. Na hoffentlich wird die FB 7490 dann auch offiziell akzeptiert und bekommt die Zugangsdaten für die zugeteilten Telefonnumern (von KabelDeutschland). Bisher muss immer erst die FB 7290 dranhängen, die Zugangsdaten abholen, dann ein Backup machen und letztendlich dieses in die FB 7490 einspielen. Das nervt und ist umständlich.

  10. Ohne Brandings für einmalig 49,-€? Gutes Angebot. Wird doch sicher über den Tarif subventioniert?
    Zu Vodafone bekommen mich allerdings keine zehn Pferde, geschweige denn eine Fritzbox als Lockangebot. 😉

  11. wenn sie das ganze auch mal für Kabel freischalten wäre nett und nicht auf die zwangsbox ffür 5 eur bestehen

  12. Und die Boxen bei KD sind kastriert. Es lassen sich z.B. keine eigenen SIP-Accounts hinzufügen. Mal sehen was VF da von seinem neuen Familienmitglied so alles an Ideen übernimmt…

  13. @Sven
    Und beim anfragen der VoIP Zugangsdaten ist Vodafone sehr kreativ was das erfinden von Ausreden angeht wieso sie dieses nicht mitteilen „können“. Da habe ich schon unfassbares gehört was als Ausrede herhalten musste.

  14. morning|star says:

    irgendwas muss man ja mitgeben, um den wechsel auf ip-basierten anschlüsse einzuleiten

  15. @elknipso
    dann kennst UM (kbw) noch nicht 😉 Märchen-Tanten und -Onkels in Perfektion

  16. @elknipso
    Ich arbeite zufällig im Technischen Support und kann deine Aussage absolut nicht bestätigen. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass Du das entweder mit einem anderen Anbieter verwechselst oder an einen äußerst inkompetenten Kundenberater geraten bist.

    @enh
    Du redest von KabelDeutschland, bis zum jetzigen Zeitpunkt ist KabelDeutschland noch immer ein vollständig selbstständig agierendes Unternehmen, mit eigenem Produktportfolio, Support und eigener Geschäftspolitik. Die Migration zum Vodafone Konzern beginnt gerade erst und es ist fraglich, ob die Kabelprodukte jemals vollkommen denen von Vodafone (oder umgekehrt) angeglichen/angepasst werden.
    Sprich, bei Kabel gibt es derlei Einschränkungen in der Tat, jedoch nicht bei Vodafone DSL.

  17. @Sven
    Es war sicher Vodafone, ohne jeden Zweifel das Ganze ist nämlich noch nicht lange her.
    Ich habe auch erheblich Zweifel daran, ob es sich dabei um „einen einzelnen inkompetenten Hotliner“ gehandelt hat. Nachdem was man im Netz zu dem Thema so liest hat das wohl System, dass die VoIP Daten nicht gerne raus gegeben werden.

  18. @elknipso
    Hast Du dann vielleicht einen ISDN+DSL Anschluss?
    In diesem Fall gäbe es dann auch kein Sprachkennwort (weil es sich ja nicht um VoIP Telefonie handelt), es würde halt nur ein Splitter + NTBA vor der Fritte benötigt (BTW gibt es da kostenlos auf Anfrage eine Starterbox, vorrausgesetzt man hatte davor noch nie eine). Ansonsten wüsste ich auch nicht woran es hapern soll. Ich gebe auf Anfrage nach Nennung des Kundenkennwortes immer sofort das Sprachkennwort heraus, bzw. sind wir dazu verpflichtet dies zu tun. Einzig vor Jahren war es mal so, dass das Sprachkennwort nur bei Komfortanschlüssen abgefragt werden konnte. Aktuell bzw. seit einigen Jahren ist das aber gar kein Thema mehr und das Sprachkennwort wird ohne wenn und aber heraus gegeben.

  19. @Sven
    Nein, ging um einen ganz normalen DSL Anschluss und das scheint ja kein Einzelfall gewesen zu sein wie schon geschrieben. Vielleicht solltest Du mal anregen, dass es mehr Schulungen für die Hotline Mitarbeiter gibt wenn Du dazu die Möglichkeit hast.