Freie Fahrt für Mac-App-Bundles im Apple App Store

Apple führt eine Neuerung für seinen App Store bzw. spezielle Anwendungen für Mac-Apps ein. Letztere können durch Entwickler ab sofort auch als Bundles verkauft werden. Bis zu zehn Apps dürfen die Entwickler in derartigen Paketen zusammenschnüren. Funktioniert sowohl mit kostenpflichtigen Apps als auch kostenlosen Varianten, die automatisch verlängerbare Abonnements bieten.

Entwickler müssen jedoch beachten, dass sie ihre individuellen Apps nur parallel in bis zu drei Bundles unterbringen dürfen. Zudem müssen die jeweiligen Apps trotzdem weiterhin auch für sich stehend angeboten werden. Bundles müssen zudem überall in Regionen verfügbar sein, wo es die App auch für sich gibt. Nimmt ein Entwickler die einzelne App aus dem Verkauf, fallen folgerichtig automatisch auch die Bundles weg.

Apple setzt auch voraus, dass kostenpflichtige Bundles einen günstigeren Gesamtpreis bieten als beim Kauf der einzelnen Apps. Nicht möglich ist es wiederum, kostenlose und kostenpflichtige Apps zu einem Gesamtpaket zu schnüren. Wer wiederum Apps mit automatisch verlängerbaren Abonnements zusammenpackt, muss darauf achten, dass alle Apps den Abonnement-Prozess korrekt unterstützen. Abonniert der Nutzer eine App, muss er auch automatisch Zugriff auf die anderen Apps aus dem Bundle erhalten.

Logisch: Was Altersfreigaben betrifft, so erhält das Bundle jeweils die höchste Freigabe der individuellen Apps. Leider können Entwickler nicht iOS- und Mac-Apps zu einzelnen Paketen schnüren. Hier besteht man bei Apple auf einer Trennung der Systeme.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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