Fossil: Premium-Smartwatch mit Wear im Herbst

Fossil, Hersteller vieler Smartwatches unterschiedlicher Marken (Fossil, Michele, Misfit, Relic, Skagen und Zodiac sind die eigenen Marken, Armani Exchange, BMW, Chaps, Diesel, DKNY, Emporio Armani, kate spade new york, Michael Kors, Puma und ToryBurch sind lizenziert), soll für den Herbst eine Premium-Smartwatch auf Basis Wear planen. Wear ist ja der neue Name für das Wearable-System, welches vorher von Google Wear OS genannt wurde. Mittlerweile konnte man auch Samsung irgendwie davon überzeugen, die machen jetzt bei Wear mit und unterstützen Tizen nur noch für Bestandsgeräte.

Die kommende Welle von Android-kompatiblen Smartwatches wird völlig neu sein, mit neuen Chips, die sich auf schnellere Leistung und bessere Akkulaufzeit konzentrieren. Diese Uhren werden auch LTE-Mobilfunkoptionen weltweit anbieten, und Fossil sieht diese globale Netzbetreiberexpansion als einen Weg, die Attraktivität der Uhr in mehr Märkten zu erweitern, so Fossils Chief Commercial Officer Greg McKelvey im Gespräch mit cnet.

Die Generation-6-Smartwatch von Fossil solle einen ähnlichen Funktionsumfang haben wie die anderen zukünftigen Geräte von Google und Samsung. „All die Software-Vorteile, über die Google spricht und die mit der einheitlichen Plattform eingeführt werden, werden wir auch in diese Uhr einbauen„, sagte McKelvey.

Die Hardware von Fossil für seine kommenden Uhren scheint deutlich fortschrittlicher zu sein: „Wir haben eine ganze Reihe von ziemlich großen Hardware-Upgrades, die wir bereits geplant haben.“ Was noch unklar ist, ist, welche Arten von Knöpfen oder Kronen Fossil in seiner nächsten Wear-Smartwatch verwenden könnte. Samsung hat sich bereits dazu verpflichtet, seine drehbare Lünette bei seiner nächsten Galaxy-Uhr mit Wear zu verwenden. Es klingt so als ob Fossil weiterhin verschiedene Kombinationen von Knöpfen oder drehbaren Kronen erforschen könnte, auch bei zukünftigen Uhren der Fossil Group, die mit Wear laufen.

Was die Budget-Optionen (sprich: günstige Varianten) für diese nächste Generation angeht, so sieht McKelvey das wahrscheinlichste Ergebnis darin, dass Modelle aus dem Vorjahr rabattiert werden, ähnlich wie bei Apples Smartwatch. Bestehende Fossil-Google-Wear-OS-Uhren werden nicht auf die neue Wear-Softwareplattform aufrüstbar sein.

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19 Kommentare

  1. Das war jetzt der berühmte Schuß ins Knie.. Siehe letzten Absatz

    • Gustafson says:

      Japp. Und damit ist Fossil für mich unten durch. Bin wieder auf Pixel weil ich es Leid war und dann bei Uhren das gleiche Spiel? Nein, danke. Wird nicht gekauft.

      • @ Gistafon

        Wenn der Herr McKelvey das so offen sagt, dass es für die „akutellen oder Gen4“ nur Rabbatte geben wird aber keine Updates mehr, dann ist Geschenkt noch zu teuer. !!! Nicht nur, dass man den Absatz der neuen Geräte gegen null fährt, auch die , die sich in den letzten 2 Jahren eine Watch von Fossil gekauft haben die eigentlich in den Müll werfen können. Gut das ich für meine Fossil Q Sport nur 80€ gebraucht gezahlt hatte. Jetzt bereu ich einmal mehr nicht den Wechsel zu iPhone und Apple Watch.

        • Eine Uhr für 80 Euro kaufen, dann zu einer Apple-Uhr für das Vier- bis Achtfache Geld kaufen und Oh Wunder, das Apple-Teil ist besser. Genau so sinnvoll wie ein 150€-Android-Telefon mit einem 1500€-iPhone vergleichen und dann als Fazit ziehen, dass iOS besser als Android zu sein scheint…

          Und dann noch der wenig sinnhafte Kommentar, dass man das aktuelle Gerät ab dann ja in den Müll werfen kann

          • @ Arjoma
            Erstmal hab ich die Fossil Q Sport für 80€ gebraucht gekauft. Hätte ich damals den VP für eine neue bezahlt, wäre das ding direkt wieder zurück gegangen. Außerdem übertreibst du bei den Applepreisen etwas und du kannst genauso gut um es mal wie du sagt 1500€ für einen Androiden ausgeben. Nur das Ding ist nach paar Monaten nur noch die hälfte Wert und nach 2-3 Jahren wenn keine Updates mehr kommen, kriegste beim Verkauf nur noch ein Bruchteil vom Kaufpreis raus, falls es einer überhaupt noch haben will.

            Genauso sieht es doch mit WearOS aus. Da kannste auch 400€ oder mehr für ne Uhr ausgeben. Jetzt mit der Ankündigung, dass WearOS keine Updates mehr bekommt, kannste deine z.B 400€ Smartwatch von Oppo verschenken.

            Außerdem sind bei WaerOS Uhren eSim ehr Mangelware. Wenn du jetzt eine Applewatch Sieres 6 mit eSim kaufst so zwischen 500 bis 550€ und 4-5 Jahre benutzen kannst oder aber 2-3 Jahren immer noch gut verkaufen kannst, fährt man da wohl besser.

            Was mein letzten Satz betrifft, du könntest mir jetzt eine TicWatchPro 3 schenken ich würdest, ich würde sie nicht haben wollen. Allein bei dem Gedanken dann ab Herbst mit einem alten Sicherheitspatch und den ganzen Bugs die dann nicht mehr gefixt werden rum laufen zu müssen, schaudert mich.

      • Nokiezilla says:

        Ist bei Samsung mit der aktuellen Tizen Generation auch der Fall, wird vermutlich seine Gründe haben (vom Geld abgesehen).

        Ich freue mich jedenfalls sehr auf die Geräte, ua auch die von Fossil bzw. genauer von Skagen, ich liebe die Optik aber verachte halt den Rest, daher bin ich nun bei einer Active 2 seit dem ich wieder bei Android bin.

        So oder so bleibt es dieses Jahr wohl spannend, wo es mit WearOS hingeht.

      • Naja, bei meiner 2-jahre alten 99€ Skagen Falster 2 erwarte ich jetzt nicht unbedingt Updates bis ans Lebensende. Irgendwo muss der Hersteller vermutlich auch einen Schlussstrich ziehen, falls die (mickrige) Hardware das überhaupt mitmachen würde. Die Uhr läuft jetzt schon hart am Limit.

  2. Eine Fossil SW hole ich mir in Zukunft auch nicht mehr. Habe eine gen. 5 (Carlyle). Der Stil gefällt mir gut, aber so richtig zufrieden bin ich auf Dauer nicht. Sich ablösender Ladering, Bugs, nicht richtig funktionierender Google Assistent…
    Nervig…

    • Wenn wenigstens bestehende Features repariert werden würden und man den Asistenten abschalten könnte, der sich ständig aktiviert, aber nicht funktioniert. Sobald das neue Wear erscheint, kann man auch davon ausgehen das weitere Online-Features einfach nicht mehr funktionieren, weil Google APIs deaktiviert.

      Man kann nur hoffen, dass Google Fossil dazu zwingt seine eWaste-Uhren zu aktualisieren. Ohne Druck werden die da nichts machen. Es sei denn Google will zusehen wie Fossil mit seiner Gier auch noch die letzten Kunden vergrault.

  3. Ich habe nach der Ankündigung bei der IO für mich beschlossen zu iPhone und Apple Watch in den nächsten 18 Monaten zu wechseln. Kostet zwar einen Ticken mehr aber ist beständiger und man weiß so ziemlich genau was einen erwartet, was die Updates betrifft.
    Freut mich und freut die Umwelt

  4. Ich seh das nicht ganz so streng wie manche Kommentare die man so liest.

    Google kommt mit einer neuen Strategie um die Ecke, fordert neue Hardware. Sagt dass die neuen Dinger mehr Leistung bei längerer Laufzeit haben werden, das wird durch Magie im Chip passieren. Fossil stellt klar: Auf dieses neue Betriebssystemkonzept mit geändertem Hardwareanspruch werden wir unsere aktuellen Produkte nicht umstellen (können).

    Meine Interpretation:

    Die bisherigen Geräte verschwinden nicht, die Software die aktuell darauf läuft wird auch in einem Jahr noch darauf laufen. Mit gewisser Wahrscheinlichkeit wird es z.B. auch für Google Pay oder die Fitnessapps auf der bisherigen Hardware noch Updates geben — nur eben kein Update auf ein neues Google-Betriebssystem.

    Insbesondere wissen wir, dass Devices mit Wear OS eher nicht gerade mit üppigen Leistungsreserven aufwarten die man jetzt noch etwas ausreizen könnte. An was auch immer das liegt. Ruckelfrei bedienbar sind sie erst seitdem man Anfang 2019 auf 1GB RAM aufgerüstet hat und was die Laufzeit betrifft ist die traditionelle Beschreibung ja „mit Setting xyz kommt man bequem durch den Tag“.

    Die Carlyle gibt es seit 2019, selbst die recht neue Skagen Falster 3 ist schon 16 Monate alt. Wer sich im letzten Jahr so ein Ding geholt hat wird doch nicht ernsthaft überrascht sein dass der Hersteller irgend wann neue Hardware bringt und nach zwei Jahren das Betriebssystem-Upgrade nicht mehr durchführt.

    • Erstmal läuft die aktuelle Software überhaupt nicht. Davon kann man nicht einmal ansatzweise sprechen. Selbst aktuellere Smartwatches kämpfen durch WearOS mit extrem lästigen Bugs und defekten Features und es wird eher schlimmer als besser.

      Das man für das neue Wear unbedingt neue Hardware bräuchte wäre mir neu. Fossil will sich nur wieder die Entwicklungskosten schenken, alten Geräte zu eWaste erklären und die bisherigen Stammkunden erneut zur Kasse bitten. Wie Fossils Einstellung zu deren Kunden ist, merkt man sehr schnell sobald man mal Support benötigt.

      Die einzige Möglichkeit mich als Kunden wieder zubekommen wäre ein Update auf das neue Wear und damit die Reparatur der Software gewesen. Mit dem aktuellen Kommentar sind sie bei mir endgültig unten durch und ich kann nur jedem davon abraten bei Fossil deren eWaste-Uhren zu kaufen.

  5. So richtig ruckelfrei bedienbar ist WearOS ja auch erst mir dem SD4100er Chip, die momentan leider nur in der TicWatch3 verbaut ist. Alle Versuche WearOS „Beine“ zu machen sind gnadenlos verpufft, da hilft auch 1GB Ram herzlich wenig. Wenn man die 512MB Varianten mit den 1GB Varianten vergleicht, ist etwas zu bemerken, klar. Aber wenn jemand von den aktuellen Tizen Uhren auf WearOS wechselt, warum auch immer, wird von der Performance und Akkulaufzeit gnadenlos enttäuscht sein. Altbacken, nix läuft vernünftig auf Dauer, hakelig, Gedenksekunden, Bedienung viel zu kompliziert / umständlich und nicht intuitiv. K.A. was Google Samsung geboten hat, um künftig auf WearOS zu setzen und seinen stabilen Dauerrenner Tizen zu beerdigen, evtl. hat man ja nach Jahren die „Handbremse“ gefunden, warum das OS so hakelig und energiefressend ist. Oder Google hat wirklich einiges vor und lässt da richtig was springen, um das OS zu pushen, bevor es ganz und gar in der Versenkung verschwindet. Wir lassen uns mal überraschen.

  6. Vielleicht werden wir ja dahingehend überrascht, dass Google und Samsung beim neuen „Wear“ auf Fuchsia setzen???
    Sie haben genau eine Chance entweder laufen die neuen Uhren oder in ein zwei Jahren ist das Geschichte.
    Was die Hersteller BS angeht finde ich die nicht wirklich Smart, durch das fehlen von Pay und GA und oder Alexa.

    Gut einige Hersteller bieten bezahlen an, da muss man aber schauen ob die eigene Bank da mit macht.

    Floppt das ganze wird es wohl nur noch Apple Watch geben und eben in meinen Augen teure Fitnesstracker.

    • GPay, GA / Alexa wäre für mich ein Grund von Tizen wechseln, obwohl Samsung Pay ja nun auch in D endlich mal verfügbar ist. Dafür müsste der Kram auf WearOS aber auch mal reibungslos funktionieren. Ich hatte mal letztes Jahr einen kurzen kurzen Abstecher zurück ins WearOS Lager versucht, wurde aber schwer enttäuscht und bin bei Tizen geblieben. Der Assistant auf dem Telefon in der Hosentasche reagierte gefühlt 10x schneller als direkt auf die Uhr gesprochen, GPay ging mal, dann wieder nicht und das System ruckelte immer wieder und ging halt meistens dann nicht, wenn man die Funktion nutzen wollte. Kernschrott, weg damit. War eine Uhr mit 1GB Ram., nicht auszudenken, was die normalen Uhren mit nur 512MB für Probleme haben müssen. Schade, bin 2016 von Android Wear weg zu Tizen, hat sich seitdem kaum was getan in Sachen Performance / Akkulaufzeit. Einen SD4100 hatte ich noch nicht zum Testen, aber was nützt mir die schnellere Hardware, wenn der Rest von altbackenen System immer noch da ist.

      • @ Kinzie

        Hatte eine Fossil Q Sport mit dem SD3100 und eben keinem GB Ram. Das mit GooglePay mal funktioniert mal nicht kenn ich auch zu genüge. Hab die Uhr dann meiner Freundin gegeben, weil sie se nicht wollte, dass ich se Verkaufe, Nun, nachdem meine Freundin sie ca 3 wochen benutzt hatte und sich mehr aufgeregt als Spaß daran hatte liegt se ungenutzt aufm Tisch rum.

  7. Ja, kenne ich nur zu gut. Hatte eine TicWatchPro 2020 mit SD2100 + 1GB Ram zum Test, Performancetechnisch kein Unterschied zum SD3100er mit 1GB Ram da gleicher Kern. Der 3100er hat nur nen CoProz für Stromsparmodi, die aber während der Nutzung nicht zum Tragen kommen. Alter aufgewärmter Kaffee sozusagen, erst der 4100er ist ein Fortschritt zu dem alten Kram. Nach 3 Tagen habe ich den Briefbeschwerer entnervt zurückgeschickt und weiterhin meine Galaxy Watch 1. Gen am Arm mit Laufzeiten von 5-7 Tagen und einem überaus flüssigem System. Zwar ohne GPay oder Assistant, aber was nicht funktioniert, vermisst man eben auch nicht 🙂 Gerade auf den Ärger damit kann ich gerne verzichten, dann lieber keins davon. Das verdirbt einem sonst nur den Spaß.

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