Foldables hoch im Kurs: 2022 soll laut Analysten Aufschwung bringen

Laut einem aktuellen Bericht von Displaysupplychain.com (DSCC) wurden im ersten Quartal dieses Jahres gut 571 % mehr faltbare Smartphones als noch im Vorjahr ausgeliefert, was eine Gesamtsumme von rund 2,22 Mio. Einheiten ausmacht. Das Hoch vom vierten Quartal 2021 (4,2 Mio. Geräte) konnte man indes nicht mehr erreichen. Samsung habe hier weiterhin die Nase vorn, dennoch fiel der Marktanteil des Unternehmens auf 74 %, Huawei konnte auf 20 % wachsen. Klar waren hier Geräte wie das Galaxy Z Flip3 und auch das Galaxy Z Fold3 von Samsung am beliebtesten. Dazu kam dann aber auch das P50 Pocket von Huawei, welches das Fold3 beinahe überholen konnte.

Auf diese drei Modelle entfiel ein Anteil von 91 %, während kein anderes Modell einen Anteil von mehr als 2,5 % erreichte. Clamshell-Modelle, wie das Z Flip3 und das P50 Pocket, kamen auf einen Anteil von 70 %, den höchsten Anteil seit dem dritten Quartal 2020.

Für das laufende Jahr sehe man bei DSCC für Geräte mit einfachen Displays ein „schwieriges Jahr“ voraus, während Foldables weiterhin ein Wachstum verzeichnen würden. Man erwarte einen 107-%-igen Anstieg der Auslieferungen faltbarer Smartphones auf über 16 Mio. Stück und einen 102-%-igen Anstieg bei Auslieferungen faltbarer Smartphone-Panels auf über 20 Mio. Stück. Samsungs kommende Geräte Z Flip4 und Z Fold4 würden hier am meisten für den Antrieb sorgen.

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9 Kommentare

  1. Na wenn Analysten das aus ihrer Kristallkugel heraus lesen, dann wird es schon stimmen.
    Es soll ja auch ein 107%iger Anstieg werden und nicht nur 106%ig. Wow, die Kristallkugel ist aber genau.

    • 107% ist nun mal die Zahl, welche das Prognosemodell (historische Daten, Einschätzungen zur Marktentwicklung etc.) vorhersagt.
      Das dann 1:1 weiterzugeben macht deutlich mehr Sinn, als 107% auf 100% zu runden, auch wenn 100% natürlich für den Unbedarften/Sarkastischen eine schönere Zahl ist.
      Prognosen sind natürlich nie exakt, sondern ein educated guess. Der ist aber durchaus wichtig, sieht man z.B. an der Börse wenn Gewinn-/Umsatzprognosen unter und überschritten werden. An irgendwas muss man sich orientieren.

      • Gerade an der Börse sind Analysten-Prognosen komplett unterschiedlich und von Haus zu Haus mal positiv, mal negativ. Ist komplett für die Tonne. Da sind Horoskope oder Börsenbriefe nach Mondphase seriöser.

      • Christian says:

        Ich hofe es sich nicht die selben Analysten, die Angi gesagt haben, daß 2020 1 Mio E Autos in Deutschland angemeldet worden wären. 😀

  2. Denke da sind die asiatischen Länder „Schuld“, da sind foldables tatsächlich sehr beliebt.

  3. Mor gefällt die Idee, aber nicht die Implementierung.

    Mab bekommt aus einem 2:1 Display ein 1:1 Display. Ich sehe keinen Mehrwert. Beim Samsung Flip ist das Handy zusammengeklappt nicht nutzbar.

    Evtl. müssen die Geräte zweimal gefaltet werden, damit was daraus wird.

    Mit anderen Worten, aus einem (dicken) iPhone soll nach dem Ausfalten ein iPad werden.

    • Ich persönlich finde das Konzept des Flip sogar noch das brauchbarste von den bisherigen Faltgeräten.
      Man hat ein Display in Standardgröße, das im zusammengeklappten Zustand geschützt und das Gerät nur halb so groß ist. Mehr würde ich gar nicht erwarten. Das Konzept, aus einem großen ein riesiges Gerät zu machen, finde ich hingegen eher unnütz.
      Aber die Leute kaufen es ja anscheinend, also gehe ich wohl mal wieder an der Masse vorbei.

  4. Das ist genau so ein Trend wie 3D.

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