Firefox Monitor: Neuer Dienst soll Nutzern nach Datenpannen helfen


Mozilla hat einen neuen Dienst gestartet: Firefox Monitor. Oftmals wissen Nutzer gar nicht, wenn ihre Daten bei Diebstählen abhanden gekommen sind. Sei es, weil sie es einfach nicht mitbekommen oder sie einen Dienst einfach schon ewig nicht mehr nutzen. Gefährlich kann das dennoch sein, nämlich in dem Moment, indem man Logindaten nicht nur für einen Dienst verwendet.

Firefox Monitor ist zweiteilig aufgebaut. Zum einen kann man einfach durch Eingabe seiner E-Mail-Adresse prüfen, ob man schon einmal betroffen war, sprich, ob die E-Mail-Adresse zusammen mit anderen Daten bereits im Umlauf ist. Sollte sich das als wahr herausstellen, heißt es für den Nutzer in der Regel, dass er sein Passwort mindestens bei diesem Dienst ändern sollte.

Aber auch für das künftige Abhandenkommen von Daten kann Firefox Monitor ganz praktisch sein. Nutzer können nämlich ihre E-Mail-Adresse hinterlegen und werden dann umgehend informiert, wenn es neue Daten gibt, die im Zusammenhang mit dieser E-Mail-Adresse veröffentlicht wurden. Das Ganze war noch nicht verfügbar, als Firefox Monitor als Experiment an den Start ging.

Realisiert wird das Ganze über haveibeenpwned von Troy Hunt. Die E-Mail-Adresse zur Abfrage wird dabei anonymisiert übertragen, man läuft also nicht gleich Gefahr, dass es bei der Abfrage zu einem Abgreifen der Mail-Adresse kommt. Wie genau das abläuft, erklärt Mozilla an dieser Stelle.

Durchaus eine gute Funktion, vor allem für die weniger versierten Nutzer, die so wohl eher mitbekommen können, wenn ihre Daten einem Diebstahl oder anderweitiger Veröffentlichung zum Opfer gefallen sind. Firefox Monitor kann man natürlich auch ohne die Nutzung von Firefox verwenden, zu finden an dieser Stelle.

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Ein Kommentar

  1. Vielleicht ein bisschen Offtopic aber vor der nächsten Chrome hat den größten Marktanteil News ganz interessant, hab ich mich mal auf statcounter.com umgeschaut und dort kann man ja auch Browsermarketshare nach Nationen etc. sortieren. Auffällig finde ich hier, dass bei den Browsern zwischen Österreich und Deutschland Welten liegen und Firefox am Desktop hierzulande noch 30% Marktanteil haben soll.

    Insgesamt fände ich es interessanter Quartal für Quartal zu berichten was sich im deutschsprachigen Raum tut, anstatt darüber wofür sich Asien und die USA entscheiden. Klar überschatten viele Menschen immer wenige. Wenn Indien komplett auf Chrome setzt könnten alle Menschen hierzulande Firefox nutzen und der Browser hätte trotzdem in Prozenten keine Anteile. Für deutschsprachige Blogs und Seiten dürfte aber die internationale Verbreitung zweitrangiger sein.

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