Firefox für Amazon Fire TV und Amazon Echo Show wird eingestellt

Es gibt einige Anwender, die sich den Firefox auf dem Fire TV oder dem Echo Show von Amazon installiert haben. Mit der Installation und Benutzung dürfte aber bald Schluss sein, denn vermutlich hat der eine oder andere schon die entsprechende Meldung bekommen.  Ab Ende April wird Mozilla den Support für den Browser Firefox auf dem Fire TV oder dem Amazon Echo Show einstellen. Nutzer werden ab Ende April den Browser nicht mehr direkt installieren können, auch werde man keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Nutzer, die derzeit Firefox als Standardbrowser auf Fire TV oder Echo Show haben, werden ab dem 30. April dann auf Amazon Silk umgeleitet – das ist der Standardbrowser von Amazon, der werksseitig installiert ist.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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18 Kommentare

  1. Und wieso ist das so? Wundert ihr euch beim Schreiben nicht auch? Ein Open Source Browser, der bislang lief, geht jetzt nicht mehr?

    • Wahrscheinlich weil die Nutzeranzahl relativ überschaubar waren. Ich hab den auch ab und zu benutzt um irgendwas herunterzuladen (vielleicht 2x im Jahr und dass auch nur, weil Silk gar keine Downloads supportet), um sinnvoll auf dem Ding zu surfen war sowohl Firefox in seiner aktuellen Form, als auch die generelle Bedienung und Performance eher suboptimal.

  2. Macdefcom says:

    Ist denn auch bekannt, warum sich Firefox auf dieser Plattform verabschiedet?

    • Klar. Mozilla, bzw. deren Management handelt seit geraumer Zeit korrupt und schädigt stetig die Plattform. Stück für Stück.

      Ich weiß, das klingt erst mal kontraintuitiv, aber anders lässt sich der Spagat kaum erklären, den sie durchführen müssen um so viele Fettnäpfchen und Showstopper gleichzeitig zu erwischen.

      Sie fahren (so wie hier jetzt, aber auch schon z.B. mit ihrem MobilOS) Stück für Stück ihre Plattform-Präsenz zurück, auf den Plattformen auf denen sie noch klare technische Vorteile haben (also z.B. das Extension-Ökosystem auf Android) schaffen sie diese explizit ab, innovative Neuerungen beschränken sich auf kontroverse aber trchnisch irrelevante Interface-Änderungen und wenn sie mal über ihre Stiftung politisch aktiv werden dann ausschließlich um polarisierend und moralisch fragwürdigen Quatsch für irgendeinen SJW-Cause zu pushen und offenbar aus Prinzip nicht für Softwarefreiheit oder für irgendeines der Ziele die sie früher Mal verfolgt haben.

      Also TL;Dr: Firefox ist immernoch ein gutes Produkt, trotz Mozillas regelmäßiger Angriffe auf das Produkt. 😀

  3. Der kam doch durch den Streit mit Google. Da war YouTube nicht verfügbar über die Amazon Geräte. Wahrscheinlich sieht Amazon jetzt nur noch einen Konkurrenten in Firefox. Man möchte lieber selber wissen was der Benutzer macht. Es fließt ja nicht selten wenig Geld für eine Standard Suchmaschine und Werbe Daten. Da holt man ohne Konkurrenz Browser mehr rein.
    Vielleicht war aber auch nur Mozilla der Support nicht lohnenswert bei wenig Nutzung. Die arbeiten ja auch oft an der Grenze zur Pleite.

    • Ich nutze sehr gerne das Mozilla Derivat Fennec (über F-Droid).
      Unterstützt auch die uBlock Origin Extension.
      Auf jedem Android Gerät mein Standardbrowser.

  4. habe SmartYoutubeTV installiert und lass die Browser eh links liegen

    • Dito, seitdem selbst bei Übergabe von Vanced vom Handy auf den FireTV Stick mit SmartYoutube TV keine Probs. Wenn Youtube teils in einem Video unter 10 Minuten 5 bis 6 Werbeblöcke zulässt sind sie auch teils selbst schuld.

  5. Das ist sehr schade. In Österreich laufen die Zweitliga-Spiele über ein Portal, das nur per Browser erreichbar ist. Da wird dann unterm Spiel immer wieder Splitscreenwerbung eingeblendet, mit dem Silk regelmäßig nicht zurecht kam. Firefox hat mit dem Stream kein Problem, da ein Adblocker eingebaut ist, der diesen Splitscreenblödsinn unterbindet. Bleibt wohl nur Pi-hole.

    • Solange du ihn nicht deinstallierst sollte der Firefox doch problemlos weiter funktionieren auf deinem Fire tv.

    • Oder per Sideload Fennec oder andere Derivate testen?
      Alternativ sollte Firefox wohl noch laufen, aber irgendwann halt anfällig werden für Sicherheitslücken.

      • Funktioniert Fennec mit der Firetv Fernbedienung vernünftig, oder nur mit einer Maus?

        • Klaus Mehdorn Travolta says:

          Da musst du am besten mal selber testen.
          Ich habe ganz früher mal den mobilen Firefox auf dem Stick getestet – noch vor der Youtube-Geschichte und dem plötzlichen fixen ‚Einspringen‘ von Mozilla. Das ging ganz zufriedenstellend mit der FB. Aber inzw. hat sich Fennec deutlich verändert und du wirst ohnehin ne ältere Version installieren müssen > sonst ‚Parsing-Fehler/Problem‘ beim Installationsversuch.

          • Antwort: Nein funktioniert nicht mit der FB…
            Habe gerade „Version 86.1.1 (861100) – Hinzugefügt am 2021-02-26“ installiert, es erscheint kein Mauszeiger.
            Werde Fennec mal auf dem SM testen und wenn das was taugt, evtl. eine 5€ BT Maus für den FTV besorgen.
            PS: Der Parsingfehler wird wahrscheinlich entstehen, wenn man versucht, eine Version für ARMv8 zu installieren.

  6. Der FireTV Stick ist ein Android.
    Somit lässt sich der FireFox auch per Sideload als APK installieren.
    Wo ist das Problem?

    • Man hat doch bisher den Firefox für den Sideload verwendet 😉

      Fuer das freie Internet ist Fire TV nicht sonderlich relevant als geschlossen Gerät, auf welchem nur FireOS läuft. Welches wiederrum eine quellgeschlossene Kopie von Android (Google mit ganz wenig Linux) ist. Was will man auch auf Appliances (!= Allzweckcomputer) gegen die Hersteller antreten. Und da gezielt einen Hersteller noch besser stellen, als die anderen mit Firefox. Soll sich Amazon halt mit Google um Youtube kloppen oder nicht. Es macht mehr Sinn, wenn sich Firefox auf Linux (GNU/Linux), MacOS und Windows und Android konzentriert. Firefox ist immer noch gut, aber die Stiftung dahinter und das Verhalten des Managements stößt tatsächlich immer mehr Leuten auf. Sie könnten auch Apple mal vor Gericht vor sich hertreiben und iOS aufmachen lassen, von einem Gericht.

      Firefox Hello? Vermisst, gerade jetzt wäre einfache Videotelefonie wirklich wichtig gewesen.
      Firefox Send? Vermisst, generell.
      Direkte Nutzung der nativen Toolkits? Extensionkompatibilität musste sowieso gebrochen werden, damit hätten sie dann einen echten Vorteil vor Chrome.
      Der eigene Druckdialog? Überflüssig, was meinen die wieso das Betriebssystem einen hat?

      Chrome hat sich den Ruf schnell und schlank (hahaha) zu sein damit erworben, jeweils die nativen Toolkits zu nutzen. Das hat man dann durch ein eigenes Toolkit abgelöst, wie Firefox. Chrome ist inzwischen ein dicker, fetter Webbrowser.

      Unter Linux hat man zum Glück gute Wahl:
      Epiphany (Gtk/WebKit2), Konqueror (Qt,WebKit oder KHTML), Firefox (Gecko) und Lynx oder Links. Eingeschränkt die ganzen Drittbrowser und Chromium. Wobei sich Google sich auch nicht geniert seine eigentlichen Absichten durchzudrücken, jetzt ist ihnen aufgefallen dass unter Linux keiner freiwillig Chrome installiert – also haben sie die ganzen Zusatzfeatures für Chromium abgeschaltet.

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