Final Cut Pro X 10.4.9 mit vielen Verbesserungen veröffentlicht

Apples Video-Software Final Cut Pro X bekommt ein großes Update spendiert. Das aktuelle Update von Final Cut Pro enthält Verbesserungen der Proxy-Workflows, die Mediatheken noch mobiler werden lassen und die Remote-Arbeit mit großen, hochauflösenden Dateien optimieren sollen. Zum ersten Mal können Videoeditoren innerhalb von Final Cut Pro Proxies entweder in ProRes Proxy oder H.264 in einer Größe von 12,5 Prozent des Originals erstellen. Anwender können auch Proxy-Medien, -Bilder und -Audio auf einem externen oder mit dem Netzwerk verbundenen Laufwerk zusammenführen. Eine Final-Cut-Pro-Mediathek kann für zusätzliche Flexibilität mit bereits erstellten Proxies verknüpft werden, so Apple.

Mithilfe maschinellen Lernens können Clips in einem Projekt nun auch automatisch auf auffällige Bewegungen analysiert und mit der Funktion Smart Conform intelligent geschnitten werden, um sie in quadratische, vertikale oder beliebig große Videos umzuwandeln – vermutlich gut brauchbar  für Plattformen wie Instagram, Snapchat und Twitter:

Während des Skalierens, Rotierens oder Anpassens der Position zeigt Transform Overscan Medieninhalte außerhalb der Beschnittbegrenzung an, sodass der Anwender den Ausschnitt neu positionieren kann.

Video-Arbeitern und generell Nutzern von Final Cut Pro X sei der Blick in das Changelog empfohlen, denn das Update auf Version 10.4.9 ist sehr lang und umfangreich. Final Cut Pro 10.4.9 ist ab heute als kostenloses Update für bestehende Nutzer und für 329,99 Euro für neue Anwender im Mac App Store erhältlich. Motion 5.4.6 und Compressor 4.4.7 sind ebenfalls heute als kostenlose Updates für bestehende Anwender und für jeweils 54,99 Euro für neue Nutzer im Mac App Store erhältlich. Kunden aus dem Bildungsbereich können das Pro Apps-Bundle für Bildung für 229,99 Euro erwerben. Alle Anwender können eine kostenlose Testversion von Final Cut Pro X herunterladen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. con2epa@outlook.com says:

    Bevor jetzt die Hater anfangen, Final Cut als „Spielzeug für die Generation Narzissmus“ abzustempeln:
    Auch diese Leute arbeiten inzwischen mehrheitlich professionell.
    Die besten Selbstdarsteller können sich von den Einnahmen millionenschwere Villen leisten und auch die Mittelklasse bucht sich nach dem Schnorren im Restaurant erstmal eine Urlaubsreise auf die Malediven.
    Das kann man alles nicht mit iMovie schneiden und veröffentlichen.

    Lange Rede, tiefer Sinn:
    Eine Funktion wie „Export ins Instagram-Format“ wird im professionellen Bereich nachgefragt. Denn zum Glück ist der „Profi-Bereich“ nicht so eng abgesteckt, wie es mancher Kommentator oder Autor im Feuilleton gerne hätte.

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