Festplatte sicher löschen

So Leute. Mitmachbeitrag. Ich werfe zwei Tools in die Runde, ihr kommentiert eure Tipps rein und ich füge die hier im Beitrag ein. Worum geht es? Steht in der Überschrift 😉 Ein Kumpel fragte mich letztens, was er nutzen solle, um eine Festplatte sicher zu löschen. Also nicht einmal formatieren und verkaufen – und der Käufer lacht sich über eure Daten kaputt, die er ratz fatz mit TestDisk wiederhergestellt hat…

Ok, nun zu zwei kostenlosen Programmen zum sicheren Löschen von Festplatten: auf Boot CD-Basis empfehle ich DBAN und auf Windows-Basis (wenn ihr eine zweite Festplatte im System sicher löschen wollt) Eraser. So, jetzt seid ihr dran.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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83 Kommentare

  1. http://www.gaijin.at/dlwipedisk.php
    Portable, einfach, übersichtlich. Für mich die erste Wahl. Ansonsten „shred“ unter Linux. Ansonsten ist wohl anzumerken, dass einmal überschreiben reicht. Für paranoide kann man es auch zweimal tun. Alles Andere ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen Zeitverschwendung. Im Übrigen bleibt wie immer zu empfehlen: Full Disk Encryption benutzen. Dann kann man die Festplatte sofort verkaufen und ärgert sich auch nicht bei „Verlust“ des Notebooks.

  2. AlienJoker says:

    Der Ccleaner bietet auch entsprechende Optionen zum sicheren Überschreiben und mehr als einmal ist im Privatanwenderbereich Voodoo. Die Wiederherstellung kann niemand bezahlen.

  3. Verwende meist DBAN für ganze Festplatten oder den Eraser für einzelne Dateien. Oder aber auch die Secure-Delete Variante vom CCleaner.

  4. Ich nutze seit Jahren O&O SafeErase.

    Das kostet zwar 30,- Euro, die in meinen Augen jedoch sehr sehr gut angelegt sind.

  5. Ich nutze zum löschen von ganzen Festplatten „Parted Magic“ auf meinem USB-Stick, erstellt mit LinuxLive USB Creator. Finde das Toll genial und vor allem ist es einfach zu bedienen.

  6. Benutze seit einiger Zeit Eraser in der portablen version. Praktisch ist auch das Überschreiben von ungenutztem Plattenspeicher. 🙂

  7. Wenn es sicher sein soll:
    http://www.edrsolutions.com/solution.asp

    Aber unter der Lösung leidet der Verkaufspreis.

    Ich nutze ebenfalls DBAN bzw. Eraser, je nachdem, wie die Platte angesprochen werden kann.

  8. Geht nicht ab Vista auch das Windowstool?

  9. Andreas Holzapfel says:

    Meine Wahl: PC Inspector E-Maxx – ist schön flott. DBan ist auch cool – aber doch ne Ecke langsamer.

  10. dd if=/dev/zero of=/dev/hda conv=noerror

  11. Bei SSD Festplatten nutzen solche Tools nichts mehr und auch bei alten (Pattern-)Festplatten reicht normales formatieren im Grunde aus. Wer jetzt ankommt und meint: „Aber dann kann man meine Daten herstellen wenn ich die Festplatte nicht drölfzehnmal formatiere“ kann ich nur sagen, und? Selbst wenn man die 100x formatieren würde, könnte man noch Daten wie mit dem TCT (The Coroner’s Toolkit) herstellen. Am sichersten wäre es gleich von Anfang an auf ein verschlüsseltes Dateisystem zu setzen.

  12. Unter Linux einfach ein
    dd if=/dev/null of=/dev/sdx
    das gerne mehrfach oder für die Paranoiden noch ein
    dd if=/dev/urandom of=/dev/sdx
    hinterher.. dauert halt nur ewig.

  13. Ich habe die ganze Partition verschlüsselt und spare mir das Prozedere einfach.

  14. @Levino & @AlienJoker: Das halte ich für ein Gerücht. Erstens kommt es auf den verwendeten Algorithmus an und zweitens braucht dieser 12 Läufe bis er unwiderrufbar alles gelöscht hat. Die 12 Läufe sind natürlich übertrieben, aber 2 ist das absolute Minimum.

    Eine Festplatte die 2 Mal überschrieben wurde, hat man, je nach Methode, in 2 Tagen Arbeit gerettet, da es Tools gibt, die den Algorithmus revertieren können. Siehe dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Eraser_%28Software%29

  15. WipeDisk kann Datenträger mit 14 verschiedenen Methoden überschreiben. Dazu zählen z.B. die Löschmethoden zweier US Navy-Standards, die Standards des US Department of Defence, der US Airforce und der NATO.

    http://www.gaijin.at/dlwipedisk.php – Portable Software

    MFG
    Peter

  16. Ich verwende auch immer die Linuxvariante mit dd. Festplatte via USB Adapter anhängen und fertig. Da ich das so selten brauche, habe ich bisher noch nie nach einem extra Tool dafür gesucht.

  17. Ja Tobias das nutzt Google im Rechenzentrum auch, für den normalen Nutzer reicht wohl auch ne Bohrmaschine.
    Also ich hab noch nie ne Festplatte verkauft, bisher alle zum Wertstoffhof gebracht die alten Sachen.

  18. oxymental says:

    Das Tool nutze ich immer wenn leute ihre Festplatte verkaufen oder an ein dritte Person weiter geben wollen, es funktioniert super.
    Wer Windows Bordmittel nutzen möchte kann das über die Eingabeaufforderung. Auch die Methode funktioniert einfach.
    cipher /w:“Laufwerksbuchstabe“\

  19. Wir nutzen im Unternehmen auch DBAN. Bevor die Rechner/Platten in Müll gehen, müssen diese gelöscht werden.. Auch wenn sie alles AES-256 verschlüsselt waren..

  20. Dafür braucht man nicht mal ein Programm, eine Batch-Datei tut´s (nicht nur…) im Notfall auch:
    Eine/Zwei Datei(en) mit 4096 Byte erzeugen,
    #1 mit lauter „FF“ Hex und ggf. eine zweite mit irgendeinem anderen Zeichen.
    mittels zirkulären Copy-Befehlen (potenzierungen) die Platte vollhauen. Hilft. Garantiert.

    Niemand konnte bisher nachweisen, bei modernen Festplatten wirklich neu überschriebene alte Daten wiederherstellen zu können.
    Formatieren reicht natürlich nicht – schon gar nicht die Schnell-Formatierung.
    Obige Methode muss nach aller Logik (meiner Ansicht nacht) auch bei SSDs funktionieren.

  21. Naja wozu Daten schreddern?

    Bei Firmendaten kann ich mir nur das Szenario vorstellen, dass man irgendwann die Rechner weg gibt weil veraltet, dann würde DoWipe helfen das überschreibt beim formatieren 3 mal die Festplatte.

    Ansonsten fällt mir kein Grund ein.

  22. DonHæberle says:

    Verwende ebenfalls immer dd. Falls nicht verfügbar eben DBAN.

    @Flo: Die Dauer lässt sich durch Erhöhung der Blockgröße beträchtlich verkürzen. In deinem Beispiel:

    dd if=/dev/null of=/dev/sdx bs=1M
    bzw.
    dd if=/dev/urandom of=/dev/sdx bs=1M

  23. @cro: Selbstverständlich hilft Formatieren nicht, denn das lässt die Daten relativ unbehelligt. *Einmaliges* überschreiben löscht die Daten und kein Restore-Tool der Welt kann da dann etwas ändern.

    Anders sieht das natürlich im Bereich SSD und Festplatte mit ‚Spielraum‘ aus. Allerdings braucht es auch da schon Professionelles Werkzeug um an die Daten zu gelangen und den Willen den Datenträger zu opfern. Mit Software alleine erreicht man da ziemlich wenig.

  24. Ich verwender je nach dem Eraser Oder Ccleaner… Es klappt ganz gut

  25. vsclean vom BSI, gibts aber nicht free4all (https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ProdukteTools/VSClean/vsclean_node.html) Wenn ich mir obigen Screenshot anschaue, hab ich das glaub ich auch schonmal benutzt…

  26. dd if=/dev/urandom of=/dev/sdx bs=1MB

    Macht alles was man braucht ;-).

  27. Selbst benutze ich Eraser. In der Firma, wie viele meine Vorredner DBAN.

  28. * Festplatten nie verkaufen (ich habe noch nie eine verkauft, bei den Preisen auch Schwachsinn)

    * Festplatte auseinanderbauen, alles wegschmeissen, Platter mindestens ein halbes Jahr aufheben (dann sind die Daten auch nicht mehr aktuell)

    * Tools zum löschen CCleaner/Eraser/SicherLoeschen

    * einmaliges überschreiben reicht theoretisch, zwei ist 100%, alles andere nur für Paranoide

    * SSDs nicht shreddern und nicht formatieren

  29. Seit jeher DBAN. Kannte dd noch nicht, klingt gut — danke für die Erwähnung. ; )

  30. Falls notwendig > Secure Eraser bzw. Festplatten-Wiper des CCleaner

  31. @“Andi sagt
    Geht nicht ab Vista auch das Windowstool?“

    Jupp, geht auch. Einfach den Datenträger formatieren (kein Schnellformat), wird dabei komplett mit Nullen überschrieben.

  32. Staranwalt says:

    DBAN + Eraser kann man so stehen lassen. Bei SSD und USB lüppt es nicht immer. Die Zellen merken sich dennoch was. Gab’s mal nen Artikel in der c’t diesbezüglich. Bei USB Sticks würde ich den Chip einfach einschnelzen. Wer verkauft schon einen Stick weiter? Die Leben bei intensiver Nutzung ohnehin nicht so lang.

    Ansonsten, wenn ein Verkauf nicht in Frage kommt, einschmelzen oder mit 4 bis 5 Tesla befeuern. Wer’s hat 🙂

  33. Ich habe einen Mac 🙂
    Der bietet sicheres Löschen ja schon von Haus aus an.
    Ich glaube 8 oder 12 fach überschreiben ist möglich.
    Ob das notwendig ist, mag ich hiermal bezweifeln, da auch Wikipedia dort etwas interessantes schreibt.
    siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Eraser_%28Software%29
    „n einer Ende 2008 vorgestellten wissenschaftlichen Untersuchung wurde dieser Frage im Hinblick auf Festplatten nachgegangen. Daten wurden unter „kontrollierten Bedingungen überschrieben und die magnetischen Oberflächen anschließend mit einem Magnetkraftmikroskop untersucht“. Im Rahmen der Studie stellte sich heraus, dass unabhängig vom Alter und der Speichergröße des überprüften Speichermediums die Wahrscheinlichkeit einer Wiederherstellung der Daten schon nach einmaligem Überschreiben „praktisch null“ war. Nur bei Klarheit über die Position der gesuchten Daten war es in 0,97 Prozent aller Fälle überhaupt möglich, ein einzelnes Byte korrekt zu rekonstruieren“

  34. Staranwalt says:

    Das ist aber auch wieder das Game mit der Paranoia. Nach mehrmaligen Wipen ist der Großteil nur noch Müll. Jemand daheim wird nicht über nötige Kenntnisse, sowie Technik verfügen. Selbst Datenrettungszentren können meist nichts mehr machen. Für den Geheimdienst wiederrum mag dann vielleicht jedes zu rettende Bit noch von Nutzen sein. Aber damit sollten wohl die meisten von uns nix zu tun haben 😉

  35. Woher kommt nur der Irrglaube, mann müsse Festplatten (magnetische Datenträger, nicht SSD) nur so oft, wie möglich überschreiben?
    Mir soll einer man einen aktuellen Fall zeigen, bei dem es möglich war, EINMAL überschriebene Daten wieder auszulesen.
    Das Märchen von dem Restmagnetismus stammt afaik aus Zeiten, als die meisten hier im bestfall einen VTech-Lerncomputer im Kinderzimmer hatten. Physikalisch gibt es aktuell keine brauchbare Möglichkeit solche Daten wieder herzustellen.
    Einmal überschreiben reicht, spart Abnutzung und Zeit.

  36. Sebastian says:

    Man kann auch die Festplatte 1x komplett mit TrueCrypt verschlüsseln. Wenn man keine Schnellformatierung macht, sind die Daten auch weg.

    Wem dann noch langweilig ist, der kann sie mit H2testw 1x voll schreiben.
    Dann ist wirklich nichts mehr da.

    Hat den Vorteil, das es in der Regel schneller ist als DBAN und Co.

  37. DonHæberle says:

    @G_R_J: Der Irrglaube stammt noch von den Anfängen der magnetischen Speicher. Bei ganz alten Floppydisks und Tonbändern konnte man auch nach einmaligem Überschreiben noch die vorherigen Daten teilweise rekonstruieren. Aber selbst hier war der Aufwand nicht unerheblich. Die Technik hat sich zwar mittlerweile weiterentwickelt, wodurch dies nun nicht mehr möglich ist. Doch diese Vorstellung hält sich nach wie vor hartnäckig in den Köpfen vieler.

  38. @Tempura: Ich muss dich enttäuschen, man kann Daten selbst nach mehrfachen formatieren wieder herstellen. Die Frage ist eher, in welchem Zustand. Also reicht es ein Fragment von 16kb von einer Videodatei um zu wissen was der Inhalt war? Und wenn deine These stimmen würde, wäre die Firma Kroll OnTrack gar nicht marktfähig.

    Und die „Reserve“ von den Pattern kann sehr wohl auslesen. Allein weil diese in der Firmware deiner Festplatte vermerkt sind. Dafür bedarf es keiner mechanischen Einwirkung, es reicht die Firmware auszulesen und ggf. nach dem umschreiben wieder aufzuspielen. Und ob das wenig ist, bezweifel ich stark. Allein weil in dubiosen Foren HowTos gibt wie man sowas selber bewerkstelligen könnte.

  39. mister x. says:

    vorschlaghammer oder backofen 😉

  40. Hi,

    ich habe NOCH NIE jemanden getroffen, der eine einmal überschriebene Festplatte wiederherstellen konnte. Das Gerücht hält sich allerdings hartnäckig, gehört wohl in die Kategorie ‚Urban Legends‘.

    Schönes Wochenende,
    Thomas

  41. also (TV)Berichte bei Stern & Spiegel vor ein paar Jahren haben schon deutlich zu einer Verunsicherung bei dieser Thematik geführt.
    -ich hab schon mal Festplatten verkauft. Hab sie vorher LowLevel formatiert, neu partitioniert und wieder low level. Ob das ausreichend war und ist, weiß ich nicht. Mag sein, daß wenn jemand etwas finden möchte, er etwas finden kann. Aber der Aufwand insgesamt dürfte schon recht groß dafür sein.
    Bei einem Tablet vielleicht auch wichtig, wenn man es verkaufen wollte? Ich habe keins. Wäre aber mal eine Frage und klar, insgesamt schon mal etwas konkreter wissen wollen, was sich hinter den Aussagen von Bundeseinrichtungen & Co verbirgt.
    Schönes WE!

  42. Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg says:

    Wo ist denn der Ansatzpunkt eine komplett mit Nullen überschriebene Festplatte wieder herstellen zu können?

    Dann reichen doch auch die Bordmittel von Windows.
    Datenträger formatieren (kein Schnellformat), wird dabei komplett mit Nullen überschrieben.

  43. OsX bietet das auch von Haus aus unter Dienstprogramme / Festplatte an 🙂

  44. memberasd says:

    ich verschlüssel solche platten einfach mit truecrypt und lass dabei 5-7x erasen. das sollte genügen^^

  45. Ich gehe davon aus, das SDelete aus den SYSINTERNALS ausreichend ist.
    http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb897443

    Jm2C 🙂

  46. Staranwalt says:

    @Karl Theodor [restliches Geblubber gelöscht]..

    in dem Zusammenhang geht es um magnetische Layer und die Art, wie der Controller die Bits drauf feuert.. wenn also von sicher löschen und wiederherstellen die Rede ist, dann geht es hier um Schichtkuchen und nicht lediglich um ein beschriebenes Stück Papier.

    Low Level Formatierung gibt es heute ohnehin nicht mehr richtig. Das betrifft auch hauptsächlich Platten von anno domini..

    Ich lösch den Papierkorb und Files immer mittels Eraser und 3x wipen. Und beim Systemstart wiped der CCleaner 3x hier und dort. Und das in einem TrueCrypt Container. Also wenn das nicht schon paranoide genug ist. Mehr muß man wirklich nicht übertreiben. :o)

  47. Ich mach die Variante TrueCrypt Komplettveschlüsselung und gut. Alles Andere ist Zeitverschwendung.

    Wie man ein iPhone/iPad zum weiterverkaufen vorbereitet, wäre auch mal eine Diskussion bzw. einen Beitrag wert.

  48. Kampfschmuser says:

    Hier wird fleißig mit „dd“ um sich geschossen. Alles richtig. Nur was soll ein Linuxlaie damit anfangen? Nix.

    Also kräuselt erst mal das Pferd auf:
    Schnelle einfache Variante: Knoppix (knopper.net) saugen, auf CD, DVD oder USB bannen und damit sich ein Linux-Livesystem holen.

  49. DerLangenberger says:

    Hier meine 2 Cent:

    Obwohl ich selber auch mit dd arbeite, muss ich hier eindringlich davor warnen!
    An und für ist dd auch zum Klonen und Backup von Platten geeignet bzw. ursprünglich dazu gedacht.
    Der große Vorteil ist, daß man es in jeder (Live-)Linux-Distribution findet, es also jederzeit per CD oder USB-Stick einsetzbar ist.
    Ein nicht zu unterschätzender Nachteil ist, daß es verdammt einfach ist, eine falsche Platte zu löschen!
    Also: Vorher _gut_ die Doku lesen, alle benutzten Parameter drei mal prüfen – dann erst abschicken.
    Der Beispiel-Befehl von Basti (dd if=/dev/zero of=/dev/hda) löscht die IDE-Platte am Primary Master (hda). Das kann „mal eben“ die Bootplatte sein… Daher noch mal: GENAU schauen, WELCHE Platte man per Parameter „of=“ (OutFile=) überschreibt!

    Eine Parameterübersicht zu dd gibt es beispielsweise hier:
    http://ss64.com/bash/dd.html
    Die Nomenklatur von HDDs unter Linux ist hier zu finden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ger%C3%A4tedatei#Blockorientierte_Ger.C3.A4te

    Gruß,
    DerLangenberger

  50. KillDisk Free —> Für Windows mit GUI.

    DBAN ist auf Hirens drauf (deshalb Fav) (:

  51. Nippelnuckler says:

    kann mich da den wenigen sinnvollen vorrednern nur anschliessen: ne festplatte verkaufen ist doch allein schonn zeitverschwendung. kosten doch nix mehr. des weiteren einfach truecrypt drauf, komplett verschlüsseln, ccleaner drauf, alle daten löschen, partitionen löschen, neue mehrere (so 20) partitionen erstellen, alle mit andrem dateisystem. noch paar mal formatieren… ach gibt soviele kostenlose möglichkeiten und nichts ist mehr herstellbar…

  52. >Wie man ein iPhone/iPad zum weiterverkaufen vorbereitet,
    >wäre auch mal eine Diskussion bzw. einen Beitrag wert.

    Genau, dieselbe Frage für Android-Geräte!

    Ich will ein Archos 101 verkaufen und natürlich vorher insbesondere die hartnäckigen Schmutzreste entfernen. Es verknüpft mir im laufenden Betrieb momentan auch eigentlich schon entfernte alte Thumbnails mit neu aufgespielten Videoclips. NATÜRLICH sind das alte pr0n-Thumbnails, wie sollte es anders sein… Und der spätere Käufer kriegt dann einen Herzkasper oder ihm läuft – wenn ich aus Caschys Xoom-Posting zitieren darf – „der Saft am Hosenbein runter“… Das muss dann ja doch nicht sein, bzw. er [also der Käufer] sollte das selbst vorbereiten.

    Irgendwelche Tipps?

    Grüße, Chantal

  53. Es gibt da was von PortableApps: http://portableapps.com/apps/utilities/eraserdrop_portable Kann auch einzelne Dateien von der Festplatte sicher löschen

  54. Wow, DBAN wird noch weiterentwickelt? Ich kenne das Tool noch aus meiner Ausbildung als FI/SI; auch schon über 10 Jahre her… *in Erinnerung schwelgt*

  55. Die Ultimate-Boot-CD enthält auch Tools, mit denen man im letzten Schritt seine Hauptplatte richtig löschen kann – z.B. wenn man den PC im Ganzen verkaufen will.

    http://www.ultimatebootcd.com/

  56. Platte mit TrueCrypt formatieren, danach wieder normal NTFS formatieren, fertig. Da brauche ich keine Spezialtools oder noch ein zusätzliches Programm. 😉

  57. Wer kauft denn „gebrauchte Festplatten“???
    Oh du schöne Welt–und dann ging es hinab in ’s finstere Tal.
    Geiz ist Geil.

  58. Ansonsten gibts auch noch Active@ Kill Disk.Ist auch in einer Free Version vorhanden.

  59. Staranwalt says:

    Active Kill Disk ist aber mit rund ~120MB verglichen zu Eraser und DBAN doch ganz schön groß, für unter’m Strich den selben Features.

  60. DonHæberle says:

    Respekt. Ich dachte schon DBAN ist mit seinen ≈ 11 MB recht groß; wenn man bedenkt, dass die wesentliche Hintergrundarbeit lediglich das wenige kB große dd erledigt.

  61. krabbenpicker says:

    Einen Schraubendreher, alles auseinander schrauben und anschliessend einen ordentlichen Hammer. Da ist dann alles gelöscht. Wer da noch etwas wiederherstellen will, hat ´nen Knall!

  62. Staranwalt says:

    ich hab’s gerade mal extrahiert. ein paar WiseInstaller Setup Files, bißchen PDF, BootDisk Creator, BurnISO.. und 117MB entfallen auf eine WinPE ISO.

  63. Verkauft werden keine Speichermedien und wenn mal eine entsorgt werden soll, dann bohre ich n Loch durch die Platte 😀

  64. Also, 2 top Tools die ich kenne, und nicht nur um die HDD zu löschen, sondern auch zum Hardware testen ob noch alles ok ist.

    1. Toolstar
    2. Blancco

  65. Ganz klar Eraser, allerdings Version 5.8.8. Die baut sich schön ins Explorermenü ein, klein, einfach…passt.
    Die neueren Versionen ab 6.0 gefallen mir nicht so gut. Und es hat sich an der Art der Datenvernichtung in den letzten Jahren ja nichts weltbewegendes getan (außer der Erkenntnis, dass man seine Daten nun wirklich nicht mehr als 3 mal überschreiben muss…).

  66. Staranwalt says:

    Eraser 6 basiert auf .NET und ist sogar etwas langsamer als der 5.8. Ich bevorzuge den 5.8, lässt sich auch ohne Stress (ohne .NET) sofort portabel einsetzen. Unter’m Strich verrichten aber beide vorzüglich ihren Dienst. Explorer Integration bietet der 6er aber auch. Bringt nur ne fette GUI mit sich. Und der Scheduler ist ein wenig ausgereifter. Wer’s braucht..

  67. Eigentlich ist das Tool egal. Laut einem Artikel der Zeitschrift c’t ist ein einmaliges beschreiben mit Nullen zu 99,999999 % sicher und die Wahrscheinlichkeit das die Daten vor allem für eine Privatperson zu recovern sind gleich null. Auch die verschiedenen internationalen Verfahren sind angeblich Humbuck. Firmen wie Aktenmühle holen bei uns aber die Datenträger Containerweise ab, ziehen diese gleich im LKW über einen riesigen Elektromagneten und schräddern diese dann.

  68. Das mit dem Daten löschen ist eine ganz einfache Sache. Man nehme eine 10to Presse und lege die HDD unter den Stempel. Start Knopf drücken und in Deckung gehen. Jetzt mal ernsthaft; die heutigen Festplatten sind so billig das ich keine Verkaufen will. Wenn die Dinger zu alt sind gehen sie auf mein Lager und die älteste fliegt in die Presse.

    Auf den 10er den ich bei der Bucht bekomme kann ich getrost verzichten.

  69. +1 für DBAN 😉

  70. netzleben says:

    Flo oben hat alles gesagt: Beliebige Linux Live-Disc und dd – alles andere ist echt unseriös, zumindest wenn es Geld kostet.

  71. braveheart82123 says:

    O.o jesas was habt ihr alle auf den platten bombenbastelpläne?
    ich würde meine festplatten nie verkaufen und gebrauchte festplatten würd ich auch nie kaufen(mam weiss nie in welchem zustand sie sind)
    von daher daten schreddern hm höchstens wenn ich se auf den müll kloppe

  72. Großer Schlumpf says:

    Also ich habe immer alle Partitionen gelöscht. Dann bei Truecrypt die gesamte Partition löschen und verschlüsseln lassen. Das gleiche nochmal und dann noch einmal normal drüber formatiert

  73. NACHGELEGT
    warum sollte Trucrypt helfen?
    ALLE PHYSIKALISCH EXISTIERENDEN Sektoren müssen – wenn überhaupt gewünscht – überschriebewn werden!
    Dazu muss, wenn ich OHNE spezielle Tools arbeite,
    1. „System Volume Information“ verschwinden also der Platz freigegeben werden (normales Formatieren mit NTFS hilft da eventuell nur bedingt!!!)
    2. Muss die GESAMTE Festpattenkapazität ansprechbar gemacht werden (Die meisten Partitionierungen hinterlassen – zumindest am Ende der HD nicht zugreifbaren Platz, der also auch nicht überschrieben wird)
    3. muss dann abschlie0end JEDER Sektor überschreiben werden.

    ABER: Selbst dann bleiben u.U. noch die von der HD-Elektronik wg. Fehlern „umgeleiteten“ Sektoren: auf denen könnten u.U. auch noch alte Daten ausgelesen werden: diese werden ja nicht überschriebnen, weil sie für kein OS existieren!

    Schlüsse/Konsequenzen kann nun jeder selbst ableiten…

    PS:
    Forensische Wiederherstellung physikalisch überschriebenen Dateien war schon vor dem GB-HD-Zeitalter vorbei.
    Dazu bedurfte es der „enorm breiten“ ( 😉 ) physikalischen Spuren, auf denen randständig tatsächlich noch magnetisierungen ausgelesen werden konnten.

  74. @cro: Meine güte, lies doch bitte richtig. Es geht um Über*schreiben*, nicht Formatieren. Und überschriebene Daten kann man bei heutigen Festplatten nicht wiederherstellen, das ist fakt. Dafür sind die einfach zu stark optimiert und auch keine Datenrettungsfirma kann daran etwas ändern.

    Datenrettungsfirmen verdienen ihr Geld übrigens mit dem auslesen kaputter Datenträger, nicht überschriebener. Sonderfälle inkompetenter Benutzer mal abgesehen.

    BTW Falls du den unterschied zwischen Formatieren und überschreiben nicht kennen solltest: Beim Formatieren wird nur die Zuordnung der Daten neu erstellt, also der Index des Dateisystems. Beim Überschreiben dagegen werden direkt die Daten selbst überschrieben, also Bit für Bit auf dem Datenträger ersetzt.

  75. @Tempura

    Du vergisst leider ein Detail, die fehlerhaften Sektoren werden nie überschrieben, solang man über den Festplattencontroller formatiert. Da dieser Festplattencontroller die maskierten Sektoren nie überschreiben oder formatieren wird. Das heißt, die Daten in in einem solchen Sektor sind (der meisten 512 Byte groß ist) bleiben solange erhalten, bis man eine Formatierung oder ein Überschreiben ohne den Festplattencontroller vollzieht.

    Und nun erzähle mir wieder ich liege falsch und hätte Null Ahnung, damit du dich in deinem Ego suhlen kannst.

  76. Zitat aus der Untersuchung, auf die sich der oben verlinkte Heise-Artikel (= Herr Q. ) bezieht:
    „Second, overwriting the entire visible address space of an SSD
    twice is usually, but not always, sufficient to sanitize the
    drive. Third, none of the existing hard drive-oriented
    techniques for individual file sanitization are effective on
    SSDs.“
    Das ist es, was ich meinte: Die Platte (in diesem Fall den Flash-Speicher) völlig mit neuen ‚Daten‘ vollzuschreiben ist die beste, weil sicherste Lösung – wenn auch scheinbar ohne die Garantie der 100%.
    Letztlich bewegen wir uns aber für alle Normalbürger inklusive Klein-Krimineller auf sicherem Boden 😉

  77. badblocks -svwf /dev/sdx

    Im Gegensatz zu dd kann ich sicher sein, dass alle Sektoren in Ordnung.

  78. Falls das jetzt noch jemand liest…

    der meiner Meinung nach beste und schnellste Weg zu einer sicheren Löschung der Daten geht über die in der Festplatte integrierte Funktion SecureErase. Dabei ist nur EIN mal „löschen“ nötig.
    Hier wird das in den ersten beiden Videos beschrieben:
    http://www.securitytube.net/video/153
    Hier gibts das Tool als Freeware zum Download:
    http://cmrr.ucsd.edu/people/Hughes/SecureErase.shtml

    Das läuft direkt auf der Hardware, also zwischen Mainboard und Festplatte. Das Tool stößt den Prozess nur an.
    500Gb entspricht ca. 2 1/2 Stunden zum sicheren löschen.

  79. CCLeaner nutzte ich immer

    P.S. Festplatten verkaufen bringt schon was. Habe gerade erst eine 300GB fpr 36 Euro verkauft und eine 120GB für 21 Euro. Ich denke das ist nicht schlecht 😉 Für mich ist das gutes Geld°!

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