Facebook stellt „M“ vor – einen digitalen Assistenten innerhalb des Facebook Messengers

artikel_Facebook MGoogle, Siri, Cortana, M. M? Ja genau, wir haben offiziell einen neuen digitalen Assistenten auf dem Markt und dieser kommt von niemand geringerem als Facebook. Ein wenig überraschend stellt Facebook den Assistenten „M“ heute vor, der zunächst ausschließlich innerhalb des Facebook Messengers arbeiten soll. Wenn einigen Lesern unter Euch ein kalter Schauer über den Rücken geht, sollten diese warten, bis sie erfahren was M tatsächlich kann. M wird offensichtlich als eigener Chatbot in den Messenger integriert werden und kann wie die Kollegen um Siri, Google und Cortana eben nach Informationen im Netz suchen und Antworten auf die wichtigen Dinge im Leben geben (zum Beispiel, wie alt Justin Bieber ist). 

Die Bedienung von M ist hier leider etwas unklar. Die Bilder deuten nämlich nicht unbedingt auf einen Sprachassistenten hin, sondern eben auf einen reinen Chatbot.

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Doch der eigentliche Selling Point von M liegt darin, dass die künstliche Intelligenz tatsächlich Aufgaben ausführen kann, statt sie nur für später zu notieren und Euch daran erinnern. M ist in der Lage Sachen im Internet zu kaufen, Geschenke an Freunde und Verwandte zu senden, Restaurant- oder Flugreservierungen vorzunehmen und so weiter. Nicht einmal Amazon ist mit dem Echo so weit gegangen, sondern hat die zu kaufenden Items in eine spezielle Einkaufsliste gelegt zur späteren Ausführung.

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Video-Link: https://www.facebook.com/Davemarcus/posts/10156070660595195

Im Hintergrund von M sollen jedenfalls laut David Marcus von Facebook tatsächlich Menschen sitzen, die M trainieren und verbessern sollen. Es ist noch nicht ganz klar, wie weit das Facebook-Team in der Entwicklung von M ist, aber die Kollegen von TechCrunch sprechen von einem langsamen Rollout. Ob wir hierzulande auch in den Genuss von Facebook M kommen werden, ist unklar.

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Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Na super.. Also da ich davon ausgeh, dass Facebook die Spracherkennung bald nachrüstet, freue ich mich auf den Moment: Der erste Virus kommt, spielt ein Audio Memo ab, um dann auf Kosten meiner Kreditkarte prächtig shoppen zu gehen…

  2. Und die Werbedurchsage im Supermarkt bestellt dann gleich, weil Papa die Mama fragt welche Wurst er mitbringen soll… und die Fernsehwerbung ist dann auch gleich eine Lieferung.

  3. Name (erforderlich) says:

    Quasi GoButler, nur vollständig auf KI basierend.

  4. „Ehm… da muss ich jetzt mal meinen Assistenten fragen“ 😉

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