FaceApp zaubert ein Lächeln ins Gesicht, ob man will oder nicht (jetzt auch für Android)

Apps, die Gesichter manipulieren, gibt es viele, oft werden Masken angeboten oder andere Verzerrungen ermöglicht. FaceApp macht eine ähnliche Sache, kann Gesichter auf Bildern nicht nur lächeln lassen, sondern auch auf alt trimmen oder anderweitig manipulieren. Genutzt wird dafür ein neuronales Netzwerk, das die Berechnungen vornimmt. In der Cloud ist so etwas recht einfach möglich, auf dem Smartphone selbst dürfte man recht schnell an die Grenzen der Rechenleistung stoßen. Das bedeutet natürlich auch, dass die zu manipulierenden Bildern auf den Servern des Anbieters landen.

Man nehme ein Bild, auf dem nicht gelächelt wird und wie durch Zauberhand sieht man eine Grinsebacke. Dass der Algorithmus nicht perfekt ist, erkennt man aber auch recht schnell, denn ein Lächeln im Gesicht spielt sich in der Regel nicht nur um die Mundpartie ab. Wie Ihr auf dem Screenshot sehen könnt, ist bei Caschy entweder jede Menge Botox im Spiel oder die Bildmanipulation eben nicht perfekt. Und das ist vielleicht auch ganz gut so.

Denn während man solche Manipulationen „zum Spaß“ genutzt durchaus nett sein können, lassen sich größer gedacht auch ganz andere Manipulationen erstellen. Gerade in Zeiten, in denen heiß über „Fake News“ diskutiert wird, ein nicht zu verachtender Aspekt.

Andere mögliche Manipulationen enthalten auch das Ändern des Geschlechts (vielleicht seid Ihr ja selbst nicht ganz sicher und könnt so feststellen, was besser zu Euch passt), das Altern lassen oder auch eine Verjüngungskur. Dem Bild wird dabei nicht direkt eine Maske aufgesetzt, sondern es wird schon ganz gut neu berechnet.

Die App gab es bislang nur für iOS, jetzt steht sie auch für Android zur Verfügung. Die iOS-Version ist aber auch noch nicht so alt, vielleicht ist sie für Euch also auch neu.

Wem würdet Ihr mit der App denn gerne mal ein Lächeln auf das Gesicht zaubern?

FaceApp
FaceApp
Entwickler: FaceApp Inc
Preis: Kostenlos+
  • FaceApp Screenshot
  • FaceApp Screenshot
  • FaceApp Screenshot
  • FaceApp Screenshot
  • FaceApp Screenshot
FaceApp: Neural Face Magic
FaceApp: Neural Face Magic
Entwickler: FaceApp Inc
Preis: Kostenlos+
  • FaceApp: Neural Face Magic Screenshot
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  • FaceApp: Neural Face Magic Screenshot
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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Na da hat mir doch gleich ohne App ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 😉

  2. Brauche ich nicht, bin ein fröhlicher Mensch 🙂

  3. Für den geneigten Leser ist hier mal die Datenschutzerklärung von FaceApp:
    http://faceapp.io/privacy

    „[…]Information we collect:
    User Content (e.g., photos and other materials) that you post through the Service[…]“

    und sonst natürlich so ziemlich alles was man so tut, schreibt und so weiter.
    Teilen tun die das buchstäblich mit jedem, der zahlt.

  4. Komisch, zwischen „Original“, „Hot“ und „Young“ ist ja gar kein Unterschied. Diese App funktioniert nicht!!!

  5. der algorithmus dahinter ist übrigens ziemlich spannend. zwei neuronale netze treten quasi gegeneinander an. das eine generiert bilder mit dem ziel ein realistisches ergebnis zu liefern und das andere versucht zu beurteilen ob es ein echtes oder ein zusammengesetztes bild ist. jedes optimiert sich selber weiter und am ende kommt ein ergebnis raus.

  6. Die Ergebnisse, die man so in diveren Foren sieht, sehen ja gruselig aus. Die Bewertung im Store ist auch nicht überzeugend. Dann habe die Datenschutzerklärung gelesen und weiß, dass diese App nicht mal zu Testzwecken auf mein Smartphone kommt. Wer so mit den Daten der User umgeht, sollte nicht noch empfohlen werden!

  7. Hübsche Zähne! 😀
    Vllt. könnte ich das für meine Tochter brauchen. Die hat die Mundwinkel meistens unten.

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