Evernote stellt Verkauf von Produkten über den Evernote Market ein

evernote artikelEvernote war eines der ersten umfangreicheren Notiz-Tools für Smartphones. Im Laufe der Zeit wuchs Evernote so stark, dass man letztendlich sogar einen Shop eröffnete, über den man Produkte kaufen konnte, die gut mit Evernote zusammenspielen. Dazu zählen Notizbücher von Moleskine, der Jot Script Stylus und Scan Snap Scanner in der Evernote Edition. Aus den Verkäufen hat Evernote nach eigenen Angaben viel gelernt und die Nutzer haben gezeigt, dass auf dem Weg zum papierlosen Leben eben nicht auf alles verzichtet werden kann. Handschriftliche Notizen, hochwertige Scans, all das benötigen auch Evernote-Nutzer.

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Nun möchte sich Evernote wieder auf das konzentrieren, wodurch Evernote groß wurde: die Software. Aus diesem Grund wird man ab dem 3. Februar keine Produkte mehr über den Evernote Market verkaufen. Stattdessen sollen dort Produkte beworben werden, die mit Evernote genutzt werden können. Der Verkauf erfolgt aber nicht mehr direkt über den Evernote Market. In Zukunft möchte man dort dann weitere Hersteller präsentieren, die zu Evernote passende Produkte anbieten.

In den vergangenen Jahren konnte Evernote über den Market 800.000 Moleskine Notizbücher verkaufen, ebenso wie 300.000 Jot Script und immerhin 20.000 Scan Snap Evernote Edition Scanner. Es ist also nicht so, dass man bei Evernote gar keine Produkte losgeworden ist, der Aufwand wird sich vermutlich nur nicht rechnen. Auswirkungen auf andere Bereiche soll dies – abgesehen von der Fokussierung auf Software – nicht haben.

(Quelle: Evernote)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. Karl Kurzschluss says:

    ’n Papier-Wochenplaner für Evernote ist ungefähr so sinnbefreit wie eine Ablagekiste für Dropbox. Papier muß endlich weg!

  2. Evernote sollte eher ihr Preismodell etwas überdenken. 40 Euro pro Jahr nur für eine Notizen App ist schon grenzwertig.

  3. Hoffentlich nerven die dann nicht mehr so oft mit der Werbung auf unnötige Produkte innerhalb der Einstellungen der Apps.

  4. Kein Wunder, die Produkte sind im Warenkorb doppelt so teuer wie ausgepreist.

  5. @Karl Kurzschluss: Ich schreibe z.B. in Besprechungen gerne per Hand mit, das ist deutlich angenehmer für mein Gegenüber im Gespräch. Mache danach ein Foto und habe dank Texterkennung alles durchsuchbar vorliegen. Ich sehe darin kein Problem.

    @elknipso: sind ungefähr 11ct pro Tag. Mir ist es das auf jeden Fall wert. Es zwingt Dich keiner, zu bezahlen – gibt es Alternativen, die den gleichen Umfang kostenlos oder billiger bieten? Wenn ja, nutze sie. Marktwirtschaft.

    @Lumpe: Werbung kannst Du durch Bezahlen deaktivieren, das ist nur fair.

  6. Karl Kurzschluss says:

    @elknipso Das ist dann der Preis für die Premium-Version. Aber die Features benötige ich nicht. Die Plus-Version kostet 20 Euro pro Jahr. Das zahle ich gern.

  7. Naja, auf den Marketplace und die überteuerten Produkte kann man gut verzichten, auf Evernote selber möchte ich hingegen überhaupt nicht mehr verzichten wollen – dafür zahle ich gerne die 40,-/Jahre ( waren real nur 19.90 dank Angebot in Apple-Store )