Europäisches Parlament: Google soll Suchmaschine vom Rest des Unternehmens trennen

Laut dem britischen Guardian ist das Europäische Parlament angeblich bereit, Google in Einzelteile zerschlagen zu wollen, was natürlich noch einmal für ordentlich Pfeffer in den laufenden Kartellverfahren sorgt, die man Google angehängt hat. So sollen bereits Dokumente durchgesickert sein, die zeigen dass das Suchmaschinen-Geschäft getrennt von den anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen in Europa funktionieren soll.

Google Office

Die Europäische Kommission untersucht seit Jahren Bedenken, dass Google seine beherrschende Stellung in Sachen Suche missbraucht. Deutsche, französische und spanische Politiker haben Google schon häufig kritisiert, hier ging es beispielsweise um die Enthüllungen von Edward Snowden in Sachen NSA, das Recht auf Vergessenwerden – ein Gesetz, welches es Menschen erlaubt, unter Umständen Suchergebnisse mit ihrem Namen löschen zu lassen.

Sigmar Gabriel, unser Wirtschaftsminister und Vizekanzler, schlug ein Aufpsalten von Google im Mai vor, was dann aber in einem Auferlegen von Verordnungen umgemünzt wurde. Das Verfahren gegen Google wird laut Aussagen des Guardian vom Rivalen Microsoft, Axel Springer und einigen kleinen Konkurrenten geführt. In Deutschland habe Google in Sachen Suche eine Verbreitung von 91,2 Prozent, so Springer-Mann Mathias Döpfner – man habe schlichtweg Angst vor dieser Dominanz.

Mal schauen, was da passiert. Die EU kann natürlich nicht einfach anordnen, dass Google zerschlagen wird – allerdings kann man Unternehmen mit Strafen oder anderen Gängelungen belegen.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

39 Kommentare

  1. Sollen sie halt eine bessere Suchmaschine auf die Beine stellen.

  2. Einfach zum Totlachen … mehr fällt mir dazu eigentlich nicht ein.

  3. Man kann sich vor allem lächerlich machen. Das kann man sehr gut!

    Traurig, wie die EU stets den Europagegnern in die Hände spielt!

    Es gibt Gründe, warum Europeana nie ansatzweise so bekannt wurde wie Google Books – und das ist nicht eine Bevorzugung von Google Books durch die Google Suchmaschine.

  4. Die gönnen Google nur den Erfolg nicht
    Sollen sie doch Microsoft von Nokia und Apple von iTunes trennen

  5. Hier wird Demokratie missbraucht weil man Angst vor jemanden hat der erfolgreich ist!

  6. Was für völlig absurde Pläne…

  7. Dafür! Auch wenn ich nicht genau weiss wie das aussehen soll.

    Google häuft einfach zuviel Macht an.

  8. Ergänzung: Das Verfahren … wird vom Rivalen Microsoft, Axel Springer und einigen kleinen Konkurrenten geführt. Microsoft hat 20 Jahre tun und lassen können was es wollte. Erst beim InternetExplodierer hat die EU beim Windows7 eingegriffen. Und selbst das hatte keine Änderung heibeigeführt!

  9. Wie beim ADAC. Aber da ändert sich an der Machtpossition nichts!

  10. Axel Springer?! Echt armselig. Zuerst beim LSR eine völlige Blamage und dann mit so was kommen. Die sollten zuallererst zerschlagen werden…

  11. Bin gespannt, wie sie sich das vorstellen. Schließlich basieren alle anderen Dienste Googles im Kern auf der extremen Verknüpfung mit der Suchmaschine…

  12. Wenn man überlegt für was für Gedanken die EU da Geld ausgibt. Google müsste einfach sagen das sie sich aus den Ländern wo diesen Antrag stellen zurück ziehen. Der Aufschrei wäre sicher heftig.

  13. „In Deutschland habe Google in Sachen Suche eine Verbreitung von 91,2 Prozent, so Springer-Mann Mathias Döpfner – man habe schlichtweg Angst vor dieser Dominanz.“

    Klar, weil Google Ihnen durch das Leistungsschutzrecht einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Anstatt zu zahlen haben Sie die Seiten einfach aus dem Index genommen (Was ich für die absolut richtige Entscheidung halte!)

    Wenn Sie die Verbreitung stört, sollen Sie halt ne Springer-Bing-Suchmaschine starten.

    Ps: Ich habe Angst vor der Verbreitung der BILD-Zeitung. Bitte zerschlagen!

  14. Es gibt eben in Europa mächtige Lobbyisten (wie Springer), die schon lange einen Kampf gegen Google führen, siehe Leistungsschutzrecht. Und weil Politiker mit dieser Lobby sehr eng verbunden sind (und sogar auf deren Stimmungsmache angewiesen sind), hat gerade die Verlags- und Medienlobby einen extrem hohen Einfluss auf Politiker. Da wäscht eine Hand die andere. Und so was kommt dabei eben heraus.

  15. Warum wurde oben mein Kommentar geblockt/gelöscht?

  16. Erst einmal ist es gut dass man sich Gedanken über die Vormacht von Google macht. Google übertritt in schöner Regelmäßigkeit rote Linien, siehe zum Beispiel die Bildersuche (nur in D und Frankreich noch nicht – Angst vor Gerichtsurteilen. Denn eines hasst Google, Gerichtsurteile. Meistens kommt es vorher zum Vergleich).

    Ob nun der derzeitige Weg oder Wege die richtigen sind mag dahin gestellt sein. Aber es ist nicht der erste Versuch Google die Schranken zu weisen und es wird auch nicht der letzte sein.

    Diejenigen die es lächerlich finden oder sogar sowas wie Neid unterstellen wenn man sich über Googles Allmacht Gedanken macht, diejenigen sollten sich mal Gedanken machen was das tatsächlich bedeutet und was Google bisher auch für Schaden angerichtet hat.

    Allerdings glaube ich dass es eher der Markt richten wird. Wenn Mozilla den Mut hat Googl als Standardsuchmaschine auch in D zu verabschieden. Wenn Yandex sich endlich Richtung Deutschland aufmacht. Dann könnte es passieren dass Google auf gesunde 60% bis 70% herunter geschraubt wird.

  17. Der Text ist fehlerhaft.

    „Die Europäische Kommission untersucht seit Jahren Bedenken, dass Google seine beherrschende Stellung in Sachen Suche missbraucht.“

    – Ich lese ihn schon zum dritten Mal und ich verstehe den logischen Sinn nicht dahinter. Müsste es nicht heißen, die Kommission „hat“ seit Jahren Bedenken?

    “ Aufpsalten“ ?

  18. @Roland:

    Prinzipiell kann ich deinen Kommentar so unterschreiben, nur ist der Ansatz, den die EU verfolgt, der falsche. Man ändert die Situation nicht, indem man Google in einzelne kleinere Unternehmen aufsplittet, sondern indem man den europäischen Wirtschaftsraum so reformiert, dass auch mehr stärkere Startups entstehen können, die auch überleben können, ohne gleich von einem der US-Giganten geschluckt zu werden. Es haben sich in der EU bereits junge Unternehmen wie Soundcloud aus Deutschland oder Spotify aus Schweden gegründet, die in ihren Bereichen international mithalten können. Und genau das wäre auch der beste Weg, indem Google sich wieder mehr dem Wettbewerb stellen muss. Das brauchen sie in vielen Bereichen momentan nicht, weil Projekte wie die Suche, Android, YouTube oder Chrome den Konkurrenten weit voraus sind. Wie heilsam Wettbewerb sein kann, sieht man ja an Microsoft, der Konzern befindet sich immer noch im Umbruch, ist aber auch gezwungen, seine Strategien auf breiter Front zu ändern.

    Am Ende ist es aber auch die Frage an jeden einzelnen, ob er selber zu Googles Marktmacht beitragen will, indem er möglichst viele Dienste nutzt, oder ob er auch mal über den Tellerrand blickt und seine Sachen mehr streut. Ich habe selber auch bis für 4 oder 5 Jahren relativ viel von Google benutzt, mittlerweile benutze ich bis auf YouTube keinen einzigen der Services mehr (okay, Gmail noch, weil ich keine Lust auf die Abfrage per Telefon habe, aber das ist auch nur meine Spamadresse), sondern bin stattdessen auf Nokia Here, Bing (vor allem bei der Bildersuche), Firefox etc. umgestiegen und ich vermisse nichts. Letztlich sind das aber alles persönliche Sachen, die jeder im Einzelfall für sich entscheiden muss.

  19. Die BILD hat hier 75% Marktanteil.
    Davor habe ich viel mehr Angst…

    Und dann wird auch noch die NSA mit in die Argumentation gebracht, obwohl Transatlantiker Springer und der Bundesnachrichtendienst sicher viel eifrigere Gehilfen des großen Brudes sind.

    Das alles ist so durchschaubar und lächerlich.
    Angst haben die höchstens vor freien Informationen.
    Allein Google Maps und Google Earth dürfte Verlagen, Navigationssystem Herstellern und vermessungsämtern viele Millionen gekostet haben, weil diese der Menschheit diese Informationen frei zugänglich gemacht haben. Was hat denn bitte Springer den Menschen gebracht, außer Tittenfotos und ihrer eigenen Agenda in großen Überschriften?

  20. Ich denke, die „Sorge“, die solche Gedanken bei vielen auslöst, hat gute Gründe.
    Google ist kein unsympathischer Monopolist, der uns keine andere Wahl lässt.
    Zumal die geistigen „Hürden“, eine andere Suchmaschine, Mailanbieter etc. zu nutzen wirklich trivial sind.

    Die Produkte und Innovationen, die Google´s direkt Dienste und viele Nebenprojekte zu Tage fördern, haben den technischen Fortschritt des letzten Jahrzehnts beschleunigt.

    Wo wären wir heute ohne Maps, (vor 12 Jahren haben wir in der Firma Landkartendaten umständlich aus der Klicktel-CD per Screenshot herauskopiert), Android, den Übersetzer oder Gmail?

    Ja, das muss man differenziert sehen. Eine offensichtlich von machpolitischen Zielen anderer Marktbeherrscher motivierte Kampagne, die ihre Lobbymillionen für diesen Zweck einsetzen, ist ganz klar die falsche Herangehensweise.

  21. Ziemlich gute Suchmaschine, weniger unnütze Treffer als bei Goole,
    sehr gut konfigurierbar, das die so gut ist hätte ich vorher nicht gedacht
    einfach mal testen = DuckDuckGo
    https://duckduckgo.com/

  22. @KekyserSoze: Bei mir kommt da nur Mist bei den Ergebnissen.

    @Thema: Vielleicht sollte man den Prozess von der Trennung Microsoft Windows und Microsoft Office wieder in Erwägung ziehen.

  23. Google soll sich von seinen Draufzahl-Geschäften trennen, um sich nicht auch noch in andere Branchen ausdehnen zu können.
    D.H. die selbstfahrenden Autos etc. werden nicht mehr von Google subventioniert.
    Oder ander rum: Wenn Google keine Minusgeschäfte mehr machen darf, wird es noch schneller wachsen.
    Darunter wird Google’s Macht kollabiern, ganz bestimmt.

  24. @Marco Franke — Das GOOGLE ist kein jemand 😉 „…Demokratie missbraucht…“ puh, welch eine Wortwahl! Da würden mir vorher paar andere Dinge einfallen. Vor dem GOOGLE sollte man durchaus Angst haben. —

    Wenn das GOOGLE ein Deutsches/Europäisches Unternehmen wäre, was würden die Amis etc. wohl tun. (wahrscheinlich kaufen!, und wenn das nicht klappt…)

    Aber im ernst, die Vormachtstellung ist mittlerweile wirklich trotz oder gerade wegen der guten „umsonst“ Diensten mittlerweile mehr als bedenklich. Das gilt aber mindestens auch für die anderen Big Five 😉 Ich habe vor einiger Zeit mal versucht privat 30 Tage komplett ohne das GOOGLE auszukommen, und alle GOOGLE-Dienste auf externen Webseiten zu blockieren. Bin kläglich gescheitert. Gefühlte > 70% des WWW war nicht mehr nutzbar. Selbst wenn man vor GOOGLE keine Angst hat, müsste man angst haben, das es morgen ausfällt. // So mächtig sollte eigentlich kein Unternehmen werden. Bestimmt ein Wunschgedanke, aber man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um sich auszumalen das solche Vormachtstellungen nicht für die Nutzter auf dauer gut sein kann.

  25. Ich kann mir wirklich nur an den Kopf fassen.

  26. Man sollte die EU zerschlagen und ihr den Geldhahn zu drehen
    Außer Glühbirnen verbieten können die auch nichts

  27. Schlimmer finde ich diesen Springer Verein. Was die Tag für Tag an schei** produzieren gehört eigentlich verboten. Aber unsere Politiker sind auch nur Komplizen von dem Saftladen.

  28. Bitte dann aber auch eine Abspaltung der BILD vom Axel Springer Verein (dass diese Zeitung hier die höchsten Auflagen hat darf nicht sein, sie missbraucht hier definitiv ihre Vormachtstellung!) und Windows von Microsoft!
    Das Ganze geht doch nicht mit rechten Dingen zu.
    Marionetten wie Sigmar Gabriel werden doch eh vom AxelSpringer Verein bezahlt ^^

    Deutschland wacht auf, wählt endlich Anti EU.

  29. Wenn die das durch bringen sollte die USA einfach Mal mit Importbeschränkungen für BMW, Audi und Daimler reagieren. ^^
    Autos dieser Marken dürfen auf dem amerikanischen Markt nur noch verkauft werden, wenn sie auch dort produziert wurden. Gibt sicher noch weitere Strafen die man einführen könnte.

  30. Google hat sicher ein Monopol, inbesondere in Europa und auch hier bei uns, aber weitestgehend selbst erarbeitet. Die anderen Dienste waren und sind einfach zu schlecht. Und leider ist auch kein anderer Konkurrent in Sicht, von einem europäischen ganz zu schweigen. Und das sicher auf Jahre hinaus.

    Und daß Google weiter in Internetdiensten diversifiziert, und das weitestgehend kostenfrei für den Enduser (vom Überlassen von Daten mal abgesehen) darf man Google auch nicht übelnehmen.

  31. Bitte EU zerschlagen!

  32. Unglaublich, was in den Kommentaren hier für eine Ignoranz vorherrscht. Da sieht man mal wieder wie politisch die heutige Scriptkiddie Jugend ist.

    Google hat de facto ein Monopol in Europa was Suchanfragen angeht. Dazu kommen mindestens oligopole Stellungen in diversen anderen Bereichen. Das primäre Problem ist aber nach wie vor die Verzahnung der Dienste mit dem Kern der Suche. Wer das nicht realisiert hat entweder keinen Schimmer von IT oder strategischer Positionierung.

    Dabei gibt es zwei primäre Probleme. Einerseits die Anhäufung von Daten, mit der sich praktisch alles und jeder in wenigen Jahren wird steuern lassen (ich stehe mit einem halben Bein im führenden europäischen Projekt zu dem Thema). Andererseits der Einfluss auf Suchmechanismen und die dadurch mögliche (und tatsächliche, das wird hier gern vergessen) Einflussnahme auf die Nutzer.

    Dies mit Microsoft oder, ja, auch Springer zu vergleichen ist bestenfalls lachhaft. Addiert beide und multipliziere den Einfluss mit ein paar Dutzend und man kommt der Wahrheit schon etwas näher.

  33. Danke für die Aufklärung Michael, endlich wird mir klar, dass ich einfach nur zu dum bin. Danke, dass mir da mal jemand der mit einem halben Bein im führenden europäischen Projekt zu dem Thema steht die Augen öffnet. Mein IQ ist spontan auf 89 gestiegen.

  34. Was für eine absurde Idee ein Unternehmen zerschlagen zu wollen auf dessen Dienst niemand angewiesen ist. Es gibt für jeden Service alternativen, nichtmal eine Anmeldung ist notwendig und damit auch anonyme Nutzung. Keiner zwing jemanden zu einem Gmail-Account, zu einem G+Profil oder der Nutzung der anderen Dienste… wer es nicht will soll etwas anderes nutzen. Aber ICH will und ich will auch den Komfort der verknüpften Anwendungen nutzen….also bitte lasst mich…. den jeder hat die Wahl. Bestraft man hier jemand dafür einfach nur gut zu sein? So ein schwachsinn

  35. @Michael. Diese Verzahnung kann Google nicht einfach abstellen, da sie die Zukunft der Suche ist. Die Leute wollen schnelle Antworten auf ihre Fragen bekommen und keine Sammlung von Linklisten, aus denen sie die Antworten mühsam heraussuchen können. Wenn ich also wissen will, wie hoch der Eiffelturm ist oder wo ein gutes Restaurant in der Nähe ist, wird mir eine gute Suchmaschine die Antwort ohne große Verlinkungen anzeigen. Bei Restaurantsuchen kooperiert Google in den USA etwa mit OpenTable, sodass man sogar direkt einen Tisch reservieren und gleichzeitig den Termin in seinen Kalender hinterlegen kann. Wer eine Suchmaschine nur auf das Suchfeld reduziert, der hat nicht viel verstanden. Die größten Konkurrenten von Google sind deshalb auch nicht MetaGer, DuckDuckGo oder andere, sondern Siri, Microsoft Cortana und mit Einschränkungen auch WolframAlpha. Und mit Microsoft und Apple sind das auch finanziell sehr potente Unternehmen. Auch Yahoo unter Marissa Mayer entwickelt einen solchen Assistenten. Und man muss nur in die Zukunft sehen, um zu erkennen, dass das ganze irgendwann wirklich auf einen Assistenten hinausläuft, den man wirklich alles fragen kann – egal ob in Sprach- oder Textform – und der ganz natürlich antwortet.

    Da das die meisten Politiker aber nicht verstanden haben bzw. nach Gesprächen mit windigen Lobbyisten von Axel Springer und Co. ignorieren, fordern diese eine Abspaltung des Suchgeschäfts. Das wäre aber der schleichende Untergang von Google und wird daher nie geschehen. Denn die, die mit Google Now aus datenschutzrechtlicher Sicht wenig anfangen können, nutzen ja eh Startpage, Ixquick oder MetaGer. Aber dass solche Diskussionen gerade hier in Deutschland diskutiert werden, beweist mal wieder, warum hier kaum Innovationen im Bereich Internet stattfinden. Oder höchstens so ein Schwachsinn wie De-Mail oder „E-Mail made in Germany“.

  36. User 0815 der Dritte says:

    @Daniel. Ist das jetzt pro oder contra 😉

    Das Google und andere alles wissen wollen und bestimmt nah an die Antwort 42 herankommen, ist doch genau das was Sorge bereitet. Wenn morgen Google alles weiß, warum sollte es uns dann uns das Wissen mitteilen?

    Google lässt uns das finden, was wir finden sollen!

    Passt bestimmt auch meistens, das hier aber mehr als eine Möglichkeit existiert das in welche Richtung auch immer zu manipulieren. Werbung ist hier die netteste Variante.
    Wer sagt uns das Werbung in 5 Jahren noch das Geschäftskonzept des Besitzers ist.
    Wer wird der Besitzer des Wissens sein, warum sollte Es das Wissen mit uns teilen…. Ja ich weiß man will das alles nicht hören, ich eigentlich auch nicht, ich beruhige mich auch gerne mit einer alternativen Suchmaschine und ein paar Script/ Adblocker.

    Denke, das die Lobbyisten von Google & Co nicht aufzuhalten sind. Mich beschämt nur, wie wenig wir dem entgegensetzten. Für ein paar Glasperlen in Form von einer bequemeren Suche, zum Restaurant eine Speisekarte zu bekomme etc. .

    Bitte nicht falsch verstehen, ich nutze die Dienste auch, will also niemanden bekehren. *Aber warum sollten die Lobbyisten von Google netter als die von Springer & Co ?*

    „…Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne.
    Um sie kreist in einer Entfernung von ungefähr achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, daß sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Idee halten….“ – Douglas Adams

    Wir können nicht gemeint sein, wir haben ja Smartphones + Wearable

    Sorry, für den inkompetenten Monolog, war gerade in Stimmung 😉

  37. Christoph B. says:

    @Michael

    Ja der gefährliche Einfluss.
    Also meine Eltern und Großeltern lassen sich nur von Zeitungen beeinflussen. Und das sogar sehr erfolgreich. Bei Google finde ich immer mehrere Quellen, die werden ja wohl nicht alle unter dessen Einfluss stehen, oder?

    Ich war mal mittendrin in einem politischem, sehr lokalem Wahlkampf. Da hat man gespürt wie groß die Macht der klassischen Medien noch ist. Und wenn es eine Partei schafft seine Lügen in die Zeitung zu bringen glauben die Leute das. Das wird auch nicht überprüft – man hat diese eine Zeitung, und verteilt seine Meinung noch.

    Die jüngere Kultur ist doch viel informierter. Liest nicht nur in einer Quelle und ist auch kritischer – vielleicht stört auch das die Lobbyisten, und den Michael.

    Deutschland seine Angstbürger. So reflektiert sollte jeder von euch sein. In keinem Land hat man soviel Angst wie hier. Ob wir damit schlauer oder dümmer sind – vermag ich selber nicht beurteilen.

    Und was hier oft gesagt wurde: SO GIBT ES AUS DE KEINE INNOVATIONEN!
    Da hilft es kein Stück Google ans Bein zu pissen. Unterstützt Startups etc.

    Eins muss ich aber unbedingt auch gegen Google sagen. Zahlt eure Steuern hier in Deutschland! Gerne auch in Form des Internetausbaus oder so…

  38. Danke an LEO aus Kommentar 4.