Europäisches Parlament: Ab 2035 nur noch klimaneutrale Neuwagen zulässig

Wie das Europäische Parlament mitteilt, konnte gemeinsam mit allen EU-Staaten endlich eine Einigung erzielt werden, wonach ab 2035 nur noch Neuwagen verkauft werden dürfen, die sie emissionsfrei arbeiten, das heißt keine Treibhausgase ausstoßen. Das wirkt sich demnach direkt auf den Handel mit Benzin- und Dieselfahrzeugen aus, bringt die EU aber dichter an ihre Klimaziele. Eine erneute Überprüfung dieser Entscheidung soll allerdings im Jahr 2026 noch einmal anstehen. Die FDP drängte zudem mit der Frage, ob dann zukünftig dennoch synthetisch hergestellte E-Fuels in Betracht kommen würden. Allerdings sind diese Kraftstoffe nicht ganz unumstritten, werden sie in Bereichen wie der Schifffahrt und auch in der Luftfahrt doch eher gebraucht als auf der Straße.

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72 Kommentare

  1. Viel Glück damit… Planwirtschaft kann zwar nicht funktionieren, aber was solls. Durchrechnen muss man gar nicht, träumen hilft. Dann retten wir den Planeten.

    • Das mit dem Planeten retten wird schwierig, dank solcher Leute wie dir. Aber das schöne dabei ist, dass ich mir wenigstens dein Gesicht in paar Jahren vorstellen kann, wie du vom Markt gezwungen wirst weil du es dir einfach nicht mehr leisten können wirst… zu köstlich.

    • Ach bis 2035 ist es wahrscheinlicher das es die EU nicht mehr gibt, alleine der Euro ist schon ein völliges Fehlkonstrukt. Und man biegt jede Regel wie man sie grade braucht.

  2. Beschlossen wurde heute also die „FDP-Lösung“ und nicht die eigentliche Planung der Grünen. Also nicht nur E-Neuwagen (BEV) ab 2035 sondern evtl. auch Verbrenner, bei denen sichergestellt werden muss, dass kein Benzin/Diesel getankt wird (vielleicht reicht es E-Fuels zu färben wie beim Heizöl).
    Ich persönlich hätte nichts gegen eine reine BEV-Lösung gehabt, aber andererseits würde ich eine geringe Anzahl an E-Fuel Autos von Porsche, Ferrari und Co. als Kompromiss akzeptieren.
    E-Fuel- und Wasserstoff/Brennstoffzellen-Autos benötigen so viel mehr Energie, dass BEVs einfach sehr viel mehr Sinn machen.

    • マックス says:

      A er wer forscht dann noch an Wasserstoff oder efuels, wenn es eh verboten ist?
      Das ist das selbe Problem wie bei der usbc Bevormundung. Eine nicht perfekte Lösung wird alternativlos, da man alles andere verbietet.

      • Gerade erst hat Intel eine neue Version von Thunderbolt vorgestellt. Erneut in Form von USB-C.

        Die Form des Steckers hat also rein garnichts mit der eigentlichen Weiterentwicklung zu tun.

        Das möchte nur Apple allen Weiß machen. Da mittlerweile wirklich jedes andere Apple Gerät auf USB-C setzt, verstehe ich es noch weniger.

        Es macht null Sinn, dass iPhones noch auf Lightning setzen. Hätte Apple früher gehandelt, wäre die EU nicht tätig geworden.

        Ich begrüße den endlich einheitlichen Stecker. Findet bei der Steckdose auch keiner doof 😉

        • Logisch macht das Sinn, da apple mit jedem Produkt was den lightning Anschluss nutzt Geld verdient

        • Ich finde es auch sinnvoll einen einheitlichen Stecker zu nutzen, aber für Apple macht es natürlich wirtschaftlich schon Sinn, ob man einen Stecker wie jeder andere nutzt, oder ob man einen Stecker nutzt, dessen Zubehörartikel von Fremdhersteller lizensiert werden müssen. Die Lizenzgebühr ist ja quasi Geld, was du so verdienst, ohne was dazu beizutragen. Natürlich Forschung/Entwicklung für den Lightning Stecker ausgeschlossen.

        • > Findet bei der Steckdose auch keiner doof

          Tja, die Steckdose ist echt ein schlechtes Beispiel, denn selbst in Europa gibt’s mehrere untereinander nicht kompatible Stecker und Steckdosen.

          Und es gibt den Kompromiss-Stecker, den Eurostecker, der zwar keine Erdung hat, dafür aber fast überall in Europa benutzt werden kann, außer in Irland, Malta, Zypern und im Vereinigten Königreich.

          USB-C ist meiner Meinung nach genauso ein Kompromiss-Stecker.

        • Hallo Hans, „Findet bei der Steckdose auch keiner doof “ Du meinst die 240 V Steckdose? Der sog. Eurostecker läßt m. W. den dritten Kontakt = Schutzkontakt vermissen. Den braucht man aber für Geräte die keinesfalls am Gehäuse Potential anliegen haben dürfen z. B. alle „weiße Ware“. Und die haben dann auch noch SchuKo-Stecker und passen in die Euro-Dosen – z. B. im Ausland – nicht rein. shon mal in Dänemark eine e-Heizung gesehen – andere Stecker/Dosen–Konfiguration, auch mit nem dritten Leiter , aber im Dreieck angeordnet . (Glaube ähnlich wie in GB, aber das ist ja nicht mehr EU). Also sooooo einheitlich ist das auch nicht und das Fehlen der Möglichkeit an den Euro-Dosen einen dritten Leiter anzuschließen war : eine Fehlentscheidung! Aber in der EU entscheiden auch über technologie-relevante Dinge leider eben PolitikerInnen und keine Leute mit Ingenieurstudium.

      • BMW und viele anderen großen Firmen aus der Automobilbranche stecken aktuell sehr viel Geld in Wasserstoff. Siehe https://ecomento.de/2022/10/24/bmw-chef-wenn-skalierbar-wird-wasserstoff-die-angesagte-antriebsart-sein/

        • BMW und Mercedes basteln seit 30 Jahren an dem Thema Wasserstoff rum. Raus gekommen ist dabei außer ein paar halbgaren Prototypen in den 90ern nichts. Damit sich Wasserstoff *überhaupt* rechnet, müsste (grüne) elektrische Energie quasi kostenlos und in nahezu unbegrenzter Menge verfügbar sein, so dass man sie sogar für Wasserelektrolyse verschwenden könnte, statt sie effizient einzusetzen.

    • Ich finde es gut, dass es offen gelassen wurde, was alles erlaubt ist. Fände es schrecklich, wenn nur noch BEVs gebaut würden. Vor allem bei unserer Infrastruktur (auch in Europa). Da graut es mir ja gerade sehr davor. Aktuell würde ich mir kein BEV anschaffen. Ein kleiner BEV als Zweitwagen wäre OK, aber das was es gibt sieht nicht wirklich schön aus bzw. ist dermaßen teuer.

      Und somit steht auch der Wasserstofftechnologie nichts mehr im Wege. Ja, Wasserstoff zu produzieren kostet Energie, aber die Infrastruktur kann besser errichtet werden als die ganzen Stromleitungen („Oh nein, ich will keine Stromtrassen vor meiner Türe, nein, ich will keine Windräder vor der Tür“ und was da sonst noch alles immer zu hören ist).

      • Wasserstoff ist ein totes Pferd, das kann dir jeder ausrechnen. Wasserstoff ist einfach unwirtschaftlich!

        • Da spricht der „Experte“ 😀 Als jemand, der im Bereich Vorentwicklung eines großen OEM-Zulieferers tätig ist, kann ich dir sagen, dass das Thema Wasserstoff mit Sicherheit nicht tot ist 😉

        • Wie willst du schiffe und flugzeuge emissionsfrei betreiben?

          ok Schiffe kannst du mit nem atomreaktor betreiben. Aber dagegen haben ja auch viele was.

          Deswegen efuels. z.b. Wasserstoff. oder ne Wasserstoff ähnliche Kette.

          es werden milliarden jedes jahr in die f&e für efuels gesteckt.

          Der Konzern der da am meisten reinsteckt ist aramco.

          Ist überings der höchst bewertete Konzern auf der Erde. Noch vor amazon, Tesla, Blackrock, Meta, Alphabets, Apple und Co.
          (das sind nur Marken, die jeder kennt)

  3. Mal gespannt wie sehr man sich daran hält, bei den ganzen chinesischen E Autos, die in Zukunft den Markt überschwemmen.

    • Autos müssen vor dem Verkauf bestimmte Zulassungskriterien erfüllen, da hat die EU schon regulierende Macht.

      Zum Beispiel bekommst du den Hummer EV nicht ohne weiteres aus den USA importiert, weil er zu laut beim beschleunigen ist.

  4. Klimaneutral? = green washing? Oder bedeutet es zero emissions?

    Wohl eher nicht. Oder kommt der grüne Strom aus der Steckdose? Mal daran gedacht wie das im Gegensatz auf dem Land, wo jeder ein Grundstück mit Garage hat, in den Städten mit Mietshausern funktionieren soll?

    Und dann die Preise? Golf Kategorie gibt’s bei elektro ab 40 k aufwärts.

    Wie soll sich das die Mittelklassefamilie mit 2 Kindern oder Arbeitnehmer leisten können.

    Jahrelang wurde in Deutschland e85 blockiert, was eine nachhaltige Lösung gewesen wäre mit unsäglicher Polemik wie lieber auf dem Teller als im Tank.

    Obwohl genügend Überkapazitäten im Bereich von Energie Pflanzen existieren die überhaupt nicht zu Lebensmittel verarbeitet werden können.

    • Meine Güte! e85?! Woher die Flächen dafür nehmen? Mit Solarzellen und Elektroautos brauchen wir weniger als 5% der Fläche, die für e85 benötigt worden wäre… und schon bei der Elektrolösung schreien welche „Woher soll denn die Fläche dafür kommen?“, obwohl das wirklich quatsch ist. Mit Wind und Sonne können wir es schaffen, für e85 müssten man den restlichen Urwald abholzen und weiterhin fast alle seine Energie importieren. Das wäre wirtschaftlich wie politisch dumm, sehen wir ja im Moment.

      • In Brasilien sind Ethanol Autos Standard. Man ist unabhängig von Importen und es ist nachhaltig.

        https://www.auto.de/magazin/in-brasilien-faehrt-vw-mit-ethanol-statt-diesel/

        Schon in den 1980ern waren 95 Prozent der brasilianischen Autos Ethanol Autos!

        Flexfuel ist und bibt eine preiswerte und gute Alternative und kann bei bestehender Infrastruktur genutzt werden.

        Aber wenn man andere Möglichkeiten nicht zulässt und den Wald vor lauter Elektrokabeln nicht mehr sieht, dann gibt es nur noch E Autos.

        Ein mégane E Tech oder iD3 kosten weit über 40000 Euro.

        Bedenken Sie das normale Arbeitnehmer auch noch Fahrzeuge brauchen oder Handwerker sich auch nicht den 100.000 Euro I’d buzz leisten können.

        Oder kann eine Familie wo 2 Personen das Fahrzeug zum pendeln brauchen 80.000 Euro für elektro Autos ausgeben? Glaube nicht.

    • Mal abgesehen davon, dass in der Stadt bei weitem nicht jeder ein Auto hat (und haben sollte), haben viele mit Auto einen Stellplatz z.B. in einer Tiefgarage. Da kann man dann auch eine Lademöglichkeit installieren.

      Sonst gibt es ja noch die öffentlichen Landesäulen oder künftig andere Technologien wie Wasserstoff.

      In allen Dingen immer das herauszusuchen, was nicht optimal ist, bringt uns nicht weiter.

      Mit zunehmender Verbreitung werden auch die Preise sinken und günstigere E-Autos auf den Markt kommen. Wie immer und überall bei neuen Dingen.

      • Absolute Zustimmung!
        Lebe in einer Großstadt, Mietwohnung ohne Stellplatz und ohne Auto.

        Carsharing funktioniert schon ganz gut (manchmal sind mir die Laufwege noch etwas zu weit, gerade bei Gepäck/Last) und sollte weiter ausgebaut werden – gerne mit Verbot für das Abstellen von privaten Fahrzeugen auf der Straße.

        Manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen…

        • „Manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen…“
          die Geschichte hat gezeigt, dass das nicht funktioniert. Der Mensch muss es selber wollen sonst wird es nichts.

          • Ich verstehe, worauf du hinauswillst und bin mir der Gefahr bewusst.
            Aber glaubst du ernsthaft, dass wir mit unserem bisherigen gier- und profitbasierten kurzfristigen Denkansatz eine Lösung für die aktuellen Probleme wie Klimawandel finden?

            Die Herausforderung ist Lösungen zu finden, die alle Menschen mitgehen können. Und da werden alle Kompromisse mitgehen müssen.

        • Es wird keiner gezwungen sich ein Auto anzuschaffen. Aber die, die keins haben wollen Autobesitzer dazu zwingen, dass sie keins mehr haben.
          Finde den Fehler!

          • Derzeit werden Autos durch alle subventioniert, auch durch die, die kein Auto haben.
            Finde den Fehler!

            • Du solltest nicht jeden Mist glauben, den irgendwelche „Wissenschaftler“ im Internet veröffentlichen.

          • Ich zwinge niemanden zum Verzicht, die Autobesitzer haben doch zahlreiche Optionen zukünftig damit umzugehen.
            Jeder hat sich (mehr oder weniger) bewusst die eigenen Lebensumstände selbst gestaltet und kann sie somit auch ändern.

            Es muss uns aber allen klar sein, dass ein „weiter so wie bisher“ nicht mehr möglich ist und wir alle (!) Kompromisse eingehen müssen.

      • Hubert Görtemöller says:

        Blödsinn. In welcher komischen Stadt wohnst Du? Hier gibt es in den Vorstädten kaum Tiefgaragen, dafür 80% Laternenparker.

    • Peter Brülls says:

      Nur weil jemand zu geizig ist, sich in der Stadt eine Garage zu mieten, heißt das nicht, dass wir ihm sein Stellplatz auf der Straße finanzieren müssen. Und ihm dabei helfen, das Auto irgendwo zu tanken.

  5. Mit den billigeren Natrium-Akkus soll die kWh in der Massenfertigung rund 50 EUR kosten. Somit kostet der Akku für ein Fahrzeug mit echten 500km Reichweite ~5000 EUR. Damit wäre der Kostennachteil gegenüber einen billigen Verbrenner bald verschwunden.

    Dann ist nicht mehr der Akkupreis entscheidend, sondern wie sich der Strompreis entwickelt und wie der Ausbau der Infrastruktur vorangeht. Wenn die richtigen Rahmenbedienungen stimmen geht der Wandel zu eMobilität schnell.

    • das möchte ich erst glauben wenn diese Akkus wirklich für diesen Preis auf dem Markt verfügbar sind.
      Wenn ich sehe das ich aktuell für nen 10kWh PV-Speicher 8die sind ja vergleichbar) über 6000€ zahle…
      500€ zu 6000€ kann ich mir irgendwie nicht so vorstellen…. (wäre aber natürlich extremst wünschenswert)

      • Bist du alt genug, um dich an das Verbot der Glühbirne zu erinnern? Die ersten Energiesparlampen waren teuer und brauchten ewig um hell zu werden nach dem Einschalten. Ein paar Jahre später hatten wir günstige helle und effiziente LED-Lampen für alle Sockel die knapp 90% der Energie einsparen.
        Glaubst du das wäre passiert ohne Verbot der klassischen Glühbirne?

        • Erst das letzte WE gab es hier eine Umtauschaktion Glühbirne -> LED
          Du glaubst nicht wie viele Leute noch Glühbirnen einsetzen
          Ein Verbot bringt und bewirkt hier gar nichts

          • Das sind aber zwei ganz verschiedene Dinge:
            Das Verbot hat bewirkt, dass es die LED-Birne überhaupt erst gegeben hat und dass sie sehr stark eingesetzt wird.
            Es hat also eine neue Technologie geschaffen, das ist weit mehr als dein „gar nichts“.
            Oder meinst du, die Hersteller hätten freiwillig in die LED-Forschung und Fertigung investiert, solange Glühbirnen noch erlaubt waren?

            Das es immer noch Leute gibt, die energie-ineffiziente alte Glühbirnen horten, muss man leider akzeptieren.
            Die sollten sich mal ausrechnen, wie viel Geld sie durch einen Tausch bisher hätten sparen können.
            Mit den aktuellen Energiepreisen sollte ihnen das Rechnen etwas leichter fallen.

            • Glaubst Du ernsthaft, dass Produkte wie die Philips HUE Serie nur deshalb entwickelt werden konnten und sich trotz des hohen Preises gut verkaufen, weil die Glühlampe vor 13 Jahren verboten worden ist? Eher nicht. Die LED wäre auch ohne Glühlampenverbot eine Erfolgsgeschichte geworden, die Quecksilber-Energiesparfunzeln hätte man sich allerdings schenken können.

              Die LED-Lampen außerhalb von Retrofit werden inzwischen gekauft, weil sie schick aussehen und ein schönes und wahlweise auch sehr helles Licht machen. Mit den Gruselfunzeln aus den Anfangszeiten der LED-Lampen konnte man freilich keinen Blumentopf gewinnen, weder bei Retrofit noch sonst wo. Die Schattenseiten der schönen neuen LED-Lampen-Welt ist natürlich, ein deutliches Mehr an Müll, denn wenn eine einzige der verbauten LEDs die Hufe streckt, ist die ganze Lampe inklusive Gehäuse Müll.

              Und ja, ich hab auch noch Glühbirnen im Einsatz (samt Vorrat). In einer sehr, sehr selten genutzten Lampe, bei der ein Austausch selbst bei 3€ pro kWh wirtschaftlicher Irrsinn wäre (und nebenbei die Optik zerstören würde).

              • Ja glaube ich zu 100%.
                Welcher Hersteller hätte den Unsummen in LED-Forschung investiert, wenn er gewusst hätte, dass er billig produzierte Glühbirnen mit hoher Marge weiterverticken kann?
                Deine angesprochene HUE wäre ein noch teureres Nischenprodukt für Nerds geworden.

                Wir sind leider zu profitorientiert dafür…

                Ist natürlich leider nicht mit Zahlen belegbar.

            • Hallo Chris , „Das es immer noch Leute gibt, die energie-ineffiziente alte Glühbirnen horten, muss man leider akzeptieren.
              Die sollten sich mal ausrechnen, wie viel Geld sie durch einen Tausch bisher hätten sparen können.“ sieh Dir mal das kontinuierliche Spektrum einer Glühfadenlampe an und dann das eines LED-Leuchtmittels. Schon mal was von Störungen des Hornongleichgewichts durch zu hohe Blauanteile im Kunstlicht gehört? Wer das – auch ästhetisch angenehmere Glühlampenlicht vorzieht tut seinem Melatonin-Spiegel und auch dem persönlichem Wohlbefinden etwas Gutes.

      • Tesla hat das Model 3 mit Standardreichweite bis Anfang April für rund 42.000€ verkauft (und danach die Preise erhöht, um der davon galoppierenden Warteschlange Herr zu werden). Nach Deiner PV-Speicher-Logik würde der 58kWh-Akku knapp 35.000€ kosten und 7.000€ würden – inkl. MwSt. – für den Rest des Autos, incl. Entwicklung, Vertrieb, etc. übrig bleiben. Merkste selber, dass da was nicht passt, oder?

        Die Preise für PV-Speicher sind völlig überzogen und von daher eine schlechte Vergleichsbasis (scheinen aber von ausreichend vielen Leuten bezahlt zu werden, sonst würden sie nicht aufgerufen werden). Zumal in PV-Speicher oft auch „nur“ günstige Zellen zweiter Wahl verbaut werden, die zu schlecht für ein BEV, aber zu gut zum Recyceln sind.

    • Träum weiter aber behalte deine Fantasien für dich.
      Es wurden schon soviele neue Akkutechnologien vorgestellt, die sind alle sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden.

  6. Naja, man hat sich darauf geeinigt ein Ziel zu setzen. Ob und wie dieses Ziel tatsächlich erreicht werden kann, steht erst mal in den Sternen. Bei dem ganzen Klimamist muss man auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft bedenken und sollte auch relativ weit über den Tellerrand schauen. Wenn man bemerkt, dass die europäische Wirtschaft leidet, dann wird man den Zeitpunkt für die Zielerreichung verschieben müssen. Wenn die EU-Staaten zu den Armenhäusern des Planeten werden, dann ist vielen Einwohnern das Klima vermutlich egal.

    • Wir riskieren zu Armenhäusern zu werden, wenn wir die Wende weiter verschlafen. Willst du das alles den Chinesen überlassen? Willst du ewig allen Wohlstand der hier erwirtschaftet wird nach Russland und Saudi-Arabien überweisen? Und das alles, während wir von Klimaflüchtlingen überrannt werden?
      Die Schnarchnasen von Heute hoffen doch nur, dass das alles erst passiert wenn sie selbst tot sind, aber so wird das nicht kommen für alle die noch 20 Jahre oder mehr Restlebenserwartung haben, sondern sie bekommen die Auswirkungen noch voll mit.

    • „Klimamist“…. mit dir braucht man gar nicht mehr diskutieren.

      • Vielleicht sollten auch Menschen wie du sich mal Gedanken darüber machen ob Klimawandel einfach zur Geschichte dieses Planeten gehört und schon vor der Industrialisierung stattgefunden hat. Ja, ich halte das was derzeit geschieht für Klimamist, weil es wenig nachhaltig ist. Oder findest du es sinnvoll Kunstwerke zu beschädigen und sich irgendwo festzukleben? Solche selbsternannten Klimaaktivisten setze ich mit Terroristen gleich.

  7. Sorry aber diese e-fuel sind doch nur ein Hintertürchen, damit die stinknormalen Verbenner unter diesem Vorwand weiter verkauft werden dürfen. Wenn die EU das zulässt dann sind die Lobbyisten mal wieder am klären

    • Hintertüren wirds wohl ne Menge geben. Was ist ein Neuwagen? Einfach schicken Reimport aus nen nicht EU Land. Was ist überhaupt Wagen? Erinnere mich noch an das Glühbirnenverbot, wo die Dinger zu Spezialbergwerksbedarf oder alternativ Heizelementen wurden. Für Spezialfahrzeuge wird es ausnahmen geben müssen. Und sein es, dass Panzer der Bundeswehr als Schiffe gelten, oder so nen quark. Warum also nicht wieder Amphibienfahrzeuge populär machen. Wenn keiner einen Geländewagen in der Stadt braucht, dann sicher dann sowas.

  8. Das ist kein Ziel, sondern die politische wie auch menschliche Bankrotterklärung. Der Markt wird es wahrscheinlich deutlich vor 2035 regeln, aber man es es per Gesetz sicherstellen müssen. 5 Jahre wäre sportlich gewesen für den Ausstieg, 10 Jahre ein Kompromiss. Aber 2035? Durchschnittlich hält so ein Verbrenner 12 Jahre!
    Aber man könnte ja unabhängig davon auch einfach die fossilen Kraftstoffe erst hoch besteuern und später dann verbieten… dann können die Leute eFuel kaufen, falls sie es sich leisten können, oder auf ein anderes Transportmittel umsteigen. So könnte man den Markt dazu bringen, zügig zu agieren.

    • lass mich raten, du wohnst in einer Großstadt?
      Bei deinem Vorhaben Benzin noch mehr zu versteuern darfst du die Bevölkerung nicht vergessen die auf einen bezahlbaren PKW angewiesen sind um auf Arbeit kommen zu können.

  9. Edle Ziele aber ich kann mir absolut nicht vorstellen, wie das in ärmeren Mitgliedsländern wie Rumänien oder Bulgarien laufen soll. Die haben doch gerade genug Geld für deutsche Gebrauchtwagen. Von der Infrastruktur ganz zu schweigen.

  10. Zweifelsfrei haben Kraftstoffe wie Benzin und Diesel immer noch die höchste Energiedichte – da kommen Akkus nicht mit und werden das auch in 13 Jahren nicht schaffen. Der generelle Verzicht auf Verbrennermotoren ist m. E. ein totaler Irrweg. Bessere Abgasfilter so daß Stickoxydbelastungen und Feinstaub weiter reduziert würden und wir könnten weiter gut mit Verbrennern leben. Pro kg Tankinhalt kommt man mit Benzin & Co sicher auch in den nächsten 13 Jahren weiter als mit dem gleichen Akku-Gewicht. Von Ladezeit vs. Tanken von Flüssigkraftstoffen gar nicht zu reden. Wenn man nur ein auto haben will ist der Verbrenner immer noch die beste Wahl weil am flexibelsten. E-Autos als Stadtflitzer vielleicht zwar gut nutzbar- aber dann brauchgs für die langstrecke einen weiteren Wagen – und zwei Autos pro Person sind immer belastender , sowohl für Brieftasche wie für die Umwelt , wie nur eines. Was man dann in den Verbrenner schüttet , ob das dann synthetische Benzin-Ersatzstoffe sind, steht auf einem anderen Blatt. Das ändert aber nichts an den vorzügen des Verbrenners gegenüber dem Batterie-betriebenen Auto. .

    • Langstrecke ist bei modernen BEV überhaupt gar kein Problem, da kannst Du völlig problemlos von Deutschland bis nach Rumänien oder sonstwo hin fahren. Ein „Problem“ haben lediglich die Klinkenputzer, die mit dem Messer zwischen den Zähnen und voll durchgelatschtem Gaspedal versuchen, ihre mit Ansage schief gegangene Zeitplanung auf der Autobahn raus zu rasen. Dieser speziellen Klientel würde ein besseres Zeitmanagement helfen – und ein allgemeines Tempolimit samt empfindlichen Strafen für das überschreiten desselben (als wirkungsvolle Motivation für ein besseres Zeitmanagement).

      • Hallo Zarro, „Langstrecke ist bei modernen BEV überhaupt gar kein Problem, da kannst Du völlig problemlos von Deutschland bis nach Rumänien oder sonstwo hin fahren. “ mit wieviel Ladestopps? Wenn Laden genauso schnell ginge wie Tanken … ja! Aber ladezeiten von 30 Minuten plus ? Ladezeit ist Wartezeit und damit verlorene Zeit – nicht nur für Leute die beruflich unterwegs sind. Z. B. Batterietauschstationen statt nachladen wäre ein Weg gewesen. Bei Wells Fargo’s Postkutschen gab es auch Wechselstationen, wo die Pferde ausgetauscht wurden. Man wartete nicht mit der Postkutsche bis die Pferde gesoffen, gefressen und sich ausgeruht hatten. Genau das sind Ladezeiten – ein Fehlkonstrukt des elektrischen Autos von vorneherei. Batterie-Swapping an Tankstellen wäre die einzig zum Flüssigkraftstoff konkurrenzfähige Art der e-Mobilität gewesen.

        • So grob alle zwei Stunden eine Pause ist keine „verlorene Zeit“ sondern auch mit einem Verbrenner sinnvoll und wird u.a. auch vom ADAC so empfolen. 20 Minuten entspricht dabei alleien schon „Auto abstellen, einmal Pinkeln gehen und einen Schluck trinken“. Länger als 30 Minuten steht man mit einem BEV nicht (idealerweise Ankunft mit unter 10% SoC, Abfahrt allerspätestens mit 80% SoC).

          Ich weiß, dass es genügend Helden gibt, die glauben, dass sie auch locker fünf, sechs, sieben Stunden und noch länger durchfahren können – einen davon hab ich auch im Bekanntenkreis, aber seitdem er seine Karre auf’s Dach gelegt hat, weil er eingepennt ist, ist der kuriert.

          Batterietauschstationen sind auch nur auf den ersten Blick eine tolle Idee. „One size fits all“ funktioniert noch nicht mal bei Kappen oder Mützen: Wieviele dutzend völlig unterschiedliche Batteriepacks (in jeweils x Exemplaren) möchtest Du denn da so bevorratet wissen und möchtest Du diesen Aufwand dann auch wirklich bezahlen, um alle zwei Stunden ein paar Minuten früher wieder weiterfahren zu können? Oder möchtest Du 2030 wirklich noch mit einem Batteriepack unterwegs sein, der dem technischen Stand von 2010 oder 2015 entspricht, weil da mal irgendein Standard für den herstellerübergreifenden Einheitsakku festgelegt worden ist? Oder soll jeder Hersteller die Landschaft mit eigenen Batteriewechselstationen zupflastern?

          Aktuell versucht sich der chinesische Hersteller NIO noch mal an dem Thema. Konditionen in Norwegen: Nur mit Mietakku, Akkumiete beim ES8 je nach Größe umgerechnet 146€ oder 209€ im Monat (jeweils zwei Akkuwechsel inklusive). Für Deutschland sind noch keine Konditionen bekannt, da denkt NIO derzeit wohl nochmal drüber nach.

          • Hallo Zarro, also alle zwei Stunden pause – z. B. pinkeln – wenn ich alle zwei Stunden pinkeln müßte , ginge ich aus sorge zum Urologen. Ein verpflichtendes Akkuformat mit einheitlichen Anschlußstellen wäre – wie USB-C für ladeadapter – möglich ohne dadurch Technologische Weiterentwicklung des Akku-Innenlebens zu hindern: es kommen ja auch mehr oder weniger fast täglich neue Geräte die USB-C verwenden auf den markt mit neuem innenleben – geregelt werden äußerer Formfaktor und Anschlußbelegung , was in der „black box“ Akku abläuft ist herstellersache. Dann hätte man ein einheitliches Swap-netz ausbauen können – Tankstellen für Flüssigktreibstoff sind ja auch einheitlich . Und ja Selbst Busfahrer mit Pasagieren haben zulässige Lenkzeiten von mehr als zwei Stunden. Also ich kann mehr als zwei stunden am stück fahren ohne Probleme . Und mag mir nicht im Winter 30 Minuten den Popo an einer zugigen Ladesäule abfrieren .. das hat nichts mehr mit Fahrkomfort zu tun. Und schließlich: es gibt den Reservekanister – mit ner PC-Powerbank als Reserve im Kofferraum kann ich mein e-Auto nicht im Notfall bis zur nächsten Ladesäule bekommen. Nein Flüssigkraftstoff und damit der Verbrennungsmotor ist bislang das flexibelste und unübertroffene Konzept für den Betrieb eines von ständiger äußerer Energiezufürung unabhängigen Fahrzeugs. Sobald z. B. eine Oberleitung ins Spiel kommt s. O-Bus bin ich selbst auch der ansicht daß der elektrische Anttrieb überlegen ist . Das ist aber nicht die „Spielwiese“ des PKW.

            • Es geht noch darum, alle zwei Stunden pissen zu müssen, es geht um die Konzentration beim Fahren. Aber ich sehe schon, du bist auch einer der zahllosen Helden, die glauben selbstverständlich drei, vier fünf Stunden voll konzentriert fahren können.

              Am Akku hängt deutlich mehr dran als ein Formfaktor und ne Buchse zum Laden, da kannst Du ein E-Auto nicht mit primitiven Kleingeräten mit USB-C vergleichen. Die fixe Ideen der Wechselbatterie wie beim Spielzeugauto funktioniert nicht modellübergreifend.

              Man merkt dass Du Dich mit Elektromobilität genau null beschäftigt hast. Alleine die Idee, sich im Winter beim Laden neben das Auto in die Kälte zu stellen, wie beim Tanken eines Verbrenners, lässt jeden E-Fahrer in schallendes Gelächter ausbrechen (Lösungshinweis: im Auto ist es warm, die Heizung funktioniert mit Strom, jedes E-Auto hat quasi eine Standheizung).

              Reservekanister? Das war das Ding, mit dem man früher den Rasenmäher getankt hat, oder? Sorry, für was anderes hab ich den die >30 Jahre in denen ich jetzt Moppend und Auto fahre nie gebraucht. Ist beim E-Auto auch nicht andres.

              Benzin und Diesel mag die flexibelste Möglichkeit für ein Fahrzeug sein, leider ist die Effizienz des damit verbundenen Verbrennungsmotors aber unter aller Sau. Von 10 Liter Sprit, die Du in den Tank kippst, werden nur drei bis vier für den Vortrieb genutzt, der Rest wird einfach völlig sinnlos verbrannt. Wenn jemand bei sperrangelweit geöffnetem Fenster die Heizung voll aufdreht, damit es in der Bude warm wird, packt sich jeder an den Kopf, wie man so einen Blödsinn machen kann. Ein Verbrennungsmotor ist aber genau kein Stück besser.

              • Hallo Zarro, „Benzin und Diesel mag die flexibelste Möglichkeit für ein Fahrzeug sein, leider ist die Effizienz des damit verbundenen Verbrennungsmotors aber unter aller Sau. Von 10 Liter Sprit, die Du in den Tank kippst, werden nur drei bis vier für den Vortrieb genutzt, der Rest wird einfach völlig sinnlos verbrannt“ Du vergißt das Gewicht der Batterie: Energiedichte des kraftstoffs bzw. Speicherdichte der Batterie pro Gewicht. Ein Tank wird genau genommen sogar leichter wenn er sich leert – eine Batterie wiegt immer gleich viel. Und ist pro gespeichertem Kilowatt Energie um ein vielfaches schwerer als Benzin oder Disel, selbst wenn man die „Verpackung“, also den Tank mitrechnet. Damit ist der Effizienzgewinn des e-Motors gegenüber dem Verbrenner schon dahin. ist wie bei der Raketenformel: jedes Gramm mehr Gewicht – auch für den Treibstoff bzw. Akku – braucht wieder mehr Treibstoff. Wenn es Leichtgewichtakkus geben sollte die eine so hohe Energiedichte pro kg Gewicht bringen daß sie zumindest , aufgerechnet gegen den schlechteren wirkungsgrad der Verbrenner verglichen mit einem e-Motor in summe die gleiche Effizienz bringen kann man mit mir nochmal über ein e-Fahrzeug reden. Immerhin will ich ja nicht kiloweise metallklotz = Akku transportieren, sondern Nutzlast, sprich Personen und ggf. ladung.

                • Du solltest echt nicht alles glauben, was Dir am Stimmtisch erzählt wird. Ein Mittelklasse BEV liegt bei einem Verbrauch von 16-20kWh/100km. Ein Liter Diesel hat einen Brennwert von 10,4kWh und einen Heizwert von 9,7kWh pro Liter. Wenn der Effizenzvorteil durch die ach so schwere Batterie „schon wieder dahin“ wäre, wo sind denn dann die ganzen Mittelklasse Verbrenner mit einem Verbrauch von anderthalb bis zwei Liter Diesel? Zähl doch mal auf. Dass das nicht klappt merkste selber, oder?

                  Mittelklasse Diesel liegen eher so im Bereich fünf bis sechs Liter Verbrauch (oder noch einen Tacken drüber). Und da sind wir dann, oh Wunder, so ziemlich genau bei den 60-70%, die beim Diesel einfach nur in nutzlose Abwärme statt in Vortrieb umgewandelt werden. Sieht beim Benziner übrigens noch finsterer aus, die Rechnung.

                  • Hallo zarro, der Verbrauch ist eine Sache der Fahrweise – und 3-L-Autos waren schon in der Entwicklung bevor e-Mobilität überhaupt ein Thema war. Hätte man da die Motor- und Getriebetechnik entsprechend weiterentwickelt wären wir heute bei 3 L und weniger. Und von wegen sich den Po abfrieren an der ladesäule.: Wenn eine tanksäule für Benzin/diesel besetzt ist, wartet man … genau fünf bis 10 minuten höchstens. Wenn eine ladesäule besetzt ist und man Pech hat genau die volle ladezeit des Vorgängers , und dann plus die eigene . Also werden aus 20 – 30 min schnell mal über eine dreiviertelstunde. Und komm mir jetzt nicht mit App und fahren nach dem Plan einer KI. Das habe ich noch nie gebraucht und es gibt sogar immer noch gut laufende PKW mit klassischen Rundinstrumenten, ganz ohne touchscreen und den ganzen Firlefanz. lenkt eh nur vom Fahren ab. Echte Schalter , z. B. für Lich , heckscheibenheizung usw. kann man sicher bedienen ohne den Blick von der Fahrbahn zu nehmen. Sie geben nämlich haptische Rückmeldung über Betätigund über die Schalterstellung auch über den ist-Zustand. Wer sein Autto kennt, bedient es blind – es sei denn es hat einen touchscreen. Insofern bin ich pro Oldtimer und die fahren hoffentich noch lange. Ich mag keinen PC fahren sondern ein echtes Auto , eine Maschine eben. Das geht irgendwann über Verschaltungen im Gehirn die nicht mehr bewußte Ablenkung vom Verkehrsgeschehen sind. man fährt sozusagen „mit dem Popo“. Daher kann man in solchen unkomplizierten Fahrzeugen auch mehr als zwei bis drei Stunden aufmerksam bleiben. Klar ein elektronisch „verbasteltes“ Fahrzeug verlangt u. a. für die Nachladestrategie soviel Aufmerksamkeit daß man häufigere Pausen braucht. Das hat aber nichts mit dem eigentlichen Fahren zu tun sondern mit dem inzwischen überkompliziertem Drumrum.

                    • Ja, Verbrauch ist auch eine Sache der Fahrweise – ändert aber rein gar nichts daran, dass auch ein noch so sparsamer gefahrener Verbrenner immer noch 60-80% des verbrannten Sprits einfach in Abwärme statt in Vortrieb umsetzt, also völlig nutzlos verschwendet. An der Motor- und Getriebetechnik gibt es nichts mehr weiter zu entwickeln, das Zeug ist nach über 100 Jahren schlichtweg ausentwickelt und am Ende.

                      Die letzte große Verbesserung der Effizienz war der Turbo-Diesel mit Direkteinspritzung vor deutlich über 30 Jahren. Der wurde einige Jahren leistungsgesteigert und seit ca. 20 Jahre ist man hauptsächlich damit beschäftigt, den problematischen Dreck (Feinstaub, NOx) in den Griff zu bekommen, der bei diesem Konzept prinzipbedingt in besonders großen Mengen aus dem Auspuff geblasen wird. Die dazu nötigen Maßnahmen haben dann im Gegenteil zu einem Mehrverbrauch geführt.

                      Deine „3-Liter Autos“, hatten motor- und getriebeseitig so überhaupt nichts innovatives zu bieten. Der A2 und der Lupo hatten einen kleinen, leistungsschwachen Dreizylinder Diesel ohne nennenswerte Abgasreinigung kombiniert mit einem ellenlang übersetzten automatisierten Schaltgetriebe. Das waren Klein- bzw. Kleinwagen mit absoluter Nullausstattung (keine Klimaanlage, kein nichts), die mit irrwitzig teuren Teilen aus Alu und Magnesium vollgestopft, aerodynamisch optimiert, und auf schmierige Energiesparreifen in der Breite eines besseren Fahrradreifens gestellt worden sind. Mit dem Ergebnis, dass diese bereiften Apfelsinenkisten mit Straßenbahnausstattung „nur“ noch 3l bzw. 3,5l Normverbrauch hatten. Umgerechnet sind das 30 bzw. 35kW/h – eine bestens ausgestattete Mittelklasse-Limousine mit 200kW Spitzenleistung braucht bei völlig normaler Fahrweise übrigens unter 20kWh (und das auch auf der Straße und nicht nur auf dem Papier).

                      Und nein, Du kannst auch mit einer alten Kiste mit mechanischem Tacho und mechanischen Knöpfchen nicht mehr als zwei Stunden aufmerksam fahren. Dein „mit dem Popo fahren“ ist genau die unreflektierte Selbstüberschätzung, die ich meinte. Die Kandidaten, die wegen Sekundenschlaf regelmäßig irgendwo einschlagen, sind genau solche Helden.

                      Dass Du sehr in der Vergangenheit verhaftet bist, musst Du übrigens nicht noch wortreich ausführen, das ist in den letzten Beiträgen schon mehr als deutlich geworden.

  11. Bei den Kommentaren hier kann man echt jede Hoffnung an der Menschheit verlieren.

  12. „wonach ab 2035 nur noch Neuwagen verkauft werden dürfen, die sie emissionsfrei arbeiten, “

    Kann es sein, dass hier ein „sie“ überflüssig ist?

    Ansonsten toll, dann kann man die Karren ja sogar nachhaltig mit Atomstrom betanken und alle tanzen Ringelreihen. Ich freue mich.

  13. Hallo Zarro, leider scheint ein direktes Antworten auf Dich nicht mehr möglich , daher hier meine Gedanken zu Deinem letzten Beitrag:
    „Die letzte große Verbesserung der Effizienz war der Turbo-Diesel mit Direkteinspritzung vor deutlich über 30 Jahren. Der wurde einige Jahren leistungsgesteigert und seit ca. 20 Jahre ist man hauptsächlich damit beschäftigt, den problematischen Dreck (Feinstaub, NOx) in den Griff zu bekommen, der bei diesem Konzept prinzipbedingt in besonders großen Mengen aus dem Auspuff geblasen wird. Die dazu nötigen Maßnahmen haben dann im Gegenteil zu einem Mehrverbrauch geführt.“
    Und – was ist _hier und jetzt_ gesundheitsgefährdender? Feinstaub, NOX oder CO2? Richtig, daß – selbst um den Preis eines höheren Spritverbrauchs – hier bei der Begrenzung der _unmittelbar_ gesundheitsgefährdenden Emissionen nachgesteuert wurde.
    „Deine „3-Liter Autos“, hatten motor- und getriebeseitig so überhaupt nichts innovatives zu bieten. Der A2 und der Lupo hatten einen kleinen, leistungsschwachen Dreizylinder Diesel ohne nennenswerte Abgasreinigung kombiniert mit einem ellenlang übersetzten automatisierten Schaltgetriebe. Das waren Klein- bzw. Kleinwagen mit absoluter Nullausstattung (keine Klimaanlage, kein nichts), die mit irrwitzig teuren Teilen aus Alu und Magnesium vollgestopft, aerodynamisch optimiert, und auf schmierige Energiesparreifen in der Breite eines besseren Fahrradreifens gestellt worden sind. Mit dem Ergebnis, dass diese bereiften Apfelsinenkisten mit Straßenbahnausstattung „nur“ noch 3l bzw. 3,5l Normverbrauch hatten. Umgerechnet sind das 30 bzw. 35kW/h – eine bestens ausgestattete Mittelklasse-Limousine mit 200kW Spitzenleistung braucht bei völlig normaler Fahrweise übrigens unter 20kWh (und das auch auf der Straße und nicht nur auf dem Papier).“ –
    und wie lange muß man ein neues e-Auto fahren damit sich dieser Minderverbrauch von kWh pro gefahrenem Kilometer dann in einer echten Einsparung von Ressourcen bemerkbar macht? Denn die rohstoffe , der Energieaufwand für deren Förderung und Veredelung, all das ist ja schon verbraucht. Und würde für die Beschaffung eines Ersatz-e-Autos, das dann auf die gefahrenen Kilometer weniger verbraucht als das Altfahrzeug, neu benötigt. dieser Aufwand muß dann erst mal eingefahren werden vom neuen auto, bis man irgendwann in die „Gewinnzone“ beim sog. „Fußabdruck“ kommt. Und das neue Auto spart nur ein, wenn es bewegt wird- wenn es steht – und das tun Autos mehr als sie fahren , mal von Taxi und Co. abgesehen – wird nichts, verglichen mit einem Bestandsfahrzeug, eingespart. Jedes Auto, das möglichst lange genutzt wird, ist das nachhaltigste Fahrzeug das es gibt , denn die darin gebundenen rohstoffe und Menschstunden Arbeit und der Energieeinsatz werden über möglichst viele Jahre der Nutzung gestreckt. Gilt übrigens nicht nur für Autos, ich kaufe mir auch nicht jedes Jahr ein neues Smartphone oder einen neuen Kühlschrank , sondern benutze meine Geräte „zu ende“. Das ist meine – altmodische? – Art nachhaltig zu leben. Ja, ich bin gern altmodisch und fühle mich wohl dabei!

    • So, und noch eine – wie ich finde, sehr wichtige Ergänzung: Auto und massiver Elektronik/Software-Einsatz. Gerade gelesen daß ein Hersteller sieben Jahre Garantie auf ein e-Auto gibt auch hinsichtlich Updates . Sieben Jahre – für ein Auto ohne elektronik, Touchscfreen, dafür mit Mechanik, hydraulik, Baudenzügen ein Witz! Da fängt es erst an spaß zu machen! In freien Werkstätten abseits von Bus-Systemen, Systemsteckern und software-Wartungsverträgen dinge reparieren lassen oder selber machen so man die Fertigkeiten hat. Angefangen von Scheinwerferbirnchen das man selber wechseln kann – und das sich nicht beim zentralrechner des Autos als „systemkonform“ anmelden muß. Auch das trägt zur Nachhaltigkeit des „klassischen“ Autos bei: es git Verschleiß, aber der ist der Nutzung geschuldet. Bei allem was mit Software gesteuert wird und wesentlich von ihrer Funktion abhängt gibt es eine von der Nutzung unabhängige „Alterung“ nämlich die, wenn die Software nicht mehr gepflegt , mit Sicherheitsupdates veersorgt wird oder auch schlicht nicht überall die entsprechenden Wartungstools und Kenntnisse bei den Werkstätten bzw. TechnikerInnen vorhanden sind. Damit werden die Nachteile moderner IT-Technik in die maschine Auto importiert. Und das beim e-Auto noch in viel wesentlicherem Maß als beim Verbrenner , denn hier kommt nicht nur interne Lade- und Batterieüberwachung sondern auch externe Dienstleistungen wie die Wegstreckenoptimierung wegen der notwendigen Ladestopps hinzu. funktioniert alles nur so lange wie die Dienstleister das System unterstützen. Das heißt ein mechanisch und – intern – elektronisch noch fahrbereites Fahrzeug könnte nach einer gewissen zeit oder in bestimmten Weltgegenden gar nicht (mehr) funktionieren weil diese Komponenten nicht mehr oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Das ist eine der aus meiner Sich krassesten Achillesversen der modernen e-Mobilität. Tankstellen für Slüssigkraftstoff findet man sogar in Ländern die wir als „unterentwickelt“ diffamieren. Und ne Tanköffnung nimmt jeden „Rüssel“ auf egal ob die zapfsäule 60 oder 6 jahre alt ist. Bevor diese Nachteile der e-Mobilität nicht irgendwie ausgeräumt sind ist das für mich auf jeden Fall kein schlüssiges Konzept.

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