Eltern-Ratgeber-Apps gerade kostenlos: Erste Hilfe bei Vergiftung und Hausmittel gegen Kinderkrankheiten

Für die Eltern unter Euch gibt es gerade zwei Apps kostenlos für Android und iOS, die hoffentlich nicht zu häufig zum Einsatz kommen müssen. Beide Apps sind von den gleichen Entwicklern. Die erste Hilfe bei Vergiftungen hilft beim richtigen Vorgehen, wenn Kinder sich mit Haushaltsmitteln, Pflanzen oder Tieren eine Vergiftung zugezogen haben. Alles ist detailliert beschrieben, die Aufmachung ist sehr übersichtlich.

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Die zweite App wird vor allem bei Kleinkindern sicher häufiger zum Einsatz kommen können. Hausmittel bei Kinderkrankheiten. Hier kann man nach Beschwerden suchen und bekommt entsprechende Rezepte präsentiert. Zutaten können einfach auf eine Merkliste gesetzt werden, die Anleitungen und Hinweise sind ausführlich.

Die beiden Apps gibt es heute kostenlos in Apples App Store (Hausmittel gegen Kinderkrankheiten, Erste Hilfe bei Vergiftung) und im Amazon App-Shop (Hausmittel gegen Kinderkrankheiten, Erste Hilfe bei Vergiftung). Bei Google Play (Hausmittel gegen Kinderkrankheiten, Erste Hilfe bei Vergiftung) werden schlanke 60 Cent pro App fällig.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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18 Kommentare

  1. Ich finde solche Apps eher gefährlich als nützlich. Kinder gehören sowohl bei Vergiftungen als auch bei Kinderkrankheiten (die oftmals gar nicht harmlos sind, wie allgemein angenommen wird) zum Kinderarzt. Bei Vergiftungen stehen auch noch die Giftnotrufzentralen zur Verfügung, die bestimmt eine bessere Hilfstellung geben werden.

  2. Aber weißt du bspw. ob du nach einer Vergiftung Erbrechen auslösen musst oder darfst?

  3. @ Tobias: Vielen Dank für dein Feedback! Beide Apps versuchen auf gar keinen Fall den Arztbesuch zu verhindern. Z.B. bei Vergiftungen ist überall wo es brenzlig ist der Hinweis sofort den Giftnotruf anzurufen und dies ist mit zwei Taps direkt aus der App möglich! Wirf doch bitte erst einen Blick rein bevor du dein Urteil fällst.

  4. Sehr gut, da freut sich meine bessere hälfte!

  5. @Roman: Der Verweis auf den Giftnotruf ist für mich das einzig brauchbare an der app. Da ich nirgens Angaben zur Quelle der Daten finde, ist sowas für mich immer mit einem faden Beigeschmack verbunden. Bevor ich mich in einem Notfall auf solche Infos verlasse, rufe ich lieber gleich den Giftnotruf an.
    Ein Elternpaar, das selbst Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht hat, ist für mich nicht das, was ich unter Vergiftungsexperten verstehe.

  6. Man muss nicht immer gleich zur Apotheke rennen. Oftmals reichen wie in dem Beispielbild auch schon alltägliche Hausmittel, die man immer auf Lager daheim hat, wie zum Beispiel getrocknete Blaubeeren, Kamillenblüten, Eichenrinde und Isländisch Moos. Die stehen bei mir daheim gleich neben den Krokodilstränen, dem Feenstaub und den Fledermausflügeln. Echt praktisch und lebensnah die App!

  7. Das Beispiel ist echt geil gewählt. Ist so ziemlich das exotischste aus 130 Rezepten 🙂

  8. @Stefan: Genau das habe ich mir auch gedacht als ich das Foto gesehen habe 😀

  9. Ich sehe es auch kritisch,obwohl ich die App noch nicht angesehen habe. Man findet im „Neuland“ soviel Mist gerade in Bezug auf Kinder / Mütterforen / Globuli / Hokukspokus…wer kontrolloliert die App, wer übernimmt die Verantwortung wenns falsch war?

  10. Sascha Ostermaier says:

    Kann doch keiner was für, wenn Ihr so eine schlecht sortierte Küche habt! 😀 Nee, mal ernsthaft, ich hab mir die Apps ja angeschaut. Beide. Und beide sind gut gemacht. Auch die Erste Hilfe bei Vergiftung ist durchaus brauchbar, ersetzt aber selbstverständlich keinen Arzt. Wären mir die Apps komisch vorgekommen, oder gar gefährlich, hätte ich sicher nicht darüber geschrieben.

  11. „Wären mir die Apps komisch vorgekommen, oder gar gefährlich, hätte ich sicher nicht darüber geschrieben.“
    Sagt wer? Herr Dr.Ostermaier? Ausgebildeter Mediziner? Mal im Ernst!

    Sorry, soll kein Sascha-bashing sein!

  12. …mal als Beispiel: Wo sehe ich die Gegenanzeigen Eichenrinde:
    Nicht angewandt werden darf Eichenrinde bei großflächigen Hautschäden, Fieber, Infektionskrankheiten, Herzschwäche (Stadium III und IV), Bluthochdruck, Erythrodermie.

  13. Danke für dein Feedback zum Thema Gegenanzeigen. Wir hatten uns bei der Konzeption dagegen entschieden, um die App möglichst benutzerfreundlich zu gestalten (vgl. Auch Ratgeber in Buchform zu dem Thema) und nur für den jeweiligen Einzelfall Relevantes aufgenommen. Wir nehmen deine Kritik aber gerne an, um sie für eine Überarbeitung erneut zu diskutieren.
    Ps. Beide Apps sind durch ein medizinisches Lektorat gegangen. 🙂

  14. Ich finde solche Apps schon gut. Nicht weil man dann in Notfall was hat, (da geht dann eh jeder sofort zu Arzt) sondern weil man sich so im Vorfeld mit den Notfällen auseinandersetzt und in der App schmökern kann…

  15. @Dr.Web: Hast wohls Wikipedia für dich entdeckt. Wow, welch Leistung.

  16. @Cirre: Die Quelle der Informationen gehört für mich immer dazu, gerade wenn es um medizinische Inhalte geht. Es gibt leider viel zu viel Quatsch in diesem Bereich im Netz.
    Aber Hausmittel gegen z.B. Keuchhusten zu empfehlen …
    Keuchhusten ist eine extrem ansteckende Krankheit, die auf jeden Fall vom Kinderarzt bzw. bei Säuglingen in der Klinik behandelt werden muss, auch um die Ansteckung von (noch) nicht geimpften Personen zu vermeiden.

  17. ich sehe das auch kritisch,aber ich werde die app mal testen

  18. ich finde die apps gefährlich als eher nützlich

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