Elon Musk: Twitter-Deal vorübergehend auf Eis gelegt

Elon Musk und Twitter – die 44-Milliarden-Dollar-Geschichte geht weiter. Musk teilte mit, dass der Deal vorübergehend auf Eis gelegt sei, da noch Details über Spam- und Fake-Accounts ausstehen. Das Unternehmen hatte Anfang des Monats geschätzt, dass falsche oder Spam-Konten im ersten Quartal weniger als 5 % seiner monetarisierbaren täglich aktiven Nutzer ausmachten. Sollten diese Zahlen wesentlich höher ausfallen, könnte der Preis oder Kauf wackeln. Die Aktie brach erst einmal ordentlich ein. Musk selbst ist kein Fan von Spam-Bots – er wolle diese Accounts verbannen. Das wäre wirklich schön.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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30 Kommentare

  1. Ich hab es jetzt genau anders verstanden: Er hat mit mehr Spambots gerechnet. Und auf dem Potential, die zu „verbannen“ basierte sein Plan Twitter attraktiver zu machen. Eine zu niedrige Zahl von Spambots hat seine Kalkulation durcheinander, nicht eine zu hohe.

  2. Doppelherz says:

    Spam bots verringern wäre tatsächlich schön. Blöd nur, dass Elon Spam humans – also Menschen, die Meinungsfreiheit missinterpretieren, wieder rein lassen will. Ich finde es davon ab auch gar nicht so klug, dass ein ganzes soziales Netzwerk von einem einzigen regiert werden soll.

    • Die größten Medienhäuser werden von einer Person „regiert“. Was ist da der Unterschied. Die reichweiten sind ähnlich groß

      • Doppelherz says:

        Können Sie ein konkretes Medienhaus nennen? Sonst macht das vergleichen ja nicht so viel spaß. Von der Reichweite abgesehen, wie nah stehen sich Medienhäuser sonst mit sozialen Netzwerken? Nennen Sie mir doch mal ein Land mit ähnlich großer Einwohnerzahl zu aktiven Nutzern auf Twitter, deren Regierung nicht durch eine Art Gremium, Beirat oder wie man es nennen will, geführt wird und worin da die Stärken liegen. Also Monarchie, Diktatur? Hat das Vorteile?

      • taudorinon says:

        Die Konzentration von Medienhäusern auf wenige Eigentümer sind genauso problematisch.
        Zum Beispiel Springer in Deutschland oder die Murdoch Medien im englischsprachigen Raum.

        Das eine schließt das andere nicht aus.

    • MeinNametutnichtszurSache says:

      Ja, wo kämen wir denn hin, wenn Meinungen nicht homogenisiert und harmonisiert im Gleichklang mit der offiziellen Marschroute verkündet werden würden? Wen interessiert denn schon die ganze Bandbreite existierender Meinungen?

      • Doppelherz says:

        Da haben wir ja schon so ein Beispiel, bei dem wieder erklärt werden muss, was Meinung ist und wo Beleidigung, Hassrede, Lüge, Verschwörung und Unterdrückung anderer anfängt. Wollen Sie wirklich in einem Internet leben, in dem jeder alles sagen kann, auch wenn es nicht wahr ist oder andere verletzt?

        • MeinNametutnichtszurSache says:

          Ja. Simple as that.

          “I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it.” Evelyn Beatrice Hall (Voltaire)

      • Wenn jemand absichtlich Unwahrheiten verbreitet um Menschen anzustacheln dann Frage ich mich schon was genau das mit Bandbreite an Meinungen zu tun hat.

  3. Wenn das Elon Musk vom Kauf abhält, dann steigere ich, wenn nötig, die Rate der Spam-Bots auf Twitter ganz allein auf 50 Prozent.

  4. Nette Ausrede für „Ich brauche Zeit, um die Kohle ranzuschaffen für den Deal.“

    Oder wie es Bloomberg schreibt: „Aside from doubts over the extent of spam bots on Twitter’s platform, the world’s richest person is still working to secure the financing. Musk has been in talks with investors to raise enough equity and preferred financing for his proposed buyout of Twitter to eliminate the need for any margin loan linked to his Tesla shares, according to people with knowledge of the matter.“

    • Genau, den selbst Elon hat die 44-Milliarden-Dollar nicht ml eben so flüssig zur Hand.

      • Hat er auch nicht. Er musste Kredite aufnehmen.
        Seine Hunderten Milliarden sind nichts weiter als Theoretisches Geld, auf das er keinerlei Zugriff hat.

    • Vielleicht hatte er heute auch einen etwas klareren Moment und versucht jetzt, irgendwie aus dem Deal rauszukommen, ohne das Gesicht zu verlieren.

      • Wolfgang D. says:

        Wohl eher eine „Überredung“ unwilliger Aktienverkäufer, das Angebot schnellstens anzunehmen. Um keinen Totalverlust durch Einbrüche beim Kurs zu erleiden, wie es durch die Ankündigung von Musk jetzt tatsächlich passiert ist. Poker.

  5. Nicht zwingend überraschend und auf mich wirkt es eher wie ein vorgeschobener Grund. Er würde Aktionären 45 Dollar pro Aktie zahlen. Das Kalkül dahinter war wohl, dass sich der reale Aktienkurs an dieses Ziel annähert, stand aber selbst in der heißen Phase bei nur 41 Dollar. Bedenkt man, dass er sich das Geld leihen will/muss, wäre das von Anfang an ein Minusgeschäft. Parallel muss ihm klar sein, dass User keine Zahlungen leisten werden, ein „Twitter+“ also schon jetzt als Reinfall gelten wird.

  6. Twitter ist doch seit Jahren ein totes Pferd, dass nur Kapital verbrennt. Privatanwender nutzen es kaum. Es ist eher eine Plattform von Journalisten, Politikern und C Promis.

    Des Weiteren geht Elon Musk bei Twitter der Arsch auf Grundeis, weil viel mehr der offiziellen Nutzer in Wirklichkeit Spamaccounts, Werbeaccounts und Bots sind.

    Und noch dazu kommt Donald Trumps neue Social media Plattform, die inzwischen in den USA Platz 1 der Downloadcharts im Appstore belegt und das weit vor Tiktok, Instagram und Co.

    https://www.futurezone.de/apps/article304685/donald-trump-seine-app-schiesst-ploetzlich-an-die-spitze-der-charts.html

    Und nein auch wenn Donald Trump ein Idiot ist, aber die Plattform ist zurzeit sehr beliebt und absolut in bei jungen Leuten. So viele Qanon, Reichsbürger und Co kann es gar nicht geben, dass sie in einem der größten App Märkte, den USA, die Downloadcharts manipuliert werden.

    • „Spannend ist, dass das vermehrte und plötzliche Interesse ausschließlich die iPhone-Nutzerschaft zu betreffen scheint. Offizielle App-Charts zumindest zeigen keinerlei Zeichen von Truth Social in den Top 10 bei iPad- oder Android-User*innen.“……klingt jetzt trotzdem irgendwie komisch….betrifft in den USA also „nur“ den Store vom iPhone….Die Überschrift klingt allerdings deutlich reißerischer und der Artikel verrät auch nicht wieviel Downloads es real sind……

      • Nein nicht doch, es darf nicht sein, was Realität ist. Wo nutzen Sie denn Social Media? Auf dem Laptop oder eher auf dem Smartphone? Ich tippe mal auf dem Smartphone.

        Truth Social ist noch gar nicht für Android verfügbar sondern nur für Apples Ios auf dem Smartphone. Wie sollen denn dann dort Downloads vorhanden sein?

        Wer nutzt denn bitte Twitter, diesen toten Vogel? 2 bis 4 Prozent der Jugendlichen?

        Wo hingegen 80 Prozent Instagram, 95 WhatsApp und immerhin noch 30 Prozent Facebook nutzen? Was will den Musk mit so einem verlustreichen unternehmen, das in 15 Jahren nicht ein Jahr schwarze Zahlen geschrieben hat und kein Konzept zum Geld verdienen gefunden hat.

        Von Journalisten und Politiker getwittert allein wird man kein Geld verdienen….

  7. Ich dachte, er hätte Twitter bereits gekauft? Jetzt ist der Deal doch noch gar nicht durchgeführt?

  8. Mann, da wird wieder Geld verbrannt…soviel „Asche“ hätt ich gern…

    • Da wird kein Geld verbrannt. Reiche Leute wie Musk verpfaenden einfach ihre Aktienanteile an anderen Unternehmen, um einen Kredit fuer den Kauf/die Uebernahmen von Unternehmen wie Twitter zu bekommen. Die Banken erzeugen praktisch per Knopfdruck dieses neue Geld das als Kredit ausgehaendigt wird.

      Das ganze ist ein gut geoltes Schneeballsystem, bei dem diejenigen mit grossem Startkapital massiv profitieren und immer reicher werden.

  9. Der Innere Wert von Twitter ist 0 Euro. Im Grunde werden sie seit Jahren nur durch neue Investorengelder vom Kapitalmarkt und billigen Krediten am Leben gehalten. Faktisch sind sie insolvent.

    Seit der Gründung noch nie ein wirtschaftliches Konzept gehabt (Werbung, Abo? Sozial media etwas… Nix davon)

    Von 160 Zeichen Tweets allein lebt keine Serverinfrastruktur oder Mitarbeiterinnen.

  10. War doch klar. Das ganze ist ein reines Pump and Dump-Vorhaben. Jetzt, wo seine Anteile mehr wert sind, wird er mit Gewinn verkaufen und sich dann vom Deal komplett zurück ziehen.

    • Seine Anteile sind nicht gewachsen, alleine heute hat das Unternehmen fast 20% im Dow Jones und im Dax an Wert verloren.

      • Kaufste Put-Optionen über Umwege, sahnst du trotzdem ab, auch wenn der Kurs kippt.
        Bei Bitcoin hat er die Wellen auch schon geritten.

  11. Markus Willert says:

    Also potentieller Investor stellt Musk nämlich genau die richtige Frage bei dem ganzen Social Media Plattformen, wie viel sind tatsächlich echte Nutzer und nicht irgendwelche Bots, Scam, Trollaccounts etc.

    Das betrifft nicht nur Twitter, wie sich hauptsächlich Journalisten gegenseitig twittern, sondern auch Instagarm, die seit 2 Jahren auf dem absteigenden Ast sind und nun vielmehr alles versuchen die in Massen flüchtenden zurück zu holen mit neuem alten chronologische Feed und mehr und mehr Tiktok kopieren

  12. Twitter Aktie nicht to the moon. Eher too the underground

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