elementary OS: Version 6.1 verbessert AppCenter und mehr

elementary OS 6 ist seit einiger Zeit verfügbar. Es handelt sich hierbei um eine auf Ubuntu basierende Linux-Distribution für alle, die es etwas schicker mögen. elementary OS ist so konzipiert, dass es einfach zu bedienen ist, Nutzern keine Steine in den Weg legt und diesen nicht die schweren Entscheidungen überlässt. Gleichzeitig soll es Anwendern die Möglichkeit geben, die Kontrolle über ihre eigenen Geräte und Daten zu übernehmen. Nun ist jüngst das Update auf Version 6.1 erschienen, das direkt ein paar Neuerungen mitbringt.

Unter anderem habe man die Startseite vom AppCenter überarbeitet. Dort werden neuerdings Banner eingeblendet, in denen zuletzt veröffentlichte und kuratierte Apps beworben werden. Zudem werden bis zu 12 der zuletzt aktualisierten Apps darunter dargestellt. Auch bekommt ihr jetzt eine Zusammenfassung zur App und einen Button zur Installation dieser angeboten. Ferner sollen Inhaltswarnungen (bzgl. Gewalt, Nacktheit, etc.) in Apps nun deutlich schneller ersichtlich dargestellt werden. In Sachen Sicherheit gibt es dahingehend auch Neuigkeiten. So werden neue Apps nun nicht mehr standardmäßig systemweit installiert, sondern für jeden Benutzer einzeln.

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Wie ihr sehen könnt, wurde auch die Animation für den Fensterwechsel erneuert. Hierbei habe man sich das Feedback der Nutzer sehr zu Herzen genommen, wonach die bisherige Darstellung je nach Display nicht immer so gut zu erkennen war. Statt nur nach Apps soll sich jetzt auch nach mit Lesezeichen versehenen Ordnern und Speicherorten wie Downloads, Bilder oder Netzwerkfreigaben suchen lassen.

Wie gehabt können wir hier nur einen Auszug aller Neuerungen von elementary OS 6.1 aufzählen, für den vollen Überblick solltet ihr mal einen Blick auf den Blogbeitrag der Entwickler werfen. Das Paket von knapp 2,47 GB Größe könnt ihr ab 0 Euro hier herunterladen.

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10 Kommentare

  1. Kann man bei ElementaryOS auch einen 4K Monitor global auf z.B. 150% skalieren wie bei KDE (HiDPI-Mode)?
    Optisch sieht ja Elementary top aus.

  2. Ich habe diverse Distributionen getestet und bin mit Elementary 6 nicht zufrieden gewesen. Zwar mag es optisch einige ansprechen, jedoch ist das OS nicht sonderlich ausgereift (gewesen). Vor allem im Bereich Dark Mode gab es einige Fehler und das Software-Center lässt zu wünschen übrig. So kann man schnell Linux-Beginner für immer vergraulen, denn die Verfügbarkeit von Programmen ist wichtiger als Optik.

    Nach dem Test mehrerer Distros bin ich bei ZorinOS hängen geblieben. Keine nennenswerten Bugs, schöne Optik (Wahlweise MacOS, Windows 10, Windows 11, Ubuntu,…) und herausragender Umfang an Software.
    Erst vor ein paar Tagen ist ZorinOS Lite erschienen für leistungsschwächere Rechner.
    Ich hoffe, dass ZorinOS mal mehr Medienpräsenz gewinnt und somit vielleicht in Schule (Education) oder Behörde (Lite) eingesetzt wird.

    • Zorin orientiert sich ja an Windows. Aber welche Behörde stellt ihre Software nun plötzlich um die an Windows angepasst wurde? Allein bis zur Fertigstellung und ausrollen hast du optisch eigentlich schon das nächste Jahrzehnt erreicht. Nichte responsive, ne viel zu modern dieses anpassbare Layout Gedöns.

      • Es wird, je nach Amt, bereits einige Software im Browser als WebApp ausgeführt. D.h. dass das Betriebssystem eigentlich egal ist.
        Mit IT-Ausbildungsprogramme und Förderung wäre vieles umsetzbar. Ein solcher Umstieg schafft Jobs im Inland und stärkt das IT-Know-How. Steuergelder fließen nicht mehr für Lizenzen an US-amerikanische Unternehmen, sondern zirkulieren im Inland. Ein von Grund auf neu programmiertes Behörden-OS lehne ich ab, denn wenn Deutschland verfügbare Distros als Basis nimmt und ggf. anpasst, profitiert das Upstream-Projekt, also auch die Allgemeinheit, am Ende durch Fixes und neuen Features auch davon.
        Aber das ganze ist ein großes Thema mit viel Diskussionspotenzial, was ich hier nicht eröffnen möchte.

    • Gerade für Linux-Beginner ist es ideal. Habs meiner Mutter auf ihrem Notebook installiert, weil es eben so einfach ist, dass sogar sie damit zurechtkommt, die sich sonst gar nicht auskennt.

      Abgesehen davon… nicht ausgereift, weil es Probleme beim Dark Mode gibt? Wie albern ist so eine Kritik, zumal der Dark Mode ja erst seit kurzem plötzlich überall dabei sein muss. Vorher ging es auch ohne.

      • Ich persönlich nutze auch keinen Dark-Mode. Jedoch finde ich, dass die Features ausgereift und getestet werden sollten, bevor man sie groß ankündigt und verteilt… Das hat mich etwas enttäuscht, dass das Entwickler-Team von Elementary da so offensichtliche Bugs ignoriert(e).

  3. dirk der allerechte says:

    Schade wollte ich ausprobieren ist aber nicht für Apple Silicon gedacht

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