Elektroschrott: Neue Kampagne soll zum Entsorgen von Altgeräten animieren

Der richtige Umgang mit Elektroaltgeräten und Elektroschrott ist auch im Jahr 2021 leider noch immer nicht überall bekannt. So kam es dann unter anderem auch, dass einige unserer Themen in den vergangenen Monaten lauteten:

Wie das BMU nun aber mitteilt, soll die neue Kampagne „Lass los – auch wenn es wehtut. Entsorge deinen E-Schrott jetzt“ der Stiftung ear (stiftung elektro-altgeräte register) für mehr Verständnis und Nachhaltigkeit sorgen. So will die Stiftung nicht nur für Aufklärung und Motivation beim Thema „richtige Entsorgung von Elektroschrott“ sorgen, sondern sie registriert auch die Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten. Zusätzlich koordiniert sie die Bereitstellung der Sammelbehälter sowie die Abholung der Altgeräte bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern in ganz Deutschland. Hierfür wurden der Stiftung durch das BMU dann sogar „hoheitliche Aufgaben aus dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz“ (ElektroG) übertragen.

Wie bereits bekannt ist, sollen ab dem 1. Juli 2022 auch bestimmte Supermärkte, Discounter und weitere Lebensmitteleinzelhändler dazu verpflichtet werden, Elektroaltgeräte zurückzunehmen. Doch das sind nicht die ersten Bemühungen in diese Richtung, der Handel ist in Teilen bereits seit geraumer Zeit an der Sammlung entsprechender Geräte beteiligt, wodurch sich 2020 mehr als 200.000 Tonnen Elektroaltgeräte sammeln ließen. Die neue Rücknahmepflicht gilt für kleine Elektroaltgeräte, wie Handys oder Taschenlampen, unabhängig vom Neukauf eines Produkts, und für größere Altgeräte beim Kauf eines entsprechenden neuen Artikels.

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9 Kommentare

  1. Einfach auf jedes Gerät 5 EUR Pfand.
    Wer eins beim Recycling abgibt bekommt 5 EUR.

    • Definiere „jedes“

    • Das öffnet nur wieder Missbrauch Tür und Tor und wird ein Bürokratiemonster mit enormen Kosten.

    • 5€ bei nem TV sind wohl eher egal. Die sollen Geräte nicht zum recyceln bauen, sondern zum reparieren. Man kann eh viele Dinge nicht gleichwertig recyceln, da die Qualität dann minderwertiger wird und eben nicht mehr zum bau neuer TVs bspweise geeignet ist. Nachhaltigkeit bedeutet Reparatur oder Aufrüstbarkeit von Dingen, nicht kaufen, wegwerfen und hoffen dass das Teil zu nem Joghurtbecher wird. Man kann eh nicht alles recyceln auf der Welt, da es a zu teuer, aufwändig und b vielen Ländern egal ist.

      • >Die sollen Geräte nicht zum recyceln bauen, sondern zum reparieren.

        Mit der Einstellung wären wir heute noch mit dem Ochsenkarren unterwegs und würden noch in Fernseher mit Braunscher Röhre gucken…

        • Genau so ist es.
          Die Hersteller bauen das, was die Kunden wollen.

          Die Kunden wollen nun mal faktisch in der überwiegenden Mehrzahl möglichst dünne, leichte und flache Geräte was zu Lasten einer einfachen Reparierbarkeit geht, also werden sie gebaut. So einfach ist das.

    • Das ist auch wieder unfair, da das Pfand beim Weiterverkauf verloren geht, mal ganz abgesehen davon, dass Du damit wieder Missbrauch Tür und Tor öffnest und der Verwaltungsaufwand bei weitem dem Nutzen übersteigen wird.

  2. Da braucht die Industrie wohl dringend seltene Metalle um neue Geräte herzustellen.

  3. wenn ich wie hier in Berlin beim BSR im Sommer angemault wurde wenn ich mit dem Fahrrad einen grossen Korb mit Elektroschrott entsorgen will und zu hören bekomme, ich soll das doch gefälligst im Hausmüll entsorgen und nicht den Werkstoff Betrieb mit solchen kleinst Mengen aufhalten oder mich im Media Markt rechtfertigen muss ob ich denn einen neuen Drucker im Hause neu gekauft habe ansonsten würden sie das ungern annehmen. Bringen solche Werbekampagnen wenig

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