Einheitliche Mobilitäts-App für ganz Deutschland geplant

Interessante Aussage von Grünen-Politiker Matthias Gastel, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages. Er teilte im Gespräch mit der „Stuttgarter Zeitung“ mit, dass die Ampelregierung eine einheitliche Mobilitäts-App für ganz Deutschland auf den Weg bringen werde.

Michael Theurer von der FDP erklärte ferner, das Verkehrsministerium wolle dabei nicht die App selbst entwickeln lassen, sondern die Rahmenbedingungen für Softwareunternehmen schaffen. Demnach wolle man „eine anbieterübergreifende digitale Buchung und Bezahlung vorantreiben“ sowie „Verkehrsunternehmen und Mobilitätsanbieter verpflichten, ihre Echtzeitdaten unter fairen Bedingungen bereitzustellen“.  Die simplen Regeln des 9-Euro-Tickets müsse man auf die Zukunft übertragen, so Theurer.

Mal schauen, was das Ganze wieder den Steuerzahler kostet. Gegen den Tankrabatt wirkt die gescheiterte PKW-Maut fast wie Kleingeld – aber wer weiß, vielleicht holt man sich ja auch die Expertise von „Mobility Inside“, die ja genau das eigentlich abdecken wollen. Hinter Mobility inside stehen neben der Bahn mehrere Verkehrsbetriebe aus Deutschland, die das Heft selbst in die Hand nehmen wollen und eine gemeinsame App für deutschlandweiten öffentlichen Personennahverkehr realisieren wollen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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51 Kommentare

  1. Schon dafür hätte es sich dann gelohnt die Ampel zu wählen. Hoffentlich klappt es.

    • Nur fokussieren diese sich gerade auf die komplett falschen Punkte.
      Es gäbe aktuell deutlich wichtigere Themen wie eine Komfort steigernde App

  2. Martin Deger says:

    Es gab ja Touch & Travel von der DB. Und im Prinzip das gleiche System jetzt in NRW (exklusive Fernverkehr).

  3. Erst am Wochenende wieder erlebt. In Konstanz sind noch nichtmal die Busse bei Google Maps zu finden. Katastrophe sowas. Von Apple Maps möchte ich ja gar nicht anfangen (auch wenn es in den Städten wo Verfügbar meiner Meinung nach besser funktioniert).

    Warum nicht mal Vorreiter sein und sowas wie die Oyster Card für das ganze Land einführen?

  4. Und wieder eine App durch die Politik gesteuert und durch Steuergeld bezahlt. Wie lange wird diese App benötigen bis sie ohne Bugs laufen wird….

    • Na was denkst du denn eigentlich, wer die ganzen Apps der einzelnen Verkehrsverbünde bezahlt hat?

      • Jedenfalls nicht „der Steuerzahler“ sondern die die sich ein Ticket für diesen Verkehrsverbund gekauft haben würde ich mal behaupten.

        • Ok, ich bin mir nicht sicher, ob es überall so ist … aber bei den Verbünden, die ich so kenne, zahlen die beteiligten Kommunen / Landkreise / etc. quasi als Auftraggeber ordentlich drauf. Wo die ihr Geld herbekommen, ist nicht schwer herauszufinden.

        • Der ÖPNV wird zu einem Großteil über Steuergelder finanziert.

    • Hast du den Artikel gelesen oder nur die Überschrift?!
      „Michael Theurer von der FDP erklärte ferner, das Verkehrsministerium wolle dabei nicht die App selbst entwickeln lassen, sondern die Rahmenbedingungen für Softwareunternehmen schaffen.“

  5. Rock'n Roll says:

    App ist auch das „Zauberwort“ für alles.
    Bitte die Kosten derer in Rechnung stellen die es nutzen!
    Ich möchte keine unsinnigen Apps mehr mitfinanzieren, das schließt auch die Corona-Apps mit ein incl. Luca und die Ausweis-App.

    • Typischer Wutbürger kommentar… Will nur Zahlen, was er auch nutzt oder selber für sinnvoll hält.

      • Eigentlich hat er aber Recht damit. Schau dir mal die ganzen ÖPNV-Apps an auf dem Markt, die wir alle finanzieren. Das macht null Sinn und schmeißt nur Geld raus. Fakt ist aber auch, das Menschen wie ich (Zielgruppe) keine Apps mögen wo ein DB Logo drauf ist, die Dekadenz der DB geht mir nämlich auf den Sack. Ich möchte eine schöne neutrale App für die Sache und kein Namen drauf stehen haben eines Verkehrsunternehmens.. da könnte die neue App die Richtung des 9€-Ticket-Apps gehen (optisch tausend Mal ansprechender) aber inhaltlich sollten das lieber private Entwickler in die Hände nehmen weil doe Navigation und Übersicht wieder für die Tonne ist (erinnert vol Stil her auch stark an Telekom und SAP zur Corona-App, seeeeeltsaaaaam)

        • Was für eine eingeschränkte Sichtweise.

          Man kann ja von der DB halten was man will, aber der DB Navigator kann echt ne ganze Menge, meiner Meinung nach

      • Rock'n Roll says:

        Wenn du es für sinnvoll ansiehst kannst du gerne meinen Teil übernehmen!
        Und was sinnvoll ist entscheidest du?

    • Wir dürfen doch schon den Leuten ihr 9€-Ticket finanzieren ohne das wir es überhaupt sinnvoll nutzen könnten

    • Wo wir schonmal dabei sind, dann aber bitte auch eine allgemeine Maut für Bundesstraßen und Autobahnen. Ich sehe nämlich auch nicht ein, die A20 oder A1 mit zu finanzieren.

      • Rock'n Roll says:

        Das gleiche bitte auch für die Fahrradwege und Gehwege – die sollte der Autofahrer auch nicht mehr mitfinanzieren müssen. Soll jeder sein Ablass entrichten was er nutzt! Da werden sich aber noch einige umsehen!

    • Ich ich will wahrscheinlich vieles nicht was du von der Politik haben willst. Tja. Mehrheiten und so

      • Rock'n Roll says:

        Das gute ist aber das du es ausbaden musst und das länger als du denkst!
        Viel Spaß in 1-2 Jahrzehnten kannst du das Ganze noch einmal resümieren.
        Generation und so, weißt ja.

  6. Das wird ein schönes Unterfangen werden (bei dem sicherlich wieder einige Verkehrsverbünde ausscheren werden).
    Mit dieser Karte sieht man lediglich die (unglaublich große) Anzahl an Verbünden; Verkehrsvertriebe sind es dementsprechend noch einige mehr:
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f3/Karte_der_Verkehrsverb%C3%BCnde_und_Tarifverb%C3%BCnde_in_Deutschland.png

    Generell halte ich aber das Ziel für erstrebenswert.

    • Martin Deger says:

      Da die Verkehrsbetriebe alle in öffentlicher Hand sind, reicht hier prinzipiell ein Gesetz, welches die Tarife vereinheitlicht. Da gibt es natürliche viele Pfründe, die verteidigt werden müssen.

      • Nein, gerade in Süddeutschland sind viele Busunternehmen privat eigenständig. In Bayern gibt es in vielen Landkreisen nichtmal Verkehrsverbünde und jedes Unternehmen hat seinen Haustarif… Da bist du froh, wenn du überhaupt beim Fahrer (und sonst nirgends) mit Scheinen zahlen kannst und kein passendes Kleingeld brauchst. Von Automaten und Kartenzahlung will ich jetzt gar nichtmal anfangen.

    • Christian says:

      Wobei die Karte ein wenig mehr Vielfalt oder Chaos 😉 suggeriert als tatsächlich da ist. Hier in NRW zum Beispiel gibt’s zwar mehrere Verkehrsverbünde, aber wenn ich keine Lust habe, im Vorfeld auf Tarifstufen, Verbundgrenzen o.ä. zu achten, nutze ich halt eezy: Auf Einchecken tippen, einsteigen, am Ziel aussteigen, auf Auschecken tippen. Funktioniert NRW-weit, Fernverkehr ausgenommen. Wenn es so etwas irgendwann auch bundesweit gäbe, so hätte ich natürlich nichts dagegen.

      • Wenn eezy auch easy wäre das toll. Aber ist es nicht. Es berechnet im Normalfall immer mehr als ein reguläres Ticket kosten würde, in seltenen Fällen ist es günstiger. Aber eher die Ausnahme.
        Da sind Systeme wie Oyster etc. viel viel besser. Die berechnen immer den für den Kunden günstigsten Preis und nicht den “günstigsten” Preis für das Verkehrsunternehmen….

  7. Wenn ich solche Meldungen lese, denke ich mittlerweile nur noch an das:
    https://xkcd.com/927/

  8. Das_Schaf says:

    Gab es nicht mal eine EU-Richtlinie (PSI oder so ähnlich) welche die Freigabe der ÖPNV Daten vorsah, welche Deutschland aus irgendwelchen Gründen nur so halbherzig umgesetzt hat? Es wäre jetzt wohl an der Zeit…

  9. Eine Webseite wäre auch toll. Immer dieses only App getue heutzutage, dass man inzwischen schon Android auf Windows emuliert. Bei entsprechender Seite bräuchte man nicht einmal eine App installieren.
    Ansonsten interessante Sache. Wäre natürlich schlichte Sache der Bahn aber offensichtlich nicht.
    Mobility Inside macht ja jetzt schon die selben Fehler die es jetzt schon gibt. Eine App für alles und jetzt gibt es schon 4 verschiedene lol. Für mich in einem Drei-Länder-Eck ist mit RMV und VRN dann wohl zumindest in näherer Umgebung fast alles abgedeckt. „Toll“

  10. Auf keinen Fall sollten das die Verkehrsunternehmen selbst in die Hand nehmen, sondern verpflichtet werden, Echtzeitdaten digital rauszusenden.

    Das Problem ist jedes Mal, das viele Leute mit viel Eigeninteresse (und da gehts dann auch wieder um viel Geld, gerade wenn die Städte & Kommunen drin sind, die sich alles fürstlich bezahlen lassen wollen) mitmachen und das Ganze gegen die Wand fahren.

    Beispiel in NRW:
    VRR App
    (alle Verkehrsunternehmen haben ihre eigene App, in eigenem Gewand, die alle auf die VRR APP zugreifen)
    -> in allen Apps musst du dich registrieren und deine Bankdaten hinterlegen

    Ticket NRW von der DB
    (ehemals NRW Mobil, auch von der DB)
    -> die App hat zusätzlich nochmal ein eigenes System das auf Informationen zugreift
    -> Registrierungs Pflicht nur für 4er-Tickets und vereinzelt andere Tickets, total willkürlich ausgewählt

    Zu diesen Apps, gibt es noch andere zahlreiche Apps, die der VRR und die DB finanziert.

    Nicht zuletzt gibt es die DB Navigator-App, die alles bündeln (können soll).

    Fazit und Fakten:
    1. Die meisten wollen sich nicht registrieren
    2. PayPal muss als Bezahlmethode Pflicht werden
    3. Die privaten Apps, die nichts anderes wollen außer die Leute zu informieren, haben die besten Bewertungen (!) davon gehören DB Navigator, VPP App, Ticket NRW App und wie die alle heißen nur träumen.

    Und deshalb sollte, meiner Meinung, dieses Vorhaben auf keinen Fall mit den Akteuren der Verkehrsunternehmen geplant werden sondern wie er bereits selbst sagte, sollten sie lediglich dazu verpflichtet werden, ihre Daten a l l e n zur Verfügung zu stellen mit möglichst einfachen Schnittstellen.

    Ich gehe mal ein Schritt weiter und würde es zur Pflicht machen bzw ein Ausschreibungsverfahren in Wege leiten für folgendes System:
    Eine Software wo alle Fahrpläne eingetragen werden müssen (!) diese Software gleicht im Sekundentakt den Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand ab und senden Fahrplanabweichungen direkt ohne Umwege in die App und an alle Informationssysteme des ÖPNV. Das heißt auch, das die Differenz des Fahrplans in Echtzeit übermittelt wird und nicht mehr händisch von irgendwelchen Leuten eingetippt wird.

    Zudem sollte es eine Neutrale Fachansprechperson geben, die zwischen App-Hersteller und den Verkehrsunternehmen vermittelt, das ist deshalb wichtig, damit der Bund sich hier ein Bild machen kann, falls es mal wieder zu Kleinstaaterei kommt.

    Die Erfahrung lehrt, das man das entkoppeln sollte der Bund aber ein Auge darauf nehmen sollte, und wenn Transparenz wichtig ist, weil wieder jemand bockt, muss es halt auch an die Öffentlichkeit. Viel zu lange schon werden Betriebe mit Leuten besetzt die Null Ambitionen haben etwas besser und einfacher zu machen. Dieses „Wir sind Exclusiv“ muss ein Ende haben

    • Bei der Software übrigens ist es so, das sie Deutschlandweit alle Verkehrsunternehmen Pflicht sein muss. Niemand hat mehr seine eigenen Tausend Systeme, so braucht es weniger Schnittstellen.
      Auch die DB Netz sollte hier allerdings als Schnittstelle an die Informationsdienste gekoppelt werden, wenn DB Netz per Knopfdruck entscheidet Zug fährt auf Gleis 2 ein, muss das direkt per Echtzeit in die Apps usw geleitet werden. Keine Umwege mehr.

      Müsste man als Diagramm mal aufschreiben aber das Ziel sollte sein: Einheitliche Systeme wenig Schnittstellen und perfekte Digitalisierung

  11. Die lokalen Verkehrsverbünde werden sich niemals ohne Not von ihren mehr oder minder ausgeklügelten und kundenunfreundlichen Waben- oder ähnlichen -Systemen verabschieden. Diese Systeme sind ja quasi der Garant dafür auch die Kurzstrecke lukrativ erscheinen zu lassen. Sobald der ÖPNV-Kunde die „Zahlgrenze“ überschreitet klingelt die Kasse. Eine App für ganz Deutschland und sämtliche Verkehrsverbünde und -unternehmen zu entwickeln wird ein schwieriges Unterfangen und viel, viel Steuergeld zusätzlich kosten. Aber wir haben es ja! Die zu schaffenden Voraussetzungen, wie die Freigabe der Echtzeitdaten, werden sich die Verkehrsunternehmen schon ordentlich bezahlen lassen. Sie werden die „fairen Bedingungen“ möglichst zu ihren Bedingungen aushandeln. Eigentlich sollte man die Verkehrsunternehmen per Gesetz zur Datenfreigabe verpflichten und die Zulassung davon abhängig machen.
    So lange noch Verkehrsverbünde mittelalterlichen Fürstentümern gleichen, in denen die Lokalfürsten das sagen haben, wird das nix mit „Deutschland, einig ÖPNV-Land“. Das deutsche Verkehrswesen muss in allen Bereichen grundsätzlich reformiert werden!

  12. das wird in 10 Jahren nix werden, wenn ich da an die Bahn denke….die schaffen es ja nicht einmal, das die Daten im Internet synchron mit denen der App sind. Die sollen dann federführend sein?.. ohjee

  13. Thomas B. says:

    Wenn wir mehr über APIs und Open Daten reden würden wäre ich schon froh, für mich wäre wirklich das Beste, wenn dies in die Karten-Apps von Google, Apple, Microsoft, etc. eingebaut würde und die Tickets dann im Wallet von Android oder iOS landen würden.

  14. Massenpendler says:

    Eine „zentrale, übergeordnete App“ nur um den ganzen undurchsichtigen provinziellen Tarifzonenmüll darunter zu überdecken – aus meiner Sicht der völlig falsche Ansatz. Der Fisch stinkt wie immer vom Kopf…

    Das komplette ÖPNV-System in Deutschland krankt an so vielen Ecken. Da wäre eine Investition in Infrastruktur & Personal sinnvoller und langfristiger gedacht. Auch die „9-EURO Milliarden-Investition“ ist in der jetzigen Form völliger Humbug. Entlastung hin oder her – aber das ist langfristig genauso blödsinnig umgesetzt und sinnbefreit…

  15. Oliver Wegner says:

    Wer auch immer möge uns beistehen. Diese Wahnsinnigen.

  16. Fragt man sich doch echt, warum touchandtravel erst großflächig eingeführt und dann wieder eingestellt wurde. Das war damals ne super Geschichte

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Die Teilnahme an Touch & Travel war nicht verpflichtend. Viele Verkehrsverbünde wollten nicht mitmachen. Und es wussten zu wenige Menschen von dem System. Als es eingestellt wurde, konnte man – auch hier im Blog – viele Kommentare von Usern lesen, die es gerne genutzt hätten, aber nie davon erfahren hatten.

  17. Grünen-Politiker Matthias Gastel, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages – also quasi ein Hinterbänkler der sich berufen fühlt dem Wahlvolk das Regierungshandeln erklären zu müssen. Der FDP-Mann Michael Theurer ist seit Januar 2022 der Beauftragte der Bundesregierung für den Schienenverkehr. Man muss sich fragen wie gewichtig die Worte dieser Männer sind oder ob sie nur mal einen Pressetermin wahrnehmen durften. Dazu noch der Verweis auf einen bei t-online erschienenen Artikel. https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_92320542/bericht-kanzleramt-beschneidet-wissings-digitalressort.html

  18. Denke auch, das hier erstmal die Strukturen und Zuständigkeiten neu geordnet werden müssen, bevor die App kommt. Ohne Grundgerüst, wie es im Deutschen ÖPNV weitergeht, macht es überhaupt kein Sinn, verschwendet nur Ressourcen und Geld.

    Meine Maßnahmen wären:

    1. Die Bundesländer, Städte und Kommunen müssen den Nahverkehr im DB-Schienennetz an den Bund abgeben

    2. DB Netz & DB Station unterstehen dem Bund

    3. Kommunen und Städte kümmern sich um Bus & Tram

    4. Nur koch 1 Verkehrsverbund für 1 Bundesland

    5. Alle Nahverkehrsunternehmen jeweils im Bus- Tram- Bahnnetz arbeiten mit der Software sodass überschaubare Schnittstellen zustandekommen

    6. Tickettarife Deutschlandweit im Nahverkehr oder für das jeweilige Bundesland gültig. Neue Preisstruktur

    7. Eine App / Website die Mängel im ÖPNV sammelt

  19. Mit dem DB Navigator kann man doch jetzt schon in vielen Verkehrsverbünden buchen. Unbedingt ausprobieren.

    • Den Fahrpreis kann man mit dem DB-Navigator aber nicht flächendeckend ermitteln. Teilstreckenpreise sind oft nicht verfügbar und es wird nur der DB-Anteil angezeigt. Eine flächendeckende, deutschlandweite Ticketbuchung funktioniert so nicht.

  20. Das muss doch irre aufwändig sein…Jeder Verkehrsbund hat doch komplett eigenständige systeme mit eigenen Daten und Architekturen das alles zu verbinden ist glaub ich ultra komplex…

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