Einheitliche Anschlüsse: Apple äußert sich zur Thematik

Wir berichteten direkt nach der Veröffentlichung durch das EU-Parlament bereits davon, dass die Kommission wohl unzufrieden ist darüber, wie es um die Ladegeräte und -anschlüsse in der EU bestellt ist. Das Ganze ist ja schon eine Geschichte, die sich über viele Jahre zieht. Damals schon wollte man erreichen, dass es nicht so viel Elektroschrott gibt und Nutzer ihre Ladegeräte weiterhin nutzen können, wenn sie denn ein neues Smartphone kaufen.

Vor 2009 hat die Kommission erwogen, allen Smartphones vorzuschreiben, dass sie nur USB-Mikro-B-Stecker verwenden dürfen, was die Weiterentwicklung zu Lightning und USB Typ-C eingeschränkt hätte. Stattdessen legte die Kommission einen freiwilligen, auf Industriestandards basierenden Ansatz fest, durch den sich der Markt von 30 Ladegeräten auf drei, bald zwei – Lightning und USB-C – verlagerte, was zeigt, dass dieser Ansatz funktioniert.

Momentan dreht sich aber doch die Diskussion um Apple, denn diese setzen ja bekanntlich auf Lightning, während viele, aber nicht alle, Hersteller auf USB-C setzen. Nun hat Apple das Ganze sogar kommentiert.

Man glaube, dass Vorschriften, die die Konformität des in allen Smartphones eingebauten Steckertyps erzwingen, die Innovation eher ersticken als fördern und den Verbrauchern in Europa und der Wirtschaft insgesamt schaden würden.

Mehr als 1 Milliarde Apple-Geräte wurden mit einem Lightning-Stecker ausgeliefert, zusätzlich zu einem ganzen Ökosystem von Zubehör, welches auch Zubehör-Hersteller vertreiben. Die Gesetzgebung würde sich direkt negativ auswirken, da eventuell Zubehör in naher Zukunft nicht mehr verwendet werden könnte –  was zu einer beispiellosen Menge an Elektronikschrott führen könnte.

Ferner glaube man nicht, dass es einen Grund für eine Regulierung gibt, da die Industrie bereits auf die Verwendung von USB Typ-C über einen Stecker oder eine Kabelbaugruppe umgestellt hat. Dazu gehört auch der USB-C-Netzadapter von Apple, der mit allen iPhone- und iPad-Geräten kompatibel ist. Dieser Ansatz sei für die Verbraucher erschwinglicher und bequemer, ermöglicht das Aufladen einer breiten Palette von tragbaren elektronischen Produkten, ermutigt die Menschen, ihr Ladegerät wiederzuverwenden und ermöglicht Innovationen.

Komische Geschichte, die sich schon fast zu viele Jahre zieht. Erst ging es darum, dass es zu viele unterschiedliche Ladegeräte gab – denn damals war bei ganz vielen Herstellern das spezielle Kabel am Netzteil fest verdrahtet – und heute gibt es ja einzelne Ladegeräte, lediglich das Kabel ist in wenigen Fällen unterschiedlich. Es gibt noch ein paar USB-Mikro-B-Stecker, dann eben USB-C und Apples Lightning.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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67 Kommentare

  1. Solang die Schnittstelle zum netzadapter Standard ist, sollte doch alles gut sein, wenn der zum Gerät Standardisiert wird, werden Entwicklungsmöglichkeiten beschnitten, Lightning ermöglich halt dünnere Gehäuse ….

    • Nein, es braucht unnötig Kabel nur für das iPhone. Alle anderen sind sich einig. Zudem ist USB-C defintiv nicht der limitierende Faktor in irgend einem Gerät bezüglich Dicke…

      • das Thema ist eigentlich eh bullshit und verbraucht auf Behördenseite Millionen, weil Kabel obsolet sind, ich rechne spätestens mit der next gen Apple 2021 mit Kabel losen Geräte.

        • Blacky Forest says:

          Sieht nicht jeder so. Was ist im Mietwagen? Was ist mit dem Kameraaufsatz oder dem Mikrofon für den Journalisten? Nur als Beispiel.

          • Ich ergänze noch. Bei induktivem Laden ist auch der Verlust höher, heißt induktives Laden ist weniger effizient.
            Mag nicht für jeden relevant sein – ich für meinen Teil verzichte auf kabelloses Laden.

        • Und wie stellst du dir das vor? Nach spätestens zwei Tagen ist der Akku leer. Gut, den kann man mittlerweile kabellos laden, aber die Station braucht selbst ein Kabel bzw. Netzteil. Wenn das fest verdrahtet ist haben wir das Problem, mit dem es vor vielen Jahren anfing. Und wenn nicht, dann haben wir das „Problem“ von heute.

          Ich seh schon die Kollegen fragen „Hast du mal _kein_ Kabel für mich, mein Handy ist leer“ xD

          • Moderne Smartphones, wie z.B. das S10 können sogar selbst wieder andere Geräte drahtlos laden :). Einfach das Gerät/Zubehör das man laden möchte auf die Rückseite des Handys legen.

            • Hat aber nicht jeder ein Qi-wireless fähiges Gerät
              Habe keine Zahl parat, aber die Geräte MIT wireless charging Funktion dürften eher die Minderheit darstellen.

      • Auch Apple wird irgendwann auf USB-C umstellen. Das ist nur eine Frage der Zeit.
        Ich kann aber durchaus verstehen, dass man damit so lange zögert da es auch die Kunden die teilweise ja sehr teures Zubehör auf Lightning Basis gekauft haben, verärgern würde.

    • Absolut korrekt! USB-A, demnächst einheitlich USB-C am Netzteil und gut ist!
      Nur das mit dem dünneren Gehäuse kann ich nicht so stehen lassen, mein Moto Z3play hat USB-C und ist mit 6,75mm dünner als jeglicher iPhone.

      • USB-A darf gerne noch am Netzteil bleiben. Ich habe gefühlt 1.000 USB-A auf USB-C Kabel aber kein einziges USB-C auf USB-C Kabel weil es dafür schlicht noch nie die Notwendigkeit gab. Mal ganz abgesehen davon, dass ich ein solches Kabel nicht mal an meinem sehr neuen PC nutzen könnte.

        • Ich habe ein zwei Jahre alten Dell Firmenlaptop der auch über die USB-C Buchse geladen werden kann er hat natürlich noch den normalen Dell Ladeanschluß. Habe jetzt nur noch ein Netzteil unterwegs mit USB-C (Anker 60W) und ein USB-C auf USB-C und ein USB-C auf Lightning Kabel. Iphone und Ipad werden SUPER schnell geladen viel schneller als an jedem USB-A Ladegerät da die Spannung erhöht werden kann und das Notebook genauso (Spannung wird natürlich auf verhandelt). Man braucht aber die richtigen Kabel (auch von Anker).

  2. https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/initiatives/ares-2018-6427186/feedback_en?p_id=342389

    Falls sich jemand fragt, wo sich nicht nur Apple sondern auch die anderen Hersteller äußern (das aber nicht selbst, sondern über Interessenverbände). Das ist aber auch schon ein Jahr her.

    > denn damals war bei ganz vielen Herstellern das spezielle Kabel am Netzteil fest verdrahtet

    Bingo. Und damals ging es noch um Feature Phones. Jeder Hersteller hatte einen anderen Anschluss. Heute gibt es zwar immer noch verschiedene, aber das Kabel ist steckbar und hat am anderen Ende USB-B oder in letzter Zeit immer öfter Type-C.

  3. Dabei setzt Apple doch beim iPad Pro und beim Mac doch bereits auf USB-C, der nächste und eigentlich längst überfällige Schritt wäre doch nun es auch beim neuen iPhone einzuführen.

    Verstehe die ablehnendere Haltung hier deswegen nicht…

    • Da bin ich absolut Deiner Meinung – das verstehe in beim besten Willen auch nicht..

    • Ich hab mir Montag im Restpostenmarkt ein 2m USB-C-Kabel (Hersteller „Delight“) gekauft. Eigentlich wollte ich damit mein iPad laden. Die Verarbeitung ist top und es macht einen wertigen Eindruck. Ergebnis: Nichts! iPad lädt nicht und erkennt gar nicht dass etwas eingesteckt ist. Meine GoPro hingegen wird problemlos geladen. Mit dem MacBook Pro soll es laut Verpackung angeblich explizit funktionieren. Vorne steht drauf „Geeignet für alle Smartphones mit USB-C Eingang“. Was Apple nun wieder angellt hat dass eben nicht alle Ladekabel funktionieren, weiß ich nicht.

      Was bringt also ein Standard zum Laden, wenn USB-C hierbei irgendwie doch nicht USB-C ist.

      • Die Kabel haben auch Elektronik verbaut. Da der Ladestrom für ein IPad höher ist, werden nur bestimmte Kabel geduldet. Kauf Dir ein Anker Kabel beim Fluss und am besten noch ein 30 oder 60W Netzteil von denen (es muss USB–C sein, nur dann kann die Spannung verhandelt werden) dann kannst Du zusehen wie der Akku geladen wird und ein 60W USB–C Netzteil lädt dann auch Dein Notebook mit USB–C Anschluss.

        • Hans-Dieter says:

          Quatsch, keine Elektronik.
          Es werden mehr als 4 Drähte in Kabel benötigt, damit Power Delivery funktioniert, was am iPad Pro und MacBook Vorraussetzung ist. Bei PD wird die Ladespannung auf bis 20V erhöht da der Strom auf maximal 5A begrenzt ist (100W).
          Die billigen Kabel haben nur die 4 Drähte, womit nur Standard USB-Laden möglich ist. (5Volt 1,5A = 7,5W).

          • Danke für die Erklärung, werde ich mir merken. Funktioniert übrigens auch mit Lightning Anschluß, mein Ipad Pro 10,5 Zoll wird mit einem USB-C Ladegerät und dem richtigen Kabel mit ca. 25W geladen. Das Iphone startet, es dauert einen Augenblick und blinkt es nochmal und lädt mit ca. 15W.

          • Hab jetzt doch mal gegooglt, stimmt leider nicht:

            EMCA – Electronically Marked Cable Assembly

            Damit die Fähigkeiten von USB-C ausgenutzt werden können, verfügen manche USB-C-Kabel über Stecker mit integrierter Elektronik. Diese so genannten E-Mark-Kabel können unabhängig von den Endgeräten den Endstellen mitteilen, wenn sie über bestimmte Funktionen verfügen.

    • Ist doch einfach, Apple macht mit der Zertifizierung und der Hardware Geld. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir nicht den ein oder anderen Dollar zusätzlich einstreichen könnten?!
      Die Begründung von Apple ist lächerlich durchschaubar. Vor ein pasr Jahren war es für die kein Problem Dok gegen Lightning zu tsuschen, und der Wechsel zu USB-C ist daher such kein Problem.

      • Als Lightning eingeführt wurde, gab es keine beidseitige Alternative. Heute gibt es diese aber Apple möchte nicht schon wieder den Anschluss wechseln. Damals von Dock auf Lightning war die Diskussion schon groß.

        Und USB C ist leider weiterhin nicht ansatzweise so verbreitet wie USB A. Viel zu viele Hersteller verbauen weiterhin erstmal den großen USB A Anschluss.

    • Blacky Forest says:

      Genau, und sie hätten schon beim Wechsel auf Lightning den gemeinsamen Weg mitgehen können.
      Weiß jemand, worauf ich hinauswill? „Die Gesetzgebung würde sich direkt negativ auswirken, da eventuell Zubehör in naher Zukunft nicht mehr verwendet werden könnte – was zu einer beispiellosen Menge an Elektronikschrott führen könnte.“ Apple hat es schonmal selbst provoziert. Und jetzt kommen sie mit so einem Argument…

      • stimmt sie haben nach 10 Jahren einmal auf einen neuen Anschluss gewechselt. Und man brauchte auch damals nur das Kabel wechseln. Wie oft haben da die ganzen Mitbewerber gewechselt? Von irgendwas auf Irgendwas auf miniUSB auf MicroUSB und was ist aktuell so verbaut? Und dann noch die festverdrahteten Ladegeräte.

  4. Bei den Ladetechnologien hinken sie doch eher etwas hinterher anstatt führend zu sein…

    Aber die Forderung so wie sie jetzt ist bringt auch nicht viel. Hohlstecker, Micro USB, Typ-C, Lightning….die Sammlung baut sich da ja mit der Zeit schon fast allein bei jedem auf.
    Wirklich nervig ist dass es für die Buchsen selbst auch keinen einheitlichen Typ gibt und daran sollte erst einmal gefeilt werden. Es gibt über 100 verschiedene Micro USB Sockets, über 30 verschiedene USB Type-C Sockets … da sollte man sich mal auf einen Socket festlegen. Idealerweise den jeweils stabilsten mit verschraubten „Ohren“.

    • Ich behaupte mal, dass möglichst viel Watt beim Laden zu verwenden kein großer Fortschritt ist. Gerade bei fest verbauten Akkus leidet dadurch die Lebensdauer.

      Man nutzt heute USB PD und damit einen OFFENEN Standard. Ich halte das für sehr fortschrittlich.

  5. Zwei Standards, USB Typ C und Apple Lightning, sind Meinung nach noch OK. Andere Typen sollten die USA und EU jedoch ab übernächstem Jahr verbieten.

    • D.h. die EU soll alle Hersteller zwingen, einen Standard zu verwenden, nur Apple bekommt eine Extrawurst? Warum? Weil sie so wenig Geld haben, daß sie eingehen würden, wenn sie ihre Produkte auf denselben Standard umstellen?

    • Warum darf Apple seinen hauseigenen Standard behalten und damit weiterhin eine nicht unerhebliche Menge an Geld verdienen, während alle anderen Hersteller zu USB-C wechseln und Lizenzkosten an USB-IF zahlen sollen? Es wäre schön wenn die Hersteller freiwillig zu einem einheitlichen Standard finden würden. Aber wenn das nicht funktioniert, dann braucht es dafür halt ein Gesetz.

    • Bob (der andere) says:

      @ Franziska:
      Finde ich auch.
      Obwohl ich es nicht in Ordnung finde, daß Apple da sein eigenes Süppchen kocht, kann man mit jetzigen Situation doch eigentlich ganz zufrieden sein. Lightning für Apple, alle anderen haben/hatten Micro-USB was jetzt durch USB-C abgelöst wird/wurde.
      Ist im Vergleich zu Feature-Phon Zeiten, wo wirklich jeder Hersteller nicht nur einen eigenen Ladeanschluß, sondern oft auch noch einen proprietären Kopfhöreranschluß hatte, doch eine riesen Fortschritt.

      Habe ihr noch ein paar alte Ladegeräte mit Micro-USB im Einsatz, die ich z,B. für Beleuchtung mit USB-Anschluß benutze, um die PC-Anschlüße frei zu halten.

  6. Bartel Frank says:

    Und dann mal hier meine Erfahrung im Apple-Ökosystem….

    Oktober 2018: MacBook Pro gekauft, Netzteil 60W, auf der Netzteilseite USB-C, beiliegendes Kabel USB-C auf USB-C

    November 2018: kauf eines Iphone 8, Netzteil glaube 5W USB-A, schnellladen nicht möglich, beiliegendes Kabel Lightning auf USB-A, nicht möglich an das starke Netzteil des MacBook anzuschließen und schnellladen, Adapter gekauft, neues Kabel bestellt – USB-A auf Lightning ist jetzt am Zigarettenanzünder-Netzteil mit USB-A …

    Dezember 2019: Iphone 11Pro, neues Netzteil USB-C-Anschluss, Kabel USB-C auf USB-C, jetzt ist das Netzteil aber geeignet für schnellladen, Kabel kann sogar am MacBook-Netzteil verwendet werden.

    Januar 2020: Apple Watch 5, Netzteil 5W mit USB-A, Kabel USB-A auf Applewatch QI ….kann wieder nicht an die vorhanden anderen Netzteile angeschlossen werden…
    Geschäftsreise im Januar, es wäre schön gewesen nur das MacBook-Kabel und Netzteil mitzunehmen …. ich träum weiter…..
    Apple entscheidet euch mal.

  7. Es geht natürlich nur ums Geld. Lightning Kabel spülen mit der MFI Zertifizierung gehörig Geld in die Kasse. Bei den iPads kauft kaum jemand ein 2. oder drittes Ladekabel sondern eher umgekehrt wird das stärkere iPad Ladegerät für die iPhones benutzt, was man ja nicht will.

    • Lizenzgebühren für Lightning-Accesoires gab es vor 15 Jahren mal. Die Zeiten sind längst vorbei. Kabel müssen nicht mal MFi-zertifiziert sein. Das gilt nur für Geräte, die sich elektronisch mit dem Gerät verbinden. Die Zertifizierung stellt sicher das alles korrekt funktioniert, die Implementierung sicher ist, usw. Die Gebühr geht auch nicht an Apple sondern an einen externen Dienstleister.

      • Ist dem so? Ich finde dazu nicht wirklich was. Lediglich News von 2014 über Lizengebühr Senkung und News von 2018 in denen noch immer von Lizenzgebühren an Apple die Rede ist. Woher deine 15 Jahre Übertreibung kommt würde ich gerne wissen. Ebenso einen Beleg für deine Behauptung, ich kann dazu nämlich nichts finden. Danke vorab.

    • Danke, dass endlich einer die Ursache nennt!
      Die Lizenz-Gebühren werden soweit ich weiß auch nach Anzahl der bspw. Ladekabel von Belkin erhoben. Belaufen sich lt. eines YouTube Videos auch auf ca $1 pro MFI-zertifiziertem Artikel. Geht also um hunderte Millionen mindestens.

  8. Naja, habe sicher tausende Mark und Euro für das Kabel-/Adapter-Gedöhns vergeudet (allein schon für SCSI mit diversen Adaptern und Terminatoren).
    Eigentlich sollte man konsequent eine Ladevorrichtung vorschreiben: Runder Hohlstecker und fertig aus (zudem könnte man drahtlos laden verbieten – bis die Hersteller den gleichen Wirkungsgrad nachweisen können wie beim verdrahteten laden).
    Auch könnte man die Quantität des Imports einschränken und Endkunden erlauben ihre Händler mit überzähligen Wandwarzen zu bewerfen – immer vorm Apple-Store zum Happening verabreden…

    Das asoziale an Apple ist die Werbung mit CO2-freiem Alu (what a BS), statt ein MBP in 2019 so wartungsfreundlich zu machen wie eins aus 2011 – ich würde sogar ein neues Mainboard einbauen lassen (sicher geht da auch ein mobiler 6-kern Xeon mit 128 GB ecc-RAM rein – zumindest beim Bj. 2011).

    • Besonders weil Aluminium eines der umweltunfreundlichsten Materialien in der Produktion ist. Es hat schon ganze Landstriche verseucht, z.B. in Ungarn.

  9. Nicht vergessen: Als Lightning rauskam, setzten alle anderen noch Micro USB und sonstige Ausgänge wie HDMI Ausgang etc, was wesentlich schlechter war. Kann das Argument daher gut verstehen.

    • Blacky Forest says:

      Warum war das schlechter? Ich habe immer noch fast alle Geräte auf MicroUSB (bestimmt 6 Stück, oder noch mehr), kein einziger Anschluss ist kaputt gegangen, ein einziges Kabel (aber nicht am Stecker).

      • Micro-USB ist eine sehr fummelige und fehleranfällige Geschichte. Lightning war da schon die richtige Entscheidung von Apple zur damaligen Zeit, und bot eine Menge Vorteile.

  10. Bei Micro USB ging das noch mit den Kabeln aber seit USB C und den ganzen Schnellladenetzteilen von den Herstelleren ist nur noch durcheinander. Kabel USB C auf USB A passt zwar an Netzteil von Hersteller y aber lädt dann nicht schnell oder umgekehrt Ntzeitl von Hersteller Z lädt Smartphone von Hersteller Y nicht schnell.. usw.

  11. Der Staat – und bitte auch die EU – möge sich auf die wirklich wichtigen Themen unserer Zeit konzentrieren statt unsinnig Energie in diese längst überholte Diskussion zu stecken.
    An dieser Stelle ist wirklich keine Regulierung notwendig.

  12. Apple will einfach selbst festlegen wann den Kunden ein neuer Anschluss angedreht wird. Die Aussage das durch die Einführung eines neuen Abschlusses viel Elektroschrott entstehen würde, ist super scheinheilig. Den gab es sicherlich auch bei der Umstellung auf Lightning und jetzt auch bei der Umstellung auf USB-C bei den iPads. Als würde sich Apple dafür interessieren, das die Kunden das Zubehör erneut kaufen müssten.. kommt denen doch recht.

  13. Es fängt doch schon hiermit an:

    Huawei Mate 10 Pro: USB-C / Quickcharge: ja
    Huawei P20 Pro: USB-C / Quickcharge: ja
    Huawei P20 Lite: USB-C / Quickcharge: nein
    Huawei P30 Pro: USB-C / Quickcharge: ja

    Man kann mit dem Ladegerät des Mate 10 Pro das P20 Pro nicht schnell laden, aber umgekehrt.
    Man kann das Mate 10 Pro mit dem Ladegerät vom P20 Lite schnell laden, obwohl das P20 Lite diese Funktion überhaupt nicht unterstützt…

    Warum kann man da nich auch einen Standard machen, so dass man alle vier Geräte mit einem Ladegerät sowohl normal, als auch schnell laden kann?

    Und da kommen ja auch schon wieder die Ladekabel ins Spiel, weil USB-C wohl nicht gleichc USB-C ist. Die normalen haben ein weißes Inlay, die Schnelladekabel (zumindest von Huawei) haben ein violettes Inlay…die Ladegeräte auch…

    Von den Huawei-Tablets will ich vom Laden her mal noch überhaupt nicht sprechen 😉

    • Beim P20 Lite werden die wohl auch ein Quickcharge Ladegerät mit ausliefern, obwohl das Smartphone es nicht unterstützt, das Ladegerät ist ja abwärtskompatibel und man braucht keine unterschiedlichen Typen.
      Das mit den unterschiedlichen Farben habe ich bis jetzt nur bei USB-A Buchsen gesehen. Weiß: normal, Blau: USB 3, Gelb: Dauerstrom (am Rechner), Grün: Quickcharge. Alle meine USB-C Kabel sind schwarz, auch wenn man damit schnell laden kann.

      • @kOOk: Also die Stecker meiner USB-C-Kabel vom P20 Pro, P30 Pro, MediaPad M5 und vom Original-Huawei-SuperCharge-Netzteil sind violett 😉 Einen grünen Anschluss habe ich noch nie gesehen.

  14. Lustig, dass sich Apple auf die 1 Mrd. Geräte mit Lightning-Anschluss und den daraus möglicherweise resultierenden Elektroschrott bezieht.

    Die Direktive zu einheitlichen Ladegeräten kam 2009, der Lightning-Anschluss 3 Jahre später. Hätte also von Anfang an direkt auf Micro-USB oder USB-C setzen können. 😉 Aber dann wäre Apple ja nicht Apple.

    • genau auf USB C setzen im Jahre 2012!!!
      Nur so als Pro Tip: USB C wurd im Jahre 2014 final spezifiziert und verabschiedet. Im übrigen ua als Reaktion auf Lightning

  15. Es ist schon bezeichnend, dass die EU jeden Scheißdreck reguliert, es aber nicht schafft endlich USB-C als Standard für entsprechende Geräte die ab Tag X auf den Markt kommen festzuschreiben.

  16. Der Ansatz ist nett, aber ich frage mich da etwas ganz anderes.
    Es gibt doch Ladegeräte die ihre Leistung anpassen und sogar richtig viel Power abgeben.
    Warum schreibt die EU dann nicht auch Herstellern wie Phillips, Braun und co. vor ihre mit Akku betriebenen Geräte auch mit USB-C Buchse auszustatten?
    Egal ob Rasierer, Receiver oder Vibrator oder auch so einige Ladegeräte für Kamera-Akkus, alle haben da auch keine Norm. Müll vermeiden? Was kostet der billigste Rasierer mit Netzteil?
    Warum weitet die EU nicht einfach die Garantiezeit von Ladegeräten auf 10 Jahre aus? Klar, die Preise würden steigen. Aber der billig Schrott wäre auch nicht mehr lange erhältlich.
    Sorry, warum sollte die EU das machen. Weniger Importe, weniger Verkäufe gleich weniger Steuern und Einnahmen.
    Ansonsten sind zwei Anschlüsse doch okay. Wer ein Apple kauft weiß doch was ihn erwartet und das andere Lager sollte sich doch erst recht nicht aufregen, betrifft ihn ja nicht wirklich.
    Würde mich interessieren wer hier in den Kommentaren, der meint Apple sollte auf USB-C wechseln, ein Apple Gerät oder doch einen anderen Hersteller besitzt.
    Und warum regt sich eigentlich keiner auf, dass so viele Geräte immer noch mit Micro-USB auf den Markt kommen? Kopfhörer, Lautsprecher, Fahrradlampen und ähnliches…

  17. Ausgerechnet von Apple kommt so eine Argumentation, dass ich nicht lache!

    Warum hat damals Apple nicht an alle Konsumenten und den Markt gedacht, als sie von 30-Pin auf Lightning umgestiegen sind? Vor fast 10 Jahren gab es unfassbar viel Zubehör, das über einen 30-Pin-Sockel verfügte. Ganze Hotelketten haben z.B. in den USA Radiowecker eingeführt, auf die man ein iPhone mit 30-Pin stecken konnte. Und in vielen Fitnessstudios sieht man diesen Anschluss noch heute an etlichen Cardio-Geräten. Nie wieder gab es so eine weite Verbreitung, also vor allem nicht unter Lightning. Denn die Hersteller und Käufer haben sich mit 30-Pin damals dermaßen die Finger verbrannt, dass sie daraus gelernt haben. Apple kann ja machen, was sie wollen. Aber es ist eine bodenlose Unverschämtheit, mit dem Verbraucher zu argumentieren, der keinesfalls für die Hardware-Entscheidungen Apples war und ist. Mit einem propritären Anschluss kann man eben ein lukrativeres Zubehörgeschäft aufbauen, als wenn man sich an Standards hält. Ein 2m Lightning auf USB-Kabel kostet im Apple-Shop 35,- Euro, ein Anker USB auf USB-C kostet hingegen 12,99 Euro und da sind wir schon im teureren Segment. Man wird eben nicht ohne Grund wertvollstes Unternehmen der Welt. Der Grund ist aber sicher nicht, weil man den Verbraucher so lieb hat.

  18. Wie ich schonmal in einem anderen Bericht dazu schrieb sind nicht die unterschiedlichen Anschlüsse das Problem sondern einfach die Tatsache das zu jedem Gerät ein Ladegerät kommt was mittlerweile so gut wie jeder haben sollte.

    Und da 99% aller Ladegeräte immer noch USB A haben könnte man diese schon seit einiger Zeit weg lassen……

    Nützt ja nix wenn es einen einheitlichen Ladeanschluss gibt wenn trotzdem bei jedem Handy/Tablet ein Ladegerät beiliegt.

    • Stimme dir zu.
      Aber da sind wir einfach die Minderheit.
      Der typische Käufer wird sich in sämtlichen Bewertungen wieder darüber auslassen. Der typische Käufer meckert ja schon wenn bei einem 100€ Smartphone keine Kopfhörer dabei sind. Egal ob es der letzte, billigste Schrott ist, aber es hat dabei zu sein. Erinnere mich noch daran wie Motorola es gewagt hat das erste G ohne Ladegerät auf den Markt zu bringen.
      Schau dir Bewertungen an. Da wird bei einer Actioncam für unter 20€ kritisiert, dass keine Speicherkarte dabei ist.
      So werden die Hersteller weiterhin das billigste mit dazu packen, ist halt besser als negative Bewertungen.
      Ist doch in allen Bereichen so. Elektronik, Kleidung, Lebensmittel, usw. Billig muss es sein.

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