E-Scooter: Neue Regeln unterwegs


Auch wenn wir in Deutschland länger auf legale E-Scooter warten mussten, seit Juni dürfen zugelassene Modelle über Deutschlands Straßen rollen. Sehr schnell hat sich gezeigt, dass Mensch dazu neigt, Dinge, die nicht sein Eigentum sind, respektlos zu behandeln. Überall liegen E-Scooter herum, achtlos abgestellt von Nutzern, die es nicht weiter interessiert. Das sorgt für Probleme und die sollen nun angegangen werden.

Spitzenverbände der Kommunen und die Unternehmen haben sich auf „eine partnerschaftlichen Kooperation“ verständigt, wie die Passauer Neue Presse berichtet. Das gehe aus einer der PNP vorliegenden Absichtserklärung hervor. Am Montag soll diese vorgestellt werden. Ziel sei ein konfliktfreier Betrieb, Chaos und Unfälle sollen vermieden und die E-Scooter besser in den Straßenverkehr eingebunden werden.

So sehen die Maßnahmen zum Beispiel vor, dass beim Abstellen von E-Scootern quasi ein Fotobeweis erbracht werden muss. Aber auch feste Abstellzonen und gekennzeichnete Bereiche sollen für mehr Ordnung sorgen. Als Zuckerbrot und Peitsche könnte man die Pläne bezeichnen, die außerdem im Raum stehen. So sollen Nutzer belohnt werden, wenn sie die E-Scooter an entsprechenden Stationen abstellen.

Aber sie sollen auch bestraft werden, wenn gegen Regeln und Bedingungen verstoßen wird – mit Entzug der Nutzungsrechte. Die Verleihunternhemen sollen unterdessen dazu verpflichtet sein, defekte oder falsch abgestellte E-Scooter innerhalb einer bestimmten Frist zu entfernen. Sollten Kommunen Kosten für die Entsorgung entstehen, wären diese auch von den Verleihern zu tragen.

Auch soll eine Beschwerdehotline eingerichtet werden, bei der falsch geparkte E-Scooter gemeldet werden können. Die Kommunen wollen außerdem regelmäßig nicht personengebundene Zahlen von den Firmen: Anzahl der eingesetzten E-Scooter, Ausleihquote und zurückgelegte Strecken. Zu guter Letzt soll auch bewirkt werden, dass der Umgang mit E-Scootern in die Verkehrserziehung von Schulen und Polizei mit einfließe.

Meiner Meinung nach klingt das alles gar nicht so verkehrt, wenngleich man hier natürlich die Details abwarten muss. Die Nutzer haben in den letzten Wochen bewiesen, dass sie ohne Regeln anscheinend nicht klar kommen, dann muss das eben strenger werden. Übertreiben klingt da nicht wirklich etwas.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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67 Kommentare

  1. Herr Hauser says:

    „Sehr schnell hat sich gezeigt, dass Mensch dazu neigt, Dinge, die nicht sein Eigentum sind, respektlos zu behandeln.“

    Nicht jeder ist aber gleich so ein Idiot und Arschloch. Es gibt nämlich auch genug Menschen mit Anstand und die behandeln Dinge die einem nicht gehören mit Respekt.

    • Herr Hauser, da haben Sie mit Sicherheit Recht!
      Leider ist es bei uns imm wieder so, dass wegen ein paar rücksichtslosen alle beschnitten werden.

    • Naja, was so in meiner Stadt auf diesen Dingern rumkullert ist mit rücksichtslos recht wohlwollend umschrieben. Oftmals sieht man auch alkoholisierte Gestalten über den Gehweg fahren. Als Fussgänger ist man da nur noch Opfer. Hätte nie gedacht dass das so schlimm wird. Hoffentlich beginnt der Winter früh in diesem Jahr. Die Lobby der Scouterverleiher hat wohl viel Einfluss in der Politik. Eigentlich kann man diese Geräte nur verbieten, die Leute sind einfach nicht in der Lage damit umzugehen. Möglicherweise könnte eine Führerscheinpflicht helfen.

    • Das sehe ich auch so. Es sind nur einige wenige, die unfähige Eltern gehabt haben. Solche Loser wird es aber immer geben.

    • Das Dilemma der Allmende ist altbekannt und wurde schon von altgriechischen Philosophen vor Jahrtausenden diskutiert. Aristoteles stellte prägnant fest, dass „dem Gut, das der größten Zahl gemeinsam ist, die geringste Fürsorge zuteil wird“. Schon die alten Griechen hatten in ihrer Polis Elemente einer Shareconomy ausprobiert. Ironischerweise scheiterte das dermaßen, dass sich diese Polis von antikem Kommunismus zur repressiven Autorität wandeln musste, damit die kleine attische Zivilisation nicht zerbricht. Dadurch haben zig Sprachen später das Wort Polizei abgeleitet (Police, Policía, etc).

      Die Masse der Menschen braucht eben, durch alle Kulturen und „Systeme“, Eigentum oder Strafandrohung um stets sorgsam mit ihrer Umgebung umzugehen. Gigantische Polizei- und Justizapparate auf der ganzen Welt befassen sich damit dies sicherzustellen und wo immer dies nicht mehr funktioniert herrscht Niedergang, Angst und Ruin.

      Soweit zu deinem moralisierenden Einwand. Adenauer sagte dazu ganz pragmatisch „Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt’s nicht.“.

      Die ganze Shareconomy muss hier noch eine Lernkurve hinlegen. Ärgerlich ist halt, dass darunter mal wieder Stadtbild und zB mobilitätsbeschränkte Bürger zu leiden haben, wenn auf ohnehin engen Gehwegen nun diese Erwachsenenspielsachen kreuz und quer herumliegen. „Self-policing“ hat schon vor Jahrtausenden nicht funktioniert und wird es auch weiterhin nicht.

    • Peter Brülls says:

      Nein, es gibt eben nicht genug Leute. Kann es auch nicht geben, denn es reichen ja wenige aus, um das gemeinschaftliche gut zu verderben. Wie in jeder VIG oder auf jeden vier, gibt es einige die dreckiges Geschirr stehen lassen oder nur Kaffee kochen aber nicht aufsetzen, so dass am Schluss keiner mehr Lust hat.

      • Geschirr stehen lassen? Auch wieder Schlipsträger im Hotel (in Genf), die sich für was besseres halten. Langsam erkenne ich ein Muster zwischen Arbeiterklasse und Schlipsträger.

    • Absolut, aber leider ist diese Kategorie nicht die Regel. Es gibt erschreckend viele asoziale Zeitgenossen da draußen.

  2. Versteh immer noch nicht um was es geht? Wo sollen die wie abgestellt sein? Klaro das die nicht wie Räder abgestellt werden, da fehlt es an Infrastruktur zum Abstellen, klaro das sowas kommt wenn diese fehlt. Wenn die zu schwer werden schleppt sie keiner in den 3ten Stock, nicht mal im ersten in der Arbeit und stellt sie dort unterm Tisch…

  3. GooglePayFan says:

    Man stelle sich vor, was los wäre, wenn solche Regeln auch für Fahrräder gelten würden…

    • Herr Hauser says:

      So mancher Fahrradfahrer halten sich auch immer wieder nicht an Verkehrsregeln.

      • Gilt gleichermaßen auch für Autofahrer, Fußgänger etc. Da muss man niemanden hervorheben, das gilt für alle Gruppen.

        • GooglePayFan says:

          Allerdings gibt es diese Regeln schon für Autofahrer. Und sie haben auch Kennzeichnen, sodass man – sogar automatisiert – die Verstöße ahnden kann.

          Radfahrer sind da bis jetzt praktisch völlig ausgenommen. Und es gab bis jetzt auch noch keinen ersten Vorstoß mal Kennzeichen u.ä. für Fahrräder einzuführen.
          Während bei den E-Scooter jetzt schon nach nur 2 Monaten die erste Regelverschärfung ansteht.
          Und das obwohl außerhalb von München, Bonn, Hamburg oder Berlin niemand Probleme mit Rollerfahrern hat, sondern wenn überhaupt mit Fahrradfahrern. Aber selbst in Bonn sind mir neulich die Fahrradfahrer negativer aufgefallen, als die Rollerfahrer….

          • Hallo, vielleicht sollte man jedes Fahrzeug mit einem sowohl optisch wie elektronisch auslesbarem (NFC-Chip) kennzeichen versehen. Jeder Entleih von Fahrrad, Scooter und Auto muß dokumentiert werden so daß immer nachvollzziehbar ist wer wann und wo welches fahrzeug genutzt hat. Dann brauchts auch gar nicht so viel mehr Polizei , denn die Daten werden nur im Störungsfalll abgefragt sind dann aber , gerade bei Chip-Lösungen u. U. mit GSM -Unterstützung sofort verfügbar. Ich hätte da kein Problem mit Datenschutz solange die Daten nur im Konfliktfall abgerufen würden. auch ein nicht abschaltbares elektronisches Fahrtenbuch mit Fahrtenschreiber in privaten PKWs würde Rotfahrern , parksündern und Vorfahrtnemern schnell das Fürchten lehren

      • Peter Brülls says:

        Nur ist das im Allgemeinen deutlich weniger gefährlich. Das soll keine Entschuldigung sein für die Deppen, die mit 20, 30 km/h an Fußgängern vorbeirasen, aber Masse und Geschwindigkeit eines Autos machen dieses grundsätzlich gefährlicher – und damit auch „läßliche“ Verkehrsverstöße wie Rotlichtverstöße, Fahren auf dem Bürgersteig, Ignorieren des Stoppschildes, Überholen mit unzureichenden Abstand, also just die Dinge, die Fahrradfahrern an sich ständig zugeschrieben werden.

        Und ja, Pedelecs sorgen für eine Zunahme der Unfälle. Aber im wesentlichen bei den selbstverschuldeten mit Eigenschaden.

  4. Je mehr die Dinger gepusht werden desto unbeliebter werden die.

  5. Diese Todesfallen gehören komplett verboten. Manchmal muss man die Menschen vor ihrer eigenen Blödheit schützen. Und Scheuer muss weg.

  6. Beschwerdehotline hätte ich gerne für Falschparker. eScooter sind eine super Ablenkung vom großen Autoproblem!

    • Genau das! Autos raus aus der Innenstädte, dann haben wir genug Platz für sinnvolle Fortbewegungsmitteln und keine Verkehrstoten mehr!

      • Ja, lasst endlich jede Großstadt im Zentrum zu einem Museumsdorf werden!

        • Peter Brülls says:

          Ja, wir erinnern uns alle an den Geschichtsunterricht. Bis zur Erfindung des Autos waren die Innenstädte praktisch leer, darum war do genug Platz um Dome, Kathedralen und sonstige Gebäude hinzustellen.

    • Peter Brülls says:

      Nennt sich Ordnungsamt. Nachdem ich vier Tage lang den selben wagen quer über den Radweg parken sah, hatte ich die Nase voll und selbiges angeschrieben. Auf dem Rückweg war ein Bescheid dran. Am nächsten Nachmittag war der Zettel ab, wagen stand aber nich auf dem Radweg. Noch ein Mail. Beim nächsten mal war der Wagen richtig geparkt. Geht doch.

    • Gibt es schon längst. Nennt sich Ordnungdamt, die Rücken Diät aus wenn man bei denen anruft ;-;

      • Peter Brülls says:

        Kommt allerdings auf das Ordnungsamt an. In Oldenburg rücken sie aus. In Wardenburg kriegt man die Antwort, dass man auf dem Foto nicht genau erkennen könne, ob der Platz zwischen Fahrbahn und Vorgarten tatsächlich ein Bürgersteig ist.

    • vollkommen richtig. musste gestern auf die 2 spurige bundesstr. wechseln, weil jemand dachte ah: Radweg cool Parkplatz

  7. Wilhelm Onken says:

    Typisch deutsche Überregulierung. Und warum klappt das in anderen Ländern ohne Fotobeweis und co.? Ganz einfach. Weil da nicht alles in Reih und Glied stehen muss.
    Genau wie beim Mobilfunk oder Glasfaserausbau. Hier muss alles schön in den Boden an Leitungen und das ist eben das teuerste. Jedes Dritte-Welt-Land überholt uns deshalb beim Ausbau. Klar sieht es da an den Straßen mit den hängenden Leitungen aus wie Fressen und Saufen. Aber die haben dafür die LTE-Abdeckung, das Glasfaser usw. Kommt eben drauf an was man möchte. Beides geht nicht. Und ich will den Fortschritt…

    • Thema verfehlt. 6. Setzen.

    • Ich glaube, dass sich viele Personen wegen der Hater und des Medienhypes einen Spaß daraus machen die Scooter beschissen abzustellen. Es freut doch „die Teenees“ wenn sich Erwachsene darüber aufregen. Es sollte eher ein Psychologe oder Erziehungswisenschaftler die Verkehrsregeln aufstellen. 😉

      Hinzu kommt, dass viele Kinder und Jugendliche die Dinger fahren obwohl sie es nicht dürfen. Kinder und Jugendliche in Verbindung mit Regeln kennt man ja was dabei herauskommt (jaaaaa- natürlich gibt es auch viele die sich schon an Regeln halten können).

      Würde die Polizei eiskalt Betrunkene und Minderjährige von den Dingern holen und mit Führerscheinentzug oder Sozialstunden bestrafen würde das Ganze hier anders aussehen.

      Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe ist, warum man mit diesen Scootern 0,5 Promille max haben darf, aber mit einem Fahrrad (mit dem man viel schneller als 20km/h fahren kann) deutlich mehr?!

      • eScooter=Kraftfahrzeug=!Fahrrad

      • Aktuelles Beispiel:

        Bei uns stehen die TIER Roller massenhaft rum und ich habe gestern erst gesehen, wie zwei (allerhöchstens) 10jährige Kids mit ihrem iPhone die Teile entsperrt haben und weggefahren sind. Die konnten gerade mal über den Lenker gucken. Wenn die dann überfahren werden bzw. jemanden schädigen sind sofort wieder die anderen Schuld…

        • Das mit den Kiddies ist wirklich ein Problem. Es ist ja schön und gut, das die diversen Verleiher wie voi, TIER und Co. beim Anmelden sagen, man muss 18 Jahre alt sein. Nur kontrollieren tun Sie das nicht. Bei DriveNow und Co. muss man bei der Anmeldung auch mit seinen Führerschein validieren. Ich finde das wäre bei den Scootern dann mit dem Personalausweis auch eine gute Option. Und allein schon die Tatsache, das man nicht einfach ein Nutzerkonto erstellt und sofort loslegen kann, würde die Hemmschwelle für einige nochmal senken und man hätte schon ein paar weniger Idioten auf der Straße. Oder, wie so oft, auf dem Gehweg.

          Was allerdings dann immer noch nicht das Problem mit den wild abgestellten Scooter löst. Aber immerhin ein Problem weniger.

    • Peter Brülls says:

      Klappt es ja nicht. In zig US Städten wird mittlerweile rigoros durchgegriffen und Geschäftsinhaber lassen die rumliegenden Dinger von Abschleppdiensten entfernen.

      • Ja, das stimmt. In einigen Städten in Kalifornien ist z. B. den Verleihfirmen eine Höchstmenge an zu verleihenden E-Scootern vorgegeben. Das wollte man in Berlin vor ein paar Wochen nicht vereinbaren. Warum weiß man nicht. Offenbar halten sich die Berliner Lokalpolitiker für Spezialisten. Darüber hinaus, anders als in Deutschland, wird in den USA in weiten Teilen erst ab 18 und mit Führerschein verliehen!
        In Deutschland wenn ich richtig informiert bin mit 14 Jahren!

        Mich wundert, dass hier einige Kommentatoren immer wieder den Blick über den Tellerrand fordern.
        Meine Aufforderung: Dann tut es doch vielleicht endlich mal selbst!

        • Bei uns muss man nur bei der Anmeldung in den Apps BESTÄTIGEN das man 18 Jahre „sei“. Kontrollieren tut das nur niemand. Eigentlich wird also auch erst ab 18 Jahren verliehen. Aber die Problematik habe ich im Kommentar oben schon erwähnt.

    • Überlandleitungen? Wie in Nordamerika? Wo alles im Winter zu friert? Lachnummer.

    • Einfach die Roller vom Fußweg auf die Fahrbahn stellen. So haben alle was davon.

      Ja ich weiß, dann müssen die Autofahrer anhalten, aussteigen, den Roller zur Seite stellen, bevor sie weiterfahren können, aber mal ehrlich, man muss ja echt nicht alles überregulieren.

    • Hallo Wilhelm , oberirdische leitungsführung selbt innerhalb von Städten ergibt unterirdische Betriessicherheit, unterirdisches Stadtbild = Slum-Look und bei spannungsführenden Leitungen mit mehr als Niederspannung auch noch Lebensgefahr. Ich gebe Dir insoweit Recht daß die teilweise überzogenen Genehmigungsauflagen gerade im Öko-Bereich revidiert gehören- aber in Sachen Sicherheit für menschen und Betriebssicherheit bin ich um die europäischen bzw. deutschen Standards sehr froh. Dann ja lieber Museums-Dorf-Look wie Slum-Look!

  8. Bei uns in der Stadt spielen die Dinger überhaupt keine Rolle. Es fährt niemand damit und es werden auch keine verliehen. Ich arbeite mitten in der Stadt, also wenn die Pendler das hier nutzen würden, wäre mir das sicherlich mal aufgefallen.

    Ich finde es kurios, dass die Politik offenbar nur noch ins Smartphone schaut, aber nicht aus dem Fenster. Dann würde ihnen auffallen, dass es selbst für Fahrräder kaum ordentliche Wege gibt-da muss man schon betrunken oder blöd sein, um so einen Roller zu benutzen. Und bei Regen wird man mal so richtig komplett nass, da man ja wie eine Wand aufrecht durch die Gezeiten rollert.

    Vielleicht sollte die Politik über eine Freigabe von Hüpfbällen auf Deutschlands Straßen nachdenken. Gibts auch voll viele Videos in diesem tollen YouTube, wo Erwachsene darauf rumhüpfen. Null Emissionen!

    Ganz klar, damit schaffen wir die Mobilitätswende und kriegen eine Rose von Greta!

    • Für Regen gibts passende Kleidung. Und anders, als beim Fahrrad, schwitzt du ja nicht darunter.
      Man kann alles schlecht reden und da bist auch du einer derjenigen…

    • Peter Brülls says:

      Ich wohne in einer Radfahrerstadt und sehe trotzdem hin und wieder welche von den Dingern.

    • Ich sehe auch praktisch nur Roller von der hier tätigen Verleihfirma hier rumfahren, private E-Roller sind mir bisher noch nicht aufgefallen. Wenn es bei euch in der Stadt noch keinen Verleih gibt, wundert es mich nicht, dass es bei euch noch so ruhig auf den Gehwegen ist!

  9. Es geht immer nur im Leihroller. Die sollen mal lieber E-Scooter dort freigeben, wo auch Räder freigegeben sind. Ich darf mit meinem eigenen Scooter immer zwischen Lebensgefahr oder Bußgeld entscheiden. Ich darf z.B. nicht mit meinem Scooter auf den Feldwegen fahren, wo die schönsten „Radwege“ sind, weil es eben keine Radwege sind, sondern nur „Radfahrer frei“ Schilder vorhanden sind. Ich muss also mit meinem Scooter mit 20km/h rechtlich gesehen auf der 100km/h Landstraße fahren. Das wissen teilweise nicht einmal die Verkehrsbehörden. Oder ich muss mit meinem Scooter durch die Innenstadt total umständlich die Einbahnstraßen befolgen, wie ein Auto. Fahrradfahrer dürfen an den selben Stellen gegen die Einbahnstraße fahren.

    Es ist echt schrecklich! Schreibt man dem BMVI, kriegt man als Antwort, dass die Verkehrsbehörden die „Elektrokleinstfahrzeuge frei“ Schilder aufhängen müssen. Fragt man dann bei den Verkehrsbehörden, so sagen die einem, dass kein Geld und kein Personal dafür da wäre. Ich schätze, dass alleine in Frankfurt am Main einige tausend bis zehntausend dieser Schilder aufgehängt werden müssten. Das zieht sich durch alle kleinsten Kommunen und Gemeinden. Ich bin heute am Rhein lang gefahren. Dort dürfen Räder fahren, Scooter nicht. Ich müsste auf der Bundesstraße fahren, wo ein „Radfahrer gesperrt“ Schild steht, was aber für mich nicht gilt. Da würde aber kein einziger Autofahrer Verständnis zeigen, wieso ich dort mit meinem Scooter mit 20km/h fahre, wo daneben alle Radfahrer direkt an der Promenade fahren. Aber es ist so absurd.

    Mein Vorschlag wäre: Weg mit den „Elektrokleinstfahrzeuge frei“ Schildern und dafür dann eine Gleichstellung mit Rädern. Und da wo Scooter nicht fahren dürfen, sollen halt „Elektrokleinstfahrzeuge verboten“ Schilder hin.

    • Gute Hinweise, das war mir bisher noch nicht bewusst. Ich war bisher immer fröhlich wenn ich die für-Fahrrad-frei-Schilder gesehen habe und bin dort gefahren.

    • Nur mal für das ‚Protokoll‘: Radfahrer dürfen nur in Einbahnstraßen gegen die Fahrtrichtung fahren, wenn dies explizit ausgeschildert ist. Sonst nicht! Das wollen einige Radfahrer leider auch nicht wissen und tun es trotzdem! Damit ist es aber nicht automatisch erlaubt.

  10. Eine Beschwerdehotline wäre auch gut für falsch geparkte Autos.
    Wie oft musste ich mit dem Kinderwagen auf die Straße ausweichen.
    Momentan zerstören die Leihfirmen und die intellektuell benachteiligenden Mitmenschen das Image der E-Scooter.
    Ich freue mich, wenn die Teile bezahlbar mit Zulassung an privat verkauft werden, und die Teile ergänzend um Nahverkehr genutzt werden.
    Wenn die Geräte einen privaten Eigentümer haben, werden die Geräte auch nicht falsch geparkt.

  11. Wenn in D irgendeine Neuigkeiten kommt, geht es oft in die Hose. Und ja, leider neigen ein Teil der Menschen dazu, nicht sehr gut mit diesen Geräten umzugehen. Gehört nicht mir, dann ist es mir egal..zum kotzen ist das. Oder rumfahren wie es mir gefällt, und Zack werden die Dinger verboten, weil ein paar Dummköpfe es nicht verstanden haben, wie man mit den Rollern umgeht. Schade schade. Allen ein schönen Sonntag.

  12. Woran mich die Diskussionen um E-Scooter erinnern:
    „Gefährliche Rollbretter“ 1977 in der Tagesschau – https://www.youtube.com/watch?v=uBiWAve6ijg
    „Rollbrett-Gefahr“ 1977 im SRF – https://www.youtube.com/watch?v=GzJeEfxMTCA

    • Peter Brülls says:

      Und tatsächlich sah man die Dinger nur kurz im Straßenverkehr, weil Skateboard-Plätze und Hallen geeignetere Plätze für die Sportausübung sind.

      Insofern wären deine Beispiele ein Argument dafür, nicht zu viel Hoffnung in Elektrotretroller als Beitrag zur Verkehrswende zu stecken.

      Neben dem Auto hat sich seit Jahrzehnten nur ein Fahrzeug gefahren: Das Fahrrad, das Muskelkraft effizienter in Bewegung umsetzt als jedes andere Fahrzeug, signifikante Zuladung erlaubt, die Verwendung eines Anhängers erlaubt und das es auch mit elektrischer Unterstützung gibt.

      Wenn andere Fahrzeugtypen hinzukommen, sollte man sie nicht verteufeln. Im Falle der Roller hätte ich nichts dagegen gehabt, sie auf Radwege zu lassen. Zumal die Mode wohl auch wieder schnell vorbei sein wird.

  13. Etwa 25% der E-Scooter fahren hier halbswegs korrekt. Die anderen 75% sind entweder minderjährig, fahren auf Bürgersteig/Autobahn/Parks, fahren zu zweit oder gleich besoffen.

    Mehr Kontrollen und mehr/höhere Strafen sind absolut notwendig, anders kapieren es diese Kapeiken nicht.

    Ich nutze die Dinger auch öfter und auch mal gerne. Aber leider ist das fahren mit dem E-Scooter viel gefährlicher als mit dem Fahrrad, wegen der zu kleinen Räder.

  14. Weg mit dem nutzlosen Schrott, der unsere Straßen vermüllt! Von wegen Ergänzung der Mobilität. Das Zeug ist gemeingefährlich UND teuer.

    10 Minuten Nutzung:
    2,50 Euro eScooter (ca. 1-2 km)
    2,90 Euro eRoller Moped (4-6 km)
    1,90 Euro Auto car2go (4-8 km)

  15. Nutzlose Artikel.

    Man kauft im Internet für 600€ mit einer Zulassung einen Scooter und verzichte auf so eine Abzocke mit 15C/Minute.
    Spitzenverbände der Kommunen wollen auch ein bisschen verdienen. LOL

  16. Also um mal einen Erfahrungsbericht hier rein zu bringen: war in Kopenhagen, da klappt das mit den E-Scootern wunderbar. Aber die haben halt auch perfekte Radwege und es laufen nicht so viele Idioten wie hier herum.

    Hab das selbst auch getestet, macht natürlich ziemlich Spass. Ein „Beweisfoto“ beim Abstellen wurde da übrigends von der App (der Anbieter war Lime) auch gleich gefordert.

    Für Touris ein rießen Spaß. Sinnvoll meiner Meinung nach aber nur für hippe/junge oder eben Touristen Städte. Wohne selbst in Stuttgart, da stehen seit ein paar Tagen auch die E-Scooter von Lime rum; aber wer will denn da damit fahren und vor allem auf welchen Straßen/Wegen? Auf Hauptstraßen wohl kaum, außer man ist lebensmüde.

  17. Ich fahre sehr gerne mit den Rollern in Frankfurt kurze Distanzen, weil es einfach schnell und praktisch ist. Geparkt stehen die zumeist neben unzähligen Fahrrädern und stören keinen. Schade, dass diese gute Sache nun durch eine Überregulierung wieder unattraktiv gemacht wird. Ich denke, dass die Dinger der Dieselmafia bestimmt ein Dorn im Auge sind. Aber ein Tempolimit auf den Autobahnen gibt es immer noch nicht, trotz der Verschwendung von Treibstoffen und den Schadstoffen in unserer Luft.

  18. Interessant ist diese Großen Diesel LKWs der die Dinger einsammelt zum aufladen und dann wieder durch die Stadt fährt um diese wieder aufzustellen. Das mal zum Co².

  19. LKWs = Lastkraftwagens

    Co² = ???

  20. Leider hat das erste Gesetz schon dafür gesorgt, dass hunderte Scouter als Elektroschrott deklariert wurden, weil sie 25 km/h fahren.

    Ich besitze selbst einen.
    wenn jemand hier sagt schafft die dinger ab, damit ich car2go fahren kann. dann denk ich einfach nur wow.
    deutsche wollen Autos immer vor allem und verstehen nicht, dass es auch anderes gibt.
    Hier sollten lieber 4 Spurige Straßen mit zu 2 spurigen straßen + jeweils eine getrennte Fahrrad und Scouter/Moped Spur umgebaut werden, damit man mal andere Verkehrsmittel fördert.

    viel gefährlicher sind Rentner auf E-Bikes… aber dazu muss erst was schlimmes passieren.

    • „Leider hat das erste Gesetz schon dafür gesorgt, dass hunderte Scouter als Elektroschrott deklariert wurden, weil sie 25 km/h fahren.“

      Selbst Schuld, die waren von Anfang an illegal und das war auch bekannt. Mitleid braucht man da nicht zu haben.

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