E.ON Plus: Zum Strom- oder Gastarif gibt es nun passende Smart Home-Hardware im Paket

Die ganze Smart Home-Geschichte steckt immer noch in den Kinderschuhen. Natürlich kann der gewillte Nutzer sein Zuhause smart machen, er steht aber auch heute noch vor den Hürden der Kompatibilität der einzelnen Geräte untereinander. Die Deutsche Telekom bietet mit Magenta Smart Home eine Lösung, die Hersteller übergreifend funktioniert, alle angebotenen Produkte sind miteinander kompatibel. Einen sehr ähnlichen Weg geht E.ON nun mit E.ON Plus, verzichtet allerdings anscheinend auf eine zentrale Steuerungs-App.

E.ON Plus kombiniert einen Strom- oder Gastarif mit zusätzlichen Komponenten. Neben der Wahl der Laufzeit gibt es eben auch die Möglichkeit, Smart Home-Komponenten zu erwerben. Diese werden dann monatlich bezahlt, manche haben eine Mindestlaufzeit (muss sich ja auch für den Anbieter irgendwie rechnen…). Zur Auswahl stehen aktuell diverse Philips Hue-Produkte sowie Heizungsprodukte von tado°.

Nimmt man entsprechende Produkte in sein E.ON Plus-Paket auf, sinkt der Paketpreis zudem um bis zu 15 Prozent. E.ON sieht das Ganze als einfachen und günstigen Einstieg in das Smart Home. Sehe ich ein bisschen anders, alleine die Konfigurationsseite wirkt schon völlig kompliziert. Und preislich attraktiv ist die Hardware auch nicht in allen Fällen, da kann ein Einmalkauf lohnender sein.

Hinzu kommt, dass man eben nur die Produkte dazu erwirbt, es keine simple Verknüpfung über eine E.ON-App oder ähnliches gibt, sondern die Original-Apps der Anbieter genutzt werden müssen. Die Telekom stellt im Vergleich eine eigene App bereit, die sich auch einfach bedienen lässt, allerdings zahlt man dafür auch monatlich, zusätzlich zur Hardware.

Ob das E.ON-Angebot für Euch passend ist, könnt Ihr auf dieser Seite herausfinden. In meinen Augen ein guter Ansatz, der verhältnismäßig schlecht umgesetzt wurde. Oder einfach das Potential nicht ausgeschöpft wurde, um etwas schnell auf den Markt zu bringen, denn weitere Angebotsmodule sollen in der nächsten Zeit folgen. Was sagt Ihr zu E.ON Plus?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. „es keine simple Verknüpfung über eine E.ON-App oder ähnliches gibt, sondern die Original-Apps der Anbieter genutzt werden müssen“
    Und das ist auch gut so! Ich kenne die Telekom App zwar nicht aber ich weiß wie großartig die Tado App ist. Und wenn man sowas schon nutzt, dann so wie es gedacht ist. Da braucht man doch keinen 3ten der da rein pfuscht und Apps für Dinge konstruiert du er nicht gebaut hat. Is nur meine Meinung dazu 😉

  2. Hallo, warum berichtest du nie über Loxone? Werden hier im allgemeinen nur Nachrüstmöglichkeiten genannt?

  3. Hab mich jetzt Mal aufgrund angehendem Wechsel erkundigt und das Angebot ist tatsächlich ziemlicher Mist in ehrlich zu sein. Das Ganze wird nämlich nur im Rahmen der Laufzeit geliehen! Man bekommt also eine vergünstigte Leihgebühr. Mehr aber auch nicht. Beendet man den Vertrag muss man das Ganze Zeug zurück geben. Das sollte man im Artikel vielleicht noch einmal erwähnen. Bei Tado kann man das Ganze nämlich auch direkt über Tado leihen mit monatlicher Gebühr. Bekommt dann aber den bereits gezahlten Betrag als Rabatt wenn man es komplett kaufen will.
    Alßo ungut gelöst von eon. Dann lieber nen Stromvertrag mit Boni über Verivox holen und die Geräte selbst kaufen oder eben über Tado leihen.

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