Dropbox stellt zahlreiche neue Features vor (automatischer Foto-Upload)

Dropbox hat heute mitgeteilt, dass man seiner Plattform einige umfangreiche Updates spendiert. Darunter ist auch die Möglichkeit für Basis-Nutzer, nun ebenfalls automatische Kamera-Uploads zu nutzen. Zudem seien Fotos und Videos nun generell schneller und zuverlässiger hochladbar. Das war in der Tat bisher manchmal eine frickelige Angelegenheit, wie ich als Basic-Nutzer aus erster Hand weiß. So waren die Uploads eher langsam und brachen zumindest bei mir auch gerne mal ab.

Ihr könnt nun auch automatisch bestimmte Alben sichern und individuell anpassen, welche Fotos und Videos gespeichert werden (für iOS schon jetzt und für Android demnächst verfügbar – der Test sagte aber leider aus, dass Fotos nicht getrennt verwaltet wurden, sondern in einem Ordner landeten – damit fast unbrauchbar das Ganze). Ebenfalls hat Dropbox Passwords Überarbeitungen erfahren. Kennwörter lassen sich nun einfacher speichern, synchronisieren und freigeben. Über die Browser-Erweiterung für Kennwörter lassen sich Anmeldedaten und Kennwörter direkt speichern und ausfüllen, während ihr euch im Browser registriert. Über die Kennwortfreigabe wiederum könnt ihr Kennwörter gemeinsam verwenden und die Konten teilen. Auch Kredit-/EC-Karten werden nun für das Speichern unterstützt.

Speziell für Teams warten ebenfalls einige Anpassungen. So gibt es nun Ordnervorschläge: Darüber könnt ihr Inhalte hinzufügen und mit den gewünschten Personen teilen. Auch dürft ihr Dateien in verschiedene Formate (z. B. JPEGs in PNGs) konvertieren, ohne Dropbox zu verlassen.
Ein neuer Infobereich in der Task-Leiste offenbart euch alle synchronisierten Inhalte auf einen Blick (Windows) oder in der Menüleiste (Mac). Des Weiteren hagelt es noch eine neue Navigation im Web: Inhalte könnt ihr nun schneller mit der neuen Navigation der Ordner über die linke Seitenleiste finden.

Zuletzt hebt Dropbox seinen umgestalteten Detailbereich hervor. Der lässt euch nun laut dem Anbieter eindeutiger erkennen, welche Inhalte am wichtigsten sind. Die Neuerungen sollen quasi ab sofort freigegeben sein. Ihr könnt ja gerne einmal in den Kommentaren Rückmeldung dazu geben, ob euch die Optimierungen zusagen.

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17 Kommentare

  1. Frage mich ernsthaft wer das bei Dropbox nutzt. Ich habe es mal ausprobiert und es für absolut unnötig gefunden. Lieber lade ich die Bilder manuell in meine Dropbox und dann auch gleich dorthin wo sie hingehören.

    • Früher, vor gefühlt (oder wirklich) zehn Jahren auf meinem Windows Phone. Da ging das via Dropbox in die Cloud und funktionierte ganz gut. Dass das jetzt neu ist, verstehe ich erstmal nicht, denn damals war das möglich und kostenlos.

      Aber bei Dropbox bin ich eh raus. Die haben toll angefangen, aber mittlerweile gibt es da auch bessere und fairerer Modelle.

    • Benutze das schon seit vielen Jahren als Backup. Von der Dropbox geht’s dann weiter auf mein NAS und dort wird dann nach Zeit und Lust manuell sortiert.
      Hatte auch mal Syncthing direkt mit dem NAS, finde es aber praktisch dass im jedem WLAN hochgeladen wird (und damit zb auch im Urlaub ohne VPN).
      Google Fotos hatte ich zwischendrin auch mal, aber da war ja nur komprimiert kostenlos und inzwischen gar nichts mehr.
      PhotoSync ist ne super App wenn man mehr einstellen will, aber zum basis backuppen reicht Dropbox locker.

      • Danke das Szenario hatte ich auch ausprobiert. Du musst aber die Fotos noch manuell von iPhone löschen? Diesen , letzten Schritt, würde ich gerne auch automatisieren. Wie machst du es da?

        • Ehrlich gesagt war das bei mir nie nötig… Ich speichere auf meinem Handy nichts außer Fotos, daher reichen meine 256GB mehr als locker bis ich mein nächstes Handy kaufe alle 3 Jahre 😀
          Vor vielen vielen Jahren hatte ich dafür mal ein Bash-Script (löscht Bilder älter als 30 Tage), aber das war schon lange nicht mehr nötig (und vermutlich eh nur auf Android möglich).
          Hab da also keinen Tipp – sorry. Außer natürlich du magst eine Third-Party-App wie PhotoSync nutzen, die kann das glaub ich.

  2. Lade auch immer alles manuell dort hoch.

  3. Gibt es eigentlich einen absoluten Vorteil, den ich bei Dropbox habe gegenüber Onedrive, Google Drive etc.? Ich habe Dropbox ehrlich immer gesagt als etwas träger und unüberischtlicher erlebt. Und Datenschutzmäßig ja auch wie die anderen grausam.

    • Vielleicht hat da jemand noch einen genaueren Vergleich,aber ich nutze Google Drive,Onedrive und Dropbox alle im Abo und mir gefällt die Dropbox App am besten.
      Die Google Fotos App ist Klasse,aber die Drive App ist Mist,genau wie onedrive.
      Onedrive ist auch noch zusätzlich beim Upload von grossen Dateien ein Graus,das können die anderen besser.

      • Sehe ich genauso. Nutze Dropbox und OneDrive und nebenbei Google Drive (aber nur mit 100GB).

        Ich bin kein Freund von der Dropbox Oberfläche, die sie im letzten (vorletzten?) Jahr eingeführt haben. Aber unter der Haube funktioniert es wie es soll. Keine Probleme, auch mit tausenden kleinen Dateien oder schnellen Änderungen bei vielen von denen (habe dort unter anderem portable Programme drin laufen). Das hat bei OneDrive ständig und bei Google Drive häufiger zu Konflikten geführt.

        Zudem, und das Argument löst man leider weniger und weniger: Daten besser über verschiedene Anbieter verteilen.

        Und ggf. Backups nutzen. Nach den Erfahrungen des letzten Jahrzehnts würde ich OneDrive nicht als alleiniges Speichermedium für meine Daten nutzen. Als zusätzliches Backup ist es wohl zu gebrauchen.

    • Wollte mir die Tage nochmal die o2 Cloud ansehen.
      Als o2 Kunde bekommt man da unbegrenzt Speicher Platz für 4,99 Euro monatlich.

      • Ja Ja… bis du dann wirklich Gebrauch von „unbegrenzt“ machst. Dann sperren sie dich wieder oder oder oder… Sorry, aber für 4,99 Euro im Leben nicht. Aber probier es aus und Berichte bitte.

        • Nutze es seit einem Jahr ohne Probleme.
          Aber keine Ahnung ob es nicht irgendwann eingestellt wird.
          pCloud wäre auch noch ein Anbieter.
          Aber da kann ich nichts zu sagen.

    • Eventuell die Anbindung? Viele Business-Dienste können Daten direkt aus der Cloud holen und unterstützten da immer als erstes Dropbox. Wenn ich da ständig 10 Gigabyte und mehr hin und herschieben, hochladen, konvertieren oder in die App bringen muss, könnte das ein Vorteil sein.

      Google WOLLEN viele auch nicht nutzen. Ich würde zum Beispiel auch alle anderen den Google-Diensten vorziehen. OneDrive ist glaube auch mehr wie iCloud für Privatkunden gedacht, oder? Keine Ahnung, nur meine Vermutung.

    • Der Dropbox Client ist mit Abstand am besten. Ich habe jede Menge probiert, Google Drive, OneDrive, Seafile, Nextcloud etc. Keiner ist an die Stabilität und Geschwindigkeit von Dropbox ran gekommen. Ist zwar teuer, aber das war der einzige Grund warum ich das Abo bei denen abgeschlossen habe.
      Inzwischen könnte ich auch gar nicht mehr weg wechseln, weil sie als einer der wenigen Anbieter auch Linux-Clients anbieten.

      • Habe bei Dropbox schon öfter, seitdem die App so aufgebläht ist, die Erfahrung, dass der Prozess immer wieder 10-30% CPU Last für einige Minuten erzeugt, obwohl er laut Systemicon und dessen Verlaufsübersicht garnichts tut.
        Auf mehreren Notebooks schon erlebt (liegt also nicht an einem Gerät allein) wie immer wieder schön an der Laufzeit gefressen wird, weil das Ding ohne Hinweis zu seiner Arbeit rumackert.
        Nervt.

  4. Wichtiger als der Schnickschnack wäre aber mal vernünftige Pläne zwischen dem Gratis- und dem Bezahltarif. Wird aber nicht kommen, man will mit Fotouoloads doch eher dafür sorgen, dass alle Geld ausgeben. Schade

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