Documents bekommt eine VPN-Integration

Wenn man Daten hin und her schiebt, eigene Server und die Cloud anzapft, einen Reader oder einen Player benötigt, dann heißt es bei mir auf dem iPad und dem iPhone immer: Documents. Kostenlose App, die ich seit Jahren empfehle und selbst nutze. Kann man zig Sachen mit machen.  Das Unternehmen dahinter hat zahlreiche andere Apps und finanziert sich mit diesen. Vor einiger Zeit hat man schon in Documents die Möglichkeit eingebaut, den grundsätzlich kostenlosen PDF-Reader zum Editor gegen Entgelt hochzuleveln – und nun kommt die nächste Integration in die App.

Das Gute, man muss es nicht nutzen. Documents integriert nun einen VPN-Dienst. Jener soll nicht nur intern funktionieren, also innerhalb der Documents-App, das VPN kann auch systemweit eingerichtet werden. Macht man nur ganz wenig, dann ist auch dieses VPN kostenlos, ein Mehr kostet eben. Heißt konkret: 50 MB sind täglich freier VPN-Traffic, das große Paket mit unbegrenztem Traffic und der Möglichkeit, den PDF Reader und Editor zu nutzen, soll 90 Euro im Jahr kosten (oder 13,49 Euro im Monat). Für mich persönlich bleibt: Documents mit seinen grundsätzlichen Funktionen reicht mir, ich selbst brauche da weder PDF-Editoren noch ein VPN.

?Documents von Readdle
?Documents von Readdle
Entwickler: Readdle Inc.
Preis: Kostenlos+

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Wie schauts mit den Verbindungen zu Facebook beim app start aus? Deswegen hab ich sie vor Jahren gelöscht.
    Komme sehr gut mit der Dateien app von Apple zurecht nur die PDF bearbeiten is bei iOS nicht zu gebrauchen.

    • Ich nutze die App seit ca. zwei Jahren da ich sie zu spät entdeckt habe. Eine Facebook anbindung habe ich noch nicht entdeckt ich habe auch kein Facebook. Die App ist hervorragend allerding ist sie seit IOS13 natürlich nicht mehr so relevant da viele Funktionen jetzt auch über die Dateien App möglich sind. Die PDF Bearbeitung ist allerding Spitze, auf dem Sofa eine Ausschreibung zu bearbeiten und dann via PC zu verteilen ist super bequem.

    • Readdle wurde ja immer die Verwendung von Facebook APIs nachgesagt. Das kann ich nicht beurteilen. Bei jedem Start werden zumindest Verbindungen zu amplitude.com, pdfexpert.com, appcenter.ms & azure.com aufgebaut. Alle geblockt & die App funktioniert ohne Probleme.

      • Guten Abend,

        Wie stellst du die tracker fest und blockst diese ?

        Danke für die Hilde.

      • Könnte natürlich sein, dass es der App „nachgesagt“ wird, also so gerüchteweise und ohne jeden Beweis, weil Readdle dies in der Datenschutzvereinbarung angibt.

        „Wir nutzen das Facebook SDK, um herauszufinden wie unsere Apps genutzt werden“
        „Über Amplitude speichern wir deine IP-Adressen, deine Geräte-IDs, wann du die Apps benutzt und überhaupt jedes Ereignis innerhalb der Apps, welches wir für wichtig halten könnten, um die App zu verbessern.“
        „Wenn du einige der Tools abschaltest, die wir eben beschrieben, funktionieren die Apps vielleicht nicht mehr“

        Wie gesagt, alles nur Gerüchte, wahrscheinlich wurde Readdle gehackt und die Datenschutzvereinbarung denen untergeschoben. Bestimmt wollten sie eigentlich sagen, dass sie den Nutzer nicht ausspionieren. So wie Google ja auch. Die finanzieren sich auch über die Werbeanzeigen quer und kämen nie auf die Idee in ihre Datenschutzvereinbarung zu schreiben, dass sie alles speichern, was sie kriegen können.

        Aber was soll man gegen „Nachsagungen“, die sich auf nichts außer wilden Behauptungen aus unseriösen Quellen stützen, schon machen…. Es ist traurig, wie sehr Readdle immer wieder in Kommentaren diffamiert wird, obwohl sie mit aller Wahrscheinlichkeit seit über zehn Jahren unter einer untergeschobenen Datenschutzvereinbarung leiden.

        Zum Glück haben wir als Schutzwall gegen diese böswilligen Gerüchte einen Experten! Einen IT-Systemlektroniker, der die App guten Gewissens empfehlen kann. Und wenn der das sagt, dann ist klar, dass diese „Nachsagungen“ auf keinen Fall glaubwürdig sein können. Punkt!

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