DJI Osmo Action: Neue Action-Kamera mit 4K-Video für 379 Euro

DJI hat mit der Osmo Action eine neue Action-Kamera vorgestellt, welche man für 379 Euro an den Mann bzw. die Frau bringen will. Der Hersteller gibt an, dass man mit der kompakten und robusten Kamera Kreative ansprechen wolle. Sie solle „außerordentliche Bildqualität und Stabilisierung“ kombinieren – in möglichst vielen Szenarien. Deswegen ist die Kamera staubgeschützt, stoßsicher und wasserdicht.

Auch bei Minusgraden soll die DJI Osmo Action noch ihren Dienst tun. Für mehr Benutzerfreundlichkeit integriert der Hersteller direkt an Vorder- und Rückseite Farbdisplays. Das soll Content-Erstellern die Motivpositionierung erleichtern. Der Touchscreen auf der Rückseite misst 2,25 Zoll und ist dank einer Beschichtung gegen Fingerabdrücke geschützt. Der Bildschirm auf der Vorderseite mit 1,4 Zoll dient vor allem der Übersicht. Als Helligkeit gibt DJI da 750 Nits an, damit der Screen auch bei Sonnenlicht immer erkennbar ist.

Ein 1/2.3 Zoll Sensor nimmt Fotos mit 12 Megapixeln und Videos in 4K bei 60 fps mit 100 MBit/s auf. Das ist eine starke Bitrate, die höher ausfällt, als üblicherweise bei Smartphone-Kameras. DJI setzt auf ein asphärisches Objektiv mit drei Linsen, das verzerrungsarm filmen soll. Die Osmo Action sei laut Hersteller die erste DJI Handheld-Kamera mit RockSteady, einer elektronischen Bildstabilisierung (EIS) -Technologie. Die Stabilisierung soll sogar bei 4K-Videos mit 60 fps greifen.

Außerdem beherrscht die Osmo Action 4K-Videos mit 30 fps und kann bei diesem Format auch mit HDR aufzeichnen. Der Akku der Kamera ist austauschbar und soll z. B. für 4K-Videos mit 30 fps und aktivierter Stabilisierung ca. 93 Minuten Laufzeit hergeben. Zur Sprachsteuerung sind zwei Mikrofone integriert. Auch ein Lautsprecher ist vorhanden. Als weitere Features nennt DJI etwa achtfache Zeitlupe bei 1080p und 240 fps oder Zeitraffer-Videos. Auch die Belichtungseinstellungen lassen sich manuell anpassen – auf bis zu 120 Sekunden für Nachtaufnahmen.

Zur Steuerung via Smartphone steht die DJI Mimo App zur Verfügung. Verbindungen sind via Bluetooth oder Wi-Fi mit der Osmo Action möglich. Im Lieferumfang der Kamera sind auch direkt eine Rahmenhalterung und eine Klebepad-Halterung enthalten. Weiteres Zubehör wie ein wasserdichtes Gehäuse, einen Klinkenstecker-Adapter zum Anschluss externer Mikrofone, Verlängerungsstäbe, Filter und Akkuladestationen sind separat erhältlich.

Wer trotz des robusten Aufbaus Angst um seine Kamera hat, kann DJI Care Refresh für 39 Euro buchen – dadurch erhaltet ihr für ein Jahr Schutz mit bis zu zwei Ersatzgeräten. Müsst ihr selbst entscheiden, ob sich das lohnt. Die neue DJI Osmo Action ist ab dem 22. Mai im Handel verfügbar und kostet 379 Euro. Für mehr Details könnt ihr auch direkt auf der Produktseite stöbern.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Also ich liebe die Mavic 2 Pro, Osmo Mobile 2 und Osmo Pocket – würde mich sogar als Fan und Bewunderer der Firma bezeichnen -, aber von dem was ich bis jetzt „bildtechnisch“ von der Osmo-Action gesehen habe, war ich aber sehr enttäuscht.

    An und für sich bin ich von dem Hype rund um GoPro sehr stark angenervt, dennoch sehe ich die Bildqualität der Hero 7 Black, mit dem aktuellen Firmwarestand – sie hatte einen schwachen Start und hat mich nach Release ebenfalls überhaupt nicht überzeugen können -, als klare Referenz in dieser Kameraklasse an.

    An der Osmo Action fehlt mir einfach etwas am Bild und bald steht ja sicher eine GoPro 8 an. Bin schwer gespannt wie sich die Bildqualität der Osmo Action mit den nächsten Firmwareupdates entwickeln wird.

    Wenn die Hero7 Black auf 299 Euro fallen würde, sobald eine Hero 8 Black erscheint und GoPro die Hero 8 Black dann vermutlich ebenfalls für 379 Euro anbieten wird, wie die Osmo Action, sehe ich es hier schwer für DJI im Markt der Actionkameras Fuß zu fassen.

    Sämtliche andere technische (Leistungs)Daten der Osmo Action sind aber hervorragend. Da Wettbewerb immer gut ist, kann es für uns Kunden nur positiv sein.

    Gefreut hätte ich mich über eine etwas größere und teurere Actioncam, mit dem Sensor und der Optik aus der Osmo Pocket – das wäre mal etwas aderes gewesen.

    //edit: Ein guter Vergleich zwischen Osmo Pocket und Action. Da sieht man auch, was ich in anderen Reviews lesen konnte, dass die Kontraste der Action zu stark ausfallen und die Tiefen einfach zu dunkel sind: https://www.youtube.com/watch?v=oqLS_XdxcCw

  2. Sebastian S. says:

    Für den Kunden ist der Einstieg von DJI in den Actioncam Markt wirklich eine gute Sache. Die Reviews die ich bisher gesehen hab (Iphonedo z.B.) hypen das Teil ziemlich. Die Stabilisation ist ein neues Level. In Sachen Bildqualität ist sicher noch Luft nach oben, aber das lässt sich mit Firmwareupdates regeln. Bei DJI bin ich zuversichtlich was diese Updates anbetrifft.

    Da es eine ACTION Cam ist, ist die Stabilisation wirklich ein riesiger Vorteil zu Konkurrenz und rechtfertigt auch die Einordnung in die Osmo Produktreihe.

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