DJI Mavic 2 Enterprise vorgestellt

DJI, Hersteller für zivile Drohnen- und Luftbildtechnologie, eröffnete zum dritten Mal die Türen der jährlich stattfindenden AirWorks-Konferenz für professionelle Drohnennutzer. Bei der Konferenz werden neue Hard- und Softwarelösungen vorgestellt und strategische Partnerschaften bekannt gegeben. Zu den Neuheiten gehört auch die Mavic 2 Enterprise: Sie ist die neueste und gleichzeitig mobilste Drohne mit Zoom, modularem Zubehör und verbesserten Sicherheitsfunktionen für den professionellen Arbeitseinsatz, so der Hersteller. Sie verfügt unter anderem über folgende Neuerungen:

  • Die 12-Megapixel-Kamera bietet einen 2-fach optischen und 3-fach digitalen Zoom zur präzisen Überprüfung gefährlicher oder schwer zugänglicher Bereiche.
  • AirSense informiert Piloten automatisch über ADS-B-Signale, die von Flugzeugen oder Helikoptern in der Nähe ausgesandt werden. Dies gibt Drohnenpiloten zusätzlichen Schutz in dichten Lufträumen oder bei komplexen Einsätzen.
  • Die implementierte Datensicherheit schützt besonders bei sensiblen Missionen die Daten auf dem internen Speicher vor unbefugtem Zugriff. GPS-Zeitstempel fügen Ortsdaten zu jeder Aufnahme hinzu und der „Lokale Datenmodus“ unterbindet jeglichen Datenverkehr über das Internet.
  • Die Fähigkeiten der Mavic 2 Enterprise können zudem über modulares Zubehör erweitert und an die Einsatzsituation angepasst werden. Das Zubehör umfasst einen starken Scheinwerfer für nächtliche Einsätze, einen Lautsprecher zur Übertragung wichtiger Anweisungen oder Mitteilungen an Personen in Hörweite und ein helles Kollisionswarnlicht, welches die Drohne auf Kilometer hinweg für andere sichtbar macht.

Der Hersteller sieht sein Gerät natürlich im Business-Bereich, nicht beim normalen Gadget-Fan. Die neue Drohne von DJI nutzt ansonsten viel von der Technologie der Mavic 2 Zoom. Sie hat die gleiche  31-minütige Flugzeit, nimmt 4K-Material mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde auf und verfügt natürlich über einen 2x optischen Zoom. Die Drohne verfügt zudem über autonome Flugmodi und Hindernisvermeidung.

Das modular bestückbare Fluggerät ist für einen Preis von rund 2.000 Dollar zu haben.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Hört sich alles in allem recht gut an…
    Ich frage mich nur, warum das Flash-Modul nicht in die anderen beiden Module mit integrierter wurde? Gerade wenn ich in der Dämmerung oder nachts eine vermisste Person suche und die Scheinwerfer benötige is das Anti-Kollisionslicht am sinnvollsten und nicht entweder – oder. Geschweige denn von allen anderen Beleuchtungseinrichtungen, die für einen Nachtflug für BOS vorgeschrieben sind.
    Lobenswert ist der Empfänger für die Signale von Hubschraubern und Flugzeugen, wobei bei Sucheinsätzen vorrangig Hubschrauber erkannt werden sollen.
    Vllt. leiste ich mir die Magic 2 Enterprise ja, wenn ich das nötige Kleingeld zusammengespart habe, dann sollte aber idealer Weise die Camera gegen eine WBK tauschbar sein. Aber man kann bei der Größe halt auch leider nicht alles haben.

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