DisplayLink: Version 1.3 nativ für M1-Macs angepasst

Apples aktuelle Rechner, die auf der ARM-Plattform aufbauen, sprechen derzeit offiziell extern zwei Displays an. Nutzer, die mehr externe Displays benötigen, greifen bei Apples M1 da vielleicht zu einem DisplayLink-Adapter. Für diesen Adapter sind spezielle DisplayLink-Treiber vonnöten, die grundsätzlich schon auf den neuen Macs ihren Dienst verrichteten. Nun hat man allerdings das Paket „DisplayLink Manager Graphics Connectivity“ in Version 1.3 veröffentlicht. Diese Version bringt jetzt auch native Unterstützung für den M1-Chip mit, des Weiteren arbeiten 4K-Displays nun auch mit der Retina-Auflösung. Vermutlich für zahlreiche Anwender ein wichtiges Update.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

  • Danke Joscha!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

21 Kommentare

  1. Die Entdeckung dieser Hardware war für mich der Grund, wieso ich überhaupt auf einen M1 wechseln konnte. An meinem Macbook Air hängen nun 3 externe Monitore, wobei die beiden 2k Geräte über den DisplayLink-Adapter laufen. Es gibt keinerlei Probleme. Es ruckelt nix, es ist nix verzögert etc. Für mich absolut null Unterschied zu einem direkt angeschlossenen Display.

    • Wie verhält es sich mit der Wiedergabe von Streamingdiensten? Ich meine mal wo gelesen zu haben, dass mit DisplayLink bspw. Netflix oder andere Dienste Probleme machen. Und wenn dem so wäre – genügt es die anderen Bildschirme zu deaktivieren und Netflix nur auf dem Hauptbildschirm zu verwenden? Oder geht es GAR nicht ohne alles zu deinstallieren?

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Ich nutze Displaylink Monitore seit Jahren intensiv an meinem Windows-Rechner. Rein technisch sind die DL Bildschirme etwas eingeschränkter bei Farbtiefe oder schnell wechselnden Bildinhalten. An einer entsprechend schnellen Schnittstelle und mit entsprechender Prozessorleistung fällt das vermutlich gar nicht groß auf.
        Bei mir mit älteren USB2 und USB3 Monitoren reicht es die Inhalte einfach auf regulär angeschlossene Monitore zu schieben. Abstecken oder deaktivieren muss ich die die anderen Screens nicht.

        Für mich nach wie vor eine sehr coole Technik. Beim Entwickeln arbeite ich an bis zu fünf Bildschirmen, davon 2x Displaylink. Einen weiteren Bildschirm könnte ich noch dazu stellen.
        Mit den Displaylink USB Monitorten habe ich ein kompaktes Setup mit dem ich eine komplette Multimonitor-Umgebung in meiner Notebook-Tasche mitnehmen kann (2x 15″ extern + 15″ Notebook).

    • Kannst du mir sagen welchen Adapter du nutzt?

  2. Bin auch sehr zufrieden mit dem DisplayLink Adapter an meinem M1 MacBook Air. Hatte sonst meine beiden 32″ 4K Monitore am 16″ MacBook Pro, die Lüfter waren quasi ständig auf 100% – jetzt im M1 Air hab ich ein komplett lautloses System mit einem nativen USB-C 4K Monitor und einem zweiten über einen DisplayLink. Bin sehr zufrieden. Allerdings bietet mir auch die 1.3 keine Retina 1440p Auflösung an, nur 1080p Retina oder nativ 2160p. Die Auflösungen gabs aber unter der 1.2 schon.

  3. Sehr verwirrend: Ist ein externer Monitor eigentlich auch das Display des Notebooks?

    Bei dem beworbenen Produkt „WAVLINK USB 3.0“ steht in der Amazon-Beschreibung:

    • (das sollte eigentlich einen Post weiter oben stehen)

      Bitte beachten Sie, dass nur macOS 10.13.3 und frühere Versionen von der Dockingstation unterstützt werden.

      Ich würde den Adapter auf keinen Fall kaufen. 10.13.3 läuft nicht auf einem M1.

      Mag ja sein, dass die Beschreibung noch nicht aktualisiert wurde. Aber ich würde mich damit schwer tun ein Produkt zu kaufen, welches nicht für meinen M1/OS-Version beworben wird.

      • > Ist ein externer Monitor eigentlich auch das Display des Notebooks?

        Nein. Das ist missverständlich bzw. falsch.

        M1 Mac mini spricht zwei externe Monitore an. 1x 6k/60Hz über Thunderbolt, 1x 4k/60Hz über HDMI.
        M1 MB Pro und Air sprechen einen externen Monitor an. 6k/60Hz über Thunderbolt.

        DisplayLink ging vorher schon: https://www.youtube.com/watch?v=5jLAwSvs7vE

        Neuigkeiten sind native Software/Treiber, vertikale Ausrichtung und Retina-Auflösungen auf 4k Monitoren.

    • Ein Mac-Mini kann zwei externe Monitore. Ein Macbook (Pro/Air) nur einen externen, da das eingebaute Display als ein (externer) Monitor gezählt wird.

      Also generell kann derzeit ein M1-Mac zwei Displays betreiben.

      • Richtig. Leider erlaubt ein M1 MacBook aber einen zweiten externen Monitor nicht einmal dann, wenn das interne Display inaktiv ist (z.B. zugeklappt). Hintergrund ist, dass auch am Mac Mini nur ein Display über Thunderbolt möglich ist – das andere NUR über HDMI. Beim MacBook gibt es kein HDMI – also bleibt nur das eine Display via Thunderbolt.

  4. Hier in dem Forum scheint niemand Probleme mit 4k 60hz zu haben, gerade das funktioniert bei einer großen Anzahl von Nutzern anscheinend nicht, doch hier wird gar nichts davon erwähnt? Sicher das auch wirklich 4k 60 Hz aus einem M1 MacBook kommen? Bei mir ist es nicht der Fall.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.