Disney schickt Schauspieler mittels KI-Tool in eine Verjüngung

Fotorealistische, digitale Nachbearbeitung ist aus der Unterhaltungs- und Werbebranche nicht mehr wegzudenken. Das ist gerade im Filmbereich dann oftmals Handarbeit, wenn man jedes Frame einzeln bearbeiten muss. Inzwischen wird ja in vielen Teilen auch schon dazu übergegangen, Inhalte komplett mittels künstlicher Intelligenz on the fly zu generieren. Interessante Einblicke gibt uns da nun Disney, die mittels Forschung auf dem Gebiet der Alterungsprozesse in der Lage sind, Videomaterial automatisiert zu verjüngen – oder Schauspieler älter erscheinen zu lassen. Man ist da insbesondere Probleme mit dem Verlust der Gesichtsidentität, einer schlechten Auflösung sowie instabilen Ergebnissen angegangen.

Disney ist, so die Forschungsarbeit, in der Lage mittels KI-Tool einen Re-Aging-Prozess anzustoßen. Durch entsprechendes Trainingsmaterial mit Längsschnittdatensatz auf Basis echter Menschen ist man in der Lage automatisiert fotorealistische Bilder zu generieren, welche den Alterungsprozess abbilden. Beibehalten werden Dinge wie die Gesichtsidentität, unterschiedliche Gesichtsausdrücke, Blickwinkel sowie Lichtverhältnisse. Die gezeigte Demo liefert beeindruckende Resultate. Durch mehr Forschung wird da in den kommenden Jahren in diesem Segment aber auch sicherlich nochmals ein ordentlicher Sprung gelingen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Das sieht man doch beim aktuellen Indiana Jones- Film an Harrison Ford sehr gut.

    • Du meinst im Trailer zu Indiana Jones V? Da sieht man vor allem in der Szene, in der Harrison Ford auf dem scheuenden Pferd sitzt, dass bei bewegten Bildern noch einiges an Arbeit zu tun ist.

  2. Sorry, aber das obige Beispiel sieht alles andere als natürlich aus, sonder sieht wie eine schlechte Maske eines Maskenbildners aus. Da muss wohl noch dran gearbeitet werden.

    • Hast du dir nur das Thumbnail des Videos angeschaut? Ich finde das im Video gezeigte schon sehr überzeugend vor allem weil es eben nicht so viel von der Mimik und Natürlichkeit nimmt – bei „the Irishman“ hat mich die Verjüngung allerdings schon sehr gestört.
      Perfekt ist es aber natürlich noch nicht und ich bin mir auch sicher dass ich gut auf verjüngte Schauspieler verzichten kann.

      • Na bei the Irishman sieht man doch auch an einigen Stellen deutlich, dass da ein über siebzig Jahre alter Schauspieler läuft oder auf jemand eintritt.

      • Auch das Video. Es sieht einfach generell künstlich und nicht natürlich aus und im Video sind zudem die Perspektiven auch sehr eingeschränkt.

  3. So etwas sollte es auch im Bereich Audio geben. Bei Hörspielproduktionen habe ich immer wieder die Herausforderung Personen jünger oder älter darstellen zu müssen. Wenn es da um 10 oder 15 Jahre geht ist das noch sehr gut durch den Sprechenden zu realisieren. Bei 40 Jahren Altersunterschied wird’s aber schwierig.

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