Digitales Wohlbefinden: Google startet Experimente


Digitales Wohlbefinden, gerne auch Digital Wellbeing genannt, spielt bei den Smartphone-Herstellern aktuell eine größere Rolle. Der Nutzer soll sein Smartphone bewusster verwenden, nicht so viel Zeit unnötig damit verbringen und dadurch eventuell sogar echte soziale Kontakte einbüßen. Sicher gibt es da auch Nutzer, die das nicht selbst in den Griff bekommen, für solche können dann auch diverse Tools nützlich sein.

Google sammelt nun Experimente, die dabei helfen können, den Umgang mit Smartphones wieder bewusster zu gestalten. Da entstehen dann witzig anmutende Dinge wie das Paper Phone, das ja durchaus einen ernsten Hintergrund hat. Aktuell stehen sechs Experimente zur Verfügung, was Google damit bezwecken möchte, wird auch im folgenden, kurzen Video erklärt.

Ob man mit wenigen Apps durch den Tag kommen möchte (Desert Island) oder einfach nur angezeigt bekommen möchte, wie oft man sein Smartphone entsperrt (Unlock Clock), es gibt für verschiedene Bereiche das passende Experiment. Die Übersicht findet ihr auf dieser Seite. Falls ihr selbst eine Idee habt, könnt ihr auch ein Experiment einreichen. Google stellt den Code der Experimente Open Source zur Verfügung, sodass sich Entwickler da bedienen können, um eigene Ideen zu verwirklichen.

Seid ihr für so etwas zu haben?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Thomas Höllriegl says:

    Das bisherige „Digital Wellbeeing“ nutze ich, um das Telefon ber Nacht zum Schweigen zu bringen. Das gengt meinen Bedrfnissen, da ich noch Herr meines Smartphones bin und nicht umgekehrt.

  2. Das klingt für mich ein bisschen, als würde man ein Online-Selbsthilfeforum für Internetsüchtige eröffnen.

    Wenn man den Leuten das Denken nicht an jeder Ecke abnehmen würde, dann hätte man sicherlich einige Probleme weniger, die man nun für sie glaubt lösen zu müssen.

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